Rentnerin hält Münzen in der Hand - Symbolbild für Altersarmut (Bild: Westend61/imago)
Video: Brandenburg Aktuell | 26.06.2017 | Andreas B. Hewel

Studie der Bertelsmann-Stiftung - Zahl armer Rentner wird deutlich ansteigen

Immer mehr befristete Jobs, niedrige Löhne - laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung wird die Zahl der armen Alten deutlich wachsen. Treffen wird es demnach besonders viele alleinstehende Frauen und vor allem Menschen aus Ostdeutschland.

Mehrere Jobwechsel und Phasen der Arbeitslosigkeit, dazu niedrige Löhne - das gehört für immer mehr Arbeitnehmer zum Alltag. Mit Folgen für die Rente: Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung hat untersucht, wer in den kommenden 20 Jahren am stärksten von Armut im Alter betroffen sein wird. Es sind auf jeden Fall deutlich mehr Menschen als jetzt.

Die Studienautoren kommen zu dem Ergebnis, dass das Rentensystem nicht ausreichend darauf vorbereitet ist, dass immer mehr Menschen in flexiblen Arbeitsverhältnissen stehen, zwischenzeitlich immer wieder arbeitlos sind und wenig verdienen. Rund 20 Prozent derer, die heute Ende Vierzig seien, sind demnach bei Renteneintritt von Armut bedroht: also jeder Fünfte, der zwischen 2031 und 2036 in Rente geht. 2015 waren noch 16 Prozent der Neurentner armutsgefährdet. Als armutsgefährdet gilt, wer bei Renteneintritt mit 67 Jahren im Monat weniger als 958 Euro netto zur Verfügung hat (Stand 2014).

Betroffen wären davon auch die geburtenstarken Jahrgänge - die zwischen 1955 und 1969 geborenen Babyboomer, die ab 2022 in Rente gehen.

Alleinstehende Frauen von Altersarmut künftig besonders betroffen

Laut der Studie werden immer mehr Neurentner Grundsicherung beziehen, weil ihr Einkommen nicht mehr für den Lebensunterhalt ausreicht. Ihr Anteil werde von 5,4 (2015-2010) auf 7 Prozent (2031-2036) steigen.

Aktuell am stärksten betroffen: Langzeitarbeitslose (18,7 Prozent), Menschen mit Migrationshintergrund in erster Generation (16,3 Prozent), alleinstehende Frauen (16,2 Prozent) und Niedrigqualifizierte ohne Berufsausbildung (10,1 Prozent).

In Zukunft werden immer mehr alleinstehende Frauen, Einwohner der neuen Bundesländer und Menschen ohne Berufsausbildung auf Grundsicherung angewiesen sein, haben die Wissenschaftler errechnet. Fast jede dritte alleinstehende Neurentnerin könnte zukünftig auf Grundsicherung angewiesen sein. Für Rentner aus den neuen Bundesländern verdoppelt sich das Risiko zur Altersarmut von 5 auf 11 Prozent.

Kaum betroffen sind laut der Studie Erwerbstätige, die 35 Jahre lang Vollzeit gearbeitet haben (Grundsicherungsquote 2015 bis 2036: 1,5 Prozent).

Stiftung fordert Reform des Rentensystems

Als Gründe für Altersarmut nennt die Studie das allgemein sinkende Rentenniveau, Brüche in der Erwerbsbiografie, einen späten Arbeitseinstieg und prekäre Beschäftigungsverhältnisse.

Die Bertelsmann-Stiftung fordert, Risikogruppen und Erwerbsbiografien im Rentensystem besser zu berücksichtigen. So könnte eine bessere Arbeitsmarktintegration der Risikogruppen, eine bessere Absicherung neuer Erwerbsformen und flexible und sichere Übergänge im Arbeitsleben Altersarmut bekämpfen. Wenn die Babyboomer-Generation in Rente geht, könne es sonst zu einem bösen Erwachen kommen, so der Vorstandsvositzende Aart De Geus. Das Rentensystem müsse "armutsfest" gemacht werden.

Die Bertelsmann-Stiftung wurde 1977 vom ehemaligen Bertelsmann-Chef Reinhard Mohn gegründet, mit dem Ziel, Menschen eine gerechte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Kommentar

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23 Kommentare

  1. 23.

    Die Dunkelziffer ist ja viel höher, die wirklichen Zahlen werden erst nach der BTW bekannt gegeben, ist wie bei den Arbeitslosen die Zahlen sinken ja wie verrückt, aber den Mut mal die Hartz 4 zahlen zu veröffentlichen & zu vergleichen Fehlanzeige, diese haben sich bestimmt verdreifacht in den letzten Jahren, aber das muß & soll der Wähler ja nicht unbedingt wissen, nach dem Motto es fragt ja angeblich auch keiner danach, tolle Politik

  2. 22.

    Nicht ganz richtig: „Das ist die Realität in diesem Land.“ - Die Realität ist noch weit schlimmer, so die Gesamtzusammenhänge und Hintergründe sichtbar gemacht werden (würden)!!

    Zwei -kleine- Einblicke hier dargestellt:
    • Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland zum Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (ICESCR) [2]

    • Ute Scheub - „Demokratie – Die Unvollendete“ kostenlos bestellen [3]
    Im Auftrag des bundesweiten Vereins Mehr Demokratie

    Unsere Abgeordneten bemühen sich nicht, geltendes Recht zu achten!!

    [2] Mit zusätzlichen INFOS hier http://www.parkschuetzer.de/statements/196755 Zustimmungsgesetz vom Bundestag 1973 verabschiedet.

    [3] Mit zusätzlichen INFOS hier http://www.parkschuetzer.de/statements/196706 Kennen Sie diese Gespräche über Politik, in denen einem Zynismus, Resignation, Angst oder einfach Desinteresse entgegenschlagen? … Denn Demokratie kann so schön sein – konstruktiv, überraschend, ehrlich und enthüllend.

  3. 21.

    Sie treffen den NAGEL AUF DEN KOPF, aber kaum jemand (vorallem keiner der "Funktionsträger") will die Realität anerkennen...
    Gerade die Emporkömmlinge der" Sozis" haben mit ihrer entsolidarisierenden Politik das SOZIALE ad absurdum geführt...

  4. 20.

    Wenn Sie mal aufgrund von Behandlungspfusch ihre Erwerbsfähigkeit einbüßen, dann wird man Ihnen erklären, dass sie keine Rente bekommen können, sondern Querulant sind.

    Das ist die Realität in diesem Land.

    Das Geld wird für die Millionäre und Milliardäre gebracht und für unser kriminelles Gesundheitswesen.

  5. 19.

    Was der Herr von der Bertelsmann-Stiftung verschweigt, ist, dass allein zwischen 1950 und 2007 die Arbeitsproduktivität pro Kopf der Bevölkerung auf das 5,5-fache und pro Arbeitsstunde auf das 8-fache gestiegen ist. Die Zahl der Rentner + Kinder ist nicht auf das 8-fache pro Beschäftigten gestiegen

    Auf die hohe Produktivität hat die Politik mit der Reduzierung der Kaufkraft reagiert: Renten runter, Niedriglohn, Aufstocker

    Zu keinem Zeitpunkt gab es einen wirtschaftlichen oder anderen vernünftigen Grund, die Renten zu kürzen

    Man kürzte sie in erster, um die Menschen unter Druck zu setzen, bei der privaten Versicherung Verträge abzuschließen, nach denen die aufgrund fehlender Neu-Abschlüsse bei Lebensversicherungen in die wirtschaftliche Schieflage geraten sind - nicht zu ersten mal übrigens

    Die gesetzliche Rentenversicherung ist die einzige, die stabil ist
    Da kann man alles draus bezahlen, zum Beispiel über den Altersvorsorgeanteil Stütze für Versicherungen.

  6. 18.

    In die Armut hineingeboren - arm geblieben?
    Nicht ganz, denn die Bezugspersonen, die sich jeder selbst erwählt, sind bedeutungsvoll für die sich entwickelnde Person! [1]

    [1] 27.01.2016 Deutschlandfunk Kultur "Politik ohne Zukunftsvisionen | Fehlende Utopien machen uns depressiv" http://www.deutschlandfunkkultur.de/politik-ohne-zukunftsvisionen-fehlende-utopien-machen-uns.1005.de.html?dram:article_id=343702#comment-2483772069
    Kommentar mit „Leitsatz: GLOBAL DENKEN LOKAL HANDELN" und dem Bild "Verantwortung für einen selbst" https://a.disquscdn.com/uploads/mediaembed/images/3129/5359/original.jpg

    Prof. Dr. Rainer Mausfeld Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, mit tiefgreifender Analyse zur Demokratie und dem Machterhalt der Eliten "Demokratie-Management durch Soft Power-Techniken"

  7. 17.

    Ganz schlimm wenn sie solche Gedanken haben.
    Wer mindestens 30 Jahre gearbeitet hat oder arbeitsunfähig wurde oder mehrere Kinder aufgezogen hat dürfte in diesem sehr reichen Land keine Angst vor dem Alter haben. Die skrupellosen Politiker, die die umlagefinanzierte Rente geschädigt haben verfluche ich.

  8. 16.

    mich graut es vor dem Alter, ich kann nur hoffen, daß ich vorher abnippeln werde!

  9. 15.

    Schon jetzt kann man in einer westdeutschen Großstadt mit 958 € meist nicht mal die Kaltmiete bezahlen bei einer normal grossen Wohnung. Was wird eine Rente von 958 € in 20 Jahren wert sein? Nicht viel. Wer jetzt noch auf eine gesetzliche Rente vertraut oder vertrauen muss, hat schon verloren. Da Sparen beim aktuellen Minimal- oder gar Negativ-Zins überhaupt nichts taugt für eine Altersvorsorge und Betongold sehr knapp und entsprechend überteuert ist bleibt guter Rat teuer. Frau Merkel, übernehmen Sie, endlich einmal !

  10. 14.

    Natürlich werden die Beamten aus Steuergeldern bezahlt - woher auch sonst? Sie sind Bedienstete des Staates und dessen Einnahmen sind nun mal die Steuern. Und die Bezüge der Beamten - sowie daraus folgend die Pensionen - haben sich gerade in Berlin viele Jahre gar nicht erhöht. Da sind die unteren verdienstgruppen knapp über Sozialhilfeniveau. Kann es sein, dass Sie Beamte mit Diätenempfängern verwechseln, die sich ihre Bezüge selbst erhöhen können?
    und wenn die Beamten in eine Pensionskasse einzahlen würden, müssten dafür ihre Bezüge erhöht werden, die sind nämlich jetzt so gering berechnet, weil eben keine Einzahlung erfolgen muss. (Ein Beamter bekommt brutto weitaus weniger als ein vergleichbarer Angestellter) Und falls Sie meinten, dass die Beamten mit in die Rentenversicherung einzahlen sollten - Ihnen ist schon klar, dass Sie dann auch eine Leistung aus dem rententopf erhalten würden, d.h .das Problem würde sich höchstens verschieben.

  11. 13.

    Was sie hier mit bitterer Ironie schreiben wird für Millionen Menschen noch vor 2030 erschütternde Realität werden. Denn der Rentenbescheid zeigt nicht den tatsächlichen Auszahlungsbetrag. Abgezogen werden noch Krankenkasse und Pflegeversicherung. Und wer eine relativ hohe Rente erhält muss diese versteuern. Jedes Jahr etwas mehr. Und was sind selbst 1.600 Euro in zehn, 15 oder 20 Jahren an Kaufkraft wert?
    Dass so viele deutsche Bürger/innen hier so widerstandslos in eine ärmliche Zukunft blicken erstaunt mich immer wieder.

  12. 12.

    Schön zu lesen dass es Menschen gibt die sich mit der Thematik beschäften. Nur gehören sie leider zu einer Minderheit. Die gute gesetzliche Rente wurde vom ehemaligen Jungsozisalisten Gerhard Schröder und dem grünen Gutmenschen Joschka Fischer beschädigt, zugunsten der privaten Altersvorsorge der Versicherungskonzerne. Zudem wurden in Sendungen und Talkshows zum Thema Altersvorsorge (leider auch bei ARD und ZDF) Interessenvertreter der Versicherungswirtschaft wie z. B. Professor Bernd Raffelhüschen und Prof. Bert Rürup als unabhängige Rentenexperten dargestellt. Diese haben die gesetzliche Rente schlecht geredet.
    Wenn in dieser Republik mehr Menschen einzahlen und die Löhne deutlich steigen kann das Rentenniveau bei 52 - 54 % BRUTTO stabilisiert werden.

  13. 11.

    Das versteht Frau Merkel unter "Deutschland geht es gut". Aber es stimmt schon,die Leute wählen sich ihre Zukunft ja selbst. Und wenn es eben immer die gleichen Parteien sind,ist es für diese eine Bestätigung ihrer bisherigen Politik. Ganz sicher ist aber,dass das nicht so bleiben muss. Es geht auch anders,wie viele andere Länder zeigen.
    Und nein,die Beamten sind nicht schuld.

    Ich empfehle mal die Doku "Akte D – Die Rentenlüge". Ist leicht zu finden.

  14. 10.

    Wenn jemand BRD schreibt weiß man gleich aus welcher Ecke er kommt ???? na nu dann muß ja der komplette Bundestag aus dem Osten kommen, ???? denn diese betonen immer Bundesrepublik , eben nur nicht das Wort Deutschland aussprechen, so weit ist es schon gekommen, also diese Annahme ist totaler Quatsch, sorry

  15. 9.

    Na wenn dann der Schulz Kanzler wird dann gibt es aber eine ordentliche Rentenerhöhung & Steuersenkungen für alle die bis 30000,. im Jahr verdienen alle anderen werden zur Kasse gebeten sind ja alle Großverdiener in den Augen dieses Mannes, Gott bewahre uns vor diesen Mann & seiner ehemaligen Arbeiter Partei

  16. 8.

    Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, na das ist ja Klasse. War nicht auch die Bertelsmann-Stiftung an der Agenda 2010 beteiligt? Wie krank ist das blos...............

  17. 7.

    hä?
    seine im landgebliebenen beamten?
    und den artikel mal gelesen?
    nur weil man arbeitet bekommt man nicht genug für eine ausreichende rente.
    des weiterengibt es eben kaum noch durchgehende arbeit. die meisten haben befristete arbeitsverhältnisse oder machne zeitarbeit. mindestlohn reicht nicht für eine rente.
    nicht die beamten sind das problem der kasse, sondern die renten der menshcen aus den neuen bundesländern, da die löhne der ddr fantasie löhne wahren.

    und wenn jemand brd schreibt muss man nicht lange fragen aus welcher ecke er kommt. ohne uns würde es dir noch schlechter gehen

  18. 6.

    Das ganze Rentenproblem liegt nach meiner Überzeugung bei den Beamten! wenn die ebenfalls für die Pensionen, selber
    einzahlen müßten, bliebe mehr Geld um die Rentenzuschüsse zu erhöhen. So muß " Otto Normalverbraucher" ein Lebenlang für Gehälter und zusätzlich noch über die Steuern die Beamten bezahlen. Das heißt wir " nichtbeamte"
    subventuieren das ganze Beamtentum. Wenn die Renten um ein wenig erhöt werden, geistert das wochenlang durch die
    Presse. Gibt eine Pensionssteigerung wird das stillschweigend gemacht. Das heißt die breite Masse wird verar...
    Das wird sich in Deutschland auch nicht ändern. Das Rentenproblem wird von Leuten geregelt, die nicht davon betroffen sind und für sich ausgesorgt haben

  19. 5.

    - Schwächung der gesetzlichen Rentenversicherung
    - Lohnzurückhaltung
    - Steuervermeidung für Konzerne, Multimillionäre, große Vermögen und Erbschaften
    - Extrem ungleiche Vermögensverteilung
    Wird vom deutschen Michel bei jeder Wahl immer wieder bestätigt.
    Die Mehrheit der Deutschen möchte offensichtlich für wenig Lohn lange arbeiten und in Armut auf den Tod warten.

  20. 4.

    Lohndrückerei, Leiharbeit, Werkverträge / Niedrige Löhne = niedrige Rente. Von der Politik gefördert.

  21. 3.

    Der SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIGE Arbeitnehmer, Steuerzahler und Rentner wird in diesem Land prozentual am meisten geschröpft. Trotz riesigem immer weiter ungleichmäßig verteiltem Reichtum werden nicht nur die Renten gekürzt. Auch weil Konzerne, zwei Millionen Millionäre und (Groß-)Aktionäre in diesem Land immer weniger Steuern und Abgaben zahlen und unermesslich gierig sind. Ein Rentenniveau von 60 Prozent wäre möglich und niemand hätte eine Villa oder Yacht weniger.

  22. 2.

    Seit den Siebziger Jahren werden aus den Rentenkassen versicherungsfremde Leistungen bezahlt.
    Dann wurde das Rentenniveau auf 43 % gesenkt. Angeblich wegen der Demographie; die Produktivität der Arbeitnehmer hat sich aber in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt, dies wird gern unterschlagen.
    Die Senkung wäre unnötig denn wir haben in Deutschland über ACHT BILLIONEN EURO VERMÖGEN (siehe REICHTUMSUHR/Vermögensverteilung).
    Dann wurde die gesetzliche Rentenversicherung politisch geschädigt. (In Österreich gibt es weiterhin 78 % Rente!)
    Die dummen Deutschen wählen die Altersarmut auch noch immer wieder selber.

  23. 1.

    Ein solidarisches Rentensystem sollte zunächst einmal die Fleißigen belohnen: wer 40 Jahre eingezahlt hat darf in Rente gehen!! Nur wer unverschuldet nicht einzahlen konnte, darf auf die Grundsicherung hoffen, die von den fleißigen Einzahlern aufgebracht wird. Was denn "unverschuldet" genau ist, kann diskutiert werden und wirft schnell die Frage was ist Gerecht auf. Das Land Brd. z.B. zahlt seit der Wende seinen im Land gebliebenen Angestellten und Beamten nachgewiesener Weise zu wenig und will dies nicht ausgleichen. Ach das wird Rentenwirksam!

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