Beratungszentrum der Ausländerbehörde Berlin (Quelle: rbb/Schuhmacher)
Video: Abendschau | 22.02.2016 | Agnes Taegener

Berliner Ausländerbehörde eröffnet neues Beratungszentrum - Rat und Tat rund um die Zuwanderung

Wie finde ich Arbeit, wo einen geeigneten Sprachkurs, wie bin ich versichert? Wer in ein fremdes Land kommt, steht oft vor vielen Fragen. Antworten liefert seit Montag eine neu eröffnete Beratungsstelle für Zuwanderer im Berliner Ortsteil Moabit.

Ein neues Beratungszentrum für Zuwanderer hat am Montag im Berliner Ortsteil Moabit des Bezirks Mitte eröffnet. Über Fragen rund um das Aufenthaltunsrecht, den Arbeitsmarkt, die Sozialversicherung oder zu praktischen Fragen die Integration betreffend können sich Interessierte dort nun kostenlos informieren.

Die neue Beratungsstelle der Berliner Ausländerbehörde liegt am Friedrich-Krause-Ufer. In mehreren Sprachen sollen sich die Zuwanderer beraten lassen können. Für Fragen und Informationen stehen unter anderem die Bundesagentur für Arbeit, eine Rückkehrerberatung und der Türkische Bund Berlin-Brandenburg zur Verfügung.

Bislang Beratungen in zehn Bezirken

In Berlin gibt es bereits in zehn Bezirken Beratungsstellen für Zuwanderer der Wohlfahrtsverbände - unter anderem in Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Tempelhof-Schöneberg, Neukölln und Treptow-Köpenick.

Daneben bietet der Jugendmigrationsdienst an mehreren Standorten Informationen für junge Migranten.

Mit Informationen von Ute Schuhmacher

Oderbrücke in Frankfurt (Oder) (Quelle: rbb/ Haase-Wendt)

Studio Frankfurt

Vom Landkreis Oder-Spree bis zur Uckermark: Das rbb-Regionalstudio Frankfurt (Oder) mit Nachrichten, Reportagen und Hintergründen aus der Region.  

Das könnte Sie auch interessieren

Ariana aus Syrien geht am 30.07.2014 mit einem Verwandten über den Hof in einem Flüchtlingsheim in Berlin-Hellersdorf (Quelle: dpa)

Flüchtlingsheim in Berlin-Hellersdorf - Heimbetreiber PeWoBe vor dem Rausschmiss

Der Verein "Hellersdorf hilft" spricht von skandalösen Zuständen im Flüchtlingsheim in der Maxie-Wander-Straße. Der Bezirk fordert die Ablösung des Heimbetreibers, dieser weist alle Vorwürfe als haltlos zurück: Mittlerweile wurden die Qualitätsprüfer vom LaGeSo auf den Plan gerufen, der Senat steht unter Zugzwang. Von Thomas Rautenberg

Rund 20 alleinreisende Flüchtlinge campieren am 27.07.16 vor dem ICC, weil sie statt in Notunterkünften in regulären Heimen untergebracht werden wollen. (Quelle: rbb/Robin Avram)

Bezirk will Camp nicht dulden - Geflüchtete protestieren weiter vor dem ICC

Seit einer Woche campieren Geflüchtete vor dem ICC, weil sie nicht länger in Notunterkünften untergebracht werden wollen. Für Familien hat das Lageso inzwischen eine bessere Unterbringung gefunden - aber für die rund 20 alleinreisenden Männer gebe es keine andere Option. Der Bezirk will weitere Übernachtungen nicht dulden. Von Robin Avram