Passanten laufen unter der Eisenbahnbrücke am Berliner Bahnhof Zoo durch, wo Obdachlose campieren. (Quelle: imago/Ralph Peters)
Audio: radioBERLIN | 11.08.2017 | Kirsten Buchmann

Berlin Bahnhof Zoo - Senatorin plant neues Zentrum für Obdachlose

Am Bahnhof Zoologischer Garten in Berlin-Charlottenburg soll ein neues Zentrum für Obdachlose entstehen. Dort sollen wohnungslose Menschen sozial und gesundheitlich betreut werden, teilte Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) am Freitag mit. Ein Schwerpunkt solle in der sozialpsychologischen Beratung liegen, etwa um Obdachlosen aus einer Suchtkrankheit herauszuhelfen. Die Sozialsenatorin strebt auch an, dass mehr Schutzräume für obdachlose Frauen entstehen.

Verbindliche Zusagen gibt es noch nicht. Über das Geld für ein solches Zentrum wird bei den Haushaltsverhandlungen im Parlament beraten.

Ein Anlass für die Pläne ist, dass in den vergangenen Wochen in der Bahnhofsmission mehrmals Obdachlose gewalttätig geworden sind.

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4 Kommentare

  1. 4.

    Nur dumm, dass sie das Problem selbst verschärft haben durch den Verkauf und Abriss von kommunalen Wohnungen. Ach nein, das waren ja PDS und SPD. Die Grünen haben ja nur das Besetzungsverbot in Ost-Berlin durchgekämpft. Das war doch vor ewigen Zeiten, daran erinnert sich bestimmt niemand mehr. Legaler Leerstand Anfang der 90er Jahre?! Und wie war noch die Geschichte mit dem Berliner Bankenskandal? ...
    Doch den Obdachlosen ist zu helfen! Besonders den Kranken. Schön wären bezahlbare Wohnungen für alle ;)
    Eine liberalere Drogenpolitik, mehr Aufklärung & Suchtprävention können auch helfen. Neben der dringend zu verbessernden Infrastruktur und Angeboten für die Suchterkrankten am Zoo, Kotti, ....

  2. 3.

    Das ist eine ganz wichtige politische Initiative der Senatorin von der Linken. Mehr davon!!! Stärken Sie das soziale Profil dieses Senats (Mieten, ÖPNV-Preise etc.).

  3. 2.

    Solange es kein Großflughafen werden soll, könnte sich bald der Erfolg einstellen. Daher bitte konkrete Taten in absehbarer Zeit. Nicht wenige Menschen brauchen dringend Hilfe.

  4. 1.

    Vielleicht sollte man dort auch Fahrkarten verschenken, dann kann die PIS sich wirklich um ihre Bürger kümmern.

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