Die Brücken der Hauptstadt ächzen: Viele sind alt und sanierungsbedürftig. Doch es gibt kaum Geld für die Instandsetzung oder Ersatzneubauten - zudem fehlt es an passendem Personal. Eines der alten Schätzchen ist die Freybrücke an der Heerstraße.
Von den 1.102 Brücken der Stadt fallen sage und schreibe 50 Bauwerke in die schlechtesten zwei Kategorien.
Die Freybrücke, die die Heerstraße im Berliner Westen führt, ist in einem besonders desolaten Zustand.
Deshalb erhielt sie zusammen mit sechs weiteren Brücken die Note "ungenügend" - ein Ersatzneubau ist bereits in Planung.
Aufgrund der schlechten Bewertung muss die Brücke sofort saniert werden. An ihrer Unterseite sind bereits Stützkonstruktionen angebracht.
Der Ersatzneubau der Freybrücke soll bis 2016 fertiggestellt sein.
In nicht weniger schlechtem Zustand ist die Postdamer Brücke - auch sie erhielt die schlechteste Note.
Für die andauernden Mängel und ausbleibende Sanierung der Berliner Brücken werden vor allem Geldmangel...
... und Fachkräftemangel verantwortlich gemacht.
Vor allem an Bauingenieuren im Tiefbau fehlt es.
Anders sieht es bei der Monumentenbrücke aus.
Aber auch hier sind - und das ist typisch für Berliner Brücken - bei genauerem Hinsehen Mängel festzustellen. Weitere Bildergalerien | Zum Artikel