Tiergarten (Quelle: rbb/Abendschau)
Video: Abendschau | 10.04.2017 | Susanne Papawassiliu

Laut Menschenrechtlern auch Minderjährige - Junge Flüchtlinge prostituieren sich im Tiergarten

Immer mehr junge Flüchtlinge in Berlin verdienen sich Geld, indem sie Sex mit älteren Männern haben. Im Tiergarten soll sich laut Menschenrechtsorganisationen eine regelrechte Szene entwickelt haben - auch mit Minderjährigen. Von Oliver Soos und Dena Kelishadi

Es ist früher Abend. Wir stehen an der Straße des 17. Juni, wenige hundert Meter westlich der Siegessäule. Ein junger Mann kommt aus dem Park auf uns zugelaufen. Er trägt einen Kapuzenpulli, darunter eine Kappe. Seine Augen sind glasig, sein Gesicht jugendlich, er torkelt ein wenig. Wir nennen in Nawid, denn er soll nicht erkannt werden.

Nawid kommt aus Afghanistan und spricht persisch. Mit monotoner Stimme erzählt er uns seine Geschichte, dass er mit seinem Vater in einem Flüchtlingsheim in Quedlinburg (Sachsen-Anhalt) untergebracht war und sich mit ihm zerstritten habe. Der Grund: Nawid wollte zum Christentum übertreten. Mit dem Rest der Familie habe er schon lange keinen Kontakt mehr.

"Es gibt hier Jungs, die mit älteren Männern Sex haben"

Im schummrigen Licht der Straßenlaterne zeigt er uns seine Papiere: ein Einreisedokument aus Slowenien von Januar 2016 und einen Ausweis eines Verkehrsverbunds in Sachsen-Anhalt, auf dem sein Geburtsdatum steht. Nawid ist 18 Jahre alt.

Er hat außerdem eine Duldung bei sich, die rot durchgestrichen ist. Nawid glaubt, dass er abgeschoben werden soll. Als er davon erfahren hatte, sei er abgehauen, erzählt Nawid. Jetzt will er sich in Berlin durchschlagen: "Ich habe kein Geld und kann nirgends hin, weil sie mich sonst festnehmen", sagt Nawid. "Mir bleibt nichts anderes übrig, als hier zu schlafen, auf einer Parkbank."  

Als wir Nawid fragen, wovon er lebt, ob er sich prostituiert, grinst er kurz, schnalzt mit der Zunge und schüttelt dann energisch den Kopf: "Nein, ich mache das nicht, aber es gibt hier Jungs, die mit älteren Männern Sex haben, zum Beispiel ein Freund von mir. Das bereitet mir große Sorgen." Nawid erzählt, dass er bald weg will, vielleicht in einen Zug steigen, vielleicht nach Frankreich fahren, versteckt in der Bordtoilette. Die Pläne sind noch sehr unkonkret.

Der Tiergarten ist nicht der einzige Treffpunkt in Berlin

Es ist dunkel geworden. Drei Autos halten am Straßenrand. Ein älterer Mann, korpulent, mit Glatze, steigt aus, trinkt eilig eine Dose Red Bull und läuft in den Park, direkt auf eine Gruppe von fünf Flüchtlingen zu. Er reicht einem von ihnen Zigaretten, dann laufen die beiden tiefer in den Park hinein. Zwei weitere ältere Männer nehmen Kontakt mit den jungen Flüchtlingen auf.

Ein paar Meter weiter hocken drei junge Flüchtlinge vor einer Park-Toilette. Sie tragen zerrissene Kleidung, haben fettige Haare. Ein 22-Jähriger erzählt, er komme aus Pakistan und zeigt uns ein Dokument: Er hat Hausverbot in seinem Flüchtlingsheim in Berlin-Westend. Er erzählt, dass er dort Ärger mit einem anderen Flüchtling hatte. In zehn Tagen hat er einen Termin beim Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten.

Keiner der Flüchtlinge scheint minderjährig zu sein. Diana Henniges vom Verein "Moabit hilft" hat aber schon mehrfach 16- und 17-jährige Afghanen betreut, die sich an verschiedenen Orten in Berlin prostituiert haben. Henniges nennt den Tiergarten, den Kleinen Tiergarten und den Fritz-Schloß-Park in Moabit.

Tiergarten in Berlin (Quelle: rbb / O. Soos)
Im Gebüsch im Berliner Tiergarten finden sich an mehreren Stellen Taschentücher und Kondome.

Der Bezirk Mitte hat im März ein Projekt für die obdachlosen Flüchtlinge im Tiergarten gestartet. Sie sollen rechtlich beraten und untergebracht werden. Doch es gibt auch Flüchtlinge, die bereits bei Freiern eingezogen sind, erzählt Henniges. Freie Kost und Logis gegen Sex.

Streetworker klären Flüchtlinge über HIV auf

Die Jungen tauchen meist plötzlich bei den Mitarbeitern von "Moabit hilft" auf und fragen nach Kleidung oder nach einer Fahrkarte, erzählt Henniges. Erst wenn sich ein langfristiger Kontakt aufbaut, dann öffnen sich die Flüchtlinge und erzählen, was sie erlebt haben. "Viele wirken hilflos, wie kleine Kinder. Wenn man sie in den Arm nimmt, brechen sie oft in Tränen aus", sagt Henniges.

Ralf Rötten ist Vorsitzender des Vereins "Hilfe für Jungs e.V.". Der Verein schickt Streetworker in den Tiergarten, um die Flüchtlinge über HIV aufzuklären und ihnen Unterstützung anzubieten. Doch sie aus dem Park herauszuholen, funktioniere meist nicht so einfach. "Sie dürfen zum großen Teil keinen Deutschkurs machen, nicht zur Schule gehen und erst recht keiner Arbeit nachgehen. Was sollen wir einem solchen jungen Mann als Alternative anbieten?", fragt Rötten. 

Die wenigsten Flüchtlinge werden gezwungen, im Tiergarten anschaffen zu gehen, sagt Rötten. Aber der Park sei eine der wenigen Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Von einer Berliner Unterkunft weiß er, dass sich die Flüchtlinge dort untereinander den Tiergarten empfehlen.

Beitrag von Oliver Soos und Dena Kelishadi

Kommentar

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52 Kommentare

  1. 52.

    Entschuldigung, Korrektur: Mit "Hetze" meinte ich den Beitrag von Sebastian T. War in der Zeile verrutscht. sorry

  2. 51.

    Leider ist Armutsprostitution ein Problem in Großstädten. Homo- wie heterosexuell. Menschenhandel und Zuhälterei sind überwiegend bei Mädchen und Frauen im Spiel. Vor allem muss Aufklärung geleistet werden. Texte wie vom Baerliner zeigen wie viel unaufgeklärte Menschen es gibt. Außerdem sehe ich bei dem Aufruf zur Wiedereinführung des §175 "Hetze" gegeben.

  3. 50.

    Meine These ist, dass Männe, die sich dermaßen negativ/homophob äußern, dies aber ständig und dauernd thematisieren müssen, selbst etwas verdrängen oder von sich wegschieben wollen.

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/psychologie-schwul-und-homophob-1.1329883

  4. 48.

    Und wie wollen Sie Zwangs- von gewöhnlicher Prostitution unterscheiden, wenn Sie die Strukturen nicht auf einen Blick erkennen können und die betreffenden Personen nicht so gut deutsch sprechen, dass sie sich dazu glaubwürdig äußern können?

    Ich frage mich, ob es Zufall ist, dass in den vergangenen zwei Jahren in Berlin genau die Läden (z.B. Café Pssst oder Chateau-Bar) zugemacht haben oder zumachen mussten, wo die Selbstbestimmtheit im Vordergrund stand und daran auch kein Zweifel bestand, während es das Artemis immer noch gibt und ich nach wie vor nicht davon überzeugt bin, dass dort alles mit rechten Dingen zugeht.

    Offensichtlich verfehlt also das entsprechende Gesetz seinen Regelungszweck.

  5. 47.

    So ganz kann ich die Geschichte auch nicht verstehen. Allerdings setzt sich das Forum offenbar lieber mit den kruden Thesen eines Sebastian T. auseinander. Schlimm an Prostitution ist Zwangsprostitution (welcher Zwang das auch immer sei), und das unter den Migranten/Flüchtlingen auch ein Prozentsatz ist, der der Prostitution nachgeht/nachgehen muß, liegt auch nahe.

  6. 46.

    Werter Wolfgang B.! Danke für diesen vortrefflichen Kommentar. Wenn diese galanteren Zeiten noch wären, hätten Sie aber dabei unbedingt darauf achten sollen, die Hand aus Ihrem Handschuh vorher NICHT zu entfernen, wie es sonst allgemein üblich gewesen wäre! Ich mag solche dümmlichen Kommentare echt nicht mehr sehen und Ihre Antwort erspart es mir, den von Ihnen niedergerungenen Schwachsinn selbst kommentieren zu müssen. Beste Grüße aus einem zum Glück in weiten Teilen toleranten Berlin!

  7. 45.

    Letztendlich ist die Akzeptanz von Homosexualität doch auch nur eine Frage des jeweiligen Zeitgeistes. Derzeit scheint bei uns die Tendenz in Richtung Akzeptanz zu gehen, aber das kann in einigen Jahren auch wieder anders aussehen. Wenn sich dafür Mehrheiten finden, werden die entsprechenden Artikel im Grundgesetzt eben geändert und entsprechende Strafrechts-Paragrafen wieder eingeführt.

    Oder alles wird noch "toleranter" und dann werden plötzlich Leute rehabilitiert, die heute noch wegen Kindesmissbrauches einsitzen. Alles eine Frage des Zeitgeistes.

    Das ist so ähnlich wie bei den Autos: Bis vor wenigen Jahren wurde der Diesel hochgelobt, weil man durch niedrigen Verbrauch was zur CO2-Reduzierung beitragen kann, und heute ist der Diesel "bäh" und es kommt das Elektroauto. Alles eine Frage des Zeitgeistes.

  8. 44.

    Was soll dieser Kommentar. Bei fast 100.000 Flüchtlingen in Berlin gibt es natürlich auch unter diesen Prostitution. Genauso wie es unter 1,5 Millionen Frauen in der Stadt genauso Prostitution gibt.

  9. 43.

    Das ist einer der Forschungsansätze, der verstärkt verfolgt wird. Und natürlich sollte die Anerkennung nach dem Tolerieren das Ziel sein. Dazu müsste es aber zunächst einmal das Interesse an jedem, der anders als man selbst ist, vorhanden sein.

  10. 42.

    Rot-Rot-Grün ist gegen Abschiebungen, es gibt obdachlose Flüchtlinge ohne Status, die sich prostituieren - und das machen sie nicht, weil ein Zuhälter ihnen droht und sie zwingt, sie müssen nicht um ihr Leben bangen!!!! - sondern aus freien Stücken... Thematisiert mal jemand die Situation von Zwangsprostituierten jungen Mädchen bzw. Frauen??? Da interessiert niemanden...

    Berlin ist ein Sammelbecken an Chaos und ganz großer Scheiße geworden ... Die Politik von Links - Grün ist sogesehen die Belegkirsche "vons janze"!

  11. 41.

    Sorry, aber das ist so nicht richtig. Was Sie hier als wissenschaftliche Tatsache verkaufen, ist lediglich eine Hypothese - ein epigenetischer Erklärungsversuch. Das würde ich nicht unbedingt als Beweis anführen.

    "Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: sie muß zur Anerkennung führen."


  12. 40.

    was für eine perfide verquaste Moral! Man echauffiert sich weil junge Flüchtlinge auf den Strich gehen.
    Aber tausende Frauen gehen auch anschaffen, jeden Tag, überall in Deutschland. Weil auch sie meinen anders kein Geld verdienen zu können. Gibt es darüber Beiträge, regt sich darüber jemand auf, bietet etwa jemand diesen Frauen Alternativen, sucht für sie nach möglichen finanziellen Ansprüchen um der Prostitution zu entgehen? Sind die Schicksale der Freuen nicht wert Entsetzen zu erregen?
    Nix da. Freuen mögen so was, Frauen müssen das gar nicht, und außerdem war das ja schon immer so??
    Oder entfacht sich die Aufregung über Flüchtlinge als Stricher nur, weil es gerade die Empörungsmode ist, und öffentlich rechtlich gefordert wird?

  13. 39.

    An alle homophoben Kommentare-Schreiber: Homosexualität sucht man/frau sich nicht aus. Sie entsteht während des Anfangsstadiums der Schwangerschaft und ist hormonell bedingt. Soweit zur Forschung. Die Kommentare sind für mich allerdings nicht nur ein Zeichen für Unwissenheit und Ignoranz, sondern auch von der Intoleranz, die immer mehr um sich greift. Ich wünsche allen intoleranten Menschen, dass man ihnen mit Toleranz begegnet. Vielleicht merken sie dann ja, wie schön das Leben sein kann, wenn man es mit einem offenen Herzen lebt.

  14. 38.

    Das, lieber Georg Friedrich, ist so ungefähr der dümmste und am weitesten am Thema vorbeiführende Beitrag, den man zu diesem Thema machen kann. Zu Ihrer Information: Es gibt etwa 37 Millionen Menschen auf der Erde, die mit HIV infiziert sind. Davon sind 55% Frauen. Es gibt auch in Deutschland heterosexuelle Menschen, die sich mit HIV, Syphilis oder Hepatitis infizieren oder infiziert haben. Und es gibt seit Menschengedenken Prostitution, egal in welchem »Zweig« …

  15. 37.

    Herr, Allerwertester,
    in galanteren Zeiten hätte ich Ihnen meinen Handschuh durchs Gesicht gewischt und Sie morgens um fünf hinter der Friedhofsmauer mit meinen Sekundanten erwartet. Aber da das, was Sie schreiben, geistig nicht mal sekundär ist, lohnt sich das nicht. Es ist nur bösartig. falsch und verlogen! Was Ihre reaktionäre Einstellung angeht, nehmen Sie dies - Touché: https://diekolumnisten.de/2016/10/28/tod-und-tabu/

  16. 36.

    Natürlich war die Abschaffung des §175 ein grosser Fehler: denn die Kriminalisierung diente als Bremse - als die fiel, war Explodierung von Problemen wie riesige HIV-, Syphilis- und Hepatitisinfizierungen nicht nur in Berlin nicht mehr zu stoppen. Und so auch gewisser "Zweig" der Prostitution. Insofern, ein klassisches Beispiel, wenn man mit guten Vorhaben, das Leben der einzelnen Individuen zu verbesern, letzendlich Schaden für Gesellschaft als Ganzes zugefügt werden.

  17. 35.

    Einige Situationen zeigen auf, dass keine entsprechenden Hilfen eingeleitet wurden! Ehrenamt ist gut und unverzichtbar- allerdings muss endlich viel mehr professionelles Personal (Dipl./BA Sozialarbeiter_Innen) eingesetzt werden. Die Hilfsmöglichkeiten sind eigentlich ausreichend -wenn es denn eingeleitet werden kann bzw. wenn es auch angenommen wird!
    Was benötigt wird ist eine angemessen Hilfe für junge Erwachsene oder für alleinstehende Männer- hier gibt es viel weniger Angebote, obwohl es den Großteil betrifft. Auch das Jugendamt und andere Vereine müssen endlich noch mehr mit Personal ausgestattet werden (wenn genug gezahlt wird- gibt es auch ausreichendes und qualifiziertes Personal!)

  18. 34.

    Die Thematik hatte der Tagesspiegel oder die Zeit (bin mir nicht mehr sicher) schon vor etwa einem Jahr. Krasse Geschichte, aber eben auch nicht mehr ganz unbekannt

  19. 33.

    Es war eigentlich zu erwarten, dass die Flüchtlinge sich prostituieren. Das passiert überall auf der Welt, wo Menschen in Notsituationen sind.
    Bleibt die Frage, ob die älteren Herren, die sich mit ihnen im Tiergarten verlustieren, auch am nächsten CSD auf die Straße gehen, um für Toleranz, Weltoffenheit und sexuelle Selbstbestimmung zu demonstrieren.

  20. 32.

    Die RBB-Darstellung mit der 18-Jahre-Grenze ist falsch, die besondere Behördenbetreuung beim Jobcenter läuft bis 25!
    Und apropos Geld, Eisbaer, nein bei weitem nicht ‚alles‘ …. Die Geduldeten müssen den Deutschkurs selbst bezahlen+Abends finden, wenn sie arbeiten gehen und bekommen während der Ausbildung auch kein Bafög wie deutsche Azubis.

  21. 31.

    Der Tiergarten war auch schon Ende der sechziger Jahre ein Problem. Die Loddels freuen sich auf Frischfleisch. HIV könnte sich allerdings rasant verbreiten. Hier ist die Politik schnellsten gefordert zu handeln.

  22. 30.

    Zwei Aspekte dieser Angelegenheit scheinen durch den Artikel noch nicht ausreichend geklärt.
    1. Sind Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung entstanden, die in den Kompetenzbereich des zuständigen Ordnungsamtes fallen?
    2. Weshalb dürfen Flüchtlinge zum großen Teil keinen Deutschkurs machen bzw. nicht zur Schule gehen?
    Der politische Handlungsbedarf drängt sich hier offensichtlich auf, denn Flüchtlingsprostitution ist ein Problem, das die Gesundheit der Einzelnen beteiligten Personen als auch die Belange der Öffentlichkeit (Jugendschutz, Kriminalität, etc.) betrifft.

  23. 29.

    Es ist jedenfalls zutiefst ungehörig, die Notlage von Menschen sexuell auszunutzen. Das gilt ja nicht nur für Männer, die aus irgendwelchen mir nicht nachvollziehbaren Gründen Sex mit Männern haben wollen, sondern natürlich auch für Männer, die gerne mal Sex mit Frauen haben wollen. Auch da weiß man ja nie, ob die Frauen das wirklich freiwillig machen. Vor allem, wenn sie aus Osteuropa kommen und kaum deutsch sprechen. Und man muss sich fragen, ob nicht allein schon die finanzielle Not der Frauen Zwang genug ist, sich zu prostituieren, also mal ganz abgesehen von irgendwelchen Zuhältern, die mit körperlicher Gewalt drohen oder sie sogar anwenden.

    Daher sollte man eigentlich überhaupt keinen Sex haben, finde ich. Das Risiko, dass die Frauen doch irgendwie unter Druck stehen, ist meiner Meinung nach inzwischen viel zu hoch.

  24. 28.

    Sie wollen also wieder das es unter Strafe steht,homosexuell zu sein....Sie fühlen sich also belästigt wenn sie Schwule sehen?Dann sollten sie sich dringend Hilfe holen...Was ihre frage angeht:Ja , sie sind klar homophob. Was ihre Behauptung angeht: Es sind vor allen heterosexuelle Menschen, die zur Zeit hohe infektionsraten zeigen. Können sie überall nachlesen. Ist aber wahrscheinlich eh alles Lügenpresse....Und was veranlasst sie zu der beleidigenden Behauptung, Schwule wären immer Schuld am Kindesmissbrauch? Pädophelie hat nichts mit Homosexualität zu tun.
    Gehen sie doch bitte einfach nach Sachsen.
    @RBB :Es Ist eine Unverschämtheit so einen Kommentar zu veröffentlichen. Dieser verstößt klar gegen ihre eigenen Regeln. Mal wieder durchlesen.

  25. 27.

    @Sebastian T
    so so Homosexualität ist für Sie also eine "abweichende Orientierung" und wundern sich gleichzeitig dass man Sie als homophob deklariert.
    Ist Ihnen auch schon mal in den Sinn gekommen, dass diese jungen Leute das nicht aus Spaß machen, sondern um zu überleben.
    @rbb
    dass man in einem gewissen Bereich des Tiergartens Kondome und Taschentücher in den Büschen finden kann, sollte jetzt nicht wirklich überraschen, außer für einige Weltfremde die den Tiergarten nur aus dem Fernsehen kennen, oder waren sie unmittelbar dabei um eine eindeutige Identifizierung zum Thema herbei zuführen.
    Und um von im Bericht von "älteren Männern" zu sprechen ist ebenfalls etwas irreführend, denn älter ist man immer dann wenn ein entsprechendes Alter in diesem Fall 18 Jahre erwähnt wird.

  26. 26.

    Respekt an die Mitarbeiter von "Moabit hilf" und "Hilfe für Jungs e.V." sowie alle Vereine und Personen, die die Schwächsten unsere Gesellschaft unterstützen! Ich fände es gut, wenn der RBB in einer Infobox u.a. Links zu diesen Vereinen setzt. Vor allem bei solchen Beiträgen, die jetzt keine Nachricht im eigentlichen Sinne sind.

  27. 25.

    Wer und warum sich jemand prostituiert, ist mir egal. Hier prostituieren sich Jungs, die einen Abschiebungsbescheid erhalten haben, ihren Aufenthaltsort verlassen haben und sich, wie Tausende, illegal in Berlin aufhalten. Hier ist die Polizei gefragt.

  28. 24.

    Ich glaube die Forderung Homosexualität unter Strafe zu stellen kann man ohne zu übertreiben als Homophob bezeichnen - wer eine solche Forderung stellt braucht nicht darüber zu jammern das er so bezeichnet wird.

    Auch private Gespräche unterliegen einer gewissen Filterblase. Unabhängige Meinungsumfragen bieten ein anderes bild - und Umfragen in meinem Bekanntenkreis sogar ein entgegengesetztes (auch alles Leute die ich als Normalbürger und nicht aus dem linken Spektrum bezeichnen wirde)
    Ich denke nicht dass das Ausleben einer bestimmten Lebensweise diese durch Sichtbarkeit oder Hörbarkeit anderen aufzwingt. Zwang wird es wenn NUR eine Bestimmte Lebensweise sichtbar oder hörbar sein darf.

  29. 23.

    Es sollte keiner glauben, dass ich mir darüber Gedanken machen muss. Ich kann mich auch nicht hinstellen und tun was nicht gesellschaftsfähig ist. Unsere Kinder dürfen mit so etwas nicht konfrontiert werden. Davor solltr eigentlich der Staat uns schützen. Freude sollte bei denen nicht aufkommen

  30. 22.

    Wie im Artikel beschrieben, ist der junge Nawid von seinen Eltern weg weil er zum Christentum übertreten will ! Wer glaubt denn sowas ? Und warum treibt er sich im Tiergarten rum ? Warum meldet er sich nicht in einer Kirche , oder beim roten Kreuz und tut etwas gutes ???

  31. 21.

    warum wird in berlin immer wieder die rechtsstaatlichkeit unterlaufen ? die abschiebung ist durchzusetzen, punkt . sie sind eine antwort schuldig geblieben: von was lebt nawid ?

  32. 20.

    Ja, so ist das nun einmal mit der Meinungsfreiheit.
    Selbst solche homophoben und hetzerischen Kommentare wie der von Sebastian T sind davon geschützt und insofern müssen wir, die Bewohner der Stadt, sie uns gefallen lassen.

    Aber ich finde es schön, dass Sie sich darüber Gedanken machen.

  33. 19.

    Was mich bei solchen Diskussionen immer wieder wundert: Wenn man sich traut, seine Meinung zu veröffentlichen, erhält man dafür breiten Widerstand. Wenn man aber privat mit Leuten in Situationen redet, wo sie mal ehrlich ihre Meinung sagen, bekommt man so etwa 90 Prozent Zustimmung. Und das sind alles Normalbürger, also nicht etwa aus dem rechten Spektrum oder mit muslimischem Hintergrund.

    Nun frage ich mich: Was von beidem spiegelt denn nun die tatsächliche Situation wider?

    Meiner Meinung nach nehmen die Ressentiments gegen Homosexualität derzeit eher noch zu. Das mag auch daran liegen, dass Homosexuelle immer mehr dazu neigen, ihre abweichende Orientierung in die Öffentlichkeit zu tragen und sie anderen allein schon durch Sichtbarkeit und Hörbarkeit aufzuzwingen.

    Wenn man das kritisiert, wird man sofort als "homophob" abqualifiziert. Ich frage mich: Wer sind denn nun die Guten und wer sind die Bösen?

  34. 18.

    Nun mal konkret: Die Männer, die sich Jungs auf dem normalen oder dark Strich holen, gehören überwiegend nicht zur Gruppe der richtigen normalen homosexuellen Männer. Aus Erfahrung kann ich bestätigen: Es handelt sich überwiegend um ältere Männer, denen zu Hause mit Frau, Kindern, Haus, Garten und Carport noch ein Kick im Leben jenseits der 50 Lebensjahre fehlt. Ob diese in Familie ein unerfülltes homosexuelles Leben haben oder hetero sexuell unterfordert sind, sei mal dahin gestellt...

  35. 17.

    Da mein erster Kommentar nicht durchgelassen wurde, frage ich nun: Müssen wir Bewohner dieser Stadt uns das gefallen lassen?

  36. 16.

    Lieber Sebastian T,

    die tolerante Grundhaltung sollten wir überdenken? Sehr einseitiger Kommentar. Nach Ihrem Artikel darf ich ein rosa Winkel als Armbinde tragen und demnächst in ein konzentrationslager einziehen? Ihre Leichen im Keller will ich nicht ans tageslicht befördern.

  37. 15.

    Ach so, und weibliche Prostitution ist ok? Wer lesen kann und will ist klar im Vorteil. Keiner der jungen Männer ist hier zu irgend etwas gezwungen worden. Aber schön wenn das alles in ihr reaktionäres Weltbild passt.

  38. 14.

    Fällt Ihnen nicht selbst auf, dass sie nur einen Vorwand für Ihre homophoben und menschenrechtswidrigen Forderungen suchen, ohne, dass es einen spezifisches Fehlverhalten von Homosexuellen als Gruppe gibt.

    Mit Ihrer verrückten "Logik" könnte man die Strafbarkeit jedweder einvernehmlichen sexuellen Handlung fordern, gibt ja auch genügend heterosexuelle Freier, die die Notlage von Frauen ausnutzen. Das zeigt wie abwegig Ihr Scheinargument isr.

    Postitution ist ein Phänomen, das unabhängig von der sexuellen Orientierung auftrifft. Zwangs- und Notprostituierte Menschen werden von zumeist männlichen Freiern und Zuhältern "benutzt". Was hat das spezifisch mit der sexuellen Orientierung zu tun? Es trifft leider zumeist weibliche Zwangs- und Notprostituierte. Vorliegend im Park sind es nun junge Männer und leider auch Minderjährige.

    Das Ausnutzen einer Zwangslage bei Sex ist zu Recht unabhängig vom Geschlecht und der sexuellen Orientierung des Täters unter Strafe gestellt.

  39. 13.

    Für manchen Kommentare muss die tolerante Grundhaltung schon sehr ausgeprägt sein,um sie zu lesen. Sie wollen wieder Strafen für homosexuelle Handlungen einführen unter dem Vorwand,die Gesellschaft,insbesondere Schutzsuchende vor Krankheiten, sex. Missbrauch etc. zu schützen. So viel Homophobie ist wirklich unerträglich. Beschäftigen Sie sich mal ernsthaft mit dem Thema und dem Leid,das der 175 für viele Menschen bedeutet hat. und bei der Gelegenheit: lesen Sie auch mal ein bisschen was zum Thema sexuelle Ausbeutung von Frauen durch heterosexuelle Männer. da scheint auch noch bisschen aufklärung nötig.

  40. 12.

    Ach und Heteros sind alle Vergewaltiger und bringen kleine Mädchen um, und bei jungen Frauen gibt es dasselbe nicht??
    Etwas sehr schwarz-weiss oder? Dass das was da passiert äusserst verwerflich ist, ist indiskutabel, aber Ihre Pauschalisierungen genauso. Erstens holen sich im Tierpark und an anderen einschlägigen Orten zum grössten Teil sogenannte "Hetero-Männer" und ungeoutete Schwule, die zu Hause mit Frau und Kinder leben, schwulen Sex, dasselbe gilt für andere von Ihnen aufgezählte schändliche Taten, und zweitens wie bereits erwähnt, gibt es genau so viele traurige Beispiele von Frauen, die hier hergeholt werden um sich zu prositutieren etc. etc.

  41. 11.

    Die homosexuellen Männer die in Missbrauch verwickelt sind, sind in den meisten Fällen solche die sich aus gesellschaftlichen oder rechtlichen Gründen nicht trauen zu Ihrer Sexualität zu stehen und nach außen hin als hetero- oder asexuell auftreten. Das ist keinesfalls eine Entschuldigung - die Masse der Männer die so leben müssen vergewaltigt trotzdem niemanden, jedoch verschlimmert ein Verbot im Sinne des § 175 das Problem nur.
    Ein rechtliches Verbot würde auch die Prostitution viel weniger Treffen als Männer die in Beziehungen leben - Prostitution kann man viel einfacher heimlich nutzen.
    Komplette Toleranz kann das Problem aus dem Artikel natürlich auch nichts lösen - aber niemand fordert das Verbot von heteresexuellem Geschlechtsverkehr auf Grund osteuropäischer Zwangsprostituierter.
    Zielführender wäre es den Umgang mit straßenprostition unabhängig vom Geschlecht der Prostituierten zu überprüfen.

  42. 10.

    @Sebastian

    Irgendwie sind sie noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen, oder? Wer bitte, zwingt diese jungen Männer sich zu prostituieren? Bestimmt wir, die Nazis, klar!

  43. 9.

    @S.T., sie verdrehen alles. Sex und insbesondere Prostitution mit Minderjährigen SIND strafbar, nicht Homosexuelle verbreiten Geschlechtskrankheiten SONDERN ungeschützter Sex, dass Missbrauch eine Besonderheit von Homosexuellen sei, ist eine FALSCHE Unterstellung, und der §175 war ein UNRECHT und eine Diskriminierung. Bei so vielen Falschheiten in einem einzigen Kommentar, wundert sich da noch jemand dass viele Menschen eine kritische Grundhaltung zu Konservativen haben, die immer nur die Uhr um Jahrzehnte zurück stellen wollen?

  44. 7.

    Macht es einen Unterschied ob jemand zu einem Mann geht, der sich prostituiert oder zu einer Frau ? Solange es menschen gibt die meinen sich mit Geld alles erkaufen können, wird es Prostitution geben. Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, den Geflüchteten, die wirklich was tun wollen, sich integrieren und nicht kriminell werden auch die Chance zu geben etwas zu tun und die, die eben nichts tun wollen und kriminell werden, wieder abzuschieben. Eine Chance hat jeder Mensch verdient, vielleicht auch eine Zweite , die sollte man dann auch nutzen und das sollte den Geflüchteten auch unmissverständlich klar gemacht werden.

  45. 6.

    Kein Geld? Keine Unterkunft? Also bitte Deutschland bietet doch nun wirklich alles für Flüchtlinge. Man müsste sich selbst als Flüchtling einfach nur bei den Behörden melden.

  46. 5.

    @Sebastian T.: Na man gut das Menschen wie du nichts in diesem Land zu entscheiden haben! Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Was hat Homosexualität damit zu tun? Ob das nun, was im Artikel steht, gut oder schlecht is sei mal dahingestellt, allerdings wird niemand zur Prostitution dort gezwungen oder? Und was das mit der generellen Homosexualtität zu tun haben soll, muss man auch nicht verstehen. Aber so Stammtischparolen kommen natürlich immer gut an oder was bezweckst du damit????

  47. 4.

    ...warum ist im artikel immer die rede von "älteren schwulen"? glauben sie "jüngere schwule" nehmen keine dienste von strichern oder callboys in anspruch? dies dient doch nur wieder dazu ein bild zu zeichnen...

  48. 3.

    Das ist seit Jahrzehnten ein Treffpunkt für (gay) CCruising, aber auch Prostitution. Das ist keine Neuigkeit.

  49. 2.

    Und da wundert sich noch jemand, dass viele Menschen eine kritische Grundhaltung zu Homosexualität haben? Wir hatten dazu hier übers Wochenende ja eine ausführliche Diskussion zu einem anderen Artikel. Meiner Meinung nach ist es dringend geboten, die tolerante Grundhaltung in unserer Gesellschaft zu überdenken. Männer, die Sex mit Männern haben, erhöhen das Risiko für die Ausbreitung von sexuell übertragbaren Krankheiten, und meistens sind es auch homosexuelle Männer, die in Fälle von Missbrauch verwickelt sind, ob nun in der Kirche, in Kitas, Sportvereinen oder wohl neuerdings im Tiergarten mit Geflüchteten.

    Das muss man sich mal vorstellen: Da kommen Schutzsuchende zu uns, und dann landen sie in der homosexuellen Prostitution. Da muss der Staat mit Entschlossenheit einschreiten. Es war ein Fehler, den § 175 abzuschaffen.

  50. 1.

    @ rbb: Ihre Überschrift "Treffpunkt für Schwule" ist grenzwertig diffamierend. Besser wäre für "schwule Männer". Im Übrigen cruisen in dieser Anlage meist nicht offen homosexuell lebende Männer, sondern oft auch Männer, die in einer heterosexuellen Bindung mit Frau und Kindern leben...

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