Die Facebook-Seite "Heimat & Zukunft" (Quelle: Screenshot)

Widerstand gegen geplantes Asylbewerberheim - Initiative "Heimat & Zukunft" im Visier des Verfassungsschutzes

Die Initiative bezeichnet sich selbst als "Zusammenschluss asylkritischer Bürger". Auf ihrer Facebook-Seite wurden Fotos mit Plakaten "Nein zum Heim" gepostet. Wie der Brandenburger Verfassungsschutz nun bestätigt, wird die Initiative "Heimat & Zukunft" in Südbrandenburg überprüft.

Der Brandenburger Verfassungsschutz überprüft die ausländerfeindliche Bürger-Initiative "Heimat & Zukunft" in Südbrandenburg. Der Sprecher des Innenministeriums, Ingo Decker, bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht der "Lausitzer Rundschau".

"Ob Bezüge zu brandenburgischen Rechtsextremisten bestehen beziehungsweise ob einzelne Aussagen dieser Bürgerinitiative möglicherweise nicht mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung vereinbar sind, wird zurzeit vom Verfassungsschutz Brandenburg geprüft", teilte Decker mit.

Die Initiative bezeichnet sich selbst als "Zusammenschluss asylkritischer Bürger" und wendet sich gegen die Asylpolitik der Bundesregierung. Auf ihrer Facebook-Seite wurden Fotos mit Plakaten "Nein zum Heim" gepostet und es wird zum Widerstand gegen die Zuwanderung von Flüchtlingen aufgerufen.

Wie die "Lausitzer Rundschau" weiter schreibt, stehe demnach die vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz geplante Erstaufnahmeeinrichtung in Brieske im Fokus der Initiative. Hier wird derzeit ein ehemaliger Baumarkt umgebaut.

Hinweis: In Brandenburg gibt es auch noch die Tagebau-Gegner "Heimat und Zukunft". Dieses Bündnis hat mit der Initiative "Heimat & Zukunft" nichts zu tun.

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