Rundbecken in einer Kläranlage nahe Schönefeld (Brandenburg) (Bild: dpa)

Hintergrund: Kosten für die Wasserversorgung in Brandenburg - Der Streit um die Altanschlüsse

Es ist eine der hartnäckigsten Auseinandersetzungen in Brandenburg seit der Wiedervereinigung: Abwasserzweckverbände, Kommunen und Grundstückseigentümer streiten darum, wer für Investitionen nach der Wende in die Wasserversorgung aufkommen muss. Die Lage ist unübersichtlich, weil Wasserversorgung Sache der Kommunen ist und es deshalb in Brandenburg große Unterschiede gibt.

  • Was genau sind Altanschließer?

  • Welche Rolle spielen die Kommunen?

  • Warum verjähren in Brandenburg die Beitragsforderungen nicht?

  • Wogegen protestieren die Neuanschließer?

  • Was machen Eigentümer, die die Beiträge nicht zahlen können?

  • Müssen auch Mieter an den Kosten beteiligt werden?

  • Trinkwasserpreise in Brandenburg: Enorme regionale Unterschiede (Karte)

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Blaue Wasserrohre werden verlegt (Quelle: dpa)

Musterverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht - Cottbuser Altanschließer müssen zahlen

Die Stadt Cottbus darf auch von Altanschließern Beiträge für den Abwasseranschluss erheben. Das entschied am Donnerstag das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg. Damit müssen sich Eigentümer, deren Grundstücke bereits zu DDR-Zeiten an die Kanalisation angeschlossen waren, an Investitionen in die Wasserversorgung nach der Wende beteiligen. In dem Cottbuser Musterverfahren hatten zwei Eigentümer geklagt. Vielen Betroffenen drohen nun hohe Kosten.