"Stop A 100" steht am 09.07.2016 in Berlin auf den Plakaten bei einem Flashmob gegen den geplanten Ausbau der A 100 bis zur Frankfurter Allee (Quelle: dpa/Paul Zinken)

Flashmob gegen Autobahn-Ausbau in Berlin - A100-Gegner blockieren vorübergehend Frankfurter Allee

"Wir legen uns quer!": Unter diesem Motto haben sich A100-Gegner auf eine Kreuzung an der Frankfurter Allee gelegt. Mit der Aktion protestierten rund 200 Teilnehmer gegen den geplanten Ausbau der Berliner Stadtautobahn zwischen Treptower Park und Storkower Straße.

Aus Protest gegen einen weiteren Ausbau der Stadtautobahn 100 in Berlin haben sich am Samstag Aktivisten zehn Minuten lang auf eine Kreuzung an der Frankfurter Allee gelegt. Das Bündnis "A100 stoppen!" hatte zu dem Flashmob aufgerufen. Unter dem Motto "A100 stoppen! Wir legen uns quer" richtete sich die Aktion gegen den geplanten 17. Bauabschnitt der Autobahn, der vom Treptower Park zur Storkower Straße führen soll.

Wegen des erwarteten Verkehrsaufkommens sorgen sich die Aktivisten um erhöhte Feinstaubbelastung. Viele von ihnen trugen Staubschutzmasken. An der Aktion vor einem Einkaufszentrum an der Grenze von Friedrichshain und Lichtenberg beteiligten sich nach Veranstalterangaben 200 Menschen.

Die Regierungskoalition aus CDU und SPD spricht sich für den weiteren Ausbau aus, Grüne und Linke sind dagegen. Am 18. September wird in Berlin gewählt. Nach der letzten Wahl 2011 waren die rot-grünen Koalitionsverhandlungen an dem Streit über den Ausbau der A100 gescheitert.

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