Ein Schlauchboot mit Dutzenden Menschen erreicht die Iuventa, Retter stehen an der Reling bereit (Quelle: Iuventa Jugend Rettet)

Interview | Schiff von Berliner Flüchtlingshelfern beschlagnahmt - "Schiffe, die aus Libyen kommen, sind Seenotfälle"

Seit mehr als einer Woche ist das Schiff der Berliner Hilfsorganisation Jugend rettet  konfisziert - sie soll unabsichtlich Schleppern geholfen haben. Die vorgeblichen Beweise sind umstritten. Im Interview beschreibt Jugend rettet die erschütternden Zustände vor der Küste Libyens.

Die Berliner Organisation Jugend rettet will verhindern, dass Menschen bei dem Versuch sterben, in überfüllten und untauglichen Flüchtlingsbooten das Mittelmeer zu überqueren. Mit Hilfe von Spendengeldern hat die Gruppe ein niederländisches Schiff gemietet - die "Iuventa". In der vergangenen Woche haben italienische Behörden das Schiff beschlagnahmt. Der Vorwurf der zuständigen Staatsanwaltschaft: Jugend rettet soll unbeabsichtigt mit libyschen Schlepperbanden zusammen arbeiten. Anklage wurde allerdings bisher nicht erhoben, vermeintliche Beweise gelten als umstritten. Kurz vor der Beschlagnahmung weigerte sich die Hilfsorganisation, einen neuen Verhaltenskodex der italienischen Regierung zu unterschreiben.

rbb|24: Die "Iuventa", das Schiff Ihrer Organisation, wurde am 2. August von italienischen Behörden festgesetzt. Hat sich an der Situation vor Ort irgendetwas geändert?

Philipp Külker: Naja, die 'Iuventa' wurde am 2. August in Lampedusa festgesetzt. Wir hatten vorher von der italienischen Küstenwache per Funk die Anweisung bekommen, den Hafen von Lampedusa anzufahren. Und haben dort dann im Laufe der Befragung der Crew, was ein Standardprozedere in Lampedusa ist, einen Durchsuchungsbeschluss vorgelegt bekommen. Infolge dessen wurde das Schiff von den italienischen Behörden nach Sizilien transferiert.

Was macht die Crew gerade?

Die Mitglieder sind abgereist. Auch weil die Zeit dieser Mission mittlerweile regulär zu Ende ist. Die Rückflüge dafür waren schon gebucht. Dem widersprach jetzt auch nichts von den dort laufenden Prozessen. Die können sich frei bewegen. Gegen die Crew wurde keine Anklage oder etwas ähnliches erhoben.

Ihre Organisation ist zuerst davon ausgegangen, dass es sich um eine Routinekontrolle handelt und Sie schnell wieder Zutritt zu dem Schiff erhalten werden. Wann war klar, dass das nicht so sein wird?

Ab dem Moment, wo uns ein Durchsuchungsbeschluss vorgelegt wurde. Vorher war es aus unserer Sicht ein Standardprozedere, was wir schon im Hafen von Lampedusa erlebt hatten. Da wurde dann immer die Crew zu verschiedenen Themen befragt: Wie viele Geflüchtete hattet ihr an Bord? Wie viele habt ihr an andere Schiffe übergeben? Und so weiter.

Die zuständige Staatsanwaltschaft wirft Jugend rettet "Beihilfe zur illegalen Migration" vor. Sie sollen Menschen an Bord genommen haben, die sich nicht in Seenot befanden.

Zu den genauen Vorwürfen kann ich momentan keine Stellung nehmen, weil unsere Anwälte auch erst seit Mittwoch vollständige Akteneinsicht haben und das Gegenstand eines eventuell laufenden Verfahrens sein könnte. Generell möchte ich aber auf die Definition von Seenot hinweisen, die unter anderem auch der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags so herausgegeben hat. Demnach befinden sich Schiffe in Seenot, auf denen sich Personen befinden, die ohne Hilfe von außen nicht in Sicherheit gelangen und auf See verloren gehen könnten. Die Schiffe, die wir in der sogenannten Search and Rescue Zone in den internationalen Gewässern vor Libyen antreffen, sind nach dieser Definition als Seenotfälle zu betrachten. Sie sind teilweise extrem überladen mit Personen, haben zu wenig Sprit und sind generell in schlechtem Zustand. Das ist extrem billiges Material, was da verwendet wird. Das dann auch noch komplett mit Menschen zu überladen, macht nach unserer Definition jeden Fall da draußen zu einem Seenotfall.

Versenkt Jugend rettet Flüchtlingsboote, nachdem die Menschen herausgeholt wurden?

Ja, das ist das Standardprozedere, an das wir uns auch immer versuchen zu halten. Wir haben von den italienischen Behörden und auch von der italienischen Koordinationsstelle für Seenotrettung, dem MRCC, die Anweisung bekommen, Boote zu versenken, beziehungsweise sie zu zerstören. Dem leisten wir auch in den Fällen folge, in denen das für uns möglich ist. An erster Stelle steht aber für uns immer die Sicherheit der Crew. Falls andere Akteure auf der Bildfläche erscheinen, wie die sogenannten Engine Fisher oder andere unvorhergesehene Ereignisse dazwischen kommen, dann kann es passieren, dass dem so nicht Folge geleistet werden kann. Es wird aber auch stets an die entsprechenden italienischen Behörden so kommuniziert, wenn das nicht erfolgt ist.

Engine Fisher – was sind das für Leute und was machen die genau?

Die Engine Fisher kommen aus Richtung Libyen. Sie versuchen, die Außenbordmotoren von den Booten der Geflüchteten abzumontieren und zurück nach Libyen zu transportieren. Wahrscheinlich, um sie wieder zu verwenden. Wir haben in der Vergangenheit bei verschiedenen Engine Fishern recht aggressives Verhalten beobachtet. Bei denen geht es natürlich um finanzielle Interessen, weil so ein Außenbordmotor einiges wert ist. In solchen Situationen ist - wie so oft auf See - die Sicherheit unserer Crew das erste Credo für uns. Wenn ein Akteur aus libyschen Gewässern kommt, bei dem wir nicht einschätzen können, was seine Intention ist, kann man nur sehr schwer einschätzen, ob der eventuell bewaffnet ist. In solchen Situationen verhalten wir uns möglichst defensiv. Es ist schon vorgekommen, dass Engine Fisher Außenbordmotoren abmontiert haben, während noch Menschen in den Booten saßen.

Philipp Külker (Quelle: Jugend rettet)

Hat es Sie überrascht, dass Ihre Crew von italienischen Behörden abgehört wurde?

Die Kommunikation mit den italienischen Behörden war eigentlich immer von einer möglichst großen Offenheit geprägt. Wir hatten Termine mit dem italienischen Innenministerium, wo die Gespräche sehr positiv verlaufen waren. Unter dem Gesichtspunkt hat uns das auch überrascht, ja.

Trotz allem gab es bisher keine Anklage. Wie erklären Sie sich das?

Darüber jetzt zu urteilen wäre Spekulation. Die Anklage hat bisher eigentlich nur von Seiten der Öffentlichkeit stattgefunden. Verschiedene Medien waren sehr schnell in der Interpretation von Bildmaterial, das angeblich bestimmte Situationen zeigen sollte. Wir können dazu nur sagen, dass dieses Material in der Berichterstattung gänzlich aus dem Kontext gezogen und gänzlich re-kontextualisiert wurde in vielen Fällen. Wir warten jetzt erstmal ab, was von offizieller Seite tatsächlich auf uns zukommt.

Warum hat Jugend rettet den neuen Verhaltenskodex nicht unterschrieben, den die italienische Regierung vorgelegt hatte?

Wir waren damit ja nicht alleine. Andere NGOs [Nichtregierungsorganisationen, Anmerk.d.R.], die bei den Gesprächen zu diesem Verhaltenskodex teilgenommen haben, taten das auch nicht. Wir haben den aus drei Gründen nicht unterschrieben. Zum einen widerspricht er unseren grundsätzlich humanitären Prinzipien. Zum zweiten steht er im Konflikt zu geltendem internationalen Recht, wie zum Beispiel dem Seerecht. Und zum dritten hätte er eine Einschränkung unserer Rettungskapazität auf See zur Folge. Wir waren bei den Gesprächen aber in keinster Weise ausschließlich abblockend und sind weiterhin gesprächsbereit. Wir haben aber bei bestimmten Punkten - wie zum Beispiel, dass Polizei an Bord unseres Schiffes gefordert wurde - wenig Bewegungsspielraum.

Dabei sollte es sich um bewaffnete Polizeibeamte handeln. Warum ist das für Sie problematisch?

Jugend rettet agiert als unabhängige und neutrale Organisation. Menschen, denen wir in Seenot begegnen, müssen uns in diesem Moment der Rettung das Vertrauen entgegenbringen können, dass sie bei uns erst einmal in Sicherheit gelangen. Bewaffnete Polizei würde diesem Vertrauen möglicherweise entgegenwirken. Wo diese Geflüchteten herkommen, was deren Vergangenheit ist, wie die überhaupt erst an diesen Punkt gekommen sind, ob sie sich eventuell kriminellen Taten schuldig gemacht haben: Das kann immer noch an Land untersucht werden. Wir wollen uns den behördlichen Ermittlungen überhaupt nicht entgegenstellen. Uns geht es lediglich darum, dass wir in dem Moment der Rettung unabhängig und neutral auftreten müssen.

Es gibt bisher keine Anklage, der nicht unterschriebene Verhaltenskodex ist kein Gesetz – wann erwarten Sie denn Ihr Schiff zurück?

Hoffentlich so bald wie möglich. Unsere Anwälte sichten unter Hochdruck das uns vorliegende Material. Wir hoffen, dass sich die Umstände bald klären werden und dass die 'Iuventa' wieder in See stechen darf, um ihrer eigentlichen Aufgabe nachzugehen.

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Oliver Noffke.

Kommentar

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36 Kommentare

  1. 36.

    Sie haben hier bestimmt nicht zu bestimmen was ich und wie ich hier kommentiere.

    Ganz besonders nicht wenn es um DDR Nostalgiker, Rechtspopulisten und Rechtsradikale geht.

    @winfried Ich versuche mich nicht auf das Niveau von ihnen und ihresgleichen herabzulassen. Es ist nicht immer einfach.

    So und nun mal den Schaum vorm Mund wegwischen und BTT

    P.S. BTT = Zurück zum Thema

  2. 35.

    Ihren Diskussionsstil, insbesondere die Wortwahl, empfinde ich als "herausragend".
    Manchmal denke ich dabei an das Sprichwort: "Wer Schmutz anfasst, besudelt sich".

  3. 34.

    "Mein "dummes Geschwätz" stammt aus der Erfahrung der Teil meiner Familie die in der DDR leben mußten. " Also doch vom Hörensagen. Auch Teile meiner Familie mußten in der BRD leben. Das wäre für mich aber noch lange kein Grund, mir ein Urteil zu erlauben. Allerdings verfüge ich im Gegensatz zu Ihnen über die Erfahrung, nunmehr beide Seiten zu kennen. Eine Erfahrung, die Ihnen fehlt und die Sie auch nicht mehr nachholen können. Also unterlassen Sie gefälligst Ihre Anmaßungen.

  4. 33.

    Na klar, weil sie billiger waren und hier das Lohnniveau gedrückt haben. Kunststück wenn man nur die Hälfte Miete bezahlen muß.

    Mein "dummes Geschwätz" stammt aus der Erfahrung der Teil meiner Familie die in der DDR leben mußten.

    Man merkt aber welchen Nerv ich getroffen habe wenn sich hier die Wirtschaftsflüchtlinge von '89 geifernd zu Wort melden. Die, die jahrzehntelang von Fördergeldern etc. profitiert haben gönnen anderen Hilfebedürftigen nicht den Dreck unter den Fingernägeln. Es sei denn sie sind Deutsche oder was?

    Ich bin einfach nur angewidert von soviel Egoismus und Rassismus.

    @Tim Buktu Auf ihre Milchmädchenrechnung gehe ich erst garnicht ein. Sicherlich wurde der Osten ausverkauft und unliebsame Konkurrenz ausgeschaltet. Was war denn aber noch von Wert? Minol? Zeiss Jena?

    Der Rest ist zusammengefallen als die Abnehmer wegfielen, da mußte nichts deindustrialisiert werden.

    BTT

  5. 32.

    " In der DDR war das Parteibuch wichtiger als die Eignung im jeweiligen Beruf. "
    Das ist dummes Geschwätz und beweist, daß Sie Ihre "Weisheiten" nur vom Hörensagen haben. Sie faseln hier von Propaganda und merken gar nicht, wie sehr sie selber indoktriniert sind und unreflektiert nur die offiziösen Narrative nachplappern.

  6. 31.

    Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit. Dazu gehört natürlich auch das Recht, sich durch Präsentieren seiner Bildungslücken zu blamieren, so wie Sie es gerade tun. Die Einheit kostet, weil man es für sinnvoll hielt, den Osten nach 1990 ein zweites Mal zu de-industrialisieren, um sich Billigkonkurrenz vom Leib zu halten. Schon von der ersten De-industrialisierung hatte der Westen profitiert. Der Osten hat nämlich bis zum Aufstand 1953 97-98% der gesamtdeutschen Reparationen bezahlt - pro Kopf das 130-fache im Vergleich zu den "Brüden und Schwestern" im Westen. Man hat den Osten ausgequetscht, solange bis die Leute auf die Barrikaden gingen. Und das obwohl eine GESAMT-deutsche Wehrmacht vorher die SU zerstört hatte.

    Was Sie über die Ausbildung im Osten erzählen, ist grober Unfug. Die Pisa-Tests beweisen noch heute, wer das bessere Bildungssystem hatte. Ostdeutsche Fachkräfte wurden jahrzehntelang mit Kußhand im Westen genommen.

  7. 30.

    @ IchMeinJaNur
    >@Hans *gähn* Das "Argument" ist so alt wie blöd... Auf ihr Niveau lasse ich mich nicht herab.<

    Das Argument ist so wenig >blöd<, dass Sie nicht in der Lage sind mit Fakten, oder sachlich darauf zu antworten.

    .
    >Haben Sie auch nur einen Funken Emphatie?<

    Beweist Frau/Mann nur Empathie, wenn der Spruch lautet >Liebe deinen Nächsten der aus tausenden Kilometern Entfernung kommt mehr, als diejenige/denjenigen, die/der bereits seit Jahren in Not neben die lebt<?

  8. 29.

    Glauben sie den Stuß, den sie hier absondern, eigentlich selbst?

    Die Wiedervereinigung hat und kostet uns weiterhin Milliarden, insbesondere weil in Leute in der DDR Berufe hatten, die hier ein angelernter Arbeiter in 10 Minuten Crashkurs ausgeübt hat.

    Umschulungen noch und nöcher waren die Folge. In der DDR war das Parteibuch wichtiger als die Eignung im jeweiligen Beruf.

    Hochintelligente Leute wurden vom Studium ausgeschlossen usw.

    Aber das passt zu ihnen und ihresgleichen. Die, die hier in einer Demokratie diktaturähnliche Strukturen fordern haben die Diktatur in der sie aufgewachsen sind völlig verdrängt.

    ...

    @Hans *gähn* Das "Argument" ist so alt wie blöd... Auf ihr Niveau lasse ich mich nicht herab.

    "Never argue with stupid people, they will drag you down to their level and then beat you with experience.'

    Mark Twain

  9. 28.

    Einfach mal "Jugend rettet Soros" googeln. Dann wird klar, woher der Wind weht. Dieses Spiel läßt sich übrigens mit sämtlichen dieser sogenannten "Retter"-NGOs wiederholen. Daß sie "unabsichtlich" den Schleppern geholfen haben wollen und "unabhängig" und "neutral" seien, mag glauben, wer will. Daß sich diese NGOs durch die Bank weigern, den Verhaltenskodex anzuerkennen, spricht Bände. Dies mit einem "wir waren damit ja nicht alleine" zu begründen, mutet ausgesprochen infantil an, ist es aber nicht. Es ist berechnend und frech. Den italienischen Behörden ist zu ihrer Aktion zu gratulieren. Es ist ausdrücklich zu begrüßen, daß die Staatsanwalt hier durchgreift.

  10. 26.

    >> Menschen, denen wir in Seenot begegnen, müssen uns in diesem Moment der Rettung
    das Vertrauen entgegenbringen können, dass sie bei uns erst einmal in Sicherheit gelangen.
    Bewaffnete Polizei würde diesem Vertrauen möglicherweise entgegenwirken. <<
    Meine Empfehlung: Mehrfach lesen ... und ... "wirken lassen".
    Mein Fazit: Wer wirklich in Not ist, dem ist egal ob er mit / ohne Polizisten an Bord gerettet wird.
    Die einzige Angst besteht bei "Jugend rettet". Die Angst, man kommt ihnen "auf die Schliche".

  11. 25.

    Alle, die hier so viel Mitleid mit den sogenannten Flüchtlingen haben, frage ich, was tun Sie für die Gesellschaft (außer Sprüche klopfen)? Haben Sie schon "Flüchtlinge" zu Hause und füttern sie)

  12. 24.

    @ich meine es nicht so,
    Der ehemalige DDR-bürger war gut ausgebildet, sprach die gleiche Sprache und hat das System anerkannt. Er hat die Ärmel hochgekrempelt und hat sich seinen Lebensunterhalt selbst erarbeitet. Er lag quasi niemandem auf der Tasche. Also Vergleichen sie hier nicht Äpfel mit Pflaumen .

  13. 23.

    @timmermann

    Wenn der Leidensdruck hoch genug ist nehmen sie alle Gefahren einer Flucht in Kauf.

    Das geht den Flüchtlingen aus Afrika nicht anders wie einem Teil meiner Familie die '45 vor den Russen geflüchtet sind.

    Diese Flüchtlinge wurden auch nicht mit offenen Armen empfangen. Es kamen auch nur die "Stärksten" durch. Oder die Glück hatten. Oder die, die Beziehungen hatten, der Exodus der Goldfasane.

    Es ist pervers wenn der rechte Mob diesen Leuten unterstellt sie würden nur aus wirtschaftlichen Gründen flüchten.

    Genausogut könnte man allen ehemaligen DDR Bürgern unterstellen nur aus wirtschaftlichen Gründen geflüchtet zu sein.
    Haben Sie auch nur einen Funken Emphatie?

  14. 22.

    Lebensretter sind doch für die von ihnen geretteten ein leben lang verantwortlich ! verantwortlich dafür, dass es keine probleme gibt, wenn die migranten hier merken, dass sie ohne frau, ohne haus und ohne auto leben müssen, obwohl sie das ständig vor der nase haben. verantwortlich dafür, dass sie selbstverständlich zurückgehen, wenn wir sie darum bitten, nachdem sie nicht anerkannt wurden. verantwortlich bei misserfolg für jedes opfer gestern, heute, ein leben lang

  15. 21.

    dahinter stecken viele NGO´s und Herr Soros und Frau Merkel ....
    Armut für alle !!
    wer die 3.Welt ins Land lässt, wird selbst ein 3.Welt Land

  16. 20.

    wie hoch ist die anerkennungsquote bei diesen migranten, die erst nach anerkennung flüchtlingsstatus erhalten und erst dann so genannt werden sollten ? und was unterscheidet den 1. schlepper auf dem afrikanischen festland vom 2. schlepper in libyen und dem libyschen gewässer vom 3. schlepper im libyschen und italienischen gewässer vom 4. schlepper in italien ? nichts !! also alle gleich hart bestrafen, auch die hintermänner, egal wer es ist !!

  17. 19.

    wie hoch ist die anerkennungsquote bei diesen migranten, die erst nach anerkennung flüchtlingsstatus erhalten und erst dann so genannt werden sollten ? und was unterscheidet den 1. schlepper auf dem afrikanischen festland vom 2. schlepper in libyen und dem libyschen gewässer vom 3. schlepper im libyschen und italienischen gewässer vom 4. schlepper in italien ? nichts !! also alle gleich hart bestrafen, auch die hintermänner, egal wer es ist !!

  18. 18.

    JaMeinJaNur, andere und rbb, haben Sie sich schon mal Gedanken gemacht, wie man z.B. von Nigeria, Senegal oder Sudan nach Libyen gelangt? Da ist doch 'was' dazwischen. Interessiert Niemanden! Es macht mich sehr traurig. Die Wüste Sahara und auch da sind Schlepper (Fahrzeuge) zu gang. Da wird schon mal unter irgendeinen Vorwand mitten in der Wüste sich der Flüchtlinge entledigt. Entweder sie schaffen es weiter oder sie verdursten. Es muss endlich Einhalt geboten werden! Unerträglich diese ganze schiefe Ebene hier. Einem Menschen mit klaren und freien Denken (lass ich mir nicht verbieten) - da macht mein Intellekt nicht mehr mit. Ich werde mich nie mit Wahnsinn abfinden.

  19. 17.

    wer bezahlt euer Schiff ??? die Kosten?? die Büros?? DIE NÄCHSTENLIEBE ODER DAS ERBE. WAHRSCHEINLICH die WICHTIGTUEREI. Kümmert euch um alte kranke Deutsche Menschen... ..Was soll dieses fischen im Meer ??? Italien geht euch nichts an.. Menschen in Sizilien ,Calabrien und Lambedusa haben ein Recht mit Ihren Familien glücklich zu leben...Nur Ihr Klugscheißer hindert Sie darin... durch eures ständiges fischen Wer geht da noch in ein Restaurant ??? Diese Menschen verlieren durch euch Deepen Ihren Lebensunterhalt.. .Wer sich in ein Schlauchboot setzt ist selber schuld....Ein altes Sprichwort sagt " wer sich in Gefahr begibt kommt darum um "
    Geht einer anständigen Arbeit nach und lasst Italien in Ruhe. Das Land hat Probleme genug. Euch braucht niemand!!!!!!!!!!

  20. 16.

    das sind illegale Eiinwanderer !!!!!... auf dem Weg ins Schlaraffenland Deutschland. Alle die hier die Schlepperei befürworten, dürfen gerne auf private Kosten diese "Flüchtlinge" aufnehmen

  21. 15.

    Das ist moderne Schlepperei, es spricht sich natürlich rum bei den Flüchtlingen das vor der Küste ein Schiff aus Germany wartet & alle nach Germany bringt, ??? diese angeblichen Flüchtlings Helfer sind kriminelle Schlepper, ich hoffe man bekommt noch raus, wer dahinter steckt & deckt alles schonungslos auf.

  22. 14.

    Da dürfen wir lange gespannt sein...

    Seit wann interessieren sich solche Menschen für Fakten?

    Hauptsache plumpe Propaganda, irgendwas wird schon hängenbleiben oder andere Rechtspopulisten ermuntern Kommentarseiten mit "alternativen Fakten" vollzusudeln.

  23. 13.

    Gewerbsmäßig? Was soll denn daran gewerbsmäßig sein, wenn man sich durch Spenden finanziert? Auf die Erklärung bin ich jetzt gespannt.

  24. 12.

    Können sie und ihresgleichen ihre plumpe Propaganda auch mit Beweisen untermauern?

    Natürlich nicht.

    Und "Wenn diese Jugendlichen Langeweile haben, dann sollen die hier in Deutschland Häuser für Obdachlose bauen."
    hört sich sehr nach "Deutschland den Deutschen" an. Absichtlich?

    Ich finde ihre plumpe Propaganda ala NPD einfach nur widerlich!

  25. 11.

    Die EU, hier in Gestalt des italienischen Staates, will ganz offensichtlich, daß eine gewisse Anzahl von Menschen ertrinkt. Dies soll der Abschreckung dienen. Man sollte erwägen, die EU und/oder Italien wegen Tötung durch Unterlassung vor dem internationalen Menschenrechtsgerichtshof zu verklagen.

  26. 10.

    Man kann es drehen wie man will, wenn das so abläuft das man gewerbsmäßig die Menschen in oder vor Lybien abholt ist das Menschenhandel
    und strafbar.

  27. 9.

    Also ich habe große Zweifel dass "Jugend rettet" eine unabhängige und neutrale Organisation ist. Neben den öffentlichen Aussagen zeigte die am Schiff angebrachte Aufschrift „Fuck IMRCC“ wie seriös und wie neutral diese Organisation ist. Ebenso ist die Einstufung der Migranten als "Flüchtlinge" oder "Geflüchtete" streng genommen schon eine Wertung. Gut, wenn Kriminelle in der Heimat von der Polizei gesucht werden und abhauen, kann man das auch als "geflüchtet" bezeichnen. Aber erst mal sind es alles Migranten welche unterschiedliche Motivationen für ihre Reise haben.

    Jugend rettet sagt, man will verhindern dass Menschen bei dem Versuch sterben, in überfüllten und untauglichen Flüchtlingsbooten das Mittelmeer zu überqueren. Die mit Abstand beste Methode wäre, diese Menschen dran zu hindern in ein Boot zu steigen.

    So wie es jetzt läuft rettet man einigen Bootsreisenden das Leben, gleichzeitig animiert man andere Reisende in Boote zu steigen. Das ist das Dilemma.

  28. 8.

    Gute Antwort. Ich habe mir mal die webseite dieser Organisation angeguckt. Dort sind die Sponsoren genannt. Ich kenne keinen davon. Was sind wohl die Interessen der Spender?

  29. 7.

    Bäm... hach, danke für diese schöne Reaktion. Lasst euch nicht von so blöden Vorwürfen runterziehen.

  30. 6.

    Für einen Teil der Menschen, die da in Seenot geraten, stimmt das sicherlich. Dass sie alle aus Libyen kämen, stimmt nicht. Viele von ihnen starten von dort nur aufs Meer, ihr Weg begann in anderen afrikanischen Ländern, aus unterschiedlichen Gründen. Insofern lässt sich das schwer pauschal behaupten. Mit freundlichen Grüßen, Ihre weichgespülten Mainstream-Medien (Presse machen wir nicht mehr)

  31. 5.

    Auch wenn es der weichgespülten Mainstream-Presse nicht gefällt. Es sind keine Flüchtlinge, da in Lybien kein Krieg ist, es sind Wirtschaftsmigranten. Macht endlich mal eure Schulaufgaben in den Redaktionen!

  32. 4.

    Dass man auch Personen, welche sich bewusst in eine Notlage begeben, helfen sollte, steht außer Zweifel. Dies mit dem freien Transport in die EU zu verbinden, schafft die starke Sogwirkung und hat vermutlich wesentlich zu den über die vergangenen Jahre gestiegenen Zahlen Ertrunkener beigetragen. Auf dem Weg nach Australien ertrinkt jedenfalls kaum noch jemand.
    Nicht verstehen kann ich die Weigerung, Polizisten an Bord zu lassen. Was hätten diese in internationalen Gewässern für Befugnisse, außer beobachten? Auch wenn ich ein generelles Unbehagen nachvollziehen kann, scheinen die NGOs da etwas zu verbergen zu haben. Auch das Argument, den vorgeblich zu Rettenden eine vertrauensvolle Atmosphäre vermitteln zu müssen, ist vorgeschoben. Oder glauben die sog. Seenotretter tatsächlich, ihre zukünftigen Passagiere würden lieber ertrinken, als auf ein Boot mit einem (europäischen!) Polizisten zu steigen? Gegenüber den Engine Fishern würde es allerdings die Sicherheit erhöhen.

  33. 3.

    Eindeutig Beihilfe zu illegaler Migration.

  34. 2.

    Glückwunsch, ein sehr sachliches Interview. Ich wünsche den engagierten von Iuventa, dass sie so bald wie möglich wieder in see stechen können. menschen sterben in der zwischenzeit.

  35. 1.

    "Die Berliner Organisation Jugend rettet will verhindern, dass Menschen bei dem Versuch sterben, in überfüllten und untauglichen Flüchtlingsbooten das Mittelmeer zu überqueren."

    Ich halte diese Leute für kriminelle Lügner.

    In Wahrheit lautet deren Botschaft:

    Kommt alle nach Europa
    Wir können zwar keine Renten zahlen
    Ihr werdet hier überwiegend auch bloß am Rand der Gesellschaft leben
    Steigt ruhig auf nicht seeuntüchtige Krücken, denn das ist ungefährlich, weil wir Euch retten.

    Ich hoffe, dass nicht nur die Italienischen, sondern auch die Deutschen Behörden gegen "Jugend rettet" ermittelt und vor allem den dahinter steckenden Geldgebern das Handwerk legt.

    Wenn diese Jugendlichen Langeweile haben, dann sollen die hier in Deutschland Häuser für Obdachlose bauen.

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