Flugzeuge von Lufthansa und Air Berlin auf den Parkpositionen des Flughafens Tegel (Quelle: dpa)
Abendschau | 27.01.2014 | Florian Eckhardt

Anhörung zu Airport-Nachnutzung - Wann beginnt für Tegel die Zukunft?

Wann wird aus dem Flughafen Tegel ein Technologiezentrum? Mit dieser Frage beschäftigte sich am Montag der Wirtschaftsausschuss im Berliner Abgeordnetenhaus. Das hängt natürlich davon ab, wann der neue Flughafen BER den Betrieb aufnimmt. Die Tegel Projekt GmbH zeigte sich vorsichtig optmistisch, 2016 könnte es soweit sein. Allerdings sei die Planung einer "gewissen Flexibilität" unterworfen.

Der Anfang des BER bedeutet das Ende für Tegel - zumindest für den Flugbetrieb. Doch dann soll neues Leben in den Berliner Airport einziehen. Die Projektplaner träumen von einem Technologiezentrum, Grünanlagen, Universitätsbetrieb im Terminal und neuen Wohnanlagen.

Doch wann die Umbauarbeiten beginnen können, ist noch unklar. Denn weiterhin gibt es keinen Termin für die Eröffnung des neuen Flughafens BER in Schönefeld. Doch die Tegel Projekt GmbH zeigt sich vorsichtig optimistisch. Er gehe davon aus, dass der Flugbetrieb in Tegel 2016 eingestellt werde, sagte Geschäftsführer Philipp Bouteiller am Montag vor dem Wirtschaftsausschuss im Berliner Abgeordnetenhaus. 2017 könne dann mit den Arbeiten begonnen werden. Allerdings habe er gelernt, dass solche Planungen in Berlin einer "gewissen Flexibilität" unterworfen seien, fügte Bouteiller hinzu.

"Wir sind überhaupt noch nicht vertragsfähig"

Die Abgeordneten wollten nun wissen, wie sehr die Termin-Unklarheit das Projekt gefährdet. Schließlich sollen die Investoren Geld geben, ohne zu wissen, wann es in Tegel losgeht. Das sei natürlich schwierig, räumte Bouteiller ein. "Wir sind überhaupt noch nicht vertragsfähig, wir können mit keinem irgendetwas unterschreiben im Augenblick."

Dennoch sei bis jetzt kein Großinvestor abgesprungen. Das 460 Hektar große Areal sei für sie zu attraktiv. Mehr als die Hälfte soll bebaut werden, dann gäbe es Platz für 800 Unternehmen, Institute und Forschungseinrichtungen.

Mit Informationen von Katja Weber und Florian Eckardt

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