
Wer tritt an? - Bundestagswahl 2013: Die wichtigsten Fakten
Am 22. September wird gewählt, gesucht werden ein Bundestag und eine Bundesregierung für die nächste Legislaturperiode. Um im Wahlkampfgetöse nicht den Überblick zu verlieren, stellt rbb-online die wichtigsten Fakten zusammen.
17 in Berlin, 12 in Brandenburg: So viele Parteien dürfen mit Genehmigung der Landeswahlleiter in der Region zur Bundestagswahl antreten.
In der Hauptstadt sind insgesamt sind rund 2,5 Millionen Berliner wahlberechtigt, rund 34.300 mehr als bei der Bundestagswahl 2009. Die meisten stimmberechtigten Berliner wohnen im Bezirk Pankow (286.529), die wenigsten im Bezirk Spandau (165.114).
In Brandenburg treten am 22. September 12 Parteien mit insgesamt 139 Kandidaten an, 29 mehr als vor vier Jahren. Mit 28,1 Prozent nahm der Anteil der Frauen leicht zu. 2009 waren es 26,4, 2005 allerdings 33 Prozent. Um die Direktmandate in den zehn Wahlkreisen bewerben sich den Angaben zufolge 64 Männer und 28 Frauen, zusammen 92.
Auf den 12 zugelassenen Landeslisten stehen 101 Kandidaten, von denen 33 Frauen sind (32,7 Prozent). 54 Bewerber sind sowohl in einem Wahlkreis als auch auf einer Landesliste anzutreffen, 38 kämpfen nur um ein Direktmandat und 11 sind nur auf den Landeslisten registriert.
Das Durchschnittsalter aller Kandidaten liegt bei 49 Jahren und damit nur geringfügig höher als 2009 (48 Jahre). Der mit 19 Jahren jüngste Einzelbewerber setzt auf den Slogan "Gegen Arbeitslosigkeit und Rassismus"; der älteste ist 76 und wirbt mit der Forderung "6.000 Euro für die Tafeln in Brandenburg".
SPD, CDU, Linke, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, Piraten und die rechtsextreme NPD treten mit Kandidaten in allen zehn Wahlkreisen an. Die Freien Wähler und die DKP stehen in vier Wahlkreisen auf dem Zettel. Die rechtsgerichteten Republikaner und Die Partei beschränken sich jeweils auf einen Wahlkreis. Insgesamt 12 Einzelbewerber verteilen sich auf 7 Wahlkreise.




