
Zurück in Eisenhüttenstadt - Flüchtlinge im Hungerstreik erhalten Gesprächsangebot
Nach einem Aufenthalt in einer Klinik sind zwei Männer aus Georgien zurück in das Abschiebegefängnis Eisenhüttenstadt gebracht worden. Hier sollen sie am Samstag psychologisch betreut werden.
Nach einem Aufenthalt in einer Klinik sind zwei Männer aus Georgien zurück in das Abschiebegefängnis Eisenhüttenstadt gebracht worden. Hier sollen sie am Samstag psychologisch betreut werden.
Die aus einer Klinik in das Abschiebegefängnis Eisenhüttenstadt zurückgebrachten Flüchtlinge sollen psychologisch betreut werden. "Es ist dafür gesorgt, dass die Männer Gespräche führen können", sagte eine Sprecherin des Innenministeriums in Potsdam. Eine Psychologin und ein Dolmetscher seien am Samstag eingesetzt worden. Unklar war aber zunächst, ob die beiden Georgier das Angebot nutzen und auch wieder Nahrung aufnehmen.
Die Männer waren mit anderen vor der Abschiebung stehenden Ausländern in den Hungerstreik getreten. Wegen Erschöpfung kamen sie ins Krankenhaus. Zwei Männer aus der Abschiebehaftanstalt werden dort noch betreut. Der Hungerstreik hatte vergangene Woche am Freitag mit zunächst zehn Beteiligten begonnen. Seit Dienstag nahmen daran noch drei Georgier und ein Mann aus Pakistan teil. Als letzter der vier wurde am Freitagvormittag ein georgischer Abschiebehäftling ins Krankenhaus gebracht.
Mit dem vor einer Woche begonnenen Hungerstreik protestieren die Ausländer gegen den aus ihrer Sicht unmenschlichen Umgang mit Asylbewerbern in Deutschland. In Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) befindet sich die zentrale Einrichtung zur Erstaufnahme von Flüchtlingen in Brandenburg.
Die Männer waren mit anderen vor der Abschiebung stehenden Ausländern in den Hungerstreik getreten. Wegen Erschöpfung kamen sie ins Krankenhaus. Zwei Männer aus der Abschiebehaftanstalt werden dort noch betreut. Der Hungerstreik hatte vergangene Woche am Freitag mit zunächst zehn Beteiligten begonnen. Seit Dienstag nahmen daran noch drei Georgier und ein Mann aus Pakistan teil. Als letzter der vier wurde am Freitagvormittag ein georgischer Abschiebehäftling ins Krankenhaus gebracht.
Mit dem vor einer Woche begonnenen Hungerstreik protestieren die Ausländer gegen den aus ihrer Sicht unmenschlichen Umgang mit Asylbewerbern in Deutschland. In Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) befindet sich die zentrale Einrichtung zur Erstaufnahme von Flüchtlingen in Brandenburg.
Grüne und CDU kritisieren Zustände
Nach den Grünen hat jetzt auch die CDU in Brandenburg die Zustände in Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerber kritisiert und sie als "unhaltbar" bezeichnet. Schuldzuweisungen der rot-roten Landesregierung an die Adresse des Bundes seien unangebracht. Die meisten Probleme seien hausgemacht, erklärte der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Dieter Dombrowski.
"Rot-Rot hat notwendige Investitionen in die Infrastruktur wider besseren Wissens zurückgehalten", kritisierte Dombrowski. Auch seien die Landkreise ihren Aufnahmeverpflichtungen nicht nachgekommen. So
hätte man frühzeitig für Entlastung in Eisenhüttenstadt sorgen können.
Am Freitag hatten mehr als 100 Menschen in Eisenhüttenstadt für bessere Lebensbedingungen für Flüchtlinge demonstriert und gegen die Abschiebehaft protestiert.
"Rot-Rot hat notwendige Investitionen in die Infrastruktur wider besseren Wissens zurückgehalten", kritisierte Dombrowski. Auch seien die Landkreise ihren Aufnahmeverpflichtungen nicht nachgekommen. So
hätte man frühzeitig für Entlastung in Eisenhüttenstadt sorgen können.
Am Freitag hatten mehr als 100 Menschen in Eisenhüttenstadt für bessere Lebensbedingungen für Flüchtlinge demonstriert und gegen die Abschiebehaft protestiert.

