Symbolbild: Der damalige Vorstandsvorsitzende von Air Berlin, Stefan Pichler (l) und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (r) schauen am 05.02.2015 aus einem Cockpit-Fenster (Quelle Gregor Fischer / dpa)

Regierungschef kommt rum - Michael Müller reist nach Ulan Bator

Erst Moskau, dann Kiew, jetzt Ulan Bator: Die Reiseziele von Berlins Regierungschef Michael Müller (SPD) werden in diesem Jahr immer exotischer. Am Montag und Dienstag besucht er
seinen Amtskollegen Batbold Sundai in der Hauptstadt der Mongolei.

"Ulan Bator steht vor Problemen mit den Folgen starker Zuwanderung, wachsenden Verkehrs und zunehmender Luftverschmutzung", sagte Müller vorab. Im Mittelpunkt werde deshalb das Thema Stadtentwicklung stehen. Müller wird auf einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung einen Vortrag mit dem Titel "Chancen und Herausforderungen einer wachsenden Stadt" halten, anschließend besucht er mit seiner Delegation ein buddhistisches Kloster.

Am Mittwoch wartet das Prinzenpaar auf Müller

Am Dienstag wollen Müller und HU-Präsidenten Sabine Kunst dann die Beziehungen zwischen der Berliner Humboldt-Universität (HU) und der Staatlichen Universität der Mongolei fördern. Dann noch schnell einen Nationalpark besucht, einen Empfang bei der Deutschen Botschaft absolviert - und zurück gehts nach Berlin.

Die schnellste Flugverbindung von Berlin ins rund 7.000 Kilometer entfernte Ulan Bator dauert knapp 10 Stunden, mit Zwischenstopp in Moskau. Viel Zeit, sich zu erholen, hat Müller nach seinem Besuch in der Mongolei nicht, am frühen Mittwochnachmittag absolviert er bereits den nächsten Pressetermin: Mit Prinz William und Kate wird er für die Presse durch das Brandenburger Tor schreiten.

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2 Kommentare

  1. 2.

    Erich Honecker war damals auch in Ulan Bator. Dort lernte er, dass das Volk auch gut in Zelten wohnen kann.....

  2. 1.

    Schade, längere Klosteraufenthalte sollen allgemeinbekannt inspirierend wirken.

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