Der Berliner Bau-Staatssekretär Andrej Holm diskutiert am 06.01.2017 in Berlin bei einer Podiumsdiskussion (Quelle: dpa/Maurizio Gambarini)

Umstrittener Staatssekretär Holm bei Podiumsdiskussion - "Ich habe das berichtet, woran ich mich erinnere"

Berlins Bau-Staatssekretär Andrej Holm steht wegen seines Umgangs mit der eigenen Stasi-Vergangenheit stark unter Druck. Bei einer überfüllten Podiumsdiskussion im Prenzlauer Berg verteidigte sich der 46-Jährige am Freitagabend noch einmal selbst. Das Publikum reagierte unterschiedlich.

Berlins umstrittener Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Andrej Holm, hat sich am Freitagabend bei einer stark besuchten Podiumsdiskussion erneut gegen Kritik an seinem Umgang mit der eigenen Stasi-Vergangenheit verteidigt.

Bei der Veranstaltung "Einmal Stasi - immer Stasi? Der Fall Andrej Holm" im Kultur- und Bildungszentrum "Sebastian Haffner" im Prenzlauer Berg sagte der Parteilose, der für die Linke als Staatssekretär berufen wurde: "Ich wusste, dass ich mich bei der Staatssicherheit für eine langfristige Karriere verpflichtet hatte. Mir war sehr bewusst, dass ich Teil eines Repressions- und Unterdrückungsapparats geworden war. Es ist nicht entschuldbar, Teil des System gewesen zu sein." Die "Befreiung durch die Wende" habe ihn vor größerer Schuld bewahrt.

Den Vorwurf, über seine Stasi-Vergangenheit gelogen zu haben, wies Holm erneut zurück. "Ich habe das berichtet, woran ich mich erinnere." Persönliche Erinnerung sei aber zuweilen getrübt. So habe es nur zwei Treffen mit Führungsoffizieren der Stasi gegeben - und selbst daran erinnere er sich nicht. Auch sei er lange der Meinung gewesen, sich mit 16 Jahren und nicht schon mit 14 Jahren, wie aus den Akten hervorgeht, bei der Stasi verpflichtet zu haben. "Aber die persönliche Erinnerung wird nicht als angemessene Form des aktenkundigen Erinnerns empfunden."

Facebook-Live-Video der Podiumsdiskussion

"Dass ich ein ziviles Studium machen sollte, hat mich innerlich leuchten lassen"

Holm war 1989 und 1990 als 18-Jähriger knapp sechs Monate lang als hauptamtlicher Mitarbeiter des DDR-Geheimdienstes geführt worden und hatte im Stasi-Wachregiment "Feliks Dzierzynski" Militärdienst geleistet. Es war vorgesehen, dass er als Offizier ein Journalistik-Studium aufnehmen sollte. Seine Stasi-Mitarbeit hatte Holm öffentlich gemacht - nicht aber die Tatsache, dass er dort hauptamtlicher Mitarbeiter war. Ihm war dies nach eigenen Angaben nicht bewusst.

"Mir war klar, dass ich im Gegensatz zu anderen Berufsoffiziersbewerbern und anderen … ein ziviles Studium machen sollte. Das hat mich in jugendlicher Überheblichkeit innerlich leuchten lassen gegenüber denen, die wirklich Berufsoffiziere werden sollten", erklärte Holm dazu bei der Podiumsdiskussion am Freitagabend. "Heute sehe ich das differenzierter."

Auf die Frage, warum er 2005 im Fragebogen der Humboldt-Universität nicht "hauptamtlich" angekreuzt habe, wollte Holm mit Hinweis auf die laufende arbeitsrechtliche Prüfung nicht antworten. "Es geht also um ein falsches Kreuz in einem Formular – das ist aber für die geschichtspolitische Aufarbeitung nicht relevant", sagte Holm nur - und erntete Buh-Rufe.

Der Politiker und Berliner Bau-Staatssekretär Andrej Holm (r-l), Moderatorin Ulrike Bieritz und Ilko-Sascha Kowalczuk, Forscher der Robert-Havemann-Gesellschaft Berlin diskutieren 06.01.2017 in Berlin bei einer Podiumsdiskussion (Quelle: dpa/Maurizio Gambarini)
Gut besucht: Die Diskussion mit Staatssekretär Holm (r) und dem Experten Kowalczuk (l) moderierte Ulrike Bieritz vom rbb.

Publikum aufgekratzt bis aufgebracht

Das Publikum reagierte während der Veranstaltung aufgekratzt bis aufgebracht. "Das ist alles schwer nachzuvollziehen", sagte ein Besucher ins Mikrofon. "Du warst Mitglied einer Verbrecherorganisation", kritisierte ein anderer. In den Kommentaren auf Facebook wurde vielfach der Rücktritt Holms als Staatssekretär gefordert.

Der Autor Eberhard Seidel bat um Ehrlichkeit, sagte aber auch, dass nicht nur über die Stasi-Vergangenheit, sondern auch über die Mieten- und Wohnungspolitik des Stadtsoziologen Holms gesprochen werden sollte.

"Werden eigentlich die gleichen Maßstäbe wie in diesem Fall auch bei Bundeskanzlern, Bundesministern und Ministerpräsidenten angelegt? Bei Menschen, die in Parteispendenskandale involviert waren? Was ist mit den wirklichen Skandalen im Kapitalismus?" rief ein weiterer Mann und bekam dafür starken Beifall.

Stasi-Unterlagen-Mitarbeiter wirft Senat Versagen vor

Zuvor hatte der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk von der Stasi-Unterlagenbehörde dem Berliner Senat im Fall Holm politisches Versagen vorgeworfen. Die Landesregierung müsse entscheiden, ob Holm Staatssekretär bleiben darf. Sie könne das nicht mit einem Verwaltungsverfahren der Humboldt-Universität abfangen, sagte Kowalczuk bei der Podiumsdiskussion.

Zu der Veranstaltung waren mehrere Hundert Menschen gekommen. Der Saal war überfüllt, vor dem Raum hatten zu Beginn Besucher lautstark "Tür auf, Tür auf" gerufen. Daraufhin wurden die Diskussion per Lautsprecher nach draußen übertragen.  

Berlins Stadtentwicklungssenatorin Karin Lompscher (Linke), Quelle: rbb-Abendschau
Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke)

Berlins Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) hatte sich am Freitag erneut hinter ihrem Staatssekretär gestellt. "Die Klärungen sind nicht abgeschlossen, die Gesamtbewertung steht aus. Solange werden wir abwarten", sagte sie der "Berliner Zeitung".

Humboldt-Uni verlängert Frist für Stellungnahme

Die Berliner Humboldt-Universität (HU) gewährt Holm indes Aufschub für eine Stellungnahme. Statt bis zum 9. Januar solle diese bis zum 12. Januar bei der HU eingehen, teilte HU-Sprecher Hans-Christoph Keller am Freitag mit. Ein Anwalt Holms habe am Donnerstag darum gebeten. "Die Humboldt-Universität hat der Bitte um Fristverlängerung zugestimmt, was bei der kurzfristigen Beauftragung eines Rechtsanwalts üblich ist", sagte Keller. Holms Anwalt erhalte zudem am Freitag wie von ihm gewünscht Einsicht in Holms HU-Personalakte, um die Stellungnahme vorzubereiten.

Die Universität prüft als Holms bisheriger Arbeitgeber derzeit, ob sie wegen der Falschangaben rechtliche Schritte gegen Holm einleitet. Er hatte 2005 in einem Personalbogen die Frage nach einer Stasi-Mitarbeit verneint.  

Auch ohne Studium wollte Holm MfS-Berufsoffizier werden

Erst am Donnerstagnachmittag waren weitere Details aus der Stasi-Akte bekanntgeworden, die dafür sprechen, dass Holm sich doch bewusst für die Mitarbeit bei der Stasi entschieden haben könnte. Demnach habe er vor der handschriftlichen Verpflichtungserklärung Schulungen für den künftigen Posten beim Ministerium für Staatssicherheit (MfS) durchlaufen, berichtete die rbb-Abendschau, der die fast 200 Seiten dicke Stasi-Akte vorliegt.

Zudem sei er Ende des Jahres 1988 mit seiner Mutter bei der Abteilung "Kader und Schulung" beim Ministerium für Staatssicherheit gewesen, um zu bekunden, dass er an einem Journalistikstudium Interesse habe. "André betonte jedoch wiederum, dass er zu seiner Entscheidung, Berufsoffizier des MfS zu werden, steht, auch wenn dieses Studium nicht möglich ist", ist weiter in der Akte zu lesen.

Christian Booß vom Bürgerkomitee 15. Januar, das die DDR- und Stasigeschichte aufarbeitet, sagte im rbb: "Es ist doch offenkundig, dass es hier eine sehr gezielte Vorbereitung gab auf eine Tätigkeit als Offizier der Staatssicherheit - mit einer getarnten Vita als angeblicher Offizier des Innenministeriums, der an einer Universität in Leipzig studieren sollte, aber delegiert war von der Stasi selbst."

Sebastian Czaja, Fraktionsvorsitzender der Berliner FDP, nimmt in einer Mitteilung vom Freitag Bezug auf die von Holm geäußerten Wissenslücken. Sie seien "eines Staatssekretärs nicht würdig und zeigen die Denkweise von Herrn Holm. Er kann seiner Vergangenheit nicht ins Auge sehen und leugnet dabei ganz bewusst seinen Lebenslauf. Wie möchte Holm damit als Politiker für Glaubhaftigkeit und Vertrauen einstehen?"

Kommentar

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86 Kommentare

  1. 86.

    ...Sie wollen doch wohl nicht ersthaft behaupten, das MfS hätte die Vita des Globke so "verbogen" das seine
    maßgebliche Mitwirkung an der Organisation der Endlösung der Judenfrage eigentlich nicht der Wahrheit entspricht, das ganze also eine böswillige Attacke gegen den "Mitläufer und daher im Kern unschuldigen" Globke im Speziellen und die politische Rechtslastigkeit der BRD im Allgemeinen war?

  2. 85.

    Ich glaube, sie haben gar nicht verstanden, worum es geht. Herr Holm hat sehr wohl über seine Stadi--Vergangenheit gesprochen. Ohne Erinnerung geht das wohl nicht. Wenn er sich an nicht viel erinnern konnte, dann lag das daran, dass er nach seiner militärischen Grundausbildung nur ein halbes Jahr einen Vorbereitungskurs gemacht hat. Er sollte dann, nach einem Volentariat ein Journalistik-Studium an einer stinknormalen Universität machen. Jetzt wirft man ihm vor, dass er kein Kreuz gemacht, wo er nach der Meinung seiner Kritiker ein Kreuz hätte machen sollen. Aber niemand seiner Kritiker kennt den Fragebogen und noch weniger kennen seinen damaligen Anstellungsvertrag. Jeder wusste, dass Holm eine StasiKarriere geplant hatte, weil er es selbst 2007 öffentlich gemacht hat und dies auch kritisch reflektierte. Jetzt davon zu sprechen, er habe irgendetwas verschwiegen, ist einfach lächerlich. Die Typen, die dies behaupten, haben nicht alle Latten am Zaun.

  3. 84.

    Ein Politiker, der hauptamtlicher Mitarbeiter der Stasi war und dies angeblich vergessen hat ist absolut unglaubwürdig.
    Die Stasi hat viele Leben ruiniert und vielen Menschen Unrecht angetan. Wenn er hauptamtlicher Mitarbeiter war, wurde er
    auch sicherlich dafür entlohnt. Für so ein Verhalten gibt es keine Entschuldigung. Dass die Linke das anders sieht
    wundert mich nicht. Was geht das die Bürger im Westen an, was in Berlin geschieht. Die Antwort lautet, die vom Westen haben die Stadt Berlin seit 45 ausgehalten und tun das immer noch. Wieviel Milliarden an Steuergeldern wurden an die DDR
    gezahlt und an das bodenlose Fass Berlin? Daran sollten die Berliner mal denken, wenn sie wieder die Hand aufhalten.

  4. 83.

    Und Honecker sagte damals zu denen, die die DDR freiwillig verließen: Wir weinen denen keine Träne nach. Paßt irgendwiemit ihrer Aussage prima zusammen. "Immer stirbt nur einer. Gezählt werden die Toten." (HEINER MÜLLER, also nicht der Berliner Oberbürgermeister) Die Auferstehung der DDR im kapitalistischenn Gewand!

  5. 82.

    Ist Ihre Aussage jetzt als 'postfaktische' Wahrheit, bewusste Falschmeldung oder einfach nur als 'Keine Ahnung - davon aber reichlich' zu werten!? Der RBB hat hierzu (im Kommentar 64 (rbb|24, Samstag, 07.01.2017 | 18:12 Uhr)) eine klar und richtig stellende Antwort gegeben.

    Grundsätzlich ist das hier als ein sehr gutes Beispiel anzusehen, sich zum einen vor Meinungsäußerung schlauzumachen, insbesondere wenn man jemanden mit einer Aussage in ein schlechtes Licht rückt, zum anderen, dass man nicht alles Glauben darf, was die Leut' so von sich geben.

    Olaf Walter (56), Tuttlingen

  6. 81.

    Mir wird´s übel. Holm wusste natürlich was er tat, und die Linke, dieses Nest von ehemaligen SED-Leuten, unterstützt ihn selbstverständlich, per se. Wie schade, dass der Berliner Senat sich mit solchen Hinterhältigen und Heuchlern bilden musste. Nun, viel Spaß, es fängt erst an! Das alles ist wirklich zum kotzen.

  7. 80.

    Holm hat in der Vergangenheit nie ein Geheimnis um seine Tätigkeit bei der Stasi gemacht. Das Bristante was man bisher weiß, stammt von Holm selbst und nicht aus Akten. Aus seinen Statements gegenüber Presse seit den 2000er Jahren konnte man auch Rücklschlüsse auf die genaue Funktion Holms ziehen. Der Vorwurf, Holm hätte etwas verschwiegen, ist einfach nicht stimmig. Holm hat halt beschrieben, wo und wofür er eingesetzt war. Weil das so banal gewirkt haben muss, hat sich niemand dafür interessiert. Nun haben Springerpresse und cdu das Kreuz mit dem Kreuz bei den Unterlagen der Humboldt-Uni ausfindig gemacht. Dadurch ist er aber politisch nicht unglaubwürdiger. Die Frage ist doch, wie politisch glauwürdig Holm ist. Und da wiederum gibt es wohl wenige in diesem Land wie ihn, der sich seit Jahren transparent und aktiv für bezahlbares Wohnen einsetzt - und nebenbei immer transparent mit seiner Tätigkeit bei der Stasi umgegangen ist.

  8. 79.

    Der Herr Holm ist einfach nur unerträglich.

  9. 78.

    Dazu fällt mir nur eines ein: unsere linksgerichtete berliner regierung würde sowas sofort kritisieren, wenn es ein mann aus der afd wäre. Ich warte schon auf baldige neuwahlen. Ich bin total unzufrieden mit der regierung. Warum braucht man unisextoiletten gerade jetzt? Können nicht erstmal die behörden allgemein saniert und modernisiert werden? Kann man nicht in einer repräsentativen demokratie auf die stimme des volkes hören und Prioritäten setzen auf das wichtige momentan? Aber steht ja nicht im koalitionsvertrag.

  10. 77.

    Wenn es neue Erkenntnisse gibt,muss man die Sachlage natürlich neu bewerten. Gibt es aber nicht,oder? Was soll also das Rumgeunke?

    Der User,den du hier meinst brilliant überführt zu haben,spricht von Stadtentwicklung allgemein und nicht vom Ressort. Und zur Stadtentwicklung gehört selbstverständlich auch das Thema Wohnen. Klugsch... will gelernt sein.

    @Juergen
    Wow,du erinnerst dich an noch so jede Kleinigkeit,die dir damals vielleicht völlig unwichtig vorkam? Respekt. Ich glaube allerdings eher,hier wird mal wieder ein anderer Maßstab angelegt,als bei einem selbst.

  11. 76.

    Wie man aus Wandlitz hört, wird dort möglichweise demnächst eine Anschlussverwendung für Andrej Holm frei. Wie wäre es mit einer Tätigkeit als Denkmalpfleger von Erichs Datsche?

  12. 75.

    Eigenartig - mit Gedaechtnisschwund will man Staatsekretaer werden. Die meisten Stasileute koennen sich nicht mehr erinnern.
    Was wenn er morgen nicht weiß was er heute entscheidet.
    In der dritten Reihe kann er sich auch beweisen.

  13. 74.

    Unglaubwürdig ist diese gesamte Debatte! Geht es tatsächlich um wenige Monate Stasizugehörigkeit eines 18jährigen von vor 27 Jahren, die zudem bereits bekannt war? Wenn es wirklich um die Aufarbeitung der Geschichte gehen würde, warum werden dann differenzierende Einschätzungen, wie etwa von Wolfgang Thierse, nicht gehört?

  14. 73.

    Manche haben es immer noch nicht begriffen !
    Es geht hier um Glaubwürdigkeit und nicht um eine kurze Stasizugehörigkeit.
    Beispiel : Herr Holm behauptete das seine Stasitätigkeit in der Auswertungseinheit ab 12.10.1989 nur auf Lesen der eintreffenden Berichte bestand. So weit so gut und hoffentlich. Denn seine Einheit war massiv an Außeneinsätzen beteiligt und man muß nicht vermuten, sondren man weiß es , das dabei körperliche Gewalt eingesetzt wurde.
    Wenn jetzt ein "staubiger Zettel" auftaucht in dem die Namen der Beteilgten aufgeführt wurden die z.B. am 4.11. oder vorher bei Demos und Friedensandachten eingesetzt wurden, wäre seine Glaubwürdigkeit zum zweiten Mal massiv beschädigt und Erinnerungslücken helfen da dann nicht mehr weiter.
    Noch was zu meinen Vorrednern, er ist im Ressort Bauen und Wohnen, Staatssekretärin bei dem Ressort Stadtentwicklung ist Frau Lüscher. Soweit zur Kompetenz einiger hier Schreibender.

  15. 72.

    Mit Begeisterung stürzen sich Presse und Medien auf jeden staubigen Zettel, der irgendwann mal von einem Stasi-Mitarbeiter über den jugendlichen Holm verfasst wurde... warum nimmt man eigentlich die Bürokratie von damals so ernst, wenn man sie doch eigentlich ablehnt? Das ist doch völlig absurd. Geht es hier wirklich um Stasi? Oder vielleicht doch eher darum zu verhindern dass ein Linker Verantwortung in der Stadtentwicklung übernimmt? Ich habe schon vor Wochen gesagt dass das nach einer politischen Kampagne riecht; mittlerweile stinkt es kilometerweit!

  16. 71.

    "..und hätte auf Befehl gemordet" Wow ein neuer Tiefpunkt,was soll man da doch noch schreiben..
    Nenn mir eine Sache,die er in seiner "Stasi Karriere" verbrochen hat?

    Er war 18,ist jetzt 46. Er war,zu seinem Glück,nur kurz bei der Stasi und ist wahrscheinlich doch für jeden einzelnen Mauertoten verantwortlich..

  17. 70.

    Andrej Holm hat sich seit den 1990ern Jahren mit den Auswirkungen einer verfehlten Wohnungspolitik in der DDR wie auch in der BRD intensiv politisch und wissenschaftlich auseinandergesetzt. Von dieser Expertise könnte Berlin profitieren, finden Sie nicht?

  18. 69.

    an "Teilnehmer": > Sie haben oder wollen den Inhalt meiner Ausführungen nicht verstehen?
    Im übrigen ... soziale Wohnungspolitik geht >auch ohne Holm<.
    Oder will Holm das in der DDR gelernte nun umsetzen?
    ...Dann hat er sich ja grundsätzlich nicht verändert?

  19. 68.

    Um Macht und Geld geht es doch vor allem denjenigen, die Herrn Holm demontieren wollen, um in Berlin eine soziale Wohnungspolitik zu verhindern!

  20. 66.

    Die Aussage von Herrn CZaja: "Er kann seiner Vergangenheit nicht ins Auge sehen und leugnet dabei ganz bewusst seinen Lebenslauf." steht doch komplett im Widerspruch zu den Aussagen und Taten von Herrn holm. Ich bezweifle auch,dass er dieses Aussage nach der Veranstaltung relativieren würde.

    Für mich ergibt das alles ein plausibles Bild. Aber demnächst werden sicher welche behaupten,er hat das Treffen mit Führungsoffiziellen mit 14 selbst eingeleitet und muss sich doch deshalb erinnern können..

  21. 65.

    tja, Leute, ... grundsätzlich : EIn Mensch wie Holm, gehört, wie oft in der Literatur außerordentlich charakterisiert, leider zu den tiefsten Opportunisten. Es geht um Gier, um Macht, um Geld. Holm wollte (und nicht "sollte" wie sein Sprachgebrauch es formuliert) steile Karriere in der DDR, und hätte auf Befehl gemordet. Fall der Mauer, ... da wurden die Fronten schnell, sehr schnell gewechselt. Das Kennen wir am Ende des 2. WK - unveränderte und zu verabscheuend schmierige menschliche Abgründe, die Schuld und Scham nicht kennen.
    Das der Holm alles vergessen hat, vergisst, gehört doch zu solchen Wesen.
    Da glaubt keiner mehr an Aufarbeitung. Warum auch, wenn es doch eben so, und so funktioniert. Aufarbeitung - im Interesse daraus zu lernen, sich zu bilden??? Ja - aber bitte im politischen Interesse der Interessen der gewünscht politisch dargestellten Öffentlichkeit.
    Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus .... wir werden DAS alle sehen.

  22. 64.

    Die Podiumsdiskussion wurde von der Havemann-Gesellschaft organisiert. Die Moderatorin war nicht vom rbb. Viele Grüße aus der Redaktion.

  23. 63.

    Ich habe selten eine inhaltlich so schlecht vorbereitete und dermaßen überforderte Moderatorin erlebt wie auf dieser Veranstaltung. Frau Bieritz hatte anscheinend weder die bisherige Berichterstattung verfolgt noch war sie in der Lage, Fragen aus dem Publikum aufzugreifen. Zur Krönung bezeichnete sie einen unsachlichen Angriff von Herrn Kowalczuk auf Herrn Holm als "gutes Schlusswort". Man kann in der Debatte unterschiedliche Positionen vertreten, aber eine professionelle Moderation sollte von einem öffentlich-rechtlicher Sender doch zu erwarten sein. Gibt es beim RBB kein qualifizierteres Personal oder steckt dahinter politisches Kalkül?

  24. 62.

    Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten, die von Ihnen aufgezählten Politiker haben ein Wahlmandat wahrgenommen, sprich sie wurden gewählt. Bei Herrn Holm handelt es sich um ein Staatsekretärposten, dies ist ein politisch-fachlich gut dotierter Beratungsposten mit Weisungsbefugnis, der zur fachlichen Unterstützung der agierenden und gewählten Politiker berufen wird.
    Mit dem Fall Globke rate ich Ihnen mal zu googeln, genau da hat das MfS seine Finger mit fingierten Beweisen im Spiel gehabt, sie sehen ihre Argumentation dazu stehen auf tönernden Füßen. Ich widerhole mich gern und sende ins verschneite Thüringen folgende Botschaft, es geht um Glaubwürdigkeit ! Im ÜPbrigen, ihr Ministerpräsident Herr Ramelow hätte diese Personalentscheidung nicht so getroffen, wie er dieser Woche geäußert hat.

  25. 61.

    Frage mich, weshalb bei ehemailigen DDR Bürgern so fundamental strengere Maßstäbe anlegt werden, als bei patentierten West-Demokraten (Globke, Filbinger, Kiesinger, Genscher, Carstens) ? Mal abgesehen von den "Versehen", "Irrtümern", "Falscheinschätzungen" und anderen "Patzern", die sich führende Politiker heute folgenlos leisten.

  26. 59.

    Lotte Lustig - wenn Ihr Name auch nur ein Fake ist, so ist Ihre Aussage das keinesfalls. Wollen Sie behaupten, dass 16 Mio DDR-Bürger so dachte? Warum gibt es die DDR dann nicht mehr. Ich kann mir gut vorstellen, zu welchem Teil Sie zählten.
    Nebenbei bemerkt geht es auch darum, die Diktatoren der DDR nie wieder - auch nicht durch die Hintertür - in Regierungsgewalt zu bringen. Holm war bei der Stasi - und muss nun damit leben. Ich war auch bei der Stasi - 3 Jahre -und muss auch damit leben. Allerdings trug ich eine Uniform, die nicht gleichbedeutend der Stasiuniform war und sass hinter verriegelten Türen und vergitterten Fenstern. IM Gegensatz zu Holm habe ich nichts vergessen, keine Sekunde dieser drei Jahre. Und dann kommen Leute, wie Sie, und schreiben von "Mob" und Ähnlichem. Sie sollten sich schämen - oder besser: wieder unter dem Stein verschwinden, unter dem Sie vorgekrochen sind. Pfui !

  27. 58.

    Aber Frau Lustig, welchen Mob meinen sie . Ich war gestern da und gerfühlt war das Verhältnis 60:40 für Herrn Holm !

    Es geht hier nicht um Stasi ja oder nein, es geht hier um Glaubwürdigkeit. Wenn bei Frau Storch AfD süffisant kolportiert wird , das sie auf der Maus ausgerutscht ist (Schießbefehl), dannn wird bei Herrn Holm und seiner Karriere ander der HU schnell mal abgetan, das sein Stift auf dem Fragebogen ausrutschte.
    Der Herr Staatssekretär wird in Aufsichtsräten vertreten sein, wird mit Arbeitnehmervertretern zu reden haben , mit Gewerkschaften , mit diversen Eigentümern von bebaubaren Grundstücken und verwertbaren Immobilen etc.pp., da ist Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit die oberste Maxime. Diese Glaubwürdigkeit konnte er gestern nicht herstellen, mit Verweis auf sein schwebendes Arbeitsrechtsverfahren. Dies ist schade , wurde aber gestern sehr sorgsam beobachtet von verschiedenen Beteilgten in der Immobilienwirtschaft, wohlgemerkt der Landeseigenen .

  28. 57.

    Einen Czaja das Schlusswort sprechen zu lassen hat auch einen gewissen Geschmack...

  29. 56.

    Gestern war ich Teilnehmer der Veranstaltung. Ich war über 2 Aussagen besonders erschrocken. Erstens sagte Herr Holm, dass er nicht wußte, dass seine Stasivergangenheit sein aktuelles politisches Anliegen überschatten würde. Da kann ich nur sagen: wie naiv (oder ignorant) ist er denn!! Wenn es ihm ernst ist mit seinem wohnungspolitischen Anliegen, muss er natürlich zurücktreten und aus der zweiten Reihe politisch agieren.
    Und zweitens war ich erschrocken über das Bagatellisieren des falschen Ausfüllen seines Personalfragebogens bei der Uni. Gelten denn so einfache Verhaltensweisen wie Ehrlichkeit für einen werdenden Unidozenten und nun vielleicht Staatssekretär nicht?? Gilt für Ihn Lügen als läßliche Sünde?

  30. 55.

    Welchen Schaden richtet z.B. ein AfD Wähler an, wenn er sagt das er vor Flüchtlingen Angst hat und sie nicht in seiner Umgebung wohnen haben möchte? Keinen! Trotzdem finden sich gerade immer wieder Politiker der Linken die diesen Bürgern Demokratiefähigkeit absprechen. Frau Lombscher handelt einfach verantwortungslos, wenn sie in einer sehr aufgeheizten Situation einen durch Stasitätigkeit belasteten Mann in ihr politisches Ressort einbindet.
    Miener Meinung nach entzweien unsere "wiedervereinigte" BRD Gesellschaft aber eigentlich ganz Europa momentan viele Themen die es nicht gäbe wenn nicht zusammengewachsen wäre, was so nie zusammen gehörte.

  31. 53.

    Kennen wir doch. Stasi Leute erinnern sich ja an nichts. Ein Skandal, der Mann gehört nicht auf diesen Posten. Wie immer, versagt Herr Müller!

  32. 52.

    Holm hätte vielleicht doch besser geschwiegen, denn es ist offensichtlich, dass er sich bisher eben allenfalls teilweise mit seiner DDR-Vergangenheit auseinandergesetzt hat. Vergleiche mit dem Übergang vom Fleischesser zum Vegetarier sind wirklich ungeschickt und zeugen nicht von einem tieferen Bewusstsein für die tatsächlichen verheerenden Auswirkungen der Stasi-Schnüffelei. Holm ist ja ein kluger Mensch, seine eingeschränkte Wahrnehmung hängt wohl eher mit seinem emotionalen Verhältnis zur DDR zusammen, das ist eng an die mit eigenen Privilegien ausgestattete Stasi-Familie (durften Kritik üben, verbotene Literatur lesen) gebunden und deswegen eben eher positiv besetzt. Darum wohl kommen seine aufrichtigen rationalen Einsichten so wenig glaubwürdig rüber. Da ist noch allerhand aufzuarbeiten. Trotzdem: seine fachlichen Kompetenzen kann Berlin gut gebrauchen.

  33. 51.

    Welcher Mob? Also diese Form der Heroisierung ist doch albern und auch fragwürdig (Bürgerrechtler und Stasi-Oper unter "Mob" zu subsummieren ist ne Sauerei, sorry) und spielt bloß den Hardliner-Kritikern der Immo-lobby in die Hände.

  34. 50.

    Mal abgesehen von der stasitätigkeit erschließt sich mir nicht was ein Bewerber theoretisch und praktisch als Staatssekretär im täglichen Berufsleben leisten soll,bzw.muss. Soll er Einfluss nehmen auf Bauvorhaben?? Oder gibt es da noch etwas anderes was der Laie nicht weiß?

  35. 49.

    Ich frage mich immer wieder, was das für Eltern waren, die auf die Kinder so einen Druck aufgebaut haben, um Ihre eigene Kindern einen 150 prozentigen Klassenkämpfer zu machen!? Ein Glück, daß meine Eltern nicht so waren! Alle Beide und natürlich ich auch waren zu DDR-Zeiten parteilos!
    Trotzdem ist er untragbar für so einen Job!

  36. 48.

    Respekt, Herr Holm, Respekt !
    Von den ehemaligen 16,8 Millionen DDR Bürgern werden mindestens 16 Millionen ähnliche bis identische Erinnerungen und Erfahrungen in der DDR gemacht haben. Dass Sie sich nun einem Mob stellen, haben Sie, hat kein Mensch nötig.
    So lange Deutschland nicht das Mitläufertum und die Kriegsverbrechen aus der Nazizeit, aus seiner Vergangenheit tatsächlich aufgearbeitet haben wird, so lange Deutschland sich weiterhin an Kriegen in der Welt beteiligt, so lange gibt es wichtigere Themen auf diesem Teil der Erde, als Ihr Kreuzchen auf einem Blatt Papier im Jahr 2005.

  37. 47.

    Danke für die ehrlichen Worte !
    Sie zeigen, worum es wirklich geht !
    In der Podiumsdiskussion am Freitagabend gab es eine einzige Frage in diese Richtung.
    Sie blieb unbeantwortet!

  38. 46.

    Welche Schuld hat Herr Holm auf sich geladen ? Welchen Schaden angerichtet ? Wem Leid zugefügt?
    Er lügt. Vielleicht.
    Du sollst nicht lügen ! , lautet keines der 10 Gebote. Und das ist kein Zufall !

  39. 45.

    @Andre: Na, dann würde ich ja vielleicht den von Ihnen prophezeiten und Ihrer hellseherischen Meinung nach von mir mit verschuldeten Gesellschafts-Crash noch erleben!
    Aber bis dahin kämpfe ich, wie schon seit über 40 Jahren, in politischen und dann sozialen Ehrenämtern aktiv dagegen!
    Wenn so ein Mitläufer Ihrer Prägung aussehen soll, dann sind Sie ein Ohnemichel und Motzer gegen eine "vermeintliche" Demokratie - oder irre ich mich in Ihnen, so wie sich sich, offenbar mit Wut im Bauch, in meiner Person täuschen???
    Also: Sachlichkeit ist keine Zier, und Beschimpfungen und Beleidigungen helfen nicht weiter!
    Keep cool und ein gut´s Nächtle

  40. 44.

    Gestehen wir doch allen Vergesslichkeit zu. Auch Merkel und Gauck.

  41. 43.

    Sehr gehrtes RBB-Team,
    ich bin dagegen, dass so ein erinnerungsschwacher Staatssäkretär dieses Amt bekleiden soll. So kann die Politik kein Volksvertrauen gewinnen, sondern nur verlieren.

  42. 42.

    Weil es keine Hexenjagd ist, sondern, wenn überhaupt, eine Teufelsjagd! Aber eine Aufarbeitung der Geschichte so zu benennen, ist doch wohl etwas abartig!

  43. 41.

    Was für eine Farce. Ich habe nicht jahrelang mein Geld in die Schweiz gebracht um mir Mietshäuser in Berlin zu kaufen das jetzt ein Stasi Mitarbeiter mir mein Geschäftsmodell versaut.

  44. 40.

    Ich habe nach Berufsverbot auch 2 Jahre gesessen nach "Ermittlungen" der West-Stasi, genannt Verfassungsschutz, nur weil ich Freunde hatte in der DDR. Warum wird noch immer solch eine Hexenjagd veranstaltet?

  45. 39.

    Gerade wegen seiner Fachkompetenz,die ihm von vielen Seiten attestiert wird,sollte man an ihm festhalten. Er ist ja übrigens parteilos und wenn es von der Sorte Experten mehrere geben würde,hätte die Linke sicher jemanden benannt,der "einfacher" zu handhaben gewesen wäre.

    Wenn man Fachkompetenz mit der bisher bekannten Biografie abwägt,überwiegt für mich klar ein Festhalten an seiner Person.

  46. 38.

    Ja sicher, wenn Sie aus dieser/Ihrer Nachgeburts-Kinderzeit irgendetwas gelernt hätten, würden Sie nicht so einen Unsinn verfassen! Auch Sie hatten die Möglichkeit zu lernen, gerade unter vermeintlich demokratischen Verhältnissen und hätten sich Gedanken über die politischen Folgen des Krieges machen können. Einfacher ist es natürlich zu Gunsten seines eigenen Werdegangs opportunistisch zu bleiben und keine Fragen zu stellen. Sie sind kein Vorbild für die Demokratie, sondern das Abbild des typisch deutschen Mitläufers. Also beleiben Sie entspannt, Sie befinden sich in guter Gesellschaft, auch jüngerer Zeitgenossen, auch meiner Generation. Die Folgen werden uns spätestens in 5 bis 10 Jahren einholen und Geschichte wird sich wiederholen und die Medien, leider auch die öffentlich rechtlichen, die auch für mich noch bis vor ein paar Jahren eine Institution waren, leisten Ihren Beitrag dazu.

  47. 37.

    Zunächst einmal, und das mag hier überraschen: Respekt für Herrn Holm, dass er sich der Diskussion unmittelbar, Face to Face gestellt hat. Offenkundig hat er mehr Mut, als sein "Chef", der sich zwar "Regierender Bürgermeister" nennt, bislang aber meines Wissens nicht eine Silbe zu diesem Sachverhalt gesagt hat. Vom Treffen einer politischen Entscheidung, vulgo: Regieren, mal ganz zu schweigen. Das ist einfach nur schwach.

    Wütend macht mich, so ich ihn richtig verstehe, der Satz "Es geht also um ein falsches Kreuz in einem Formular – das ist aber für die geschichtspolitische Aufarbeitung nicht relevant", den Herr Holm vom Stapel gelassen hat. Nein, Herr Holm: Darum geht es nicht. Es geht um Ihre Glaubwürdigkeit und um das Vertrauen der Bürger. Wenn Sie das noch nicht begriffen haben, dann bleiben Sie bitte an der Uni und forschen fleißig. Oder was auch immer.

  48. 36.

    Ja. Trotzdem Danke für die live Übertragung. Auf mich wirkt Holm glaubwürdig. Ich hab mich mit 17 beim Militär beworben, bin zum Glück nicht genommen worden. In der DDR war ich als jugendlicher Ausländer oft, werd mal Akteneinsicht beantragen. Doch vor allem im Bundesarchiv die Akten meiner kriegsverbrecherischen Großeltern einsehen, die lange bei der Geheimen Staatspolizei gearbeitet haben und später gut versorgt waren. Das Thema war und ist familiär unterbelichtet. Aus der eigenen (Familien)biografie lerne ich immer wieder - hoffentlich. Zu einem angstfreien öffentlichem Umgang mit den eigenen Biografien scheint es noch ein weiter Weg. "Ich vergebe" sagt sich so leicht in der Kirche - doch im Leben - wär das schon schön.

  49. 33.

    ... das steht mir mit mehr als der doppelten Lebenerfahrung wie Ihnen(71 Jahre) doch wohl zu, oder? :-)
    Aber "Ihre" Welt haben Sie offenbar wohl selbst noch nicht verstanden ...

  50. 32.

    Kann schon sein, aber hat die Linke denn wirklich keinen Anderen mit Fachkompetenz, als krampfhaft an diesem Menschen mit zumindest umstrittener Vita festzuhalten? Oder geht es nur um einen ideologischen Macht- und Exempelkampf, ausgetragen an mit einer Person, die unausweichlich zum Bauernopfer (und natürlich zum "Märtyrer"!) wird???

  51. 31.

    ... das steht mir mit mehr als der doppelten Lebenerfahrung wie Ihnen(71 Jahre) doch wohl zu, oder? :-)

  52. 30.

    Ernsthaftigkeit und vor allem Selbstkritik scheint (noch) nicht Ihre Stärke zu sein mit 35 Jahren, sonst würden Sie mal 27 und mehr Jahre zurückblicken, wenn Sie dazu schon in der Lage sind! Aber "es war ja nicht alles schlecht in der DDR" - (leider!)genau wie nach der Nazi-Zeit ...

  53. 29.

    Ich denke mal,dass er wegen seiner Fachkompetenz eingesetzt wurde. Ansonsten geht es um eine Regelanfrage,die wohl jeder Staatssekretär erfährt. Hier ist davon die Rede: http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2016/12/evers-holm-stasi-staatssekretaer.html
    Ich gehe mal davon aus,dass diese Anfrage abgewartet wird.

    Ansonsten sind seine Antworten offen und ehrlich. Für mich gibt es kein Argument,ihn nicht auf dem Posten zu belassen. Lachhaft ist auch,dass ihm von einem Teilnehmer der Veranstaltung vorgeworfen wird,die Sache nicht transparent genug zu behandeln. Was soll er denn noch machen?

  54. 27.
    Antwort auf [Volker Holzke] vom 06.01.2017 um 21:03

    Respekt, der Begriff ewig Gestriger bekommt bei Ihren Ausführungen eine ganz neue Bedeutung:-))

  55. 25.

    Ok, alles gut. Solange der Dünnsch.... wenigstens ein wenig Substanz hat, würde der Gastrologe sagen, es geht vorbei. Mit 35 ewig Gestriger passt nicht so ganz, aber wahrscheinlich habe ich mit 8 auch schon eine Verpflichtungserklärung unterschrieben:-))), weiß nur nichts davon, aber Sie würden sie bestimmt finden und entsprechend moralisch-geistig interpretieren. Gott sei Dank haben wir Menschen wie Sie:-)

  56. 23.

    Wenn man Moral zeigt, ist man kaum mit einem Weisheitslöffel aufgewachsen! Aber Herr Holm scheint das zu sein, denn er zeigt keine Moral - wohl auf Grund der Unterstützung solcher verqueren Moralisten, wie Sie es sind!
    Jetzt weiß ich jedenfalls, warum wir vom ehemaligen SHB West (Sozialistischer Hochschul-Bund) in Diskussionen mit DDR-Blauhemden immer unterlegen waren: Die seit der Wende ganz vergessene Dialektik in der DDR ist Schuld, die heute immer noch nach 27 Jahren fröhliche Urständ (u. a. in Holms und Ihrer Argumentation) feiert. Gelernt ist gelernt!!!

  57. 22.

    Mit dem Dünnsch...-Geschwafel sind Sie einfach nicht mein Niveau, Sie Ewig-Gestriger! So tragen Sie, genau wie Herr Holm, dazu bei, die moralisch-geistige Mauer zwischen West und Ost wieder viel höher aufzubauen, als sie jemals war!!

  58. 21.

    Ja, leider wird diesem Wende-Gewinnler aus Kreisen der ehemaligen Stasi mehr Mitgefühl von seinen "ehemaligen" Genossen entgegengebracht als den Opfern dieser Organisation - egal, ob er direkt beteiligt war, oder "nur" Anwärter mit eklatenten Erinnerungslücken! Ich befürchte, der erklärt uns in Kürze auch noch, dass er nicht wusste, was die Stasi und dieses "Elite"regiment mit dem unaussprechlichen Namen war!!!

  59. 19.

    ... und welche "Prüfung" hat denn bitte Herr Holm als Staatssekretär-Bewerber bei der Linken unter der Führung von Frau Lompscher durchlaufen müssen???

  60. 18.

    Ja, 27 Jahre die Möglichkeit Dinge zu hinterfragen und zu verstehen, statt dummes Zeug nachzuplappern und seine eigene Gehirnwäsche zu pflegen, haben Sie offensichtlich gut genutzt. Macht aber nichts Sie "Demokrat", machen Sie weiterhin ihr Kreuz an der richtigen Stellen und Sie werden sehen, was Sie davon haben.

  61. 17.

    Genau! Und dieser unerträgliche Holm tut so, als wüsste er nichts von den Menschenrechtsverletzungen seiner ehemaligen Organisation und seiner ehemaligen DDR! Kein Wort des Bedauerns, keine Einsicht, sich zurückzuziehen, bis sein Verfahren abgeschlossen ist: Der ist der perfekte Wendehals!

  62. 15.

    Pewrfekter geht Geschichtsbewältigung nicht! "Viele" haben sich verpflichtet, aber eben nicht alle! So unterstellen Sie denjenigen, die sich nicht verpflichtet haben, indirekt eine Mitschuld an diesem unsäglichen Unrechtsstatt DDR!!!
    Das antwortet Ihnen jemand, der seine Wehrpflicht beim damaligen Bundesgrenzschutz (heute: Bundespolizei) absolviert hat und mehrere Male an der innerdeutschen Grenze Grenztruppen-Angehörigen der DDR gegenüberstand, die angeblich auch keinen Schießbefehl zu unterschreiben hatten. Und diese Sondereinheit mit dem unaussprechlichen Namen war erwiesenermaßen noch viel schärfer auf die Auseinandersetzung mit dem Klassenfeind aus als die GrenztruppeBleiben Sie mir und den aufrechten Demokraten weg mit Ihrem Reinwäsche-Geschwafel!

  63. 14.

    Dem muss ich leider größtenteils zustimmen. Hier wird der Eindruck erweckt,als gäbe es irgendwas neues relevantes. Dem ist aber nicht so. EInfach nur lächerlich.

    Wo steht eigentlich,dass Frau Lompscher die Beurteilung der HU abwartet? Meint sie mit "Klärung" nicht die Prüfung,die jeder Staatssekretär erfährt?

  64. 13.

    Mal was neues?Machen sie auch so ein Gewese um die Vergangenheit der von Ihnen so hoch gelobten AFD Typen? Ne, das ist dann ja Gehetze ...
    Zeigen Sie mir wo Claudia Roth so etwas sagt oder ein solches Schild hochhält. Ich meine ein aktuelles. Nicht eins von Russian Today oder wie diese kruden Seiten alle heißen.Oder von 1982.Haben sie aber nicht. Ist aber auch nicht schlimm, da ja die Vorurteile so fest verankert sind, da muss es ja stimmen.

  65. 12.

    Ich bin immer wieder sprachlos.
    Sprachlos, dass ehemalige Stasimitarbeiter im Staatsdienst beschäftigt sind.
    Im aktuellen Fall, Biographien falsch dargestellt werden. Und nun diese Diskussion, ob er im Amt bleiben darf oder nicht.
    Ich selbst saß 1,5 Jahre als politisch Inhaftierte in Hoheneck. Unter der Stasi haben so viele Menschen gelitten. Wurden inhaftiert , gefoltert (habe ich ebenso erleben müssen). Haben ganze Familien auseinander gerissen. Kinder zur Adoption gegen den Willen der Eltern abgegeben.
    Diese Zeit, Zeit der Stasi darf niemals vergessen werden!

  66. 11.

    Unerträglich diese Kampagne des RBB. Tausende waren zu diesem Zeitpunkt verpflichtet "worden" drei Jahre im Wachregiment zu dienen, um später u.U. zu studieren. Ja sie haben eine Verpflichtungserklärung unterschrieben, mit 18 Jahren und in der Regel folgte daraus KEINE aktive Tätigkeit für das MfS. Das ist nun ihr Aufmacherthema in der Abendschau in einer Stadt wie Berlin. Wir haben das Jahr 2017 und sie machen sich zum Handlanger einer unfundierten Hexenjagd ohne gleichen. Schämen Sie sich und wundern sich nicht, dass immer mehr Zuschauer, Bürger dieser Stadt sie scharenweise als verlogenes Medium wahrnehmen.

  67. 9.

    Linke für Wähler einsetzen,???? Antifa Leute werden unterstützt & in den Himmel gehoben, sorry aber das nennen Sie gebildet, Sie haben leider auch Bildungslücken, Claudia Roth von den Grünen sollte mittlerweile jeden bekannt sein, maschiert auch bei diesen linken Demos, nieder mit Deutschland mit, wahrscheinlich auch sehr gebildet, vor allem eingebildet.

  68. 8.

    Brielow-Michael: Wer will Vorzeigedemokraten ? Gebildete Menschen, die sich für Ihre Wähler, nicht fürs eigene Portomonai engagieren, reichen ja schon aus. Und das ist der Mann.
    Wer ist Claudia Roth ?

  69. 7.

    Dieser Mann pupertiert noch immer & das ist ja das schlimme, links & rechts Extremisten werden keine Vorzeige Demokraten nur weil Sie in politischer Verantwortung kommen, dann kann ich auch Claudia Roth beauftragen unsere Außengrenzen zu schützen, wird auch nicht klappen.

  70. 6.

    Hab ich die Brüder Czaja verwechselt? Nun gut, das ging daneben, Sippenhaft ist abzulehnen. Übrigens auch im Fall Holm.

  71. 5.

    Eine Schande für den Müller-Senat. Der Bürgermeister ist keiner, der durchgreift. Zumindestens hätte er ihn beurlauben müssen bis zur vollständigen Aufklärung. Bei den Linken wundert mich nichts. Sind sie doch die Erben der Verbrecherpartei SED und MfS. Ihre Glaubwürdigkeit geht gegen Null, wie bei der AfD. Holm hat auch kein Anstand, sieht nichts schädliches, er ist für die Amt nicht geeignet.

  72. 4.

    Die Personalie Holm wird Lompscher und Müllers SPD noch schwer vor die Füße fallen. Viele Menschen wollen keine Stasityen öffentlichen Dienst.

  73. 3.

    Au Backe, was habe ich alles geträumt, gewünscht, geplant als ich 17 war ?!
    Der Mann ist jetzt bitte wie alt und alle diese Moralisten und Geiferer unterstellen, dass ein Mensch sich nicht ändert im Denken, Fühlen, Tun ? Nicht alle Menschen bleiben intellektuell und politisch stehen !
    Seine fachliche Reputation ist für den Job irrelevant ? Was trashed Czaja von der FDP ?
    Respekt Andrje Holm, wenn Du Dich einer Diskussion zu Deiner pubertären Vergangenheit stellst. Aus meiner Sicht ist so ein öffentliches Kaspertheater unnötig.

  74. 2.

    Was soll denn das herumgeeiere Fr. Lompscher; haben Sie vorher keine Informationen zur Person eingeholt? Entweder Sie stehen hinter dem Staatssekretär, oder nicht. Ein bisschen schwanger gibt es auch nicht!

  75. 1.

    Also bitte, jetzt mal Butter bei die Fische: Holm kommt aus einer 150%igen Stasi-Familie! Insofern ist das Zitat:" "André betonte jedoch wiederum, dass er zu seiner Entscheidung, Berufsoffizier des MfS zu werden, steht, auch wenn dieses Studium nicht möglich ist", ist weiter in der Akte zu lesen." nun wirklich nicht wert, herausgefischt zu werden. Und natürlich kann er das vergessen haben. Wie will man eigentlich das Gegenteil beweisen? Geben die 200 Seiten nicht mehr her? Hat Holm jemanden geschadet?

    Czaja hat Berlins Ansehen geschadet, nämlich indem er nicht willens war ausreichend für Flüchtlinge zu sorgen (Stichwort "unterlassener Katastrophenalarm")und lange ein komplettes Chaos zuließ, er hatte die Koalition in eine ernste Krise geführt. Insofern sollte er sich bitte mal zurückhalten, was Schaden und Ansehen politischer Entscheidungen angeht. Soviel Anstand sollte sein.

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