Fahne mit Friedenstaube © imago/IPON

"Mindestens AfD-verdächtig" - Wie die Neu-Rechte die Friedensbewegung unterwandert

Seit 35 Jahren organisiert Laura Wimmersperg den Berliner Ostermarsch - auch am Samstag will sie wieder auf die Straße gehen. Die Kriege in Syrien und der Ukraine bringen ihrem überalterten Bündnis kaum Zulauf, aber ein Problem: Verschwörungstheoretiker und Rechte versuchen die Bewegung zu unterwandern. Von Robin Avram

Berlin, 1982: Die Wilmersdorfer Hauptschullehrerin Laura Wimmersperg will etwas gegen die geplante Stationierung von atomaren Mittelstrecken-Raketen in Deutschland tun: Sie organisiert einen Oster-Friedensmarsch. Er startet am Teufelsberg, dort haben die Amerikaner einen Horchposten installiert. US-Präsident Reagan, sind Wimmersperg und ihre Mitstreiter überzeugt, provoziert geradezu einen Krieg mit der Sowjetunion. Der Ostermarsch wird ein voller Erfolg: Mehrere Zehntausend gehen in Berlin auf die Straße, bundesweit sind es mehr als 200.000 Menschen.

Berlin, 2017: Die meisten Berliner Friedens-Initiativen sind längst aufgelöst, die Ostermärsche nur noch eine Randerscheinung. Doch Laura Wimmersperg ist immer noch da. Mit ihren 82 Jahren organisiert die Rentnerin, wacher Blick, ganz in rot gekleidet, weiterhin den Berliner Ostermarsch. Der steht in diesem Jahr unter dem Motto "Abrüsten!" und beginnt am Samstag des Osterwochenendes um 12 Uhr am Kaiser-Wilhelm-Platz in Schöneberg.

"Der Zorn über die Politik und die Angst vor der Kriegsgefahr treiben mich an", sagt sie nach einer Pressekonferenz ihrer Friedenskoordination Berlin (Friko). Daran teilgenommen haben neben dem rbb-Reporter nur zwei andere Journalisten der Linken-nahen Tageszeitungen "Neues Deutschland" und "Junge Welt". Nicht mal die taz hat jemanden geschickt.

Laura von Wimmersperg und Michael Maercks am 11.04.2017 bei einer Pressekonferenz der Friedenskoordination Berlin, die den Berliner Ostermarsch 2017 organisiert. (Quelle: Robin Avram / rbb)
Laura Wimmersperg, 82 Jahre, organisiert die Berliner Ostermärsche seit 1982

Friedensbewegung hat sich Verzwergung selbst eingebrockt

Obwohl Kriege in Syrien und der Ukraine toben, obwohl US-Präsident Trump Deutschland dazu drängt, seine Militärausgaben massiv zu erhöhen, erfährt die Berliner Friedensbewegung kaum Zulauf. Lediglich 1.000 Teilnehmer hat die Friko bei der Polizei für den Ostermarsch angemeldet. "Wir sind nur wenige Leute, wir haben überhaupt keine finanziellen Mittel, und auch die Zusammenarbeit mit den Kirchen ist sehr schwierig", klagt Wimmersperg.

Dass die Berliner Friedensbewegung wie aus der Zeit gefallen wirkt, dass Parteien, Kirchen und potentielle Bündnis-Partner wie das derzeit sehr erfolgreiche "Pulse of Europe" auf Abstand gehen, das hat sich die Bewegung zum Teil selbst eingebrockt – weil sie viel mehr Verständnis aufbringt für russische Kriegseinsätze als für Kriegseinsätze von NATO-Staaten.

Und weil führende Köpfe der Friedensbewegung ein Bündnis eingingen mit halbseidenen Organisationen, in denen sich Fremdenfeinde, Antisemiten und Verschwörungstheoretiker tummeln.

Bündnis "Friedenswinter" brachte Friedensbewegung ins Zwielicht

Im Kreuzfeuer auch interner Kritik steht dabei der altgediente Berliner Friedensaktivist Reiner Braun. Der ehemalige Journalist ist ebenfalls schon seit 1982 in der Friedensbewegung aktiv, war Sprecher der "Kooperation für den Frieden". Im Herbst 2014 initiierte Braun ein "Friedenswinter" genanntes Bündnis mit den im Zuge der Ukraine-Krise aufgekommenen "Mahnwachen für den Frieden".

Gelockt hat Braun dabei wohl, dass sich bei diesen Veranstaltungen anfangs mehrere tausend Menschen vor dem Brandenburger Tor versammelten – und zwar jede Woche. Frisches Blut für die Friedensbewegung, hoffte er. Dabei traten bei den Mahnwachen auch Rechtspopulisten wie Jürgen Elsässer auf, dessen Compact-Verlag als Sprachrohr von AfD und Pegida gilt. Der Ex-rbb-Moderator Ken Jebsen war auch häufiger als Redner geladen, er schwadronierte von der Herrschaft jüdischer Lobbyisten und erklärte, die deutsche Presse sei von der Nato gekauft. "Russia-Today" dagegen, vom Kreml finanziert, durfte sich als Enthüller versteckter Wahrheiten inszenieren - und die Bilder der Demos zu Propagadazwecken ausschlachten.

Braun stellte für die "Friedenswinter"-Kooperation zwar die Bedingung, dass sich die Mahnwachen-Organisatoren von Faschismus, Antisemitismus und Reichsbürgern distanzieren. Doch bei gemeinsamen Veranstaltungen von klassischer und neurechter Friedensbewegung traten weiterhin Redner auf, die antisemitische Verschwörungstheorien verbreiteten und vor einer Überfremdung warnten. Nach mehreren kritischen Berichten und heftigem Protest aus der Friedensbewegung zerbrach der "Friedenswinter" schließlich im Mai 2015 - offiziell zumindest.

"Wir machen nichts, was in Richtung Rassismus geht"

Laura von Wimmersperg schaut betroffen und nestelt am Ärmel ihres roten Oberteils, als sie auf die Friedenswinter-Kooperation ihres langjährigen Mitstreiters Reiner Braun angesprochen wird. "Ich habe den Begriff Friedenswinter von Anfang an verurteilt", sagt sie. "Als Reiner da hinfuhr - ich war damals krank - sagte ich: auf keinen Fall auf eine Kooperation festlegen, erstmal gucken, wie man zusammen arbeitet." Für sie und die Friko ist klar: "Wir machen absolut nichts mit, was in Richtung Rassismus geht", beteuert Wimmersperg. Als Ex-Pegida-Sprecherin Kathrin Oertel beispielsweise im Mai 2015 bei einer ihrer Demonstrationen auftauchte, hätten sie und ihre Mitstreiter versucht, sie loszuwerden.

Klar abgrenzen von den Anhängern der Mahnwachen will Wimmersperg sich aber auch nicht. Auch bei den Mahnwachen gebe es schließlich Leute, denen es wirklich um den Frieden gehe, und es zähle jeder, der für Frieden auf die Straße gehe. Ein Tagesspiegel-Reporter machte jedoch vor allem Reichsbürger, Israel-Hasser und Verschwörungstheoretiker aus, als er im März eine Mahnwache am Pariser Platz mit rund 40 verbliebenen Anhängern besuchte.

Weiße Taube, auf blauem Grund - geschwenkt vonAfD-Anhängern?

Und auch wenn die Kooperation beendet ist - die Geister, die sie rief, wird die Friedensbewegung nicht mehr los. So versucht aktuell die "Friedensbewegung bundesweite Koordination" (FbK), die Bewegung von rechts zu untergraben. Sie ist aus den Mahnwachen hervorgegangen. Vor zwei Monaten meldete sie bei der Münchner Sicherheitskonferenz eine Paralleldemo zur traditonell linken Großdemo an. "Raus aus der Nato" lautete das Motto. Das Logo: eine weiße Taube auf blauem Grund. "Dabei handelt es sich um ein rechtslastiges Personenbündnis von Pegida-, AfD- und NPD-Anhängern", wetterte Organisator Claus Schreer über die Konkurrenz-Veranstaltung in der taz.

Der FbK-Sprecher Stephan Steins weist den Vorwurf der Rechtslastigkeit zurück - auf seinem - angeblich sozialistischen - Web-Magazin "Rote Fahne" schreibt er im Zusammenhang mit Pegida aber schonmal vom "real existierenden Problem der Masseneinwanderung, Überfremdung und in letzter Konsequenz des Ethnozids gegen den germanischen Kulturraum."

Auch in Berlin gingen die mit der weißen Friedenstaube getarnten neurechten Aktivisten auf die Straße, demonstrierten etwa im Dezember gegen die Beteiligung von Saudi-Arabien am Syrien-Krieg. Dabei schwenkten sie russische Fahnen und hielten Bilder des syrischen Diktators Assad hoch, wie auf einem YouTube-Video zu sehen ist.

"Das sind Leute, die uns nicht nah sind, sie sind mindestens AfD-verdächtig", grenzt sich Wimmersperg ab. Doch fragt man die "Grande Dame" der Berliner Friedensbewegung nach ihrer Meinung zu den russischen Kriegsaktivitäten, wird klar, warum autoritäre Neurechte und pro-russische Aktivisten so hartnäckig versuchen, ausgerechnet in der Friedensbewegung nach neuen Anhängern zu fischen.

In der "MedienGalerie" von Verdi, in deren Räume die Berliner Friedensbewegung ihre Pressekonferenz zum Ostermarsch 2017 abhielt, hängen US-kritische Plakate (Quelle: Robin Avram / rbb)
Klares Feindbild: Mit diesen Plakaten umgibt sich die "Friko" bei ihrer Pressekonferenz.

"Im Vergleich mit Nato-Schweineren eine kleine Schweinerei"

Zum russischen Kriegseinsatz in Syrien sagt die 82-Jährige:  "Russland ist gefragt worden von Assad, also ganz im Sinne des Völkerrechts voran gegangen." Assad sei dabei ein Politiker, der nicht schlimmer und nicht besser sei, als andere Politiker, die im Nahen Osten agieren. Der russische Einsatz trage zudem dazu bei, dass "dieses Land nicht völlig auseinanderfällt", das Ziel seien freie Wahlen. Kein Wort zu russischen Luftangriffen auf Schulen und Krankenhäuser, kein Wort zum Giftgaseinsatz Assads gegen die eigene Bevölkerung.

Zur russischen Annexion der Krim sagt Wimmersperg: "Ich finde auch, dass das ein Völkerrechtsbruch ist, anderseits ist die Krim ja auch auf eine sehr seltsame Weise an die Ukraine gefallen." Die meisten Bewohner der Krim wollten zudem den Anschluss an Russland. Und: "Im Vergleich mit den großen Schweinerein der Nato war das eine ziemlich kleine Schweinerei."

Nur mit ihrem Interview, dass sie neulich "Russia Today" gegeben hat, war Wimmersperg nicht ganz zufrieden. "Da ist was geschnitten worden, dadurch ist es nicht sehr präzise, es bleibt vieles unklar", sagt sie. Grundsätzlich informiere sie sich aber schon bei Russia Today, schließlich gebe es da Informationen, die man sonst nicht bekomme. "Wenn unsere Presse sauber arbeiten würde, dann wäre man auf diese Medien nicht so angewiesen", sagt sie. Und Ken Jebsen? Dem werde in Sachen Antisemtimus vieles angedichtet. Als sie mit ihm gesprochen habe, habe sie den Eindruck gewonnen: Eigentlich ist er ein sehr kluger Kopf, der in den vergangenen Jahren auch viel gelernt habe.

Die Zeiten, für Laura Wimmersperg haben sie sich gar nicht so sehr geändert. Vor der Wende war sie Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei West-Berlin (SEW), die der SED nahestand. Nach der Wende wurde sie Mitglied bei den Linken. Dort ist im radikalpazifistischen Flügel immer noch Platz für ihre Positionen. Nur, dass die Neu-Rechten jetzt plötzlich ideologische Schnittmengen sehen, das kann sie nicht verstehen.

Am Samstag, hofft sie jedenfalls, kommen dann vielleicht doch mehr als 1.000 Menschen zur Friedensdemo. Wichtig wäre das. "Denn wenn die USA und Russland einen Krieg beginnen, wird der auf deutschem Boden ausgetragen werden", sagt sie und seufzt.

Laura Wimmersperg im Interview mit Russia Today

Korrektur: In einer früheren Version des Artikels schrieben wir, dass Reiner Braun Sprecher des "Netzwerks Friedenskooperative" gewesen sei. Das ist falsch. Vielmehr war er Sprecher der "Kooperation für den Frieden". Außerdem hieß es, das "Netzwerk Friedenskooperative" sei Mitorganisator des Berliner Ostermarsches. Auch das stimmt nicht. Wir bitten die durch die Verwechslung entstandenen Fehler zu entschuldigen.  

Beitrag von Robin Avram

105 Kommentare

  1. 105.

    Noch mal: es ist für mich komplett egal, wo Herr Jebsen sagte, was er gesagt hat, und ich habe auch nie etwas anderes geschrieben.

    Auch ich bin ein erbitterter Gegner Netanjahus, frage mich aber, was das mit unserem Thema zu tun hat.

    Norman Finkelstein ist hoch kontrovers, seine Ablehnung des Staates Israel teile ich nicht.

    Auf den Mahnwachen redete ja nicht nur Herr Jebsen, sondern noch so einige andere aus dem rechtsesotherischen bzw. Querfront-Umfeld. Von Jürgen Elsässer bis zum Dunstkreis des Neuschwabenlandstammtisches des promovierten Doktors der Geographie, Axel Stoll, war da so einiges vertreten.

    Mein Verein, die DFG-VK, übrigens nicht. Und das mit Ansage.

  2. 104.

    @Rannenberg

    Jetzt würden Sie es einfach hinnehmen, dass die Äußerungen NICHT auf den Mahnwachen gefallen sind. Ich bin irritiert, dass Sie bereit wären, die Wahrheit zu opfern, nur weil es aus Ihrer Sicht gegen "den Richtigen" geht. Was ist mit den unschuldigen Mahnwachenteilnehmern, die sich klar gegen "Antisemitismus und Fremdenhass" (siehe mein Post - Mahnwache 21.04.14) ausgesprochen haben, die sollen gleich mit geopfert werden?!
    Zur Wahrheit gehört aber, dass Jebsen (zugegeben sehr emotionalisiert) von zionistischen Lobbyorganisationen aber niemals von "Jüdischen" sprach und sich damit explizit auf jüdische Historiker (z.B. Norman Finkelsteins Buch - Die Holocaust-Industrie) bezog. Für Sie scheinen die Fakten schwer zu ertragen zu sein, dass man den Holocaust und das Leid unseres Volkes heute politisch ausschlachtet. Ich erinnere nur an die unsägliche und furchtbare "Hitler Rehabilitierung" von Netanjahu in 2015... Schon verdrängt?

  3. 103.

    O.k., jetzt doch noch eine Antwort von mir.

    Sie schreiben:

    >>Den toten Punkt unserer Diskussion kann der Autor des Artikels bestimmt ganz schnell auflösen und die Mahnwache bennen, in welcher diese Äußerungen von Herr Jebsen gefallen sind.<<

    Es ist für mich völlig unerheblich, ob Herrn Jebsens Äußerungen auf einer "Mahnwache" oder sonst wo gefallen sind. Die Tatsache, daß sie gefallen sind, lässt sich nicht abstreiten. Und das ist, was für mich zählt.

    Ich bin in Osnabrück in einige Montagsmahnwachen hineingeraten, da ich dort montags immer bin und auf dem Weg zu meinem "Einsatzort" durch die mittlerweile eingeschlafene Veranstaltung durchmusste. Da standen dann ein paar ergraute Hanseln, hielten Reden und ereiferten sich über die behauptete Verschwörung des Weltzionismustums. Was mich dabei am meisten erstaunte, es ging um die Ukraine.

    Ich bekam dort sozusagen die ungeschminkte Version des Jebsengeschwurbels präsentiert.

    Gruß,

    CR

  4. 102.

    @Rannenberg

    Den toten Punkt unserer Diskussion kann der Autor des Artikels bestimmt ganz schnell auflösen und die Mahnwache bennen, in welcher diese Äußerungen von Herr Jebsen gefallen sind. Da der Autor bestimmt gewissenhaft recherierte, werde ich mal bei Gelegenheit nachfragen, ob er die Quelle bennen könnte. Sobald mir eine Antwort vorliegt, teile ich diese mit Ihnen sofern Sie mir eine Kontaktmoglichkeit nennen.

    Da ich aber befürchte, keine Antwort des Autors zu erhalten, wünsche ich Ihnen sicherheitshalber im Voraus ein schönes Wochenende (keine Ironie) und danke, trotz unterschiedlicher Ansichten, für die Diskussion.

  5. 101.

    Wir drehen uns im Kreise.

    Wenn nicht überraschenderweise noch etwas Neues dazukommen sollte, ist die Diskussion hiermit für mich beendet.

  6. 100.

    @ Rannenberg

    Noch einmal - Dieses Zitat belegt nicht die in diesem Artikel getroffenen Behauptungen:

    1) Sie wurde NICHT, wie behauptet, auf einer Mahnwache gemacht!
    2) Da fiel, wie behauptet, mit keiner Silbe "...Herrschaft jüdischer Lobbyisten..."

    Folglich verbreitet der Artikel die Unwahrheit, wie soll man so etwas bezeichnen???

    Das aus dem gesamten Wirken Jebsens sowie aus dem eigentlichen langen Beitrag gerissene Zitat, kann gerne diskutiert werden, taugt aber absolut nicht als Beleg für die getroffene Behauptung sondern ist m.E. manipulativ und ist eher als Gegenbeweis anzusehen.

  7. 99.

    Wenn Sie bitte noch einmal das Zitat von Herrn Jebsen lesen wollen, welches der RBB auf Ihren Wunsch hier eingestellt hat. Ich zitiere:

    "Es sind radikale Zionisten, die uns über die US-Regierung in Kriege führen und die den Araber pauschal verurteilen."

    Die US-Regierung wird also von radikalen Zionisten beherrscht, die uns so in Kriege führen. Die Zionisten müssen demnach eine sagenhaft mächtige Vereinigung sein, deren Marionette die US-Regierung ist. Wir als Deutsche sind dann die Marionetten der Marionette.

    Wenn Sie nicht erkennen können, welche Geisteshaltung sich in solchen Theorien offenbart, dann kann ich Ihnen auch nicht helfen.

    Und Thilo Sarrazin scheint ja dann wohl ein perfektes Beispiel für eine Marionette des Weltzionistentums zu sein, so wie der sich über Araber geäußert hat...

  8. 98.

    Nach meiner Wahrnehmung wird die Polarisierung bezüglich angeblich mangelhafter Ausgewogenheit der Presse vorwiegend von rechts betrieben. Stichwort "Lügenpresse". Allerdings versucht die Rechte seit einiger Zeit, die Linke für ihre Ziele zu vereinnahmen. Die angeblichen Friedensdemos im Zuge der Ukrainekrise waren ein gutes Beispiel.

    Ich reagiere höchst allergisch auf solche Querfrontbestrebungen. Eine Partei, die das Nationale mit dem Sozialen verbinden wollte, hatten wir in Deutschland schon mal. Wir wissen, wie das ausgegangen ist.

    Zu Ihrer letzten Bemerkung: daß die NSA überall herumschnüffelt ist keine Verschwörungstheorie. Es gehört zur Arbeitsplatzbeschreibung des Geheimdienstlers, herumzuschnüffeln.

  9. 97.

    @Rannenberg

    Da Sie offensichtlich, (entgegen meiner Vermutung) Zionismuskritik ertragen können, wäre ich gerne bereit über die Ansichten von Herr Jebsen zu diskutieren ...ABER...

    Worum es mir/hier geht: Der Autor dieses Artikels behauptet OHNE(!) jegliche Belege auf den Mahnwachen hätte Herr Jebsen von "Jüdischen Lobbyorganisationen schwadroniert". Das hat er nie getan. Es gibt dafür absolut keine Belege. Im Gegenteil die Mahnwachen haben sich klar gegen(!!!) Antisemitismus und Fremdenhass positioniert. Zumal das Grundthema "Frieden und der Ukrainekonflikt" gewesen ist und Israel kein Thema war (am Rande erst ab 08.07.14). Warum behauptet der Autor wohl gegen besseren Recherchen Herr Jebsen hätte so etwas auf den Mahnwachen von sich gegeben???

    Wie hat man eigentlich in prä-postfaktischen Zeiten eine Behauptung wie diese hier genannt, die nicht zu belegen sind...?!

  10. 96.

    Hier scheint ein Mißverständnis vorliegen. Es würde mir nie einfallen, jegliche Zionismuskritik als antisemitisch zu diffamieren.

    Ken Jebsens "Zionismuskritik" bezeichne ich allerdings als antisemitisch, aus Gründen, die ich hier seit einiger Zeit gebetsmühlenartig darlege. Darauf gehen Sie aber nicht ein.

    Die Kritik zahlreicher meiner jüdischen Freunde und Bekannten an der rechtsradikalen Zionismusauslegung teile ich. Um meinen Standpunkt noch einmal hoffentlich unmißverständlich deutlich zu machen.

  11. 95.

    Ich sehe es recht nürchtern was die Kritik an Politik angeht. Wir sollten uns besser an den eigenen Hut fassen. Denn wir als Teil des Westens können hier Einfluss nehmen. Russlandkritik ist natürlich berechtigt, genauso wie jede andere Kritik an Staatenpolitik. Die rein in Zahlen ausgedrückte Übermacht der NATO zeigt allerdings mehr als klar die Verhältnismäßigkeiten auf.
    Natürlich sollte gleich aufgewogen werden @Kritik. Aber spiegelt sich das in den Leitmedien (Tagesschau, Spiegel, Zeit ...) so wieder oder ist es nicht eher eine prowestliche einseitige Anti-Russland/-Assad/-Terror/bla... Berichterstattung? Seien sie doch mal ehrlich :). Nur deshalb ist es doch so, dass vor allem das linke Spektrum der Presse versucht durch eine Polarisierung in die Gegenrichtung ein Gleichgewicht zu schaffen.
    Verschwörungstheorien ^^. Ich hab eine: Die NSA ist überall :).

  12. 94.

    @Rannenberg

    "Inhaltsleer" ist Ihre Argumentation, da dieser Artikel hier behauptet Jebsen (der übrigens jüdische Vorfahren hat) hätte von einer Herrschaft JÜDISCHER Lobbyisten schwadroniert. Dafür können Sie immernoch kein Beleg liefern. Also versuchen Sie verzweifelt, jegliche Kritik am Zionismus als Antisemitismus umzudeuten. Kritik am Zionismus ist aber nur in Ihrer Weltsicht Antisemitismus, Kritik am Zionismus ist mehr als berechtigt. Oder wollen Sie sich allen Ernstes hinstellen und diese Art des weißen Siedlerkolonialismus im Apartheidsstil verteidigen?! Ferner ist der Einfluss zionistischer Lobbyorganisationen auch nur in Ihrer Weltsicht gleichbedeutend mit Weltherrschaft. Das diese Organisationen einen Einfluss insbesondere in den USA haben ist unbestreitbar. Das Wort "Weltherrschaft" haben übrigens Sie ins Spiel gebracht, um ebenfalls diese Kritik an diesen Lobbyorganisationen mit "brauner Scheiße" bewerfen zu können

    Fazit: Kritik am Zionismus ist kein Antisemitismus!

  13. 93.

    Für mich ist das Werben für amerikanische und für russische Wirtschafts- und Machtinteressen gleich verwerflich.

    Hier wird gern der Eindruck erweckt, man müsse sich für eine der beiden Seiten entscheiden.

    Das ist falsch, ich bezeichne das als Propaganda.

    Altbekannte Muster aus dem kalten Krieg.

    Als Sozialist bin ich immer Gegner beider Machtblöcke gewesen.

    Verschwörungstheorien? Ich kenne, glaube ich, so ziemlich alle, die gerade unterwegs sind. Können Sie beim Kopp Verlag nachschlagen, da sind die alle im Angebot.

    Oder bei Jürgen Elsässer und seinem Compact Magazin.

    Ich könnte mir vorstellen, daß sie das bereits lesen.

  14. 92.

    Das war auch nicht meine Behauptung. Ich sehe ich ein Muster in den Leitmedien, was die Reaktion auf NATO-Kritik angeht und davon gab es auch bei den Mahnwachen in Berlin zu Hauf. Nicht nur Kritik an der NATO, generelle Kritik an westl. Politik und Militäroffensiven stehen seit Jahren bei Friedensbewegungen stark auf dem Programm.
    Was halten sie denn beispielsweise von Begriffen wie "Verschwörungstheorie"? Ist dieser Diffamierungshut nicht ausgelutscht für sie? Mir geht da der Hut hoch.
    Wenn das Wort "Mainstreampropaganda" für sie inhaltslos ist, möchte ich es gern für sie umformulieren: Werbung für westliche Wirtschafts- und Machtinteressen, allen voran denen der USA.

  15. 91.

    Wäre Fr. von Wimmersperg eine egozentrische Ex-Opelverkäuferin, würde ihr Respekt entgegengebracht werden. Aber Frau von Wimmersperg macht sich ja nur Sorgen um den Frieden. Da kann man mit den üblichen Anti-Slawismus- (keine Ahnung wie das Gegenteil von Anti-Amerikanismus heißt) und Querfront-Scheinargumenten das Engagement für die Gesellschaft madig machen.
    Und so etwas muss ich mitbezahlen.

  16. 90.

    Es geht hier um die Friedensbewegung.

    Nicht jeder NATO-Kritiker ist friedensbewegt. Viele sind von ganz anderen Motiven getrieben.

    Sie mögen das als "Mainstreampropaganda" abtun, sollten aber dann nicht anderen vorwerfen, mit inhaltsleeren Begriffen zu operieren.

  17. 89.

    Es geht offensichtlich vorranging um die Diskreditierung NATO-kritischer Stimmen. Leere Diffamierungsbegriffe wie "Verschwörungstheoretiker", "Neurechte", "Faschismus", "Antisemitismus" machen den Artikel zu einer Kopie dessen, was ich unter Mainstream-Propaganda verstehe.
    Lasst die Schubladen weg, benutzt statt nichtssagenden Worten, die vor allem auf Gefühle abzielen sollen, sich von Menschen, Meinungen und Bewegungen zu distanzieren, lieber greifbare Argumente.
    Lernt bitte zumindest ein klein wenig neutraler zu schreiben. Phrasendreschereien sind genau das, was viele Menschen satt haben. Sie ist Zeitverschwendung und fühlt sich nach Manipulation an.

  18. 88.

    Mein Urgroßonkel war Paul Ehrlich, meine Urgroßmutter eine geborene Ehrlich. Da die Zugehörigkeit zum Judentum, wie Sie als Jude wissen, mütterlicherseits vererbt wird und zwischen mir und den Ehrlichs eine eine ununterbrochene weibliche "Erblinie" besteht, bin ich also auch Jude. Als solcher aber nicht erzogen, sondern als protestantischer Christ. Was ich aber auch nicht mehr bin.

    Einer der prominentesten Holocaustleugner ist der Sohn von Yehudi Menuhin, Gerard Menuhin.

    Es ist also unerheblich, ob Sie Jude sind oder nicht, es ist kein Indiz dafür, daß Sie immun gegenüber antisemitischen Verschwörungstheorien sind.

    Und die Behauptung, die Zionisten würden die Geschicke der Welt lenken, ist eine uralte antisemitische Verschwörungstheorie. Man sagt jetzt nur "Zionisten", weil man "Juden" nicht mehr sagen darf.

    Sie finden diese Verschwörungstheorie, wie ich schon erwähnte, wortwörtlich in den "Protokollen der Weisen von Zion", einer bekannten antisemitischen Hetzschrift.

  19. 87.

    @Rannenberg

    Auch in der erneuten Antwort war es Ihnen wieder unmöglich eine Quelle für die Behauptung : Jebsen schwadroniert über eine JÜDISCHE Weltverschwörung.

    Im Gegensatz zu Ihnen unterscheide ich als Jude(!ÜBERRASCHUNG!)zwischen Zionismus und meiner Religion. Aber ich danke, dass Sie mich über meine Religion belehrten und andeuten ich wäre Antisemit... Schon erstaunlich was in Deutschland (wieder) möglich ist.

  20. 86.

    Nein, diese Deutung meines Kommentares Ihrerseits geht komplett in die Irre.

    Aber wenn ich meinerseits Ihren Kommentar deuten möchte, so komme ich nicht umhin, festzustellen, daß Sie offensichtlich der Meinung sind, der Zionismus lenke die Geschicke der Welt.

    Steht ja schon genau so in den Protokollen der Weisen von Zion.

  21. 85.

    @ Rannenberg:

    Ich werte Ihre Bemerkung als Eingeständnis, dass hier Fake-News verbreitet werden, da sogar Sie keine Quelle für die Behauptung finden konnten und sich trauriger weise verquerer Logik bedienen müssen. --> Das mächtige zionistische Lobbyorganisationen Einfluss auf die Politik des Westen im Sinne eines aggressiven weißen Siedlerkolonialismus nehmen, wird auch von jüdischen Israelis analysiert und scharf kritisiert. Nach Ihrer Logik wären das jetzt auch Antisemiten... Fällt Ihnem was auf?!

  22. 84.

    Herr Jebsen fabuliert von der zionistischen Weltverschwörung, Das ist ein klassisch antisemitisches Muster, auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen.

  23. 83.

    @Daniel: Von welchen "antisemitischen Äußerungen" fabulieren Sie??? Sie können keine einzige Äußerung von Ihm persönlich im ganzen weiten Youtube-Netz für "Antisemitismus" von Herr Jebsens finden. Bevor Sie jetzt wieder mit "er kritisiert radikale Zionisten" oder "Herr Broder und Frau Dittfurth sagen" kommen: Herr Jebsen hat jüdische Verwandte, jüdische Freunde und bezieht (und bezog) klar Stellung gegen Rechts, Antisemitismus und Fremdenhass... Einfach mal 5min in "rückblicKEN" reinhören...

    Ich empfehle Ihnen folgenden Mitschnitt einer Mahnwache vom 21.04.2014 (insbesondere ab Zeitindex 1:50min)... -->
    https://www.youtube.com/watch?v=heKLaeJMp2Q
    Wie viele Stinkefinger gegen "...Antisemitismus und Fremdenhass..." können Sie zählen? Das sollen seine "Neu-Rechten" sein? Lächerlich!!!

  24. 82.

    Um Ihren Kommentar auf den Punkt zu bringen: Sie sprechen erst die Kritik an Jebsen an und tun so als würden Sie sie ernst nehmen, was Sie durch Ihre nachfolgenden Aussagen wieder stark relativieren und davon ablenken.
    Zu Beginn Ihres zweiten Abschnitts nehmen sie Jebsen dann noch gutmenschlich in Schutz und zeigen sich überzeugt von ihm, indem Sie einige von Ihnen wahrgenommene Stärken Jebsens aufzählen und dabei, die enormen Schwächen wie antisemitische Äußerungen außer Acht lassen, was man unter keinen Umständen, da diese Ansichten Jebsen eben nicht zu tolerieren oder kleinzureden sind, machen kann.

  25. 81.

    Die Russlandfixiertheit vieler Kommentare hier nervt einfach nur noch.

    Mich erinnert das an die 70er Jahre, als die UdSSR von einigen als Friedensmacht angesehen wurde. Das kann man als kognitive Dissonanz verstehen, da die UdSSR ja gern fälschlicherweise als sozialistisch betrachtet wurde.

    Aber jetzt, wo Russland immer mehr zu einer rechten Autokratie wird, ist das wirklich bloß noch bizarr.

    Liebe Leute, Russland ist genau so wenig eine Friedensmacht wie die USA!

    Meine Güte, ist das denn wirklich so schwer zu erkennen?

  26. 80.

    Ohne noch mal jeden Kommentar zu lesen,die große Mehrheit der Kommentare trifft auf deine Beschreibung nicht zu. Die Einteilung in gut und böse ist es ja gerade,was die Leute so stört.
    Reflexartiges Abwehren hat der Artikel aber auch in mir ausgelöst.

    @Franz
    Das ist nicht ganz richtig. Es gibt noch eine Partei,die ganz eindeutig gegen Krieg Stellung bezieht. Im September kann dann jeder entscheiden in welche Richtung es gehen soll. Aber der wird ja dann gerne angedichtet ein Bündnis NUR mit Russland zu wollen..

  27. 79.

    Ganz Schlaue vergleichen den Ort der "Behandlung" der Giftgasopfer mit dem Ort wo er stattgefunden haben soll. Man kann anhand der heutigen technischen Möglichkeiten vieles selbst recherchieren. Dazu muss man nicht vor Ort sein.
    Am 08.11.2016 haben wir unsere Außenpolitik gewählt, daran ändert auch die Bundestagswahl nichts. Siehe aktuell Twitter von PDL bis CSU gleiche Außenpolitik mit Hasstiraden auf Russland. Das Denken hat in allen Bundestagsparteien aufgehört, jeder will regieren, da vergisst man schnell seine Ideale.

  28. 78.

    Ich finde es immer wieder sehr erstaunlich, wie die Russen als sehr böse dargestellt werden und die USA immer die guten sind. Allein wenn man sich nur die letzten 30 Jahre anschaut, welche Länder durch die USA zerstört wurden, da muss doch jeden ein Licht aufgehen. Un jeder Krieg, der von den USA vom Zaun gebrochen wurde, ist mit falsche beweisen gestarttet worde. Ich sage nur Brutkasten Lüge im zweiten Golfkrieg oder der Irak Krieg 2003. Und die Liste kann man immer so fort führen.
    Ein sehr schönes Beispiel, auch für die Kreigstrommler in diesen Zeiten, ist die US Denkfabrik Stratfor.
    https://www.youtube.com/watch?v=lBYcuJb6Qb0
    Da wird kanns klar gesagt, das die Deutsch Russe Freundschaft um jeden Preis verhindert werden soll.
    Und wer dann immer noch zweifel hat, sollte das Buch "Die einzige Weltmacht" von Brzezinski lesen.
    Das sollte für den Anfang reichen.

  29. 77.

    Das ist ja ein Artikel im alten SFB-stil, auch der RBB hat angeblich ihre Frontstadt-Mentalität nicht ganz aufgegeben...

  30. 76.

    Der Artikel von Herrn Avram ist ein Grund mehr, zum Berliner Ostermarsch 2017 zu gehen. Mir geht es nicht um die Vergangenheit oder wer wann etwas zu "Friko" gesagt hat. Mir geht es um die Einsätze der Bundeswehr im Persischen Golf und im östlichen Mittelmeer (Quelle: www.einsatz.bundeswehr.de/portal/a/einsatzbw/start/aktuelle_einsaetze/syrien), im Kosovo, in der Ägais zwischen Türkei und Griechenland („SNMG 2“), im Mittelmeer um Italien („Sea Guardian“) und vor Tunesien und Libyen („EUNAVFOR MED“), im Libanon („UNIFIL“), in Afghanistan („resolute support/UNAMA“) vor der Küste von Oman, Jemen und Somalia („EUNAVFOR SOMALIA ATALANTA“), in Sudan und Südsudan („UNAMID/UNAMISS“), in Mali („EUTM/MINUSMA“) und Marokko („MINURSO“ in der Westsahara).

  31. 75.

    Der "Giftgaseinsatz Assads gegen die eigene Bevölkerung" ist nach wie vor nicht eindeutig belegt, wird aber in desem Artikel wie in so vielen anderen "für wahr befunden"... Mit Verlaub, aber bei dieser Art von ungenauem Journalismus muss sich niemand über eine Abkehr vieler von den offiziellen Medien wundern.

  32. 74.

    Sehr geehrte Frau Wimmersperg,
    es gibt ein Taschenbuch aus den 80erJahren, verlegt von Mitgliedern Ihres politischen Umfeldes, welches die Standorte aller westdeutschen Atomwaffenlager enthielt. Vielleicht nennen Sie mir den Titel und den Verfasser dieses Buches und eine aktuelle Bezugsquelle!
    Westberlin war schon damals atomwaffenfrei und noch nicht designierte Hauptstadt!
    Frohe Ostern aus der Nachbarschaft
    Hanno

  33. 73.

    Ich behaupte ja gar nicht, dass in dem Beitrag alles stimmt und ich verlange genauso wie Sie, dass Fehler transparent und klar benannt und korrigiert werden. Ich finde nur das reflexartige Abwehren jeglicher Kritik bei vielen hier interessant und ein sofortiges Einteilen in holzschnittartige Feindbilder. Imperialistische Massenmedien, die sich per Absprache zu gleichgeschalteten Berichten im Sinne der niederträchtigen USA zusammentun vs. aufrechte Kämpfer für die reine Wahrheit. Ich bin sofort skeptisch, sobald jemand mit einer derartigen Inbrunst vermittelt, diese Wahrheit für sich gepachtet zu haben. Ich hab's nicht.

  34. 72.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    gerne mache ich mir die Mühe zusammenzufassen: Sie haben behauptet Herr Jebsen hätte auf den Mahnwachen von "der Herrschaft jüdischer Lobbyisten" schwadroniert. Trotz mehrfacher Aufforderung sind Sie nicht in der Lage gewesen, die Quelle Ihrer Behauptung zu nennen oder dies zu belegen. Lediglich zwei Blogeinträge (ernsthaft jetzt?) mit Bezug zu Herr Jebsen versuchten Sie als Nachweis zu erbringen, die aber weder einen Bezug zu den Mahnwachen aufweisen noch das angeblich gesagt belegen... Gerne können Sie alle Redebeiträge von Herr Jebsen auf den Mahnwachen sichten (siehe Youtube oder dem Medienportal - https://kenfm.de/sendungen/kenfm-am-set/ -von Herr Jebsen) aber Sie werden nichts derartig Infarmes von ihm finden. Folglich fordere ich Sie zur Richtigstellung Ihrer unwahren Behauptung auf.

    MfG ein kritischer Demokrat

  35. 71.

    "Beweis" scheint für dich ein sehr dehnbarer Begriff zu sein,wenn du anhand der Anzahl der Kommentare auf die Richtigkeit des Artikels schliesst,gleichzeitig aber scheinbar keinen unanfechtbaren Beweis in den Selbigen erkennst. Da gratulier ich zum Durchblick!

    Das bedeutet nicht,dass im Artikel alles falsch ist. Nur der Korrektur Absatz sollte wesentlich größer ausfallen.

  36. 70.

    Ach Leo, nur zu - sie bestätigen mit jedem Wort das, was ich erwartet hatte. Das mit der Evidenz hat mich zum Lachen gebracht, wo ich die vielen stichhaltigen und objektiv unanfechtbaren "Beweise" in der Diskussion hier sehe. Aber gut, man ist nix anderes gewohnt. Viel Erfolg beim Durchblicken!

  37. 69.

    Es ist ja nicht so das die Menschen nicht begreifen was der Westen im Nahen Osten und in der Ukraine anrichtet. Es ist ja nicht so das die Menschen nicht begreifen das die agressive US-Politik die Welt in einen permanenten Kriegszustand versetzt deren Folgen auch in Europa zunehmend zu spüren sind. Da müssen die hiesigen Herrschenden alles dran setzen sich dagegen formierenden Protest bereits im Keime zu ersticken. Wer Wind sät wird Sturm ernten steht aber schon in der Bibel.....

  38. 68.

    Oha! Da steht mir/uns ja was bevor! Nun erklärt sich einiges: Wem's noch ernst ist mit Friedenskampf, Sorge vor wachsender Kriegsgefahr - der schau doch bitte einleitend bei rf-news.de unter "Aktiver Widerstand angesichts der wachsenden Gefahr für den Weltfrieden!" nach. Und suche dann bitte am Samstag nach INTERNATIONALISTISCHE LISTE/MLPD, die sich klar 'Gegen jede imperialistische Aggression!' positioniert (auch auf tollen Plakaten zur Bundestagswahl, die derzeit in NRW massenhaft aufgehängt werden).
    'Ein III. Weltkrieg muss durch den Kampf der Völker in enger Verbindung mit dem Klassenkampf verhindert werden!' (auch Auszug aus pdf 'zum Download, Ausdruck und Verteilen' ...

  39. 66.

    ,,Getroffene Hunde bellen - das ist hier überdeutlich zu sehen. Das zeigt nur, dass dieser Beitrag ins Schwarze trifft. Aber mit Kritikfähigkeit haben es die unbestechlichen Unbequemen hier ja nicht so.'' Für diese metaphorische These liegt keinerlei Evidenz vor, oder lässt sich verallgemeinern, dass sich Menschen nur verteidigen, wenn sie schuld sind? Bitte unterlassen Sie krude Verschwörungstheorien auf dieser Website!

  40. 65.

    Getroffene Hunde bellen - das ist hier überdeutlich zu sehen. Das zeigt nur, dass dieser Beitrag ins Schwarze trifft. Aber mit Kritikfähigkeit haben es die unbestechlichen Unbequemen hier ja nicht so.

    Ansonsten sehe ich es wie mein Vorredner: Erstaunliche Hysterie angesichts eines so kleinen Häufchens, das sich gerne zum Sprachrohr des Volkes verklären möchte. Nur dass das halt kaum jemanden interessiert. Naja, die Demokratie wird auch das aushalten.

    Aber vermutlich sind wir im Vergleich zu all den Freigeistern hier gehirngewaschene, kriegsgeile Sklaven der US-Propaganda. So wird's sein.

  41. 64.

    Seltsam hysterische Diskussion... Und das wegen einer Veranstaltung, die für die Gesellschaft keine Rolle mehr spielt.

  42. 63.

    Die Diktion "Herrschaft jüdischer Lobbyisten" impliziert, daß pauschal Juden hinter diesen Interessen stehen und kann, wenn dieses offensichtlich so beabsichtigt ist, als antisemitisch gelten. Die Bezeichnung "radikale Zionisten" besagt etwas anderes. Der Kurzschluß Zionisten = Juden oder Israel = Juden findet auf jeden Fall in den Köpfen der Adressaten statt. Ob er auch vom Absender so beabsichtigt ist, müßte erst belegt werden.

    Ich möchte mich aber an einer solchen Verurteilung und Klassifizierung von Personen nicht beteiligen. Was mich interessiert sind konkret beschreibbare Haltungen, Bemühungen und Erfolge. Was mir bei Ken Jebsen gefällt, ist sein Einsatz für kritisches Denken und Perspektivwechsel, für autonomes, eigenverantwortliches Bürgerbewußtsein, für Solidarität mit den Kleinen, Machtlosen und die Kritik der Macht. Was mir nicht gefällt, ist die mitunter polemische Ausdrucksweise und der aggressive Tonfall. Da geht manchmal regelrecht der Gaul mit ihm durch.

  43. 62.

    Der Artikel von Herrn Avram faengt schon mit
    falschen Fakten an: Einzig 1983 hat es am Teufelsberg, einer damaligen Horch-Anlage der
    USA, eine Aktion des zivilen Ungehorsams gegeben. Frau von Wimmersperg war damals nicht dabei, weil solche Aktionen damals nicht
    ihr Ding war. Drei Tage spaeter beim grossen
    Ostermarsch mit dem Thema 'Fuer Abruestung in Ost und West' wird sie wohl mitdemonstriert haben. Anmelder was ein renommierter evangelischer Pastor.
    Schon der erste Absatz war also sachlich falsch!
    Ca. 35 weitere sachliche Fehler folgen!

  44. 61.

    "...Es sind radikale Zionisten, die uns pauschal einhämmern, das Christentum wäre durch den radikalen Islam bedroht...". Unabhängig davon, ob man dieser Aussage Ken Jebsens zustimmt oder nicht, sollte man diese nicht gleich in die antisemitische Ecke stellen. Er spricht von "radikalen Zionisten". Wenn man beispielsweise gegen "radikale deutsche Nationalisten" wettert, ist man dann automatisch "antideutsch"? Ich denke nicht unbedingt, oder?

    Ich finde, Journalisten sollten schon genauer hinsehen, fair bleiben und nicht alles in einem Topf werfen. Ansonsten ist es nicht verwunderlich, wenn der Vorwurf der "Tendenziosität" auftaucht.

  45. 60.

    So, nun gilt man also als rechtsradikal, wenn man gegen NATO-Aufrüstung und für mehr Zusammenarbeit mit Russland ist. Wie sich doch die Zeiten ändern! Früher (vor 30-40 Jahren) wurde man als "Linke Ratte" bezeichnet, wenn man eine solche Meinung hatte.

  46. 59.

    Ewiggleiches hysterisches Gejapse der Qualitätsmedien. Organisationen und Personen werden mit Schmutz beworfen, wenn Sie die Geostrategischen Monopoly-Spielchen der Transatlantiker nicht als Kreuzzug für Menschenrechte, Freiheit und Weltbeglückung in den Himmel loben. Abstoßend.

  47. 58.

    Lieber Herr Avram,

    Können Sie einen Beweis liefern, dass Assads Armee für den Giftgaseinsatz verantwortlich war?
    Natürlich sind Kriegseinsätze immer verheerend. Aber können Sie bitte einmal die Kriegseinsätze der NATO-Staaten in den letzten zehn Jahren nachzählen, und dann die der Russen?
    Vielleicht checken Sie auch einmal den Verteidigungshaushalt der Vereinigten Staaten gegen den der Russen. Ich bin sicher Sie, werden zu anderen Schlüssen kommen, die dann denen der Laura von Wimmersberg gar nicht mehr so fern sind.
    Nur wenn es heutzutage en Vogue zu sein scheint, sich als Journalist zum Sprachrohr der NATO zu machen, und kritische Hinterfragung vielleicht "wie aus der Zeit gefallen wirkt", muss sie nicht falsch sein.
    Ach, und überprüfen Sie doch bitte einmal Ihr Demokratieverständnis. Könnte hilfreich sein.

    Schöne Ostern!
    Oliver G. Wachlin (kein Nickname)
    Berlin.


  48. 57.

    Der Text von Herrn Avram ist seit 16 Uhr 08
    auch bei der Tagesschau eingestellt. Bin gespannt, wie viele 'Qualitaets'-Medien ihn noch
    uebernehmen werden. So habe ich die Vermutung, dass mit diesem schlecht recherchierten Artikel die gesamte Friedensbewegung diffamiert werden soll.
    Allein die substanzlose Ueberschrift mit der
    AFD-Affinitaet zeigt dann, wohin die Reise
    im gesamten Macherk geht.
    Also wirklich: Die AFD , die fuer Aufruestung und
    Krieg steht, haf nun wirklich mit der Friedensbewegung nichts zu tun.
    Im Uebrigen tauchte vor den Ostermaerschen
    im letzten Jahr ein aehnlich gestricker Artikel
    auf. Mindestens 20 Zeitungen druckten ihn dann
    noch. Die neue Einheitspresse!

  49. 56.

    Sie sollten sich ein wenig näher mit Theodor Herzl beschäftigen, bevor Sie sich zum Zionismus äußern. Der ist nämlich sehr heterogen. Die momentan populäre rechtsradikale Variante ist nur eine von vielen.

    Und wer von der zionistischen Weltverschwörung fabuliert, muss sich schon den Vorwurf gefallen lassen, uralte Sachen wieder aufleben zu lassen. Die Verschwörungstheorie (Weltherrschaft) ist nämlich identisch mit derjenigen, die die jüdische Weltherrschaft postuliert. Damals, als man so etwas noch sagen durfte...

  50. 55.

    Ich denke Sie treffen den Nagel auf den Kopf und auch ich gewinne den Eindruck, dass im Artikel bewußt das Wort "zionistisch" durch das Wort "jüdisch" ersetzt wurde, um Jebsen mit brauner Scheiße bewerfen zu können. Bis jetzt war ja Herr Avram immer noch nicht in der Lage seine Quelle für "jüdischen Lobbyismus" zu nennen... Warten wir mal ab.

  51. 54.

    Wo fällt denn in Ihren Zitaten das Wort "JÜDISCH"??? Ich lese nur von "radikalen Zionisten", dass ist ein himmelweiter Unterschied diese Gruppen (polemisch aber m.E. zu recht) zu kritisieren oder wie von Ihnen dies als "Jüdische Lobbyisten" zu VERDREHEN! Vielmehr wollen Sie suggerieren, dass Jebsen JUDEN perse kritisiert, dass macht er nachweislich nicht. Er kritisiert "radikale Zionisten". Nebenbei: Gemäß der UN-Resolution 3379 ist übrigens Zionismus eine Form des Rassismus, was auch in der UN-Rassismus Konferenz 2001 erneut diskutiert wurde.

    Fazit: Sie haben keinen Beweis, kein Zitat, gar nichts... Früher nannte man so etwas "Fake News". Gerne gebe ich Ihnen eine zweite Möglichkeit, wo er offen JUDEN kritisiert. Ich warte...

  52. 52.

    Klar, sind Nationalisten meist gegen Ausländer, doch die grausamere Ausländerfeindlichkeit geschieht durch Auslandseinsätze der "Bundeswehr".

  53. 51.

    Die sind ja auch jetzt als Konsensbeteiligte an der Macht.
    Seit "Joschka" Fischers Angriffskrieg auf dem Balkan sind deren Kriege "Friedensmissionen". XD

  54. 50.

    Die Frau ist 82 Jahre alt. In dem Alter fällt es schwerer, Informationen einzusortieren, Manipulation und Falschinformation zu erkennen. Rechte Populisten wie ein Ken Jebsen, aber auch Staatspropaganda wie RT wissen ganz genau, wie man solche Leuten für sich gewinnen kann.
    Ich finde es ziemlich schwach vom Autoren, diesbezüglich Frau Wimmersperg so persönlich bloßzustellen. Die Aussagen hätte man auch etwas sensibler verfassen können. Der Stachel, Ken Jebsen hervorrgebracht zu haben, muss noch wahrlich tief sitzen beim RBB (zurecht).

    Generell zum Thema: "Querfrontler" waren schon immer eines der größten Probleme des politisch linken Spektrums. Die Mittel korrumpieren eben doch den Zweck. Ich persönlich spreche inzwischen jedem, der stets die simpelsten Antworten sucht, nicht bereit ist, Gegenargumente anzuerkennen, Hass gegen eine Menschengruppe propagiert, "das kleinere Übel" wählt oder Ideale zugunsten von Erfolg opfert das Linkssein ab.

  55. 49.

    Sie können wirklich nicht erkennen, daß Herr Jebsen hier von einer zionistischen Weltverschwörung fabuliert?

    Dann wollen Sie es nicht erkennen.

  56. 48.

    Nennen Sie mich gerne naiv, aber mir leuchtet nicht ganz der Zusammenhang zwischen den von Ihnen gebrachten Zitates und in Ihrem Artikel geschriebenen Textes "er schwadronierte von der Herrschaft jüdischer Lobbyisten" ein.

    Ich kann ja verstehen, wenn da stehen würde: "er schwadronierte von der Herrschaft zionistischer Lobbyisten".
    Meines minimalen "Wikipedia-Verständnisses" nach ist Zionismus eine politische Ideologie und Judentum eine Religion.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Zionismus

  57. 45.

    Also von dem Zitat auf die "...Herrschaft jüdischer Lobbyisten" zu schliessen,ist schon ein Kunststück. Aber gut,wenn jede Kritik an Israel gleich antisemitisch,wenn jede Kritik an Amerika antiamerikanisch ist und wenn jedes Verständnis für Russland einen zum Putinversteher macht,wird die Sache natürlich plausibel.

    Schön wenn man alles so schön in schwarz und weiss einteilen kann. Nur hilft es leider nicht bestehende Verhältnisse zu verbessern.

    Danke an die vielen guten Kommentare hier. Nachdenken ist also doch nicht so selten.

  58. 44.

    Die Friedensbewegung ist überaltert, von Rechten unterwandert , durch russische Propaganda verblendet und in einseitigem Kuschelkurs mit Assad- trotz seiner Greueltaten, so Avram.Also ist die Friedensbewegung selbst schuld an iher Ineffektivität, weil sie sich mit „falschen Freunden“,wie Rechten, Russen , Antisemiten einläßt und als Propagandainstrument östlicher Interessen agiert.Rausgekommen bei Herrn Avrams Recherche über die Friedensbewegung ist eine Bestätigung seiner Vorurteile und Entwertung der Friedensbewegung, indem er einseitige Akzente herausgreift und verallgemeinert. Damit ist er in demselben Muster befangen wie politische Gruppierungen auch in größeren Zusammenhängen , die mit einseitig moralisierenden und verzerrenden Zuschreibungen den potentiell störenden anderen provozieren, schwächen und verurteilen. Ist das nicht Propaganda?

  59. 43.

    Hier ein Zitat von Ken Jebsen: "Es sind radikale Zionisten, die uns pauschal einhämmern, das Christentum wäre durch den radikalen Islam bedroht. Es sind radikale Zionisten, die uns über die US-Regierung in Kriege führen und die den Araber pauschal verurteilen. Die Zerstörung des Irak hat den USA geschadet. Aber Israel genützt. Ein Widersacher weniger in der Region, ein Unterstützer der Palästinenser weniger auf der Landkarte"

    (Quelle: https://www.freitag.de/autoren/dame-von-welt/kenfm-rassistischer-zionismus)

    Über einen Gerichtsentscheid wegen antisemitischer Äußerungen:

    http://blogs.taz.de/hausblog/2016/11/11/taz-gewinnt-gegen-ken-jebsen/

  60. 42.

    Ach es ist einfach traurig. Die "Intelligenten" kommen nicht in die Pötte, Leyen und Gauck bewerben Militarismus und Aufrüstung, was da 'mehr Verantwortung' in Neusprech lautet, oder auch 'unseren Beitrag leisten' was Anhebung von Rüstungsausgaben angeht, Mitmischen im Morden weltweit - es ist einfach erbärmlich.
    Die Friedensbewegung nostalgisch-kraftlos-routiniert, interessiert keinen.
    Die "neuen" Friedensbewegten - viel Gutes dabei, viel schräges, und einiges inakzeptables.
    Plakativ und polemisch ist man dafür oder dagegen, irgendwie sind immer "die anderen" doof oder rechts oder dumm oder sonstwas - man kommt nicht vom Fleck, man dreht sich im Kreis, die Rüstungsindustrie hat leichtes Spiel, und ein in Richtung Militarismus schreitender Staat lacht sich tot.

  61. 41.

    Auch Ihnen empfehle ich, meinen Kommentar, auf den Sie ja antworten, doch bitte zu lesen.

    Ich schrieb nichts von einem Konsens, um den gestritten wird.

    Und was Ihre Ausführungen über Wege zum Frieden angeht, so bin ich nicht der Meinung, daß die Unterstützung einer Kriegspartei zu diesen Wegen gehört. Und bewege mich damit im Konsens der Organisation, der ich angehöre, nämlich der DFG-VK. In unserem Organ, der "Zivilcourage" wird viel gestritten, aber nicht darüber. Da ist der Konsens eindeutig.

  62. 40.

    Nein, ich entschuldige die Verwechslung nicht. Natürlich können Fehler passieren, aber gerade bei Medien erwarte ich abslolute saubere Arbeit. Das ist hier nicht gegeben und deshalb ist die billige Entschuldigung nicht hinnehmbar.

    Der Rest des Artikels ist eh indiskutabel und ein Schande für einen öffentlich rechtlichen Sender.

  63. 39.

    Der Artikel ist eine Zumutung für die Intelligenz der Leser. Mit dem Rauswurf Ken Jebsens aus dem rbb, will man sich mit abstrusen Theorien von ihm distanzieren. Mittlerweile veröffentlicht Jebsen mehrstündige Interviews mit angesehenen Leuten (z.B. mit Rita Süssmuth), die sich zum Glück nicht von jener Zeitgeist-Propaganda der Öffentlich-Rechtlichen beeindrucken lassen.

  64. 38.

    Wenn jetzt schon Anhänger der AfD für den Frieden demonstrieren, sollte er schnellstmöglich beendet werden!

  65. 37.

    Ein Konsens, über den gestritten wird, ist keiner. Aber auch eine Lüge kann Konsens sein - unter denen, die sich darauf verständigt haben.

    Es gibt sicherlich verschiedene Vorstellungen vom Frieden als einem irgendwie idealen oder auch nur möglichen Zustand. Noch vielfältiger aber scheinen die Vorstellungen der Wege, wie man ihn erreicht. Fest steht: Solange man sich über die Wege uneins ist und nicht bereit ist, andere Wege zu tolerieren, wird das nichts mit dem Frieden. Nicht weil die anderen falsche Wege gehen, wenn man darauf beharrt, dabei bleibt, wird man zu den letzten gehören, die dem Frieden noch im Wege stehen.

  66. 36.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Es grenzt an Diffamierung und übelsten Kampangenjournalismus Ken Jebsen zu unterstellen, er würde von der "...Herrschaft jüdischer Lobbyisten" schwadronieren. Das kann der Autor Robin Avram nicht belegen. Es gibt keine Quelle und keinen Beweis dafür, dass er dies so gesagt hat. Gerne bin ich bereit meine Meinung zu revidieren, wenn der Autor diese Worte auch in nur einer Einlassung von Herr Jebsen präsentiert. Um Antwort wird gebeten...

  67. 35.

    Deine Behauptung kannst du bestimmt irgendwie begründen.. Da freu ich mich jetzt schon drauf.

    Wenn Medien allgemein ins Kriegsgeschrei mit einsteigen und jede Initiative für Frieden von Selbigen sofort diskreditiert wird,ist es kein Wunder,wenn die Teilnehmerzahlen zurückgehen. Auch wenn das sicher nicht die einzigen Gründe sind.

  68. 34.

    Frieden, was ist das eigentlich?
    - Ausbeutung unter dem Motto “deutsche Entwicklungshilfe“
    - Deutsche Waffenexporte
    - Aufrüstungsabkommen der Nato
    - Steigende Aggression in der Bevölkerung
    - Ignoranz wie in den Jahren 39 - 45
    - “Gefangenen“-Lager für Flüchtlinge
    - ...

    Das alles hat für mich nicht viel mit Frieden zu tun. Kapitalismus ohne Rücksicht auf Verluste, dass ist mAn. der neue Nationalsozialismus. Ich sage euch wo die Reise hingeht - Der Mensch zerstört seine Umwelt und sich selbst, und wir Deutschen sind ganz vorn dabei.

  69. 33.

    >>Warum kommen diese Artikel eigentlich im Moment wieder häufiger, nachdem die USA aktiv im Syrien Konflikt eingestiegen sind?<<

    Weil es hier um Ostermärsche geht. Ostern steht vor der Tür, und das unabhängig von der Entwicklung im Syrienkrieg.

    Nehmen Sie sich vor kognitiven Dissonanzen und falschen Kausalzusamnenhängen in acht!

  70. 32.

    Wenn man die Hintergründe kennt, zu dem was hier geschrieben wird, weiß man, dass sich die Friedensbewegung sehr deutlich gegen Unterwanderung ausspricht und die Versuche auch regelmäßig kommentiert und verhindert werden.
    In diesem Artikel scheint es allerdings so, als wäre die Friedensbewegung oder zumindest Laura von Wimmersberg blauäugig.
    Das ist sie aber ganz und gar nicht. Der Grund, warum man Schwierigkeiten hat, mit der Presse über das Thema zu sprechen sind Artikel wie dieser hier.
    Anstatt die Menschen aufzurufen zu den Ostermärschen zu gehen, wird der Fokus auf eine Randerscheinung gelegt (die man sicher im Auge behalten sollte aber eben nicht im Fokus).
    Das Resultat ist, dass die Leute im Zweifel eben nicht hin gehen und ich erwarte von einem Journalisten, dass er diesen Schritt weiter denkt.

    Warum kommen diese Artikel eigentlich im Moment wieder häufiger, nachdem die USA aktiv im Syrien Konflikt eingestiegen sind?

  71. 31.

    Bevor Sie mir das Nachplappern von Mainstreammedien vorwerfen (meine Güte, was für eine Kinderstube offenbart sich in einer solchen Formulierung), möchte ich Sie doch höflichst bitten, meinen Kommentar noch einmal zu lesen.

    Ihre Antwort hat mit ihm nämlich nichts zu tun.

  72. 30.

    Nein, ist es nicht. Was Sie vollziehen, ist einfaches Nachplappern der MSM. Dabei muss man sich die Meldungen zum Vorfall nur genau durchlesen, um zu sehen dass alle Verantwortlichen/Beteiligten wie der Ochse vor dem Scheunentor stehen. Und da kann hundertmal Konsens bestehen: Ohne Nachweis läuft nichts. Warum zum Teufel wird der nicht geführt, wenn es doch angeblich so offensichtlich ist?
    Man braucht bloß an 2013 zu denken: Damals benötigte die UN-Kommission, die mit der Untersuchung des Falles in Ghuta beauftragt war, 4 (vier)Wochen um dann festzustellen, dass Giftgas (Sarin) eingesetzt wurde. Von wem ist bis heute nicht geklärt. Als Täter werden mittlerweile auch die Türkei und der Iran gehandelt.
    Es gehört m.E. auch zu einer Diskussion, sich gegen diffamierende, falsche und oberflächliche Berichterstattung zu wehren. Auf eine sachliche, unparteiische und objektive Berichterstattung seitens der Medien hat jeder Bürger ein Anrecht.

  73. 29.

    Bravo rbb,mit diesem Artikel reiht ihr euch ein in die Riege seichter Schreiberlinge!
    Alle üblichen Vorwürfe werden untergebracht,um jede noch so fundierte Kritik zu diskreditieren. Der Begriff Verschwörungstheorie als Totschlargument hat sich ja mittlweile etabliert. Wer das nicht glaubt,braucht sich nur die letzten Sendungen 'Anne Will' oder 'Hart aber fair' anzuschauen.

    Der Platz reicht hier nicht aus,um den Artikel auseinanderzunehmen. Es wäre aber ein leichtes.
    Das Prinzip 'Teile und Herrsche' funktioniert wie eh und je.

  74. 28.

    CCY.

    Im gegensatz zu Ihnen, weiß ich vorüber wir reden wenn von der DDR die Rede ist. Nur was hat das mit den obrigen verlogen Artikel zu tun?

    Dieser versucht die Friedensbewegung zu verunglimpfen, dabei ist die Gefahr eines 3. atomaren Weltkrieges real. Ein Hr. Trump als Befehlshaber über Atomwaffen meint:" wenn wir Atomwaffen haben warum setzen wir sie nicht ein?"

    Also aufwachen und den Kriegstreibern in die Arme fallen! Am Sa. 15.4. ab 12 Uhr ist eine Gelegenheit dazu.

  75. 27.

    Warum geht wohl niemand mehr zu den Ostermärschen?
    Weil sie ein Sammelbecken von Linken waren und sich im Laufe der Jahre herausgestellt hat, dass die Linken das mit dem Frieden auch nicht besser hinbekommen.

  76. 26.

    Nicht nur die Friedensbewegung ist von der AfD unterwandert. Mittlerweile ist es das gesamte Wahlvolk, in Sachsen-Anhalt waren es bei den letzten Landtagswahlen fast 25 %. Ja, hört denn niemand mehr auf die mittlerweile schon verzweifelt klingenden Rufe der Mainstream-Prediger?

  77. 25.

    @Petra, das Gegenteil von Propaganda ist Gegenpropaganda, welche man besser nicht mit gutem Journalismus verwechseln möge.

  78. 24.

    oh, da ist ja jemand voll und ganz noch im Kalten Krieg steckengeblieben...

  79. 23.

    Dieser Artikel ist so glaubwürdig wie ein ND-Artikel vom Oktober 1989. Auch damals wurden Menschen sinnlos diffamiert und die Rosa-Luxemburg-Losung "Freiheit ist auch immer die Freiheit der Andersdenkenden" ist wieder aktueller denn je.

  80. 22.

    Ist ja wohl unmöglich, dass Konservative für den Frieden demonstrieren. Das Them Frieden ist einzig und allein den Linken vorbehalten.

  81. 21.

    "Sehr traurig. Die einzige Hoffnung ist, das die Leser sich immer weniger für dumm verkaufen lassen. "
    Passen Sie auf: Die meisten Leute (dass muss für Sie nicht gelten), die eine solchen Satz sagen, gehen zum Marktschreier neben an und lassen sich erst reicht das Blaue vom Himmel herunter verkaufen.
    Es ist auch für mich schwierig möglichst emotionslos Nachrichten zu lesen und zu beurteilen. Es gilt zu vermeiden, alles als ideologische gefärbt zu sehen und dabei die eigene bunte Brille, die mir die Inhalte filtert, zu vergessen.

  82. 20.

    Liebe Elisa H.,
    es ist ein unangenehmer Artikel. Es geht um Verfälschen der urspünglichen Friedensbewegung, die "Labelung" für eigene Zwecke. Es geht nicht um Unterellung von Kriegsgelüsten. Was "Verschwörungstheoretiker und Neu-Rechte" sind, kann man an den "Nachrichten" lesen, die in den einschlägigen "Alternative-Facts"-Websites propagiert werden.

  83. 19.

    Ich sehe hier im Thread, wie die Rechten aufschreien. Klar, sie fühlen sich getroffen. Aber um die Diskussion wieder zum Thema zurückzuführen: Eine Friedensdemo ist eine Demo für den Frieden. Wer sich dort für eine Kriegspartei stark machen möchte, hat da nach meinen Verständnis nichts verloren.

    Wer im Syrienkonflikt Assads Partei ergreifen möchte, kann das gerne tun, sollte aber als Forum dafür nun wirklich keine pazifistische Demo wählen.

    So lange ich Gefahr laufe, mit Kriegsparteienunterstützern auf der gleichen Demo mitzulaufen, muss ich die Ostermärsche leider meiden.

  84. 18.

    Lieber Markus Pflueger,
    manches Mal uebertreibst Du etwas.
    In Berlin kann ich von neurechten Unterwanderungen der Friedensbewegung
    nichts feststellen. Das mag in Rheinland-Pfalz vielleicht anders sein.
    Waehrend aller Friedensdemonstrationen der
    letzten Jahre konnte ich von neurechten Unterwanderungen nichts feststellen.
    Es gab immer von den verschiedenen Podien
    scharfe Abgrenzungen nach rechts.
    Faschistische Gedanken sind keine Meinung-sondern ein Verbrechen!
    www.leo-kette.de

  85. 17.

    Einseitiger Beitrag als Werbung für die Linke (?).
    „Verschwörungstheoretiker und Rechte versuchen die Bewegung zu unterwandern.“ Was um Himmels Willen sind Verschwörungstheoretiker und (Neu-)Rechte? (Der Begriff Neu-rechts entstammt den Mitte-Studien zu „rechtsextremen Einstellungen“.)
    Die ursprüngliche Friedensbewegung hat, wie es der Name schon ausdrückt, für Frieden in der Welt – Frieden schaffen ohne Waffen – und gegen allseitige Aufrüstung protestiert. Will man den s. g. Rechten unterstellen, Krieg zu wollen? Die ursprüngliche Friedensbewegung hat auch keinesfalls dafür plädiert, alle Grenzen zu beseitigen und die ganze Welt zu einer einzigen politischen Einheit zu machen. Das ist eine ganz andere Fragestellung.

  86. 16.

    Ich finde das echt schade, dass immer nur über die angeblichen Rechten geschrieben wird anstatt mal wirklich mit ihnen zu sprechen und dann auch objektiv darüber zu berichten. Das wäre doch eigentlich die Aufgabe von wirklichen Journalisten.
    Ja, aus den Mahnwachen sind Gruppen hervorgegangen, die zumindest kritisch zu betrachten sind. Es sind aber erheblich viel mehr Gruppen hervorgegangen, die wirklich für den Frieden arbeiten und im Gegenteil eher links einzuordnen sind.
    Hier wird aber nicht differenziert. Sei es aus ideologischer Überzeugung der Autoren, die sich hier ihren eigenen Verschwörungstheorien hingeben oder einfach weil es sich so vermeintlich besser verkauft.
    Das Resultat ist allerdings in jedem Fall, dass die Friedensbewegung klein gehalten wird und so werden die Journalisten, die vermeidlichen Bewahrer der Demokratie, zu Steigbügelhalter der wirklichen Faschisten.
    Sehr traurig. Die einzige Hoffnung ist, das die Leser sich immer weniger für dumm verkaufen lassen.

  87. 15.

    Ich lese in dem Artikel nur:'Geht bloß nicht zu den Ostermärschen, oder wollt Ihr mit den Rechten gesehen werden.' - Spiel nicht mit den Schmuddelkindern.

    Sehr geehrte Frau Wimmersperg,
    wer es in 35 Jahren der Friedenbewegung es bis heute nicht geschafft zu begreifen, das das Hauptproblem, wenn überhaupt, nur pluralistisch zu lösen ist, der sollte aufhören weiterhin als Friedensbremklotz aktiv zu sein. Wir wollen das Problem Krieg lösen, und keine linke Einheitspartei gründen, in der alle die gleichgeschaltete Meinung haben. Um das zu erreichen darf/soll auch mein Nebendemonstrant in einigen Punkten eine komplett andere Meinung haben. Ich habe noch gelernt das alle Menschen Indiviuen sind, mit einer eigenen Meinung, und ich maße mir nicht an, meine Meinung als die einzig richtige zu propagieren. Ich hoffe Sie schaffen es in Ihrem weisen Alter auch dieses noch zu lernen, denn dafür ist es nie zu spät. Sie werden sehen, das kann eine echte Bereicherung sein.
    Schöne Grüße nach Berlin

  88. 14.

    Natürlich ist es erwiesen, daß im Syrienkrieg Giftgas eingesetzt wurde. Darüber besteht nun wirklich Konsens. Allein bei den Schuldzuweisungen scheiden sich die Geister.

    Ich denke, wir wollen hier ernsthaft diskutieren. Aber dann doch bitte nicht so.

  89. 13.

    Die Analyse des Textes ist doch ein wenig
    einseitig. Friedensbewegung in Berlin ist
    eine plurale Veranstaltung. Dies kann Mensch auch an der Redeliste des diesjaehrigen Ostermarsches sehen:
    Der Pazifist Juergen Graesslin ist Deutschlands
    bekanntester Ruestungskritiker , der die
    deutschen Ruestungsexporte auch in Kriegsgebiete scharf kritisiert. Auch die jetzt
    geplante Panzerfabrik der Rheinmetall-AG fuer
    das autokratisches System in der Tuerkei.
    Dr. Alex Rosen von der IPPNW kann es nicht
    verstehen, dass der Aussenminister bei den
    gegenwaertigen UNO-Verhandlungen ueber die
    gefaehrlichen Atomwaffen einfach abtaucht.
    Gruende genug, um auch dieses Jahr zum
    Ostermarsch zu gehen. Wenn da 30 Kommunisten auch mitlaufen, ist mir das egal.
    Willy Brandt sagte einmal: Ohne Frieden ist
    alles Nichts! Fuer mich immer noch ein Leitmotiv
    der Friedensbewegung. Abruestung ist das Gebot
    der Stunde!

  90. 12.

    Wer diesen Artikel liest, der versteht, warum ein Begriff wie "Lügenpresse" kreiert wurde.
    Tendenziös bis zum geht nicht mehr. Z.B. "...kein Wort zum Giftgaseinsatz Assads gegen die eigene Bevölkerung."
    Werter Herr Robin Avram: Bis dato ist noch nicht einmal nachgewiesen, dass Giftgas ÜBERHAUPT eingesetzt wurde.
    Das Verwenden des ausgelutschten Totschlag-Arguments 'Verschwörungstheorie'.
    Dass eine Frau Wimmersperg Worte wie "AfD-verdächtig" verwendet hat, glaube ich nicht. Das wurde
    ihr von der Journaille in den Mund gelegt und kriminalisiert eine demokratisch entstandene Partei.
    Wo ist denn in diesem Artikel die von Bartsch, Wagenknecht, Roth, Trittin, Gabriel und Schulz vielzitierte
    Toleranz? Ach ja. An die haben sich verdammt noch mal ausschließlich andersdenkende, von kruden Ängsten
    befallene Dunkeldeutsche zu halten. Und Gnade Gott, wenn nicht!
    In diesem Artikel fehlt nur noch der Marschbefehl für die Antifa.

  91. 11.

    Leider ist viel dran an der 'rechten Unterwanderung', passender finde ich von "Rechtsoffenheit" mancher Friedensbewegter zu sprechen, so kooperiertz.B. die Kampagne Stopp Ramstein mit problemtischen Menschen aus Montagsmahnwachen. Aber es gibt eine Mehrheit in der Friedenbewegung die skeptisch und auf Abstand bleibt. Der Konflikt schwelt weiter, es ist daher an der Zeit, dass sich einige klarer positionieren. Die Kampagne Krieg beginnt hier hat dazu klare Forderungen aufgestellt, die leider noch nicht erfüllt sind (www.krieg-beginnt-hier.de/index.php/aktuelles/76-kritik-an-stop-ramstein-28-9-2016.html): Reiner Brauns Rückgabe des Bautzener Friedenspreises, Beendigung der Kooperation mit Montagsmahnwachen, keine problematische Redner mehr einladen, keine Zusammenarbeit mit rechtsoffenen und einseitigen Medien wie RT deutsch, Ken FM, Free 21, Inhalte und Ziele überarbeiten, keine einseitig US-Kritik, sondern anhand friedenspol. Kriterien auch Kritik an Deutschland, EUropa und Russland.

  92. 10.

    Ich denke neben dem klassischen Links-Rechts -Schema ist ein neues hinzugekommen und das macht es ein wenig schwierig. Denn die Geister scheiden sich inzwischen auch zwischen Neoliberalismus und gerechter Wirtschaftsordnung, Globalisierung und Schutz nationaler Märkte oder eben auch zwischen US-Imperialismus und multipolarer Weltordnung. Die Grünen haben den Pazifismus aufgegeben und die CDU hat den Atomausstieg beschlossen. Das passt nicht ins klassische Links-Rechts. Und auch bei den Linken gibt es Leute, die die chaotische Migrationspolitik der Regierung auf lange Sicht für gefährlich halten. Nur aus anderen Gründen als die Rechten. Und natürlich gibt es auch bei den Rechten Leute, die gemerkt haben, dass der Weltpolizist USA eben kein Guter ist.

  93. 9.

    Der böse Putin und der noch bösere Assad. Wie gut,dass die Welt Amerika hat, sonst würde es ja überall Kriege geben. Sie als 'alter Linker' passen mit ihrem Kommentar wunderbar zu den Hetzknechten unserer Regierung, der Antifa.

  94. 8.

    Bitte seien Sie ehrlich. Sie möchten nicht für den Frieden demonstrieren, sondern gegen die USA. Das ist natürlich legitim, aber bitte nicht unter falscher Flagge.

    John McCain ist übrigens nicht der geheime Strippenzieher der US-Politik. Aber was wäre die Querfront ohne Verschwörungstheorien....

  95. 7.

    Sehr interessant, dass beide Kommentatoren hier den Artikel als ideologisch gefärbt sehen, dabei aber völlig verschiedene Schlagrichtungen wählen. In Kommentar 1 wird im Artikel eine vermeintliche Plattform für altkommunistische Parolen gesehen, in Kommentar 2 wiederum wird dem Autor die Diffamierung von Friedensaktivisten als Neurechts vorgeworfen. Für alle, die es erkennen wollen, sind die beiden Kommentare ein Paradebeispiel für eine verzerrte Wahrnehmung von weitgehend sehr ausgewogener und abwägender, aber dennoch kritischer Berichterstattung. Hier wird ein komplexes Phänomen, nämlich die Entstehung von inhaltlichen Schnittmengen zwischen Neurechten und Altlinken, illustriert. Während eine tiefgreifende Analyse des Phänomens sicherlich nicht in diesem Artikel geleistet werden kann, ist es dennoch ein interessanter Beitrag im Zuge der Berichterstattung über eine eigentlich periphäre Veranstaltung. Das ist guter Journalismus, verdammt! Und das Gegenteil von Russia Todays Propaganda!

  96. 6.

    Eine Friedensbewegung kann man nicht unterwandern. Es ist gut dass sich daran alle Bürger beteiligen. Siehe sehr gute und ausführliche Stellungnahme vom Kommunisten Rainer Rupp in der JW zum Friedenswinter.
    Hoffen wir, dass am kommenden "Sonnensamstag" die Menschheit vernünftig bleibt und die Strategie des Kriegstreibers McCain nicht durchgesetzt wird.

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