Flüchtlinge am Lageso in Berlin (Quelle: dpa)

Stationen in Berlin - Flüchtlinge im Behördendschungel

Das ICC wird am Freitag vorübergehend Service-Zentrum für Flüchtlinge - und ist damit eine von vier zentralen Anlaufstellen in Berlin. Allerdings nur vorübergehend. Und am Lageso kommt trotzdem niemand vorbei. Für welche Leistung muss Flüchtling nun wo hin? Einen Überblick gibt rbb|24. Von Nina Amin

Zahlen und Fakten

  • Zahlen - Wie viele Flüchtlinge kommen?

  • Ankunft - Wie funktioniert die Aufnahme der Flüchtlinge?

  • Andrang - Wie viele Flüchtlinge kommen pro Tag in die Erstaufnahme?

  • Status quo - Wie viele Flüchtlinge sind offiziell registriert?

  • Verteilung - Wie werden die Flüchtlinge auf Bezirke und Landkreise verteilt?

  • Wohnen - Wer muss dafür sorgen, dass Unterkünfte zur Verfügung stehen?

  • Unterkunft - Wo werden die Flüchtlinge untergebracht?

  • Unterbringung - Wer zahlt?

  • Wohnort - Welchen Einfluss hat ein Asylbewerber darauf?

  • Jobs - Dürfen Flüchtlinge arbeiten?

  • Geld - Wieviel bekommt ein Flüchtling im Monat?

  • Geldquelle - Wie bekommen Asylbewerber ihr Geld?

  • Smartphone - Haben sie einen Anspruch darauf?

  • Krankheit - Sind Asylbewerber versichert?

  • Kita - Flüchtlingskinder Anspruch auf einen Platz?

  • Organisation - Wie werden die Kinder auf die Kitas verteilt?

Hilfe für Flüchtlinge

  • Ich will helfen

  • Ich will Flüchtlingen bei der ersten Orientierung helfen

  • Ich will spenden

  • Ich habe Wohnraum anzubieten

  • Ich brauche Infos über Flüchtlingsunterkünfte

  • Ich suche Arbeit für Flüchtlinge

  • Ich brauche Zahlen und Fakten

Glossar: Asyl, Duldung, Residenzpflicht

  • Wer darf bleiben? Asyl und Flüchtlingsschutz

  • Einreise über sichere Länder: Drittstaaten

  • Der Weg zum Asyl: Das Asylverfahren

  • Dürfen Asylbewerber reisen? Die Residenzpflicht

  • Sitzen und Warten: Die Arbeitserlaubnis

  • Asylantrag angenommen: Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnis

  • Wenn ein Asylantrag abgelehnt wird: Ausreise und Abschiebung

  • Abschiebungsverbot und Abschiebungsschutz

  • Duldung

  • Bleiberecht

  • § 23 AufenthG: Aufenthaltsgewährung durch das Land

Fragen und Antworten zum Thema Flüchtlinge und Studium

  • Können Flüchtlinge überall studieren?

  • Welche Flüchtlinge können studieren?

  • Müssen Flüchtlinge mit ihrem Studium wieder bei Null anfangen?

  • Wie sieht es mit den sprachlichen Barrieren aus?

  • Fallen für Flüchtlinge Einschreibegebühren an?

  • Wann erhalten Flüchtlinge Bafög?

  • Gibt es eine Konkurrenz zu deutschsprachigen Bewerbern in NC-Fächern?

  • Ein Großteil der Studienplätze ist zulassungsbeschränkt. Wie können die Flüchtlinge dennoch studieren?

  • Wird es mehr englischsprachige Studiengänge geben?

Weitere Meldungen

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  • Traumatisierte Flüchtlinge 

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  • Enes Ünlüktürk (Bild: rbb/Tina Friedrich)

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  • Außenansicht der Blumenhalle. Hier sollen Hunderte Flüchtlinge untergebracht werden. Die Halle wurde entworfen und entwickelt von Gorenflos Architekten, Berlin (Quelle: Matthias Gorenflos/Gorenflos Architekten)

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  • Hangar 5 im ehemaligen Flughafen Tempelhof (Quelle: rbb / Nina Amin)

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  • Flughafen Tempelhof in Berlin (Quelle: imago / ZUMA Press)

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    Flüchtlinge werden bald in Tempelhof registriert

    Bislang werden ankommende Flüchtlinge im Polizeigebäude in der Kruppstraße in Moabit registriert. Das soll sich laut Sozialsenator Czaja bald ändern. Weil die Polizei das Gebäude selbst benötigt, wird derzeit Hangar 5 im früheren Flughafen Tempelhof für diese Zwecke umgebaut. Auch Hangar 6 und 7 sollen neu genutzt werden.

  • Flüchtlingsunterkunft am Olympiapark in die Messehalle (Quelle: rbb/Rudolf Harbig)

    Flüchtlinge in die Messehalle umgezogen  

    Turnhallen auf dem Olympiagelände in Berlin wieder leer

    Die Turnhallen in Berlin sollen nach dem Willen des Senats wieder dem Sport zur Verfügung gestellt werden. Der erste Schritt dahin ist vollbracht. Nach rbb-Informationen haben alle Flüchtlinge die Leistungszentren auf dem Olympiagelände wieder verlassen. Rund 600 Menschen wohnen jetzt in der Messehalle 26 am Funkturm.

  • Asylanten warten in einem Amt in Berlin. (Quelle: Britta Pedersen/dpa)

    Neue Anlaufstelle für Zuwanderer in Berlin 

    "Da ist man dann dreimal willkommen geheißen"

    Im vergangenen Jahr sind rund 50.000 Geflüchtete nach Berlin gekommen, außerdem viele Zuwanderer, die hier arbeiten wollen. Um ihnen allen beim Neustart zu helfen, baut der Senat derzeit ein "Willkommenszentrum". Es soll Licht in den Angebots-Dschungel bringen – doch laut Opposition könnte es eher zur Verwirrung beitragen. Von Nina Amin

  • Zahlreiche Betten stehen am 12.09.2015 in Berlin in einer großen Sporthalle am Olympiapark im Stadtteil Charlottenburg für die Unterbringung von Flüchtlingen. (Quelle: dpa)

    Umzug in Messehalle für Montag angesetzt 

    600 Flüchtlinge verlassen Sporthallen auf Olympia-Gelände

    Der Senat löst sein Versprechen ein: Die ersten Sporthallen, die zu Flüchtlingsunterkünften umfunktioniert waren, werden wieder frei - am Montag die beiden Leistungszentren auf dem Olympiagelände. Umziehen sollen die Geflüchteten allerdings an einen Ort, der schon mal Notunterkunft war, aber geräumt werden musste.

  • Die aus Damaskus stammende Syrerin Rita Albahri führtin Berlin durchs Deutsche Historische Museum (Quelle: dpa)

    Kulturstaatsministerin lässt Geld springen  

    Flüchtlingsguides führen weiter Geflüchtete durch Museen

    Sei führen durch das Pergamonmuseum, aber auch durch das Deutsche Historische Museum und sie kommen aus Syrien und dem Irak. Die Flüchtlingsguides, die andere Geflüchtete durch die Museumsinsel führen, dürfen weitermachen. Das Projekt ist so erfolgreich, dass die Kulturstaatsministerin mehr als 85.000 Euro dafür springen lässt.  

  • Ein Feuerwehrmann bei einem Brandeinsatz. (Quelle: imago/7aktuell)

    Brandursache in Berlin-Spandau noch unklar 

    Zwei Verletzte bei Brand in Flüchtlingsunterkunft

    Bei einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Spandau sind zwei Menschen leicht verletzt worden. Rund 800 Bewohner mussten wegen des starken Rauchs das Gebäude vorübergehend verlassen, die Folgen sind jedoch glimpflicher als zunächst befürchtet. Brandstiftung von außen erscheint laut Polizei unwahrscheinlich.

  • Kochgruppe der Berliner Initiative "Give Something Back to Berlin" (Quelle: GSBTB/dpa)

    "Give Something Back to Berlin" 

    Initiative für soziales Miteinander ausgezeichnet

    Zunächst war die Sozial-Plattform "Give Something Back to Berlin" dafür gedacht, Kontakte zu knüpfen und sich ehrenamtlich zu engagieren. Mit den Flüchtlingen sind zahlreiche weitere Projekte hinzugekommen. Jetzt wurde dieses Engagement mit einem Preis der UN ausgezeichnet.

  • Vier Männer sitzen vor einem Container in Berlin (Quelle: dpa)

    Wohnraum für Flüchtlinge in Berlin  

    Senat legt neue Unterkunftsliste vor

    Schon seit Monaten streiten Senat und Bezirke über die 68 Standorte für die MUFs und Containerdörfer in Berlin. Nun legt der Senat eine neue Liste vor, die am Mittwoch definitiv im Abgeordnetenhaus beschlossen werden soll. Aber - wer hätte das gedacht - Änderungen sind immer noch möglich.

  • Karneval der Geflüchteten des Bündnisses: "My Right Is Your Right! Mein Recht ist dein Recht" am 20.03.2016 in Berlin (Quelle: imago/Piero Chiussi)

    Initiatoren zeigen sich enttäuscht  

    Berliner Flüchtlingsprojekt weist Antisemitismusvorwürfe zurück

    Nach den Antisemitismusvorwürfen gegen den "Refugee Club Impulse" und der Entscheidung, dem Berliner Flüchtlingsprojekt kein Fördergeld zu zahlen, haben sich die Verantwortlichen erstmals geäußert. Man sei enttäuscht, heißt es in einer Stellungnahme. Israelfeindlich sei man genauso wenig wie rassistisch oder homophob.

  • Archivbild: Das Baustellenschild steht in Berlin vor dem Containerdorf für Flüchtlinge in Köpenick (Quelle: dpa)

    Sieben Standorte stehen fest 

    Berlin erteilt Bauaufträge für 30 Flüchtlingscontainerdörfer

    Monatelang diskutieren der Berliner Senat und die Bezirke schon über die Standorte der neuen Flüchtlingscontainer. Jetzt legten sie sich auf sieben fest. In zwei Monaten soll der erste Wohncontainer eröffnet werden. Für insgesamt 30 Container hat die Stadt die Bauaufträge vergeben.

  • Ein geflüchteter Mensch hält seine Wartemarke fürs Lageso in der Hand (Quelle: rbb/Julia Camerer)

    Junger Afghane ringt mit dem Berliner Lageso 

    Wenn die Tage aus Warten bestehen

    Die Lage am Berliner Lageso hat sich deutlich entspannt, längst campieren keine Flüchtlinge mehr draußen auf dem Gelände. Das heißt aber nicht, dass nicht mehr gewartet wird. Julia Camerer hat einen jungen Asylbewerber einen Tag am Lageso begleitet.

  • Die "querstadtein"-Guides Arij und Samer (Quelle: rbb / Nina Klippel)

    Flüchtlinge zeigen bei "querstadtein" ihr Berlin 

    Über die "Arab Street" zum "Hermann"

    Berlin aus einer neuen Perspektive zu zeigen, ist das Ziel von "querstadtein". Seit zwei Jahren zeigen ehemalige Obdachlose bei Stadtführungen ihr Berlin. Seit Mittwoch geben auch Flüchtlinge solche Führungen und erklären, welche Orte für sie am wichtigsten sind und warum etwa die Neuköllner Sonnenallee für sie "Arab Street" heißt. Von Nina Klippel

  • Das Berliner ICC am Messedamm in Charlottenburg (Quelle: imago/STPP)

    Neue Funktion für ehemaliges Kongresszentrum 

    Czaja: ICC ab 20. Mai "Leistungszentrum" für Flüchtlinge

    Seit Dezember letzten Jahres wird das ehemalige Kongresszentrum ICC als Flüchtlingsunterkunft genutzt. Ab 20. Mai sollen Flüchtlinge dort die ihnen zustehenden Sozialleistungen abholen können, das hat der Sozialsenator Mario Czaja am Dienstag im rbb angekündigt.  

  • Der Regierende Bürgermeister Michael Müller, Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Frauen und Integration, und Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt (alle SPD, von links nach rechts) (Quelle: dpa)

    Dialog-Konferenz in Berlin 

    Müller: "Bei der Integration müssen alle mithelfen"

    Die Eingliederung von Flüchtlingen ist eine Mammutaufgabe. "Es geht darum, sich jetzt zu engagieren und nicht zuzugucken", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Müller am Dienstag bei der ersten Dialog-Konferenz zum "Masterplan Integration". Vertreter von Politik, Wirtschaft und Sozialverbänden berieten dort konkrete Integrationsschritte.  

  • Archivbild: Eine Frau und ein Kind gehen am 12.09.2015 in Berlin durch eine große Sporthalle am Olympiapark im Stadtteil Charlottenburg. Hier wurden seit dem 11.09.2015 rund 550 Flüchtlinge untergebracht (Quelle: Kay Nietfeld/dpa)

    Pläne des Senats 

    Sieben Turnhallen werden im Mai geräumt

    Nach dem starken Rückgang der Flüchtlingszahlen soll in den Berliner Turnhallen bald wieder Sport getrieben werden. Im Mai werden unter anderem die beiden Leistungszentren des Landessportbundes auf dem Olympiagelände geräumt, bis Ende des Jahres sollen alle Berliner Hallen wieder frei sein. Sozialsenator Czaja nannte allerdings Bedingungen dafür.  

  • Deemah Tesare (Quelle: rbb/Brandenburg)

    Komplizierte Bewerbungsverfahren, hohe Kosten und kaum Plätze 

    Flüchtlingen wird das Studieren ziemlich schwer gemacht

    Als Flüchtling in Berlin und Brandenburg einen Studienplatz zu bekommen, ist in vielen Fächern so gut wie unmöglich: Die Bewerbung ist teuer, kompliziert und wegen zu weniger Studienplätze oft nahezu aussichtslos. Die Politik sieht nur wenig Handlungsbedarf - und wenn überhaupt, dann nur, wenn Geld da ist. Von Klaas-Wilhelm Brandenburg

  • Flüchtlingsunterkunft Thielallee (Dahlem); BAußenansicht von der Straße; Foto: Tatiana Brasching/radioBERLIN 88,8

    Konzept sorgt bei Berlinern für Diskussionen 

    Senat plant "Campus" für 1.000 Flüchtlinge in Dahlem

    350 Flüchtlinge sind derzeit an der Thielallee in Berlin-Dahlem untergebracht - demnächst sollen es 1.000 sein. Am Donnerstagabend präsentierte Sozialsenator Czaja sein Konzept für einen "Campus der Integration" - und löste damit bei den Anwohnern sehr unterschiedliche Reaktionen aus. Von Tatiana Brasching

  • Flüchtlinge warten am 23.02.2016 an einem Zelt vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) in Berlin auf ihren Termin. (Quelle: rbb)

    rbb exlusiv | Ansiedlung in Charlottenburg 

    Standort für neues Flüchtlingsamt offenbar gefunden

    Für die neue Behörde, die sich in Zukunft um alle Flüchtlingsfragen kümmern soll, ist offenbar ein Standort gefunden. Nach rbb-Informationen soll die Lageso-Ausgliederung in Charlottenburg angesiedelt werden. Die endgültige Entscheidung muss aber der Hauptausschuss treffen, sagte Sozialsenator Czaja dem rbb.

  • Flüchtlinge haben im Fanhaus von Union Berlin eine Notunterkunft gefunden. (Quelle: rbb)

    Der "Masterplan Integration und Sicherheit" des Berliner Senat  

    Nicht mehr als eine leere Hülle?

    80.000 Flüchtlinge wurden im vergangenen Jahr in Berlin registriert. Die Menschen mit Bleiberecht sollen jetzt möglichst schnell in die Gesellschaft integriert werden. Der Berliner Senat hat dafür einen Masterplan entwickelt. Doch Anspruch und Wirklichkeit driften teilweise ziemlich weit auseinander. Von Agnes Taegener

Symbolbild: Eine Gruppe Flüchtlinge (Quelle: dpa)

- Asyl, Duldung, Residenzpflicht - was bedeutet was?

Wer hat eigentlich ein Recht auf Asyl in Deutschland? Was bedeutet der Begriff "Duldung"? Und wie geht es weiter, wenn ein abgelehnter Asylbewerber nicht in sein Heimatland zurückkehren kann? Eine kurze Begriffserklärung von rbb online.

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