Berlins Ex-Innensenator Frank Henkel (CDU) (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)

Kampfkandidatur in Berlin-Mitte - Henkel kämpft gegen Lengsfeld um Bundestagsmandat

Der frühere Berliner Innensenator Frank Henkel will in den Bundestag und bewirbt sich im Stadtteil Mitte um ein CDU-Direktmandat. Er stehe für eine Kandidatur in dem Wahlkreis gerne zur Verfügung und entspreche damit der Bitte zahlreicher Amts- und Mandatsträger sowie anderer CDU-Mitglieder, schrieb Henkel laut dpa in einer Mail an seinen Kreisverband.

Bei der CDU-Vertreterversammlung für den Wahlkreis am 28. Februar kommt es nun zu einer Kampfkandidatur zwischen dem früheren Berliner CDU-Landesvorsitzenden Henkel und dem Bundestagsabgeordneten Philipp Lengsfeld.

Im Fall einer Nominierung würde der 53-jährige Henkel unter anderem gegen die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Eva Högl, antreten. Die 48-Jährige hatte den Wahlkreis 2009 und 2013 direkt gewonnen.

Listenplätze noch unklar

Ob sich Henkel auch um einen guten Platz auf der CDU-Landesliste für die Bundestagswahl bewirbt, ist offen. Diese wird am 25. März bestimmt.

Henkel war Spitzenkandidat bei der Abgeordnetenhauswahl am 18. September 2016, bei der die CDU ein historisch schlechtes Ergebnis von 17,6 Prozent einfuhr. Nach der Wahl trat er als Parteichef zurück, er sitzt aber noch im Abgeordnetenhaus. Die rot-schwarze Koalition, in der Henkel Innensenator und Vize-Regierungschef war, wurde von einem rot-rot-grünen Bündnis abgelöst.

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsereKommentar-Regeln und Hilfe zu Kommentaren zum Kommentieren von Beiträgen.

1 Kommentare

  1. 1.

    Viel Glück für Lengsfeld!

Das könnte Sie auch interessieren