Vorwurf der Untreue gegen Ex-IHK-Chef - Klartext-Recherchen im Fall Stimming bestätigt
Ein Bericht von Wirtschaftsprüfern hat jetzt bestätigt, was das rbb-Politmagazin "Klartext" bereits im vergangenen Oktober berichtet hatte: Potsdams früherer IHK-Chef Stimming hat sich Privilegien gegönnt, die nicht mit seiner Funktion vereinbar waren. Insgesamt soll der Schaden für die IHK bei über 500.000 Euro liegen.
Nach Recherchen des rbb liegt ein von der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Auftrag gegebener interner Bericht der Wirtschaftspüfungsgesellschaft KPMG zum Fall des Ex-Präsidenten der IHK Potsdam, Victor Stimming, vor. Dieser Bericht ist unter anderem die Folge der Veröffentlichungen in der "Klartext"-Sendung vom 23.10.2013.
Das Politmagazin hatte exklusiv berichtet, dass sich Victor Stimming Privilegien gönnte, die nicht mit der Funktion eines ehrenamtlichen Präsidenten zu vereinbaren sind.
Mit dem Bericht werden die Recherchen des rbb-Politmagazins "Klartext" bestätigt. Der Schaden für die IHK, den die Wirtschaftsprüfer bemessen, soll über 500.000 Euro liegen.
Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Untreue
Die IHK hat eine Rechtsanwaltskanzlei beauftragt, mögliche Schadensersatzansprüche zu prüfen. Stimming war einen Monat nach den Veröffentlichungen von seinem Amt zurückgetreten.
Die Potsdamer Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Strafvorwurfs der Untreue.
Nach rbb- Recherchen soll der interne Bericht der IHK-Vollversammlung am 23.3.2014 vorgestellt werden.




