Kerim Ucar hinter Büchern, auf denen sein Name steht (Quelle: rbb/Adrian Bartocha/Thorsten Mandalka)
Video: rbb|24 | 23.06.2016 | Adrian Bartocha und Torsten Mandalka

Konflikt zwischen Imam und Schulleiterin - Handschlag-Streit an Berliner Privatschule

Unter Berufung auf die Religionsfreiheit hat ein Berliner Imam einer Pädagogin der Platanus-Schule den Handschlag verweigert. Die Lehrerin brach daraufhin ein pädagogisches Gespräch über den Sohn des Imams ab. Sie soll dem Mann wegen der Verweigerung des Händedrucks mangelnden Respekt und Frauenfeindlichkeit vorgeworfen haben. Dieser wiederum spricht nun von Verletzung der Religionswürde und fremdenfeindlicher Diskriminierung. Von A. Bartocha und T. Mandalka

Ein Berliner Imam hat im Streit um einen verweigerten Handschlag Strafanzeige gegen eine Lehrerin gestellt. Ausgangspunkt der Auseinandersetzung waren Schüler-Rangeleien auf dem Schulhof. Der Sohn des Imams wurde unter anderem deswegen schriftlich verwarnt - der Anlass für eines von mehreren pädagogischen Gesprächen mit der Mutter und schließlich auch dem Vater. Dieser ist ein strenggläubiger Schiit aus der Osttürkei, im iranischen Ghom und im irakischen Nadschaf theologisch ausgebildet. Beim Eintritt in den Besprechungsraum machte Imam Kerim Ucar gleich klar: Aus religiösen Gründen könne er einer Frau nicht die Hand geben. Das gleiche galt im Verhältnis seiner Frau Dilek zu einem ebenfalls anwesenden männlichen Pädagogen.

Kerim und Dilek Ucar (Quelle: rbb/Adrian Bartocha/Thorsten Mandalka)
Kerim Ucar gemeinsam mit seiner Frau Dilek

Nach Darstellung des muslimischen Ehepaars eskalierte der Streit, ohne das es zum eigentlichen Thema - dem Verhalten des Schülers - kam. Vier Mal soll die Pädagogin der Platanus-Schule in Berlin-Pankow den Geistlichen unter Berufung auf eine notwendige Respektbezeugung und deutsche Gebräuche nachdrücklich aufgefordert haben, ihr die Hand zu reichen. Der Imam sagt, er habe die Aufforderung freundlich aber bestimmt zurückgewiesen, stattdessen zum Gruß seine Hand aufs Herz gelegt. Der Lehrerin habe er erklärt, diese Geste sei die höchste in seiner Religion mögliche Respektbezeugung bei der Begrüßung einer Frau. Die Frau habe das jedoch nicht akzeptieren wollen, sei laut geworden und habe schließlich das Gespräch für beendet erklärt.

Anzeige erstattet

Eine Woche will die Familie Ucar dann auf eine Entschuldigung seitens der Schule gewartet haben. Schließlich wurde eine Anwaltskanzlei konsultiert und Anzeige bei der Polizei wegen Beleidigung und Verletzung der Religionswürde erstattet. Den Schulvertrag für ihre zwei Söhne hat die Familie inzwischen gekündigt. Im Gespräch mit dem rbb sagt Mutter Dilek Ucar: "Wir müssen unsere Kinder jetzt aus der Schule nehmen, weil ich das Vertrauen nicht mehr habe."

Ausschnitt aus der gestellten Strafanzeige des Imams Kerim Ucar (Quelle: rbb/Bartocha/Mandalka)
In seiner Anzeige spricht Ucar von Verletzung der Religionswürde

"Die Aktion der Lehrerin war beabsichtigt, sie beruht auf Vorurteilen. Das ist eine Respektlosigkeit gegenüber dem Glauben der anderen und Fremdenfeindlichkeit", wirft Imam Ucar der Pädagogin vor. Seit anderthalb Jahren sei seine religiös bedingte Begrüßungsweise bekannt, nie habe es ein Problem gegeben. "Sie hat mir vier Mal die Hand regelrecht aufgezwungen. Das zeigt uns, dass der Trend zu Fremdenfeindlichkeit in Deutschland immer größer wird."

Dilek Ucar behauptet, sie und ihr Mann seien von der Pädagogin der Platanus-Schule angeschrien worden, immer wieder mit den Worten: "Sie müssen sich der Kultur anpassen in Deutschland." "Sie denkt bestimmt, dass wir sie diskriminiert haben oder so", vermutet Dilek Ucar, "aber wir wurden diskriminiert und beleidigt wegen unserer Religion. Und wir sind auch zutiefst in unserer Persönlichkeit verletzt worden. Und das alles vor unserem Sohn."

"Die Kultur müssen wir nicht bedingungslos übernehmen"

Weitere Gespräche zwischen den Eltern und der Schule haben seitdem nicht mehr stattgefunden. Zur Sache will die Schule sich nicht äußern, signalisiert aber Dialogbereitschaft mit den Eltern. In einer Erklärung der Schule heißt es: "Wir haben den Eltern wie auch der Anwältin der Familie bereits mehrere Gesprächsangebote unterbreitet, die bislang leider unbeantwortet blieben." In einem anderen an die Eltern gerichteten Schreiben, das dem rbb vorliegt, lädt die Leiterin zu einem klärenden Gespräch ein. Sie schlägt vor, "dass sich keine/r der weiblichen und männlichen Teilnehmer_innen des Gesprächs zur Begrüßung oder zum Abschied die Hand gibt".

Für das betroffene Ehepaar ist das jedoch keine Lösung. Sie fühlen sich durch eine weitere Formulierung in dem Schreiben herabgesetzt, in der die Schule einen Austausch darüber anregt, "wie Sie und Ihre Kinder in Zukunft mit den Mitarbeiter_innen und Eltern der Schule respektvoll und positiv kommunizieren können, ohne dass Mitarbeiter_innen oder Eltern der Schule diskriminiert oder die Religions-, Werte- und Gewissensfreiheit einzelner Mitglieder in der Schulgemeinschaft beeinträchtigt werden".

"Integration heißt für uns, dass wir die Gesetze des Gastlandes befolgen. Die Kultur allerdings müssen wir nicht bedingungslos übernehmen." So lautet die generelle Auffassung des schiitischen Imams. Seit 15 Jahren lebt er in Deutschland. Er spricht mehrere Sprachen, hat aber, wie er selbst sagt, wegen der Gemeindearbeit bisher noch keine Zeit gefunden, um ausreichend Deutsch zu lernen. Seine Frau dagegen, die in Süddeutschland aufgewachsen ist, kommuniziert fließend auf Deutsch.

Beitrag von Adrian Bartocha und Torsten Mandalka

303 Kommentare

  1. 303.

    Es ist eine Schande,15 Jahre in Deutschland zu leben und aus Zeitgründen kein Deutsch zu lernen.Dieses verstecken hinter der Religion ist scheinheilig. Wenn die Leute bei uns Asyl bekommen,dann haben sie sich in der Öffentlichkeit dementsprechend an unseren Gepflogenheiten und Gesetze zu halten.Ich fahre auch nicht in kurzen Hosen in den Iran und verkaufe Schweinefleisch.Da kann es auch nicht sein,das darüber diskutiert wird das Frauen im Öffentlichen Dienst ein Kopftuch tragen dürfen. Hallo wir sind in Deutschlan.Wenn ich Kopftücher sehen will,fahre ich im Urlaub.Sollen diese religiösen Vernatiger doch zurückfahren.Da können sie dann weiterhin ihre Frauen verhüllen und diskriminieren. Bei uns herrscht Gleichberechtigung von Mann und Frau. Ich hoffe für die Lehrerin das die Justiz die Anzeige ablehnt. Von der Senatsschulverwaltung erwarte ich ein klares Bekenntnis zur Lehrerin. (Siehe Urteil Schweiz)Armes Deutschland.
    .

  2. 302.

    Die gleichen Politiker/innen welche vehement in rhetorisch geschliffenen Reden für die Gleichberechtigung der Frau und ihrer Wertschätzung in unserer Gesellschaft eintreten schweigen zu diesem Sachverhalt.Eine Schulleitung hat Angst in ein politisches "Fettnäpfchen" zu treten und unterwirft sich diesem Imam der alles medienwirksam ausschlachtet.Eine Lehrerin wird in übler Weise diskreditiert und bloß gestellt.Was kommt als Nächstes? Dieses Land hat sich verändert,Europa verändert sich, der Brexit war der Anfang. Die Politik von Frau Merkel hat nicht unwesentlich zu den Verwerfungen in Deutschland und ganz Europa beigetragen.

  3. 301.

    Ich wäre froh, wenn mir nicht jeder die Hand geben würde. Man weiß ja nie,wo derjenige vorher mit der Hand war- zum Beispiel auf dem Klo und hat sich nicht die Hände danach gewaschen.
    Außer dem ist es nur in Berlin so Mode, jedem die Hand zu geben. Ich gebe auch nicht jedem die Hand und trotzdem achte ich die Menschen. Ich möchte nicht von jedem die Bakterien bekommen!
    Warum
    Also Schluß mit dem ganzen Theater, Berlin hat andere Sorgen und nicht die Hand eines Imams.

  4. 300.

    Wer nach 15 Jahren in D noch nicht die Kultur hier erkannt hat, diese auch leben will, will diese Kultur zum Kotau zwingen, hat puren ideol. Rassismus im Kopf.
    Wäre er doch im Iran mal geblieben, da kann man sich vielleicht so etwas erlauben, hier in D ist das Verhalten dieses Iman ein Anschlag auf unsere Kultur. Es wird schon ein schwerwiegender Grund für das pädagogische Gespräch gewesen sein.
    Es ist ausserdem ganz schlimm, daß sich Anwälte/innen für das Besudeln unserer Justiz finden lassen.

  5. 299.

    Das ist tatsächlich ein Punkt und hätte in dem konkreten Fall vielleicht auch zur Entspannung beigetragen.

  6. 298.

    Integration bedeutet zunächst einmal immer das Streben nach Austausch und Dialog. Wie sollen sonst auf beiden Seiten Vorurteile abgebaut werden? Ein Imam hat für viele Gläubige eine immense Vorbildfunktion. Welche Botschaft sendet er an jene Gläubige, die zu ihm aufschauen, wenn er auch nach Jahrzehnten keine ernsthaften Bemühungen zeigt die Sprache zu erlernen, die für einen lebhaften und vorurteilsfreien Austausch mit Andersgläubigen so wichtig wäre?

  7. 297.

    Was ist denn daran sexistisch, zur Begrüßung seine Hand aus Herz zu legen?

  8. 296.

    Die Bewertung, dass die Hand aufs Herz zu legen, weniger Wertschätzung sei, als die Hand zu reichen, ist Ihre eigene.
    Das widerspricht auch nicht Art. 1(2) GG. Daraus lässt sich auch kein Recht auf einen Handschlag ableiten, oder werden jetzt Japaner und Rabbis jetzt auch gezwungen, die Hand zu reichen?
    Außerdem ist es schon so oft hier gesagt worden: Auch in anderen Situationen wird in Deutschland der Handschlag verweigert, so bei mir z.B. in der Arbeitsagentur.

  9. 295.

    Ich gebe nur zu bedenken, nicht die Schule hat Anzeige erstattet, nicht die Schule hat sich an die Medien gewandt und das Ganze an die Öffentlichkeit gezerrt. Außerdem leben in Berlin so viel verschiedene Religionsgemeinschaften neben einander, aber nur eine schreit ständig nach mehr Toleranz und drängt uns in die rechte Ecke, oder wurde an einer Berliner Schule z. Bsp. schon mal koscheres Essen von einer Religionsgemeinschaft verlangt?

  10. 294.

    GG Art. 1 (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

    Der Imam hat die Lehrerin diskriminiert und damit beleidigt. Schade, dass er nicht als Botschafter des Islam als friedlicher Religion auftritt und die hier im Grundgesetz festgelegte Gleichberechtigung respektiert.

  11. 293.

    Der Imam sagt, es ist die höchste Respektsbezeugung für eine Frau. Für einen Mann gibt es in seiner Religion Höhere. Er diskriminiert die Lehrerin wegen ihres Geschlechtes.
    Und das vor ihrem Kollegen und seinem Sohn / ihrem Schüler.

  12. 292.

    Was ist denn daran sexistisch, zur Begrüßung seine Hand aus Herz zu legen?

  13. 291.

    Warst Du dabei? Im Berufsleben gilt es als grob unhöflich, jemanden den Handschlag zu verweigern. Mein türkischer Arzt, der Iranische Chirurg, der afghanische Arbeitskollege, alle sind gläubige Muslime. Keiner glaubt, dass die Hand einer Frau eine erogene Zone ist, die man nicht berühren kann.

    Der Imam SAGT die Lehrerin sei unhöflich geworden. Keine Frau kann gezwungen werden, sexistische Begrüßungsrituale zu akzeptieren, die auf Fehlannahmen aus alten Zeiten beruhen.

  14. 290.

    Was die Beschneidung betrifft, muss ich Dir widersprechen.
    Das mag die Ansicht einer deutschen Pazifistin sein, aber ich befürworte die Beschneidung.

    In den USA wird jedes Kind nach der Geburt beschnitten, in einem Land, wo ich Millionen erhalte, wenn ich mich an einem Kaffee verbrühe.

    Bei diesem Thema empört sich typischerweise nur der Deutsche.

  15. 289.

    Du verdrehst die Tatsachen.
    Der Imam wurde nicht unhöflich, sondern die Lehrerin.

  16. 288.

    Das mit der Beschneidung habe ich gar nicht mitbekommen.

    Aber die Muslimas sind vor dem Gesetz gleicher als alle anderen.
    Schauen Sie mal auf die Foto-Mustertafel für den Personalausweis (Bundesdruckerei)
    Es gibt deutsche Männer, alle OHNE Kopfbedeckung, manche sogar ohne Haare...
    Und es gibt deutsche Frauen, die OHNE Kopfbedeckung und die mit Kopftuch.
    Dabei könnte sie das Foto auch von einer Muslima ohne Kopfbedeckung machen lassen.

    Der Imam hätte auch höflich bleiben können und fragen, ob ALLE aufgrund seines Glaubens auf den Handschlag verzichten können. Wie würden Sie sich fühlen, wenn einer Ihrem Kollegen die Hand gibt und Ihnen nicht, weil sie ein Mann sind oder ein Deutscher oder was auch immer. Das stiftet nur Unfrieden und vergiftet die Stimmung.

  17. 287.

    Natürlich ist der ISLAM in Deutschland angekommen. Ich schrieb, der IMAM wird nicht in Deutschland ankommen. Damit kritisierte ich konkret, diese konservative Form des Islams. Vielleicht sollten Sie selbst besser hinschauen?

  18. 286.

    Meine älteste türkische Freundschaft stammt aus 1975. Die Hälfte meiner Familie ist islamisch!
    Der Iman verletzt als schwerer Sünder die Grundsätze des Islam, der sozialen Frieden vorschreibt. Niemals hat Isa ibin Myriam, Frieden sei mit ihm (Jesus( der wichtigste Prophet im Islam Frauen in eine schlechte Rolle gestellt. Im Gegenteil! Christen und Moslems Basteln ständig an der Verfälschung seiner Lehre. Hier missbrauchen solche Sünder die Religion für populistische Ziele, unsere Gesellschaft aufzuweichen und zu destabilisieren.

    Im Iran, kann der Iman tun was er will! Die Bevölkerung murrt gegen die Religionsübergriffe seit langem. Bei uns gab und gibt es das auch. Die teuflische Inquisition sei immer eine Warnung.

    Hier hat der Iman und seine Familie die Grundrechte und die Rechtsordnung zu beachten. Er darf die Lehrerin nicht diskriminieren. Er darf sie nicht als Untermensch oder evtl. islamische Frau behandeln.

  19. 285.

    Beim Thema Beschneidung prallen übrigens zwei Grundrechte aufeinander, das Recht auf freie Religionsausübung und das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit. Und hier muss dann meiner Meinung nach die Religionsfreiheit Nachrang vor dem recht des Kinds haben. Bei dem Handschlag als einfacher gesellschaftlicher Gepflogenheit sieht das ganz andrs aus, das kann kein Grundrecht verdrängen.

  20. 284.

    Ja Mehdi, daran kann ich mich auch noch gut erinnern.

    Hier geht es auch nicht um den verweigerten Handschlag. Hätte eine Jude der Goyim den Handschlag verweigert, dann hätte sie die Klappe gehalten und es gedemütigt hinnehmen müssen.

    ABER DIE BÖSEN DEUTSCHEN haben ein neues Ziel. Den ISLAM.

  21. 283.

    Der Islam wird nicht in unserer Gesellschaft ankommen? Er ist doch längst da!
    Und vielleicht lohnt es sich mal, zu differenzieren, die Religionsausübung des Imam ist ja nur eine von vielen im Islam, so wie es ja auch nicht nur eine christliche Kirche gibt.
    Es ist ja immer so einfach, ein eher negatives Beispiel zu nehmen um eine ganze Religion zu verdammen. Als Katholik wüsste ich auch, wie man die katholische Kirche diskreditieren kann. Hat Deutschland deswegen das Reichskonkordat aus der Nazizeit gekündigt? Hinschauen bitte.

  22. 282.

    Ihr Text ist ein bisschen wirr, an wen soll er sich richten? An mich ? Ich musste nie die Schule wechseln. Ich verstehe auch nicht, was sie an meinem Text als anmaßend empfinden.
    Aber wir leben ja in einem freien Land.
    Ich spreche mich eplizit gegen religiöse Fanatiker aus. In dem Fall hier geht es aber gar nicht um einen religiösen Fanatiker, der anderen seine Lebensweise mit Gewalt (Khomeini) aufdrücken will. Es geht um einen Handschlag, der aus religiösen Gründen abgelehnt wir und durch eine andere Form der Respektzeugung ersetzt wird. Ich finde es schade, dass jemand seine Religion so praktiziert, aber das ist eben die Freiheit, die das Grundgesetz allen gibt.
    Übrigens hätte sich ein jüdischer Rabbiner in dieser Frage möglicherweise genauso verhalten.
    Schön, dass die Fluchtgeschichte von Herrn Sheikholeslami sie so bewegt, ich möchte an die veien andern momentanen Flüchtlinge erinnern, die aus ähnlichen Gründen in Deutschland angekommen sind.

  23. 281.

    Leider werden zwischen den Religionen Unterschiede Gesetz. Bei manchen heißt es das gehört zur Religion und wird akzeptiert und bei dem anderen heißt die Religion wird aufgezwungen bzw Europa islamisiert.
    Ich erinnere mal an folgendes Beispiel.
    Vor Jahren sollte die Beschneidung von Jungen in Europa verboten werden. Die Moslems wollten das nicht akzeptiert. Es hat viele (friedliche) Demos stattgefunden aber kein Politiker hat dem ein Gehör geschenkt. Bis die Juden sich zu Wort gemeldet haben. Bei den Juden gehört die Beschneidung auch zur Religion. Mit mal wurde die Sache vom Tisch gefegt und Beschneidung wurde nicht verboten.
    Ich frage mich, was wäre wenn im Judentum der Handschlag auch nicht erlaubt wäre.

  24. 280.


    Was für eine Enttäuschung!

    Diesen Posten "Integrationbeauftragte" hat die Dame, die in inne hatte, wohl nicht verstanden.
    Sie scheint dem jedenfalls nicht gerecht zu werden.

    Die leere Worthülse "Toleranz" ist leider dermaßen abgenutzt... . Mir scheint dahinter steckt nur fehlender Handlungswille.

    Die Lehrerin hat meiner Ansicht nach völlig korrekt agiert. In der dortigen Schule muss die Schüler zur Einhaltung der Regeln erziehen. Das wird wie üblich mit Hilfe der Eltern gemacht. Wenn die Eltern jetzt aber die "Lehrerin" als unwürdige Person behandeln, und sie nicht als ebenbürtige Person betrachten, dann kann sie auch nicht "völlig unabhängig davon" eine Autoritätsperson für ihre Schüler mimen.

    Ich erwarte von jedem in Deutschland, ob hier geboren oder hergezogen, RÜCKHALT und ANERKENNUNG für die Lehrerin.
    Das interessante ist, dass auch Personen nichtdeutscher Staatsbürgerschaft sogar den Kopf schütteln über den Imam und die ehemalige Intergrationsbeauftragte.

  25. 279.

    Eine Integration soll nicht heisen das alle Kulturen des Gastlandes angenommen werden und seine eigenen Kultur,Weltanschaung vernachlässigt wird und sich dadurch Asimilieren lässt.
    Ich bin der festen Überzeugung das Deutschland nie wieder die gleichen Fehler wie vor 70 Jahren macht!!!

    Ich will an das AGG 1 erinnern Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

    Schade das eine Lehrerin die unsere Kinder Unterrichtet dieses gesetzt nicht wahrnehmen will.

  26. 278.

    Fortsetzung...
    Und mir fielen direkt einige Menschen ein, die vorJahrzehnten ihre Heimat Iran gerade wegen solcher religiöser Fanatiker verlassen mussten. Die gläubige Muslime (allerdings ohne Kopftuch) sind, die bessere Umgangsformen als mancher Deutscher oder Imam haben, erfolgreich im Beruf sind und Familien gegründet haben. Wenn sie von der Schönheit ihrer Heimat erzählen, spürt man ihren Schmerz über den Verlust. RESPEKT für das, was sie geschafft haben! Ganz ehrlich, ich weiss nicht, ob ich das so gekonnt hätte. Ein Schulwechsel mit seinen Belastungen ja. Aber diese Integrationsleistung ohne Lamentieren, ohne Opferhaltung, ohne Klagen (bis vor das Verfassungsgericht). Hut ab!

    Ich sehe es ebenso wie Herr Sheikholeslami, der Imam wird aufgrund seiner religiösen und ideologischen Wurzeln in unserer Gesellschaft nie ankommen. Und die Freiheit und Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft sind schützenswert vor Attacken unter dem Deckmantel "Religionsfreiheit".

  27. 277.

    Wie schrieben Sie Kambiz Sheikholeslami so anmaßend?
    Ich verstehe, dass es Ihnen als persönlich Betroffenem schwer fällt, das von der Lehrerin praktizierte Beharren auf Gleichbehandlung zu tolerieren. Man kann Bildung als erzieherisch erleben, und es spricht manches dafür, dass einige Schulen nie die Sensibilität für Begegnungen auf Augenhöhe von Lehrkräften und Eltern im Sinne der Verfassung entwickeln werden. Die gleiche Verfassung schützt aber die Meinungsfreiheit und gab Ihnen damals die Freiheit, die Schule zu wechseln. Warum wollen Sie uns nun vom Engagement für Gleichbehandlung bzw. Gleichberechtigung abbringen?

    Zugegeben, ich fand Ihre Antwort nicht weniger geschmacklos als die Inszenierung von Kerim Ucar bei seinem rbb-Interview vor dem Porträt von Ayatollah Khomeini. Der ein fanatischer Gegner der Trennung von Staat und Religion sowie der Gleichstellung von Frauen war. Perfekter hätte der Imam seine Mission nicht symbolisieren können.

  28. 276.

    Woher kommt der Handschlag?
    "Genau weiß man das bis heute nicht. Wissenschaftler nehmen aber an, dass er im 5. Jahrhundert vor Christus im historischen Griechenland das erste Mal in Erscheinung trat - als Geste des Friedens: Wer sich die Hand gab, drückte so aus: Ich komme nicht in kriegerischer Absicht! Später sollte er zeigen, dass man unbewaffnet ist ("Sieh her, ich halte keine Waffe in meiner Hand!"). Mit der Zeit entwickelte sich die Geste dann immer mehr zum Begrüßungsritual, das gegenseitiges Vertrauen und beiderseitigen Respekt ausdrücken soll." (Quelle: Karrierebibel.de)
    Ein Handschlag bedeutet heute eine beiderseitige Respektbekundung. Ich kenne muslimische Männer, die mir die Hand geben können. Der verweigerte Handschlag scheint andere Gründe zu haben. Da wollte wohl jemand einer Frau keinen Respekt entgegenbringen. Einem Lehrer hätte er die Hand gegeben. Das ist sexistisch. Sexismus ist Diskriminierung aufgrund des Geschlechts.

  29. 275.

    FAZIT:
    =====
    Viele vertreten hier die Meinung, dass jemand die dt. Sprache lernen muss, wenn er hier bleiben möchte.
    Wenn das die dt. Kultur ist, dann ist diese Kultur einen Dreck wert.
    Aber Gastfreundschaft in Deutschland ist eh so ein Thema für sich.

    Der Imam lebt hier nicht auf Kosten des Steuerzahlers (sonst könnten seine Kinder wohl keine Privatschule besuchen).
    Er hat sich nicht strafbar gemacht.

    Die meisten Menschen tragen ihre Seele im Gesicht.
    So fällt es mir leicht zu entscheiden, welcher Person ich die Hand geben möchte. Manchen Menschen gebe ich einfach aus Verachtung nicht die Hand. (Ist doch noch besser als ihr ins Gesicht zu spucken)

    Hier wird auch übersehen, dass der Imam verheiratet ist und seine Frau anwesend war. Und in seiner Kultur gibt man dann anderen Frauen nicht die Hand, umgekehrt gibt die Frau einem anderen Mann nicht die Hand. Das habt IHR zu akzeptieren.

    Ginge es hier um Juden, dann gäbe es keine Kommentare. Dann wären alle ganz still.

  30. 274.

    Ich verstehe, dass es Ihnen als persönlich betroffenem schwer fällt, die vom Imam praktizierte Religionsausübung zu tolerieren.Man kann eine Religion als rückwärtsgewandt erleben, und es spricht viel dafür, dass der Imam nie das Verständnis von Mann und Frau im Sinne der Verfassung verstehen wird. Die gleiche Verfassung schützt aber seine Religionsfreiheit und gab Ihnen damals die Gelegenheit, hier in Frieden zu leben. Warum wollen Sie das dem Imam absprechen?

  31. 273.

    Göttlich, wie sie hier nachweisen, dass Frendenfeindlichkeit durch die Fremden selbst entsteht ...
    Sind sie also auch der Meinung, dass Michel Friedmann also selbst schuld war, dass Möllemann seine Art "intolerant und gehässig" nannte?

  32. 272.

    .. Stimmung gemacht wird von einer Schule, die dafür bekannt ist, Eltern gerne erziehen zu wollen.Ich spreche aus eigener Erfahrung. Aber dieser Aspekt fällt hier hinten runter unter den Verretern der "Deutschen-Händeschütteln-oder-raus"-Kultur.

  33. 271.

    Ich finde Ihren Kommentar sehr gut. Wir leben in einer weltoffenen Stadt, in einer freien Gesellschaft. Und diese Gesellschaft sollte kulturell oder religiös bedingte Unterschiede (auch in der Begrüßung) aushalten können. Ich frage mich gerade, ob die Angelegenheit genauso viel Presseöffentlichkeit erfahren hätte, wenn es sich um ein orthodox-jüdisches Ehepaar oder um ein hinduistisches Ehepaar gehandelt hätte...

  34. 270.

    Ob Sie das jetzt gut finden oder nicht, der Imam hat gegen kein Gesetz verstoßen und daher steht es ihm frei, hier zu bleiben, auch wenn er Ihre nicht belegte Definition der "Deutschen Kultur"nicht teilt. In eunem freien Land ist das so, dass man seine eigene Auffasuung von Kultur haben darf.

  35. 269.

    Ihr Statement kann ich nicht nachvollziehen. Frau John hat sich zu einem ganz konkreten Sachverhalt geäußert, in dem es weder um die -nach Ihrer Meinung- mangelhafte Ausstattung der Schulen noch um eine Geringschätzung der Bildung ging. Eine Geringschätzung der Bildung kann auch nicht dem Imam und seiner Ehefrau vorgehalten werden oder warum schickt die Familie ihre Kinder auf eine Privatschule? Wie im Beitrag zu lesen war, ist der Imam selbst Autor mehrerer Bücher, seine Frau gibt in der Moschee Koranunterrricht. Nach meiner Meinung soll hier nur Stimmung gemacht werden und es wird verkannt, dass sich diese Lehrerin sich falsch verhalten hat.

  36. 268.

    Sie haben sehr schön den Kern der Frage herausgearbeitet, auch wenn ich Ihre Quintessenz nicht teile:
    Was genau bedeutet Integration in eine Gesellschaft? Bedeutet das trotz Religionsfreiheit die Aufgabe eigener religiöser Vorstellungen? Ich findes es schade, dass der Imam den Islam so auslegt, dass er meint, einer Frau nicht die Hand reichen kann. Aber kann Integration nur so geschehen, dass er seinen Glauben aufgibt?
    Warum leben wir alle so gerne in Deutschland? Weil man hier frei ist, frei in seiner Meinung, seiner Bewegung, seiner persönlichen Entwicklung und eben auch frei in seiner Religion. Unsere Verfassung garantiert diese Rechte und und unser Strafgesetzbuch bestraft jene, die andere wegen Ihrer Religion, Volkszugehörigkeit etc verunglimpfen.
    Dann kann Integration wohl kaum bedeuten, diese Rechte aufzugeben.

  37. 265.

    Offensichtkich kennen sie den Imam gut, denn sie wissen genau, warum er kein Deutsch gelernt hat. Ja, es ist schade, dass jemand der 15 Jahre hier lebt, die Sprache nocht ausreichen gelernt hat, obwohl er ja viele andere Sprachen spricht. Aber es ist völlig legal und letztendlich seine Privatangelegenheit. Wie war das so mit Trapatoni?
    Im übrigen nerven mich auch Neuberliner, die nicht berlinern können.

  38. 264.

    Es wäre schön, wenn wir weniger John hätten und mehr Kultur. Zur Kultur gehört, dass eine Lehrerin (Augenhöhe mit Meistern, mit einem Imam, den man als Lehrer respektiert) im Grunde sogar geehrt, verehrt wird. Kinder stehen auf, wenn Lehrer den Raum betreten. Eltern sind sehr stolz, fühlen sich geehrt, wenn ihnen ein Lehrer, eine Lehrerin, die Hand reicht.
    Bildung ist Kultur. Wenn man also erst den Handschlag, dann die Lehrerin und deren Arbeit zerfasert, dann würdigen wir auch die Bildung nicht mehr, dann vermodern Schulen, dann gibt es Lehrer, die nicht mehr unterrichten möchten. Frau John weiß im Grunde nicht, wo sie steht, stehen soll. Das ist das Kernproblem, was zur allgemeinen Respektlosigkeit geführt hat.

  39. 263.

    Was verstehen Sie unter zivilisiertem Umgang, Herr Krause? Der Imam hat der Lehrerin mit seiner Begrüßungsgeste Respekt und größte Hochachtung erwiesen. Es gibt nun einmal - übrigens auch in unserer Kultur - eine ganze Reihe von Begüßungsgesten und bisher hat sich noch niemand über deren Anwendung oder Nichtanwendung aufgeregt. Zum Glück hat bislang weder der Deutsche Gesetzgeber noch die EU explizit gesetzlich festgelegt, wie man sich hierzulande zu begrüßen hat. Ist es das, was Sie wollen? Eine gesetzliche Regelung zum Händeschütteln? Oder machen Sie allen Ernstes den Respekt, den ein Mann einer Frau entgegenbringt, an einem Händedruck fest? Ich schäme mich für den äußerst unprofessionellen Umgang der Lehrerin mit den Eltern und empfehle dringend eine Nachhilfestunde in interkultureller Kompetenz. Ich käme nie auf den Gedanken, in einer achtungsvollen Begrüßung mit der Hand auf dem Herzen mangelnden Respekt oder gar den Untergang des Abendlandes zu vermuten.

  40. 262.

    In Deutschland ist es ein Zeichen der Zeugung von Respekt sich bei der Begrüßung die Hand zu schütteln. Die gilt insbesondere im "offiziellen" Geschäftsbetrieb. Einer Schuldirektorin den Handschlag grundlos zu verweigern, stellt eine Nichtachtung am Rande der persönlichen Beleidigung dar. Wenn der Imam hierzu nicht in der Lage ist, zeigt er genau die gleiche Akzeptanz- und Toleranzlosigkeit, die er mit seiner Anzeige theatralisch beklagt. Religion hin oder her. Wenn ich ich lese, Integration bedeute für ihn Achtung der Gesetze sonst nichts, frage ich mich aus welchem Grund er dieses Land zum Leben ausgewählt hat und dessen Gastfreundschaft strapaziert. Es ist genau sein ureigenes Verhalten, die das Größerwerden der "Fremdenfeindlichkeit" fördert, die er so beklagt. Die Gesellschaft mag nicht akzeptieren, dass Leute wie er ein Maximum an Toleranz einfordern während sie selbst nicht mal die grundlegenden Prinzipien der traditionellen Kultur ihres Gastlandes anerkennen.

  41. 260.

    Liebe Ina,

    eine Schule ist kein Hundezwinger. Da soll man sich schon wie ein zivilisierter Mensch benehmen. Ansonsten, wenn es ihm nicht passt, sollte er zurück in die Heimat, aber hier sollte er bitte kein Ostanatolien veranstalten.

    Wenn man versuchen würde, mit unseren Sitten dort zu glänzen, wäre man mit dem ersten Flugzeug nach Hause zurück befördert und von Klagen dagegen (was der Imam jetzt hier unternimmt) hätte man nur träumen können!

  42. 258.

    Mal ganz ehrlich, ich wusste gar nicht (70 Jahre ) das Hand geben zur unbedingten deutschen Kultur gehört. Respekt müssen sich Lehrer/innen im Unterricht und in ihrer Außenwirkung erarbeiten. Bei diesen Verhalten würde ich auch keine Hand geben. Daraus eine Frauenfeindlichkeit abzuleiten geht über meinen Verstand. Wie würden wir eigentlich diskutieren, wenn die Lehrerin die Hand verweigert hätte ?

  43. 257.

    ..ich sehe das wie die Schweizer die haben das öffentliche Interesse bezüglich der Gleichstellung von Mann und Frau über das der Religionsfreiheit gestellt !

  44. 256.

    Leider ist es so, dass Erdogan ihn (Schiiten) nicht als richtigen Muslim erachtet. In der Türkei sind Schiiten wie Aleviten leider Bürger zweiten Grades, sie dürfen steuern zahlen aber keine Religiösen Dienste in Anspruch nehmen. Die meisten Gotteshäuser der Aleviten und Schiiten müssen ihre Ausgaben für Gas, Wasser, Strom usw. Selbst bezahlen, ...

  45. 254.

    da dieser Imam ja so sprachbegabt ist
    (außer, dass er 15 Jahre in D wohnt und kein Deutsch spricht)
    aber gut,
    es gibt ja genügend dumm-tolerante Christen, Grüne, Gewerkschafter, etc
    hab ich eine Frage auf Englisch an ihn

    "WHY DON`T YOU GO BACK TO WHERE YOU COME FROM"

  46. 253.

    Wenn wir für Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau sind, können wir das Benehmen des Imams nur als frauenfeindlich interpretieren und nicht tolerieren.
    Solche Menschen wie der Imam können und wollen sich in unserer Gesellschaft nicht integrieren, da die religiösen Wurzeln zu tief verankert sind und die Gesellschaft kann sich aber auch Gott sei Dank nicht nach seinem Glaubensmuster ändern.
    Jede Religion soll toleriert werden, aber jede Religion soll auch zeitgemäß sein.
    Solche Menschen tun uns alle einen Gefallen, wenn sie dahin zurückkehren, wo die Menschen genauso mittelalterlich denken und handeln.
    Ich flüchtete aus meinem Heimatland Iran vor ca. 30 Jahren, weil solche religiösen Menschen mit ihren altmodischen, fanatischen und einseitigen Vorurteilen eine Gesellschaft auseinander brachten und kaputt machten.
    Solche Menschen werden in der europäischen Gesellschaft nie ankommen.

  47. 252.

    na und ? ich gebe kindern die hand - hunden ebenso und knuddle diese sogar beherzt ab. doch bei erwachsenen menschen bin ich extremst zurückhaltend was körperkontakt betrifft. für mich hat das einen psychologischen grund, für den iman einen religiösen. es ist doch völlig egal ob er nur männern die hand schüttelt und frauen nicht! es ist seine einstellung aus welchen gründen auch immer. muss man halt so akzeptieren, wie man bei mir akzeptieren muss das ich hunde beim händeschütteln bevorzuge, aber erwachsene menschen meide. das überhaupt eine debatte darüber geführt werden muss und eine lehrerin sich so verhalten muss ist mir ein rätsel.
    es geht auch NICHT um anpassung von einer deutschen zu einem iman bzw. einwanderer etc etc. sondern rein nur um die akzeptanz!
    wieso kann man nicht einfach die tatsache akzeptieren das es menschen gibt, welche ungern andere anfassen. aus welchen gründen auch immer.

  48. 251.

    Ich bin Iraner und lebe seit 1986 in Deutschland. In den letzten 30 Jahren meines Lebens genoss ich die religiöse Freiheit, Presse Freiheit und die Toleranz der Gesellschaft.
    Die Toleranz einer Gesellschaft darf aber nicht falsch interpretiert werden.
    Wenn der Imam nicht bereit ist der Lehrerin die Hand zu geben und er besteht sogar darauf zum wiederholten Mal, hat es meiner Meinung nach wenig mit dem religiösen Verständnis zu tun, sondern damit, sich in der modernen toleranten Gesellschaft nicht integrieren zu wollen.
    Er gibt aus religiösen Gründen der Lehrerin keine Hand, aber wenn er einen männlichen Lehrer vor sich hätte, würde er ihm gerne die Hand geben. Die Hautberührung mit einer Frau verstößt wahrscheinlich gegen seinen tiefsten religiösen Glauben. Die Frage, die sich stellt ist, soll unsere moderne Gesellschaft solche Aktionen tolerieren oder ablehnen.
    Wenn wir für Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau sind, können wir das Benehmen des Imams nur als frauenfeindlic

  49. 250.

    nur eins: out !

  50. 249.

    Das Auftreten des Imam ist völlig indiskutabel. Es zeigt vor allem was er von Deutschland und Frauen hält. Wer es in 15 Jahren nicht für notwendig hält die Sprache des Landes zu lernen in dem er lebt, der zeigt sehr deutlich das in das Land nicht interessiert.
    Er ist verheiratet mit einer Frau die sehr gut Deutsch spricht und auch die Kinder werden sicher sehr gut Deutsch sprechen, es hat ihm also nicht an Möglichkeiten gefehlt Deutsch zu lernen. Er will kein Deutsch lernen.
    Religion hat im außerprivatlichen Leben, und das war das Treffen mit der Lehrerin, nichts verloren. Er muss niemand die Hand geben, aber Frauen aus religiösen Gründen auszuschließen lässt auf eine erzkonservative Einstellung und ein abwertendes Frauenbild schließen. Hat in Deutschland nichts zu suchen.

  51. 248.

    Ich bin Kulturwissenschaftlerin und Journalistin. Ich erwarte vom RBB Informationen zur sachlich begründeten These, dass der Imam i.A. eines politischen Islamismus agiert hat, als er die Lehrerin in einem religionsneutralen Raum provozierte, Strafanzeige erstattete, Pressekontakt suchte.

    Ich erwarte von RBB , dass er zu Gründen des Lehrermangels recherchiert. Die These, dass die Lehrerin sich infolge der Umgangsart eines Imams, der sie als Frau nicht als Mensch wertete, und des medialen Stresses krank schreiben lassen könnte, ist nicht unbegründet.

  52. 247.

    Vielleicht arbeite ich ja sogar für den Verfassungsschutz?

    Mario, Sie trauern anscheinend den Zeiten hinterher als Männer noch den Frauen die Welt erklärt und ihnen vorgeschrieben haben, was sie zu tun und zu denken haben. Das ist für einen Großstädter ziemlich hinterwäldlerisch.

  53. 246.

    Es zeugt von einer unglaublichen Respektlosigkeit und Arroganz, in fünfzehn Jahren nicht die Sprache des Landes zu lernen, in dem man lebt. Als existiere kein soziales Umfeld mit dem man kommunizieren möchte. Und dass der Imam nicht mal in der Lage ist, nonverbal der Situation angemessen zu reagieren, hat er ja bewiesen.

    Die Bundesregierung sollte endlich gegen diese verfassungsfeindlichen Imame vorgehen und die entsprechenden Moscheen schließen, sonst ist jeder Cent Steuergeld für "Integration" verschwendet. Wer nach zwei Jahren Leben in Deutschland einen Sprachtest nicht besteht, sollte ausgewiesen werden. Zumal Sie und viele andere konservative Muslime den Imam sogar als Vorbild sehen. Erschreckend!

  54. 245.

    Als ich das Buch "Ali liebt Fatima" las, fand ich die islamische Ideologie, "unter sich" zu bleiben der arischen Ideologie auch sehr ähnlich. Eine bunte Mulit-Kulti-Mischung ist definitiv von Seiten des konservativen Islam nicht erwünscht und als überlegen verstehen sie sich ebenso wie jeder Nationalsozialist.

  55. 244.

    Wir freuen uns über eine rege Diskussion, bitten aber darum, persönliche Anfeindungen und Beleidigungen zu unterlassen. Solche Kommentare werden von uns nicht freigeschaltet.

  56. 243.

    Frauen waren vor 60 Jahren nicht gleichberechtigt, Wer den Imam verteidigt, demonstiert Frauen Hass auf die soziale Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung der Frau.

  57. 242.

    Er hielt sich nicht in Gesetze, er gab einem Mann die Hand, einer Frau nicht - mit der Begründung, dass sie eine Frau ist. Dieser Mann ist ein poltischer Provokateur a la Erdogan. Sie auch?

  58. 241.

    Es gibt immer nur mit Moslems diese Probleme, mit keiner anderen Religion wie Buddhismus oder Hinduismus, Islam hat einen rotalitären Anspruch auf Weltherrschaft und Eroberung und somit haben Vertreter der Islamsekte immer eine äusserst arrogante Haltung in der sie andere Menschen geradezu zwingen sich ihren sogenannten pseudoreligiösen Regeln zu unterwerfen.Die Islamisten definieren sich sogar selbst als Rasse weil sie nämlich alle Kritiker ihrer höchst absurden Sektenlehre als Rassisten diffamieren. Die islamische Ideologie weist recht viele Gemeinsamkeiten mit dem Nationalsozialismus auf.

  59. 240.

    Solche Texte geben nur die notorischen "Gutmenschen" von sich, welche auf ihre Weise faschistische Methoden verwenden. Es braucht auch nicht darauf geachtet werden was die notorisch faschistoiden " politisch korrekten" in ihrer rethorischen Verhüllung ihrer Absichten mit bestimmten Argumenten mitzuteilen versuchen, denn sie verfolgen nur die Absicht andere Menschen damit zu unterwerfen und zu kontrollieren.

  60. 239.

    Was für eine sinnlose Hetze gegen den Imam. Ein Orthodoxer Jude hätte mit der gleichen Argumentation den tiefsten Respekt der Lehrerin erhalten. Natürlich hätte die Lehrerin ihre Meinung vertreten können, sie ist aber zu weit gegangen, indem sie wie ein trotzendes Kleinkind den Handschlag mehrmald eingefordert hat. Und zu allem Übel sich geweigert hat das Gespräch fortzuführen. Was soll der Vater denn noch machen? Äußert unprofessionell von der Lehrerin.

  61. 238.

    Hahaha sehr witzig als Mensch hat er überall was zu sagen!!!!!!

  62. 237.

    Es geht niemanden was an ob der Imam Deutsch sprechen kann oder nicht davon ist auch nicht die Rede und es ist jedem selbst überlassen in welchem Land man leben möchte!!!!!fFür uns Muslime ist er ein sehr gutes Vorbild er muss ja nicht Vorbild für alle sein !!!!

  63. 236.

    Wenn Lehrer von Schülern und Eltern so behandelt werden, weckt das in keinem Bürger Lust, Lehrer zu werden.

  64. 235.

    Der Vorgang wirkt wie eine organisierte politische Provokation a la Erdogan. Ein Schüler drangsaliert Mitschüler, sein Vater demonstriert im Schulzimmer: Ich vertrete auch hier den Islam. Er zog nach Deutschland, aber er lernte kein Deutsch, interessierte sich nicht für einheimische Sitten und Gebräuche -

    Er beleidigt eine Frau moralisch, sie schreit genervt auf, er behauptet nun, religiös beleidigt worden zu sein, erklärt sie zur Straftäterin, die bei der Polizei angezeigt und von einem Gericht verurteilt werden muss und startet ein Pressekampagne. Imame werden von Erdogan nach Deutschland geschickt -

    Die Antwort weiß nur der Verfassungsschutz.

  65. 234.

    Du solltest Dich mal mit solchen Äußerungen zurückhalten.
    Er hat versucht, mit einem einfachen Beispiel, dem dummen, weltfremden Deutschen zu erklären, warum ein Mann einer fremden Frau nicht die Hand gibt.
    Eine Frau gibt einem fremden Mann auch nicht die Hand. Daran wirst Du Dich gewöhnen müssen.
    Da kannst Du noch so viel hetzen. Das wird so bleiben und DAS IST AUCH GUT SO [© Wowereit]

    Nebenbei: Kannst Du in seiner Sprache antworten? Ne? Bist ja nicht sehr gebildet!

  66. 233.

    generell ja sehe ich auch so. doch so eine harmlose sache, wie keinen handschlag zu geben , aus welchen gründen auch immer. zumal er ja ihr den respekt zollt indem er seine hand auf sein herz legte. ist mehr als blödsinnig. seine haltung gegenüber der frau war deutlich respektvoll aus meiner sicht. ich sehe nichts verachtendes darin ihr nicht die hand geben zu wollen, wenn er im drumherum das gegenteil beweist. jetzt aus dieser harmlosen sache eine riesen ding daraus zu machen ist lächerlich!

  67. 232.

    XOXO, ich verstehe nicht, was Du mir jetzt damit sagen willst

  68. 231.

    Ich glaube, auf Deine Kommentare wird keiner eingehen.

    Niveau: Sonderschule, Ort Hohenschönhausen

  69. 230.

    Klar aus Sicht des Imam und seiner Frau leidet die Lehrerin unter einer schlimmeren Krankheit als Pest und Cholera: Weibliche Sexualität.

    Schnell ein keimfreier Schleier darüber und hinter den Vorhang in der Moschee! Möge kein fremder Mann die Unantastbare berühren und sich anstecken.

    Mich nerven konservative Muslime nicht weniger als die Katholiken bis in die 70er und 80er. Wir sind hierzulande mit dem Thema durch.

  70. 228.

    Typen wie Du sind beratungsresistent.

    Was bildest Du Dir ein, von anderen zu verlangen, Deine unbedeutende deutsche Sprache zu können oder zu lernen.
    Er spricht mehrere Sprachen. Höchstwahrscheinlich englisch und französisch.
    Es gibt mittlerweile schon deutsche Firmen mit Englisch als Unternehmenssprache.
    Aber solche Kommentare kommen seltsamerweise überwiegend von Ossis.

  71. 227.

    Wahnsinn, Du scheinst ja besser informiert zu sein, als der Verfassungsschutz.

    Mach mal lieber öfter ein Mittagsstündchen, um die kleine Murmel etwas zu entlasten

  72. 226.

    "Die 4 Mill. leben in Deutschland nicht mehr und nicht weniger und dann noch in ihrer eigenen Welt."

    Dumme, einfältige Hetze.
    Wie viele (südländische) Ausländer gibt es in Deinem Wandlitz?
    Ossis sollten sich vorher ganz hinten anstellen. Für die Wessis seid Ihr das größte Übel.

  73. 225.

    Aber die Leitern der Plananus - Kita hätte da ja dann demzufolge auch keine guten Umgangsformen - sonst hätte sie die Kinder immer (und nicht nur nach guter Laune) begrüßt und die Eltern zurück gegrüßt - Mir wurde dort noch nie die Hand gegeben. Und nun? haben also gar nicht alle Deutschen gute Umgangsformen? Geht es nur um schlechte Stimmung zu machen? Aber vielleicht muss ich ja nicht alles verstehen?!

  74. 223.

    sorry, aber ich kann es nicht lassen.......
    80 % der Kommunikation sind nonverbal ;-)
    Keine Ahnung warum er noch kein Deutsch spricht - muss man/frau ja wohl auch nicht an diese Schule. Schön, wäre es natürlich.........

  75. 222.

    Ich bin schon irritiert wie einseitig der Konflikt oder ich nenne es besser Machtgerangel, hier ausgelebt wird......
    Es gibt selbstverständlich immer mehre Ansichten und Wahrheiten. Und für mich haben beide überreagiert. Die Lehrerin, indem so über gar keine interkulturelle und auch pädagogischer Kopetenzen zu verfügen zu scheint - aber das ist ja auch nicht wahr, denn Jahre zuvor hat die Lehrerin das Verhalten (keine Hand geben zu bekommen) ja offensichtlich akzeptiert. Und dass Herr Karim Umar gleich mit einer Strafanzeige reagiert, ist für mich völlig überzogen. Natürlich versteh ich, wenn er, wie auch schon andere Eltern zuvor, wegen unmöglichen Verhaltens der Lehrerin seine Kinder von der Schule nimmt, die nicht andere Kulturen akzeptiert, sondern nur damit wirbt. Es scheint also um Macht zu gehen und nicht um Problemlösung - Und weil es vermutlich Spass macht sich aufzuregen, blasen viele (nicht alle) in ein Horn, welches ich als unreflektiert und hetzerisch empfinde.

  76. 221.

    Leider fehlen in der Berichterstattung ein paar Details. Irgendwo habe ich gelesen, dass Hr. Ucar einem anwesenden männlichen Lehrer zuvor die Hand gegeben hätte, es der Lehrerin dann verweigert hätte. Wer sich die Respektlosigkeit dahinter nicht vorstellen kann, scheint einen gehörigen Mangel an Empathie zu haben. Dass es in diesem Falle nicht um den Händedruck an sich geht (an die "ich ekle mich, es ist unhygienisch"-Fraktion). möchte ich noch mal betonen! Wer erkältet ist oder schmutzige Hände hat, erklärt sich und gibt keinem die Hand! Bei kriminellen Delikten wird übrigens auch nach Motiv unterschieden - wurde bewusst geklaut oder versehentlich eingesteckt?
    Interessant wäre auch, ob der Schüler schon wegen Respektlosigkeit gegenüber Lehrerinnen, Erzieherinnen oder Mitschülerinnen aufgefallen ist - vielleicht ging es bei der "Rangelei" ja sogar darum?

  77. 220.

    Danke für die wichtige Hintergrundinformation. Ich befürchte, es wird die Leute, die den Kopf in den Sand stecken, nicht interessieren.

  78. 219.

    Nein,der Islam gehört nicht zu Deutschland. Hat auch noch nie dazugehört. Die 4 Mill. leben in Deutschland nicht mehr und nicht weniger und dann noch in ihrer eigenen Welt.

  79. 218.

    Wissen Sie, man nennt es Sittengesetz, dass es einen gesellschaftlichen Konsens darüber gibt, welches Verhalten anstößig ist und welches der allgemeinen guten Verständigung dient. Im Erstkontakt und erst Recht gegenüber Amtspersonen sollte man sich dementsprechend benehmen.
    Wenn jemand meint, er müsse sich nicht im Sinne der guten Sitten benehmen und seinem Gegenüber keinen Respekt vermitteln, nur weil er durch Gesetze nicht dazu genötigt wird, hat im Grunde eine sehr traurige Haltung zu seinen Mitmenschen. Sie verstehen den Unterschied zwischen gruppenbezogener Diskriminierung und „Lust und Laune“ nicht?
    Ja, die Nazikeule. Die kennen wir. Muslime sollten selbstverständlich das Recht haben, Ungläubige als „Vieh“ zu bezeichnen, Frauen herabwürdigend zu behandeln und fröhlich Antisemitismus zu betreiben. Wenn wir das nicht akzeptieren, sind wir Deutschen wieder einmal Nazis.

  80. 217.

    Diese Provoation des Imams der Cafer Sadik Gemeinde Kerim Ucar lässt ich leicht als politische Aktion entlarven mit der Fundamentalisten versuchen durch Rechtsstreitigkeiten ihre rückständigen auf Geschlechtertrennung basierenden religiösen Rituale in der Öffentlichkeit zu installieren. Die imam Cafer Sadik Moschee it ein Treffpunkt der Hissbolla-Anhänger und der Imam Kerim Ucar ,Ayatolla ,, Kohmeini- Verehrer laut Kommunalanalyse "Aspekte der Demokratiegefährdung im Berliner Bezirk Mitte" Er lebt seit 15 Jahren in Deutschland ohne je die Sprache erlernt zu haben, da wäre es doch interessant zu erfahren was er in seinen "Predigten" von sich gibt! Das Barbara John so einen Fundamentalisten verteidigt und seine Machenschaften verharmlost und nicht durchschaut ist unfassbar peinlich!

  81. 216.

    Die müssen sich Anpassen nicht die Deutschen das ist Deutschland

  82. 215.

    wenn es dieses Gesetz gebe , würde er sich anders verhalten sagt er und anders heißt hier sicherlich nicht dem gesetz folge leisten.....wenn ein Deutscher aus irgend einem grund (lust und laune) den handschlag verweigert wird das meist einfach hingenommen oder toleriert aber sobald ein MUSLIME es tut kommt der ganze HASS , wo auch immer dieser Hass kommt das bringt nichts gutes , siehe 1945

  83. 214.

    Wer Frauen aus religiösen vorgeschobenen Gründen die Hand nicht gib.
    Wer hier in Deutschland lebt und kein Deutsch spricht.
    Wer sich offensichtlich in unserem Kulturkreis nicht wohlfühlt.
    Wer sich unserer Kultur und den allgemeinen Gepflogenheiten ablehnt.

    Der muss nicht hierbleiben, der darf gehen!

  84. 212.

    "Wichtig ist doch nur, dass Menschen mit einander kommunizieren können...,dass sie ehrlich und respektvoll miteinander umgehen..."

    Diese Notwendigkeit scheint der Imam nicht zu sehen. Anders kann man die Tatsache, dass er nach 15 Jahren kein Deutsch zu können scheint, wohl nicht bewerten. Das wiederum scheint Sie wenig zu interessieren.

  85. 211.

    Lassen Sie das besser. Hierzulande gab es schon häufiger Schlägereien in Moscheen, oft wegen religiösen Kleinigkeiten. In einer Moschee in Berlin-Kreuzberg wurde vor einiger Zeit schiitische Gläubige zusammengeschlagen, weil die Sunniten ein Problem mit ihnen hatten. Da möchten Sie dann auch nicht klagen und Ihre Adresse in den Händen solcher Verbände wissen.

  86. 210.

    Sie scheinen grundlegend etwas misszuverstehen. Nicht die Lehrerin war in einem arabischen Land und müsse sich deshalb um Kenntnis der dortigen Sitten bemühen. Der Imam lebt in Deutschland, weshalb es seine Aufgabe ist, sich über die Umgangsformen zu informieren. Alternativ steht es ihm frei in ein Land zu ziehen, dessen kulturelle Sitten er für akzeptabel hält.

  87. 209.

    ich finde es völlig in ordnung das er sich das recht einklagt, nicht den handschlag geben zu müssen aus religiösen gründen. ich deutsch - christlich gebe auch keine handschläge mehr, weil ich mich ekle vor fremden personen (ok ekle ist vielleicht zu dick aufgetragen - es ist für mich sehr sehr seeeeehr unangenehm). wenn man mich dann nach so einer weigerung anbrüllt bzw. sich mir gegenüber sperrt, fände ich das ebenfalls als respektlos meiner person gegenüber. dieser iman hat einen religiösen grund - ich einen psychologischen - für mich beides akzeptable gründe. bei diesem iman sogar mehr noch - da er ja zusätzlich seine hand auf das herz gelegt hatte, was aus meiner sicht eine sehr schöne geste ist. in indien gibt man sich auch nicht die hände sonder legt sie aneinander und verbeugt sich für den gruß bzw. die verabschiedung, warum sollte so eine kleinigkeit zum eklat führen. ich nicke mein gegenüber leicht zu und lächle. aus meiner sicht für mich ausreichend genug.

  88. 208.

    Am Interview mit dem islamischen Geistlichen fiel mir auf, was ich häufig bei muslimischen Gläubigen bemerkt habe. Würde es ein Gesetz geben, das den Händedruck vorschreibt, würde er dieses Gesetz befolgen. Es ist bei Muslimen leider sehr verbreitet, dass sie nur dann der einheimischen Kultur entgegen kommen oder sich ihr anpassen, wenn sie Gesetze dazu nötigen. Solange es keine Gesetze gibt, versuchen sie sich weiter ihrer Kultur gemäß zu verhalten und kümmern sich nicht um die Regeln im Gastgeberland. Vor diesem Hintergrund muss es nicht verwundern, dass in manchen Ländern über ein Islamgesetz nachgedacht wird. Es gibt für gläubige Muslime offenbar kein Interesse an einem Konsens, sondern die eigene Religion wird gegen das Gastgeberland durchgezogen, bis dieses mit Gesetzen einschreitet. Wirklich verwundern muss einen das nicht: Es ist die klassische Haltung von Angehörigen einer Buch- und Gesetzesreligion.

  89. 207.

    Grundgesetz und Kultur in DEUTSCHLAND nicht verstanden. Sechs setzen.

  90. 206.

    "Wie der imam schon sagt"

    Das ist völlig egal. Der Imam hat außerhalb seiner Moschee überhaupt nicht zu sagen.

  91. 205.

    Ganz im Gegenteil. Weil wir aus unserer Vergangenheit gelernt haben! Der Islam ist ein totalitäres System. Der Imam, im Irak ausgebildet, versucht hier die Vorstellungen seines totalitären Systems durchzusetzen und stellt sie über die Gleichberechtigung der Frau. Gerade weil wir gelernt haben, ist es gut, solche Diskriminierungen nicht mehr hinzunehmen. Oder sollten wir aus Freundlichkeit gegenüber der Religion des Islam auch den Antisemitismus dieser Religion akzeptieren, weil Muslime meinten, es gehöre zu ihrer Religionsfreiheit?
    Weil sie versuchten mit der Nazikeule zu kommen: Gerade unsere jüdischen Mitbürger beobachten das Erstarken des Islam und seine radikal-imperialistische Ausbreitung und die Versuche, in Deutschland eine parallele Rechtsordnung einzuführen, mit großer Sorge.

  92. 204.

    Was heißt gegen den eigenen Willen? Wenn ich die kulturellen Sitten eines Landes als persönliche Belastung empfinde und keine Möglichkeit finde, diesen Sitten nachzukommen, steht es mir frei, nicht in dieses Land auszuwandern. Wie man so liest, hat es der gute Mann auch nicht für nötig gehalten, in 15 Jahren die deutsche Sprache zu lernen. Möglicherweise ist auch das im Sinne der Religion, den Koran lese man schließlich nur in Arabisch?
    Mich würde interessieren, wer für jemanden, der kein Deutsch sprechen soll, die Anzeige geschrieben hat und vielleicht sollten die Medien recherchieren, ob nicht hinter dieser Anzeige bestimmte Gruppen, möglicherweise im Ausland stehen. In der Schweiz unterstützt der Islamische Zentralrat auch jeden Muslim, der hier arabisch-islamische Bräuche gegen die angestammten Sitten einklagen und durchsetzen will.

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