Betende Muslime in der Potsdamer Biosphäre (Quelle: dpa/Ralf Hirschberger)

Teure Miete für die Biosphäre - Potsdam sucht weiter nach Moschee-Räumen

Intensiv auf der Suche nach neuen Räumen für die Al-Farouk-Moschee ist die Stadt Potsdam. Für die Freitagsgebete in der Orangerie, einer Eventhalle der Biosphäre Potsdam, als Übergangslösung habe die Stadt für jede der 16 Veranstaltungen rund 1.500 Euro Miete zahlen müssen, sagte Stadtsprecher Jan Brunzlow am Freitag. Die "Potsdamer Neuesten Nachrichten" hatten darüber berichtet.

"Für dieses Jahr wollen wir in Verhandlungen mit dem Land eine neue Lösung für die Finanzierung erreichen", sagte Brunzlow. Denn im vergangenen Jahr summierten sich die Kosten für die Stadt bereits auf mehr als 24.000 Euro.

"Wir mussten im vergangenen Herbst wegen der kalten Jahreszeit schnell handeln und eine Übergangslösung schaffen", erläuterte Brunzlow. Denn die vorherigen Räume des Vereins in der Innenstadt waren dem Ansturm von bis 500 Gläubigen nicht mehr gewachsen. So mussten viele Muslime ihre Gebetsteppiche auf dem Bürgersteig ausrollen. Dagegen hatte die rechtspopulistische AfD protestiert.

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4 Kommentare

  1. 4.

    Ich kann es schon nicht mehr hören.
    Sollen sich doch die Islamisten selbst um ein Gebetsplatz kümmern.

  2. 3.

    Wie wäre es mit Steuern von denen, die dort beten wollen? Kirchen werden auch mittels Kirchensteuer finanziert. Wo sind wir nur gelandet?

  3. 2.

    Wieso muss die Stadt für die Gebetsraeume zahlen?

  4. 1.

    Ich wünsche mir einen Staat frei von jeglicher Religion. nicht Religionsfreiheit, nein, frei von jeglicher Religion.
    Die ganzen Kirchen und glaubensgemeinschaften machen sich ohnehin viel zu breit in der BRD.

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