
Stiftung gibt Nominierungen bekannt - Zwei Berliner Schulen hoffen auf den Deutschen Schulpreis
20 Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet sind im Rennen um den renommierten Deutschen Schulpreis, der am höchsten dotierten Auszeichnung für Schulen hierzulande. Am Elinor-Ostrom-Gymnasium und der Elisabethstift-Schule in Berlin steigt die Spannung.
Zwei Berliner Schulen dürfen sich ab sofort Hoffnung auf den Deutschen Schulpreis 2014 machen. Das Elinor-Ostrom-Gymnasium in Prenzlauer Berg und die Elisabethstift-Schule in Frohnau sind neben 18 weiteren Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet nominiert, teilte die Robert Bosch Stiftung am Dienstag in Stuttgart mit.
Die Auszeichnung wird im Juni in Berlin vergeben. Der Sieger bekommt 100.000 Euro. Zudem winken weitere Preise im Gesamtwert von nochmals 143.000 Euro.

Jury spricht mit Schulleitern, Lehrern, Schülern und Eltern
Nach Angaben der Stiftung werden die insgesamt 20 Schulen in den kommenden Wochen von einer Jury begutachtet: Das Team aus Praktikern und Bildungswissenschaftlern führt Gespräche mit der Schulleitung sowie mit Lehrern, Schülern und Eltern. Außerdem besuchen die Fachleute spezielle Projekte sowie den Unterricht.
Bewertet werden dann die Kategorien Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Bis Ende März werden dann 15 Schulen ausgewählt. Wer welche Auszeichnung bekommt, wird erst bei der Preisverleihung im Juni bekannt gegeben.
Höchstdotierter Wettbewerb
Der Deutsche Schulpreis ist die am höchsten dotierte Auszeichnung für Schulen in Deutschland. Die Robert Bosch Stiftung vergibt ihn seit 2006 gemeinsam mit der Heidehof Stiftung. Im Jahr 2012 ging der Preis an die Evangelische Schule Neuruppin.
Die ausgezeichneten Schulen gehören nach dem Preisgewinn für fünf Jahre der Akademie des Deutschen Schulpreises an. In Workshops, Seminaren und Hospitationsprogrammen geben sie ihre Erfahrungen und Ideen an andere Schulen weiter.



