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  • Ein Behördenmitarbeiter zieht mit seinen Akten um (Quelle: imago/ /Sven Lambert)

    Weniger Aufgaben für die Kommunen 

    Schröter speckt auch bei der Funktionalreform ab

    Nach der Kreisgebietsreform in Brandenburg soll eine Funktionalreform die Aufgabenverteilung  zwischen Land und Kommunen neu regeln. Brandenburgs Innenminister Schröter stellte am Dienstag ein erstes Konzept vor: Danach gibt das Land wohl weniger Aufgaben ab als erwartet.

  • ARCHIVBILD - Finanzminister Christian Görke (Die Linke) spricht auf einer Pressekonferenz. (Quelle: imago/Martin Müller)

    Geplante Kreisreform 

    Görke lockt kreisfreie Städte mit Millionen-Geschenken

    Cottbus, Brandenburg und Frankfurt kreisfreie Städte bleiben, sie wehren sich vehement gegen die geplante brandenburgische Kreisreform. Finanzminister Görke lockt nun mit Schuldennachlässen. Gleichzeitig wird ein Volksbegehren immer wahrscheinlicher.

  • Brandenburger Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sprechen am 16.01.2017 in Potsdam (Brandenburg) auf der Pk zur Kreisgebietsreform (Quelle: Bernd Settnik / dpa)

    Kritik an Reform der Kreisreform 

    "Im Hinterzimmer ausgekungelt"

    Brandenburgs Landesregierung hat die Kreisgebietsreform überarbeitet und reagiert damit auf massive Proteste. Das löst Freude aus bei denjenigen, deren Forderungen erfüllt wurden. Andere sind längst nicht so zufrieden - sie fühlen sich übergangen.   

  • Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) und Finanzminister Christian Görke (Die Linke), v.l., sprechen auf einer Pressekonferenz zu Änderungen an der geplanten Kreisreform in Brandenburg (Quelle: Imago/ Martin Müller)

    Änderungen bei der Kreisreform 

    Schröter und Görke legen Super-Landkreis zu den Akten

    Nach massiven Protesten hat Rot-Rot die für 2019 geplante Kreisreform noch einmal zurechtgestutzt. Anders als geplant, wird es nun doch elf statt neun Landkreise geben - plus Potsdam. Auch die Finanzierung wird sich ändern. Doch schon regt sich neuer Protest.

  • "Mein Herz schlägt kreisfrei" - Fahne mit Slogan gegen die Kreisgebietsreform (Quelle: dpa/Bernd Settnik)

    Kreisgebietsreform Brandenburg 

    Reformgegner müssen mit Verfassungsklage rechnen

    Die Volksinitiative gegen die Kreisgebietsreform hat viele Bürger gegen das Reformprojekt mobilisiert. Jetzt geht Brandenburgs Innenminister Schröter zum Gegenangriff über: Er droht den Reformgegnern mit einer Verfassungsklage.

  • ARCHIV - Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) hält am 01.12.2016 den Gesetzesentwurf zur Verwaltungsstrukturreform in den Händen. (Quelle: dpa/Bernd Settnik)

    Treffen mit Brandenburger Landräten 

    Innenminister signalisiert Zugeständnisse bei Kreisreform

    Im Streit um die geplante Kreisreform bewegt sich Brandenburgs Landesregierung - ein wenig zumindest. Das wurde am Mittwoch bei einem Treffen des Innenminsters mit den Landräten und Oberbürgermeistern deutlich. Die Reaktionen der Regionalpolitiker fielen unterschiedlich aus.

  • FAQ Kreisgebietsreform Brandenburg

  • Prignitzer Autokennzeichen liegen auf einem Tisch (Quelle: Screenshot Brandenburg Aktuell)

    Frist zur Stellungnahme endet 

    Kommunen wehren sich massiv gegen Kreisreform

    Bei der Volksinitiative unterschrieben viel mehr Menschen als gefordert gegen die Brandenburger Kreisreform. Bis Freitag sollten auch Kommunen ihre Stellungnahme einreichen. Sie erteilten der rot-roten Regierung wieder eine herbe Abfuhr. 

  • Ein Mann steht mit einem Schild gegen die geplante Kreisreform und Umschlägen mit Unterschriftenlisten vor dem Landtag in Potsdam. (Quelle: imago/Martin Müller)

    Brandenburgs Landeswahlleiter bestätigt 

    Genügend gültige Unterschriften gegen die Kreisreform

    Mit einem solch massiven Widerstand hat die Landesregierung wohl nicht gerechnet: Rund 130.000 Stimmen hat die Brandenburger Volksinitiative gegen die Kreisreform gesammelt - darunter sind deutlich mehr gültige Stimmen als benötigt. Doch der politische Streit geht weiter.

  • Spaziergänger in Brandenburg am Ufer des Heiligen Sees in Potsdam. (Quelle Archivbild: imago/Uwe Steinert)

    Nach Schweizer Vorbild 

    Görke schlägt Volksabstimmung über Kreisreform vor

    Machen wir es doch wie in der Schweiz! Das findet Brandenburgs Vize-Ministerpräsident Christian Görke (Linke) und schlägt vor, alle Brandenburger sollten darüber befinden, ob die umstrittene Kreisreform wie geplant stattfinden soll.

  • CDU-Landeschef Ingo Senftleben (Mitte, blaue Krawatte) bei der Volksinitiative gegen die Kreisgebietsreform in Brandenburg (Quelle: rbb/Torsten Sydow)

    Trotz 130.000 Unterschriften gegen die Reform 

    Schröter treibt Entscheidung über Kreisgebietsreform voran

    Knapp 130.000 Brandenburger haben gegen die Kreisgebietsreform unterschrieben. Die Rechtmäßigkeit der Volksinitiative wird derzeit geprüft. Dennoch hat Innenminister Schröter (SPD) schon einen Termin, an dem die Regierung die Reform beschließen will.

  • Innenminister Karl-Heinz-Schröter (SPD) spricht am 21.02.2017 in Cottbus beim Antenne-Stammtisch des rbb zum Thema Kreisgebietsreform in Brandenburg. (Quelle: rbb Fernsehen/rbb Aktuell)

    Antenne-Stammtisch zur Kreisreform 

    Hitzig, aber fair

    Vor einer Woche hat die Volksinitiative fast 130.000 Unterschriften gegen die geplante Kreisreform übergeben. Jetzt fragt Radiosender Antenne Brandenburg nach: Wie weiter? Vertreter der Initiative und Politiker diskutierten in Cottbus. Von Sebastian Schiller

  • Ein Karton mit Unterschriften gegen die geplante Kreisreform in Brandenburg wird am 14.02.2017 vor dem Landtag in Potsdam hochgehalten. (Quelle: dpa/Ralf Hirschberger)

    Opposition wirft Rot-Rot Verzögerungstaktik vor 

    SPD-Fraktion lässt Initiative gegen Kreisreform prüfen

    Knapp 130.000 Unterschriften sind jüngst gegen die geplante Kreisreform übergeben worden - mehr als genug, dass sich der Landtag damit befassen muss. Die regierende SPD hat aber erst einmal ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben - zum Unmut von CDU und Freien Wählern.

  • Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) im Potsdamer Landtag (Quelle: dpa / Bernd Settnik)

    rbb-exklusiv: Brandenburgs Innenminister zu Volksinitiative 

    Schröter verteidigt Kreisreform erneut

    Zu teuer, nicht bürgernah: Mindestens 129.464 Bürger in Brandenburg sehen es wie die Initiative "Stoppt die Kreisreform" und damit weit mehr als nötig. Innenminister Karl-Heinz Schröter stellt sich nun erneut hinter das Projekt und kritisiert die Initiatoren des Protests.

  • Mitglieder der Volksinitiative gegen die Brandenburger Kreisreform halten Zahlentafeln mit den Ziffern 129.464 (Quelle: rbb/Dominik Lenz)

    Initiative übertrifft Quorum um Längen 

    129.464 Unterschriften gegen die Kreisreform

    Die Gegner der Brandenburger Kreisgebietsreform übergeben heute ihre gesammelten Unterschriften. Laut Initiative sind es über 129.000 - mehr als sechsmal so viele Stimmen wie erforderlich. Doch um die Reform zu Fall zu bringen, müssen die Gegner weitere Hürden nehmen.

  • Unterschriftensammlung der "Volksinitiative Bürgernähe" in Brandenburg (Quelle: imago/Martin Müller)

    Volksinitiative in Brandenburg 

    Kreisreform-Gegner schließen Unterschriftensammlung ab

    Wie viele Unterschriften die Volksinitiative gegen die umstrittene Kreisgebietsreform in Brandenburg genau gesammelt hat, sagt sie nicht. Aber die Aktivisten zeigten sich zum Abschluss der Aktion am Mittwoch sicher: Es sind deutlich mehr als die nötigen 20.000.

  • Screenshot der Website zur Kreisgebietsreform vom 05.02.2017 (Quelle: Land Brandenburg)

    Der Innenminister informiert 

    Kreisreform bekommt eigene Website

    Es ist der vielleicht größte Kraftakt in der Geschichte des Bundeslandes Brandenburg: die Kreisgebietsreform. Doch die kreisfreien Städte und viele Bürger sträuben sich. Seit Sonntag wirbt das Innenministerium nun mit einer Website für das umstrittene Projekt.

  • Niederlausitz (Quelle: rbb|24)

    Änderungen bei Kreisreform möglich 

    Kommt der Lausitzer Super-Landkreis doch nicht?

    Aus 4 wird 1: Wenn die umstrittene Kreisreform kommt, könnten im Süden Brandenburgs eine Stadt und drei Kreise zur "Niederlausitz" verschmelzen. Finanzminister Görke könnte sich auch eine Alternative vorstellen, stellt dafür aber Bedingungen.

  • Frau mit einem Schild der Bürgerinitiative gegen die Kreisreform (Quelle: imago/Martin Müller)

    20.000 Unterschriften benötigt 

    Gegner der Kreisreform gehen in den Endspurt

    Noch bis zum 8. Februar haben sie Zeit: Bis dahin müssen die Gegner der Kreisreform 20.000 Unterschriften einsammeln - und um ein Volksbegehren tatsächlich durchzusetzen, wären noch viel mehr Unterschriften nötig. Doch viele Brandenburger haben mit dem komplizierten Thema nichts am Hut. Von Dominik Lenz

  • ARICHIVBILD - Peter Vida (BVB/Freie Wähler) spricht auf einer Pressekonferenz. (Quelle: imago/Martin Müller)

    Volksinitiative gegen Kreisgebietsreform 

    Freie Wähler: "Natürlich ist das Quorum erreicht"

    Brandenburgs Landesregierung will die Landkreise neu ordnen. Viele Bürger sind aber offenbar dagegen. Schon vor Ende der Sammlung habe die Initiative gegen die Kreisreform genügend Unterschriften gesammelt, meint Péter Vida von den Freien Wählern.

  • Brandenburgs neue Landkreise. (Quelle:rbb/dpa)

    Innenminister Schröter kompromissbereit 

    Spreewald-Kreis statt Dahmeland-Fläming

    Viele kreisfreie Städte und Landkreise wehren sich gegen die geplante Kreisgebietsreform, denn sie sollen fusioniert werden. Innenminister Schröter machte ihnen nun Hoffnung, dass sie bei den neuen Kreisen wenigstens namentlich auftauchen.

  • Vorschlag zur Kreisreform in Brandenburg

    Brandenburg 

    Abstimmung über Kreisgebietsreform erst nach Bundestagswahl

    Die Brandenburger Landesregierung will erst nach der Bundestagswahl endgültig über die Kreisgebietsreform abstimmen lassen. Während die Opposition das Vorhaben kritisiert, hoffen Unternehmer, dass durch die Reform weniger junge Leute abwandern.

  • Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) am 28.12.16 in Brandenburg aktuell

    "Nicht genau genug" 

    Schröter kanzelt kritische Gutachten zur Kreisreform ab

    Laut Gutachten bringt die geplante Kreisreform keine finanziellen Vorteile für Brandenburg. Innenminister Schröter zeigt sich im rbb-Interview davon unbeeindruckt: Am Ende gehe es um funktionierende Verwaltungen, sagt der SPD-Politiker.   

  • Brandenburgkarte/neue Kreise/alte Kreisstädte (Quelle: rbb)

    Verwaltung und Bürgerservice 

    Welche Kreisstädte bleiben in Brandenburg übrig?

    Durch die Kreisreform soll sich der Zuschnitt einiger Landkreise in Brandenburg deutlich verändern. Einige der bisherigen Kreisstädte würden dann ihren Status verlieren. Aber welche bleiben erhalten? Eine Übersicht.

  • Brandenburgs neue Landkreise. (Quelle:rbb/dpa)

    So sollen die neuen Brandenburger Landkreise heißen 

    Dahmeland-Fläming und Prignitz-Ruppin

    Mit der Kreisgebietsreform werden sich die Brandenburger nicht nur an größere Landkreise, sondern auch an neue Namen gewöhnen müssen. Anfang Dezember hat das Innenministerium in Potsdam seine Vorschläge zur Diskussion gestellt.

  • Innenminister Karl-Heinz Schröter (dritter v. rechts) sitzt Im großen Saal in der Kreisverwaltung in Eberswalde (Quelle: rbb/Anne Schmidt)

    Treffen von Verbänden aus Uckermark und Barnim 

    Unternehmer fürchten Probleme nach Kreisgebietsreform

    Barnim und die Uckermark sollen nach der Kreisgebietsreform zu einem Landkreis zusammengefasst werden. Was bedeutet das für die Unternehmer aus der Region? Bei einem Treffen mit Innenminister Schröter überwog nun die Skepsis. Von Anne Schmidt

  • Bei der ostdeutschen Oberbürgermeisterkonferenz des Deutschen Städtetages am 03.09.2015 in Brandenburg an der Havel haben sich die Stadtoberhäupter und Dr. Stefan Articus, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, sowie Jann Jakobs, Präsident des Städte- und Gemeindebundes des Landes Brandenburg, mit Plakaten und auf der Unterschriftenliste für den Erhalt der Kreisfreiheit der Städte Brandenburg an der Havel, Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam ausgesprochen! (Quelle: Stadt Frankfurt (Oder))

    Hintergrund 

    Wer will was bei der Kreisgebietsreform?

    Was plant die Landesregierung und mit welchem Zeitplan? Was sagen die Parteien, die Kreise und die Bürger zu der Reform? Und welche Szenarien gibt es? Ein Hintergrund zu Brandenburgs derzeit umstrittenster Reform.

  • Erstunterzeichnung der Volksinitiative "Bürgernähe erhalten (Quelle: dpa/Ralf Hirschberger)

    Brandenburgs Opposition will Zusammenlegung verhindern 

    Unterschriftensammlung gegen Kreisgebietsreform gestartet

    Die Volksinitiative gegen die Brandenburger Kreisgebietsreform ist auf dem Weg: Am Dienstag hat die Volksinitiaive gegen die Kreisgebietsreform in Brandenburg ihre Unterschriftensammlung gestartet. Ihr Ziel: ein Volksentscheid.

  • Das Luftbild zeigt einen Landwirt mit seiner Drille bei der Herbstbestellung eines Feldes im Landkreis Oder-Spree nahe Petersdorf (Brandenburg). (Quelle: dpa/Patrick Pleul)

    Brandenburger Grüne stellen eigenes Konzept vor 

    Kreisgebietsreform ja – aber ein bisschen anders

    Brandenburgs Grüne haben ihre eigenen Vorstellungen von der Kreisgebietsreform. Und die stimmen weder mit denen der Landesregierung noch mit denen der radikalen Reformgegner zusammen. Am Freitag haben sie erklärt, was ihnen vorschwebt.

  • Der Vorstandsvorsitzender der Initiative Bürgernahes Brandenburg, Hans Lange (r), und sein Stellvertreter Péter Vida nehmen am 20.10.2016 in Potsdam (Brandenburg) an einer Pressekonferenz teil (Quelle: dpa/Gambarini)

    Volksinitiative startet am 1. November 

    Verein "Bürgernahes Brandenburg" wehrt sich gegen Kreisreform

    CDU, Freie Wähler und FDP in Brandenburg machen mobil gegen die geplante Kreisgebietsreform: Sie präsentierten am Donnerstag eine Volksinitiative, die Rot-Rot einen Strich durch ihre Fusionspläne machen soll.

  • Der brandenburgische Innenminister, Karl-Heinz Schröter (SPD), spricht am 06.09.2016 in Potsdam während einer Pressekonferenz nach der Kabinettsitzung. (Quelle: dpa / Ralf Hirschberger)

    "Das wächst langsam aus" 

    Schröter weist Kritik an Kreisgebietsreform zurück

    Das Ergebnis der ifo-Studie ist eindeutig: Kreisgebietsreformen sparen keine Kosten - und führen zu einer geringeren Wahlbeteiligung. Brandenburgs Innenminister Schröter glaubt trotzdem an den Nutzen der geplanten Reform - langfristig.

  • Verwaltungsreform in Brandenburg (Quelle: rbb|24/Mitya)

    ifo-Institut sieht Kreisgebietsreform skeptisch 

    Außer Spesen nix gewesen?

    In Brandenburg steht die Kreisgebietsreform noch bevor. In Sachsen und Mecklenburg-Pommern ist sie schon Geschichte. Eine Studie des Ifo-Instituts liefert nun Wasser auf die Mühlen der Reformgegner.

  • Volkswirt Felix Rösel (Quelle: ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.)

    Interview | Ifo-Institut bewertet Kreisgebietsreform 

    "Die Wahlbeteiligung geht zurück"

    Die von der Landesregierung geplante Kreisgebietsreform in Brandenburg soll die Kosten einer älter werdenden Gesellschaft im Lot halten. Dieses Ergebnis sei aber keinesfalls sicher, sagt Felix Rösel vom Ifo-Institut. Und die Reform spielt möglicherweise der AfD in die Hände.

  • ARCHIV - Der Altmarkt in Cottbus (Brandenburg), aufgenommen am 21.10.2014. Brandenburgs Innenminister Schröter will den Bürgern seine Pläne zur Kreisreform vorstellen, die eine Eingemeindung von Cottbus in den umliegenden Landkreis vorsieht (Quelle: Patrick Pleul/dpa).

    Kritik an Kreisgebietsreform in Brandenburg 

    "Der Vorschlag koppelt Südbrandenburg komplett ab"

    In neun Landkreise plus Potsdam will die rot-rote Landesregierung Brandenburg aufteilen. Kommunalpolitiker zeigen sich wenig begeistert. Sie kritisieren unter anderem den geplanten "Superlandkreis" in der Lausitz - und unterstützen nun eine Volksinitiative gegen die Reform.

  • Blick über den Beetzsee auf die Kirche St. Peter und Paul in Brandenburg an der Havel. (Quelle: imago/Rainer Weisflog)

    Geplante Kreisgebietsreform 

    Amt Beetzsee nimmt Verhaveländerung gelassen

    Der Plan der brandenburgischen Landesregierung für die Kreisgebietsreform sieht vor allem die Zusammenlegung von Kreisen vor. Nur an einer Stelle soll einem Landkreis ein Stück weggeschnitten werden. Von Dominik Lenz

  • So stellt sich die Landesregierung Brandenburgs Kreise vor (Quelle: rbb|24/Mitya)

    Kreisgebietsreform 

    So stellt sich die Landesregierung Brandenburgs Kreise vor

    Erstmals liegt ein konkreter Vorschlag auf dem Tisch: Die brandenburgische Landesregierung hat ihre Pläne vorgestellt, wie die Landkreise neu aufgeteilt werden sollen. Das Modell sieht neun Kreise plus Potsdam vor. Im Süden soll Cottbus gleich mit drei Kreisen zusammengelegt werden.

  • Oberbürgermeister Holger Kelch. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)

    Neuer Vorschlag zur Kreisgebietsreform 

    Cottbus soll zur Großstadt werden

    Aus 14 Landkreisen sollen zehn werden, so sieht es die Kreisgebietsreform vor, die die brandenburgische Landesregierung bis 2019 umsetzen will. Die kreisfreien Städte sind schon lange dagegen, denn bis auf Potsdam sollen sie in den umliegenden Landkreisen aufgehen. Jetzt kommt ein neuer und ungewöhnlicher Vorschlag aus Cottbus.

  • Ein großes Banner mit der Aufschrift «Selbst bestimmen. Selbst gestalten. Für den Erhalt der Kreisfreiheit unserer Stadt Frankfurt (Oder)» hängt an der Fassade des Rathauses von Frankfurt (Oder) (Brandenburg). (Quelle: dpa/Patrick Pleul)

    Oberbürgermeister fordern Neustart 

    "Das Pferd der Kreisreform ist totgeritten"

    Die kreisfreien Städte in Brandenburg geben keine Ruhe: Erneut wehren sich die Oberbürgermeister von Cottbus, Frankfurt und Brandenburg/Havel gegen die Verwaltungsreform. Diesmal unter Verweis auf eine bundesweite Untersuchung, die in Kreisfusionen kein wirkliches Sparpotential sieht.

  • Brandenburgs Ministerpraesident Dietmar Woidke (Quelle: imago/epd/Jürgen Blume)

    Volksinitiative gegen Kreisreform 

    Woidke will sich nicht "ins Bockshorn jagen lassen"

    Die Opposition in Brandenburg bläst zum Angriff auf die geplante Kreisreform, eine Volksinitiative soll das rot-rote Projekt stoppen. Ministerpräsident Woidke aber will sich nicht beirren lassen. Im dpa-Interview gab sich der Regierungschef demonstrativ gelassen.

  • Christoph Schulze von den BVB Freien Wählern im Sommerinterview mit dem rbb. (Quelle: rbb)

    Sommerinterview | Christoph Schulze (BVB/Freie Wähler) 

    Gegen die Kreisgebietsreform auch mit der AfD

    Mit allen Mitteln gegen die Kreisgebietsreform: Christoph Schulze von den Freien Wählern in Brandenburg würde im Zweifelsfall auch zusammen mit der AfD gegen die umstrittene Reduktion der Brandenburger Landkreise protestieren - obwohl er die meisten Positionen der Rechtspopulisten nicht teilt. Im rbb-Sommerinterview erklärt er warum.

  • ARCHIV - Der brandenburgische Finanzminister Christian Görke (Linke) redet am 15.03.2016 in Potsdam (Brandenburg) während einer Pressekonferenz nach der wöchentlichen Kabinettsitzung (Quelle: dpa/Ralf Hirschberger)

    Pläne zur Kreisgebietsreform 

    Rot-Rot lockt Kommunen mit Millionenförderung

    Die Kreisgebietsreform in Brandenburg ist nach wie vor umstritten, die Opposition will sie mit einer Volksinitiative verhindern. Finanzminister Görke stellte nun einen Förderplan vor, um die Landkreise und Städte von der Reform zu überzeugen - mit so einigen Millionen. Cottbus wirft der Landesregierung aber "grobe handwerkliche Fehler" vor.

  • ARCHIV - Plakate stehen am 02.06.2016 vor dem Landtag in Potsdam (Brandenburg). (Quelle: Bernd Settnik/dpa)

    Widerstand gegen rot-rotes Projekt 

    Volksinitiative gegen Kreisreform soll noch im Herbst starten

    Im Streit um die von der rot-roten Landesregierung vorangetriebene Kreisgebietsreform mobilisieren die Gegner rund um die CDU nun die Brandenburger Bürger. Noch im Herbst soll eine Volksinitiative gegen die Reduzierung der Brandenburger Landkreise starten. Die Gegner wollen notfalls bis zum Volksentscheid gehen.

  • Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) im rbb-Sommerinterview (Quelle: rbb/Torsten Sydow)

    Ministerpräsident im rbb-Sommerinterview 

    Woidke pocht auf Umsetzung der Kreisgebietsreform

    Der Strukturwandel in Brandenburg wird mit den bisherigen Verwaltungsstrukturen noch maximal fünf Jahre zu beherrschen sein, "aber nicht zehn oder 25 Jahre" - das sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) im rbb-Sommerinterview - und verteidigte damit die geplante Kreisgebietsreform. Außerdem regte er ein gemeinsames Projekt mit Berlin an.

  • Der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) spricht am 13.07.2016 im Landtag in Potsdam (Brandenburg) während der 31. Sitzung (Quelle: dpa/Ralf Hirschberger)

    Größere Kreise, weniger Kosten 

    Brandenburger Landtag beschließt Leitbild zur Kreisreform

    Nach hitziger Debatte hat der Potsdamer Landtag am Mittwoch das Leitbild zur Verwaltungsstrukturreform beschlossen. Für die Reform stimmten 45 von 87 Abgeordneten. Die Oberbürgermeister der kreisfreien Städte, die künftig in Landkreisen aufgehen sollen, kündigten Klagen gegen die Reform an. CDU und Freie Wähler planen einen Volksentscheid.

  • Die Parlamentarier sitzen bei der Landtagssitzung am 19.04.2016 in Potsdam (Brandenburg) im Saal. (Quelle: dpa | Bernd Settnik)

    Brandenburger Landtag beschließt Leitbild 

    Das sagen die Parteien zur Kreisreform

    Der Brandenburger Landtag hat am Mittwoch (13.07.2016) das Leitbild für die umstritte Verwaltungsstrukturreform beschlossen. Der Abstimmung ging eine hitzige Debatte voraus. rbb|24 fast die wichtigsten Aussagen zusammen.