Ariana aus Syrien geht am 30.07.2014 mit einem Verwandten über den Hof in einem Flüchtlingsheim in Berlin-Hellersdorf (Quelle: dpa)

Flüchtlingsheim in Berlin-Hellersdorf - Heimbetreiber PeWoBe vor dem Rausschmiss

Der Verein "Hellersdorf hilft" spricht von skandalösen Zuständen im Flüchtlingsheim in der Maxie-Wander-Straße. Der Bezirk fordert die Ablösung des Heimbetreibers, dieser weist alle Vorwürfe als haltlos zurück: Mittlerweile wurden die Qualitätsprüfer vom LaGeSo auf den Plan gerufen, der Senat steht unter Zugzwang. Von Thomas Rautenberg

Rund 20 alleinreisende Flüchtlinge campieren am 27.07.16 vor dem ICC, weil sie statt in Notunterkünften in regulären Heimen untergebracht werden wollen. (Quelle: rbb/Robin Avram)

Bezirk will Camp nicht dulden - Geflüchtete protestieren weiter vor dem ICC

Seit einer Woche campieren Geflüchtete vor dem ICC, weil sie nicht länger in Notunterkünften untergebracht werden wollen. Für Familien hat das Lageso inzwischen eine bessere Unterbringung gefunden - aber für die rund 20 alleinreisenden Männer gebe es keine andere Option. Der Bezirk will weitere Übernachtungen nicht dulden. Von Robin Avram

Claudia Langeheine, die Leiterin des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) (Quelle: Paul Zinken/dpa)

Langeheine wird Leiterin - Landesamt für Flüchtlingsfragen bekommt 550 Mitarbeiter

Nicht mehr das oft kritisierte Lageso ist ab August für Flüchtlingsfragen in Berlin zuständig, sondern Claudia Langeheine, bisher Chefin des Amtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten. Sozialsenator Czaja bestätigte nun, dass sie zum 1.August die Leiterin des neuen zuständigen Landesamtes wird. Allerdings fehlt ihr noch Personal.

Wartende Flüchtlinge vor dem Berliner Lageso im Oktober 2015 (Quelle: dpa/Michael Kappeler)

Frust bei männlichen Flüchtlingen - "Die Lage könnte implodieren"

Die Messerattacke in einem Zug bei Würzburg sorgt für eine Debatte über Terrorgefahr in Deutschland - auch über die Situation der Flüchtlinge wird diskutiert. Wer keine Perspektive hat, ist leicht zu radikalisieren, so die Annahme. Der Berliner Unterkunftsbetreiber Friedrich Kiesinger sieht vor allem die Arbeitssenatorin in der Pflicht. Von Oliver Soos

Zahlen und Fakten

  • Zahlen - Wie viele Flüchtlinge kommen?

  • Ankunft - Wie funktioniert die Aufnahme der Flüchtlinge?

  • Andrang - Wie viele Flüchtlinge kommen pro Tag in die Erstaufnahme?

  • Status quo - Wie viele Flüchtlinge sind offiziell registriert?

  • Verteilung - Wie werden die Flüchtlinge auf Bezirke und Landkreise verteilt?

  • Wohnen - Wer muss dafür sorgen, dass Unterkünfte zur Verfügung stehen?

  • Unterkunft - Wo werden die Flüchtlinge untergebracht?

  • Unterbringung - Wer zahlt?

  • Wohnort - Welchen Einfluss hat ein Asylbewerber darauf?

  • Jobs - Dürfen Flüchtlinge arbeiten?

  • Geld - Wieviel bekommt ein Flüchtling im Monat?

  • Geldquelle - Wie bekommen Asylbewerber ihr Geld?

  • Smartphone - Haben sie einen Anspruch darauf?

  • Krankheit - Sind Asylbewerber versichert?

  • Kita - Flüchtlingskinder Anspruch auf einen Platz?

  • Organisation - Wie werden die Kinder auf die Kitas verteilt?

Hilfe für Flüchtlinge

  • Ich will helfen

  • Ich will Flüchtlingen bei der ersten Orientierung helfen

  • Ich will spenden

  • Ich habe Wohnraum anzubieten

  • Ich brauche Infos über Flüchtlingsunterkünfte

  • Ich suche Arbeit für Flüchtlinge

  • Ich brauche Zahlen und Fakten

Glossar: Asyl, Duldung, Residenzpflicht

  • Wer darf bleiben? Asyl und Flüchtlingsschutz

  • Einreise über sichere Länder: Drittstaaten

  • Der Weg zum Asyl: Das Asylverfahren

  • Dürfen Asylbewerber reisen? Die Residenzpflicht

  • Sitzen und Warten: Die Arbeitserlaubnis

  • Asylantrag angenommen: Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnis

  • Wenn ein Asylantrag abgelehnt wird: Ausreise und Abschiebung

  • Abschiebungsverbot und Abschiebungsschutz

  • Duldung

  • Bleiberecht

  • § 23 AufenthG: Aufenthaltsgewährung durch das Land

Fragen und Antworten zum Thema Flüchtlinge und Studium

  • Können Flüchtlinge überall studieren?

  • Welche Flüchtlinge können studieren?

  • Müssen Flüchtlinge mit ihrem Studium wieder bei Null anfangen?

  • Wie sieht es mit den sprachlichen Barrieren aus?

  • Fallen für Flüchtlinge Einschreibegebühren an?

  • Wann erhalten Flüchtlinge Bafög?

  • Gibt es eine Konkurrenz zu deutschsprachigen Bewerbern in NC-Fächern?

  • Ein Großteil der Studienplätze ist zulassungsbeschränkt. Wie können die Flüchtlinge dennoch studieren?

  • Wird es mehr englischsprachige Studiengänge geben?

Weitere Meldungen

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  • Eine der drei Hallen auf dem Vorfeld ist jetzt für Sport freigegeben (Quelle: rbb/Nina Amin)

    Weitere Flüchtlinge ziehen ein 

    In den Tempelhofer Hangars wird es noch voller

    Am Samstag ziehen weitere 120 Flüchtlinge aus der Jahnsporthalle in die Hangars im Flughafen Tempelhof. Dann leben in der provorischen Unterkunft 1.300 Menschen. Zwar ist mittlerweile vieles sehr gut organisiert, doch es fehlt noch immer an Platz, an psychosozialer Betreuung und an Perspektiven für die Bewohner. Von Nina Amin

  • Ein Schüler in einer Flüchtlingsklasse hält einen Bleistift in der Hand (Quelle: Arno Burgi/dpa)

    110 Mio. Euro pro Jahr für Integration von Flüchtlingen 

    Berlin kann Masterplan mit Bundesgeldern finanzieren

    Nicht so viel wie erhofft, aber dennoch ein ganzer Batzen: 110 Millionen Euro bekommt Berlin voraussichtlich jährlich vom Bund, um die Integration von Flüchtlingen zu finanzieren. Laut Finanzsanator Kollatz-Ahnen reicht das, um den ganzen "Masterplan für Integration" umzusetzen.

  • Archivbild: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Wirtschaftsminister, SPD-Chef Sigmar Gabriel (SPD, M) und Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU, M,r) beraten am 31.05.2016 in Berlin im Kanzleramt mit den Ministerpräsidenten über die EEG-Reform. (Quelle: dpa/Maurizio Gambarini)

    Positive Stimmen aus Berlin und Brandenburg  

    Bund gibt sieben Milliarden Euro für die Integration

    Nach monatelangem Streit haben sich Bund und Länder am Donnerstag geeinigt, wie die Kosten für die Integration von Flüchtlingen aufgeteilt werden. Danach erhalten die Länder in den kommenden drei Jahren insgesamt sieben Milliarden Euro zusätzlich. Für Brandenburgs Ministerpräsident Woidke ist damit ein "erstes Ziel" erreicht.

  • Archivbild: Abschiebung von Asylbewerbern an einem Flughafen (Quelle: dpa/Patrick Seeger)

    Henkel: mehr als 1.000 Menschen im ersten Halbjahr 

    Zahl der Abschiebungen aus Berlin hat sich verdreifacht

    Berlin hat Tausende Flüchtlinge aufgenommen - doch nicht alle durften bleiben. Im ersten Halbjahr in 2016 wurden hier rund 1.000 Menschen abgeschoben. Das sind dreimal so viele wie im selben Zeitraum des Vorjahres.

  • Hozaifa Al-Hazwani sitzt lachend auf einem Stein in Berlin (Quelle: rbb/Abendschau)

    Ein Jahr Flüchtlingskrise | Porträt Hozaifa Al-Hazwani 

    "Ich denke nur ans Abitur"

    Vor rund einem Jahr kamen immer mehr Menschen über das Mittelmeer. Irgendwann im Sommer wurden die Unterkünfte knapp, dann begann auch das Chaos am Lageso. Florian Eckardt hat Hozaifa Al-Hazwani getroffen, der vor über einem Jahr aus Syrien nach Berlin flüchtete. In dieser Zeit hat er viel erlebt - und er hat Pläne für die Zukunft.

  • Der ehrenamtlicher Helfer Torsten S. (Quelle: rbb/Abendschau)

    Ein Jahr Flüchtlingskrise | Porträt Torsten S. 

    "Ich konnte nicht wegschauen"

    Als tausende Flüchtlinge im letzten Jahr nach Berlin kamen, war ihr erstes Ziel das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Moabit. Da herrschten chaotische Zustände. Mit dem Nötigsten versorgt wurden sie von ehrenamtlichen Helfern. Auch Torsten S. kümmerte sich um die Geflüchteten - ihre Schicksale bewegen ihn noch heute. Von Norbert Siegmund

  • Ein Flüchtling aus Ägypten hält am 19.11.2015 in der Registrierungsstelle für Flüchtlinge in Berlin seinen Fragebogen, auf dem die ersten beiden Stationen seiner Registrierung mit einem gelben und einem roten Aufkleber markiert sind (Quelle: dpa / Soeren Stache).

    Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 

    Bitte kommen Sie vorgestern

    Die Anhörung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), ist für Asylsuchende der wichtigste Termin: Sie müssen ihre Fluchtgründe den Entscheidern darlegen. Monatelang warten sie auf diesen Termin - und verpassen ihn dann unfreiwillig wegen einer Panne der Behörde. Von Anna Corves

  • U-Bahnstation Mierendorffplatz in Berlin (Quelle: imago)

    Außenstelle für Akademiker nahe Mierendorffplatz 

    Ausländerbehörde jetzt mit Zweigstelle in Charlottenburg

    Um den Hauptstandort der Ausländerbehörde in Moabit zu entlasten, gibt es seit Montag eine Außenstelle der Behörde: In Charlottenburg erhalten ab jetzt vor allen Dingen hochqualifizierte Akademiker und Studenten ihre Aufenthaltserlaubnis. Übergangsweise ist die Zweigstelle auch für Unternehmensgründer aus dem Ausland zuständig.

  • Flüchtlinge warten am 09.12.2015 vor dem Landesamt fuer Gesundheit und Soziales in Berlin-Moabit (Quelle: imago/CommonLens)

    "Abstimmungen noch nicht abgeschlossen" 

    Noch keine Einigung über Ankunftszentrum für Flüchtlinge

    Seit langem ist ein Ankunftszentrum für Asylsuchende in Berlin geplant. Als Standorte kämen der Hangar 5 des ehemaligen Flughafen Tempelhofs oder das Rathaus Wilmersdorf in Frage. Doch die Senatsverwaltung und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge haben sich noch nicht geeinigt.

  • Die syrische Schauspielerin May Skaf (r) spricht am 28.06.2016 vor dem Gorki-Theater in Berlin im Rahmen der Aktion "Flüchtlinge fressen" des Zentrums für politische Schönheit zu den Anwesenden (Quelle: dpa/Rainer Jensen)

    Nach fast zwei Wochen 

    Kunstaktion "Flüchtlinge fressen" endet unblutig

    Die umstrittene Kunstaktion "Flüchtlinge fressen" ist am Dienstagabend vor dem Berliner Maxim-Gorki-Theater unblutig zu Ende gegangen. Die syrische Schauspielerin sagte die Aktion vor dem Tigerkäfig in einer dramatischen Rede ab. Anschließend lenkten die Initiatoren die mediale Aufmerksamkeit auf eine ganz reale Fluchtgeschichte.

  • Unterricht für Flüchtlingskinder (Quelle: Imago / Olaf Döring)

    Streit um Lehrertarif 

    Senat beteuert: Keine Gehaltskürzung für Integrationslehrer

    Sie unterrichten an Berliner Schulen und unterstützen die Integration von Kindern aus Flüchtlingsfamilien. Doch nun droht Streit um die Gehälter für Lehrer sogenannter Willkommensklassen. Laut GEW will das Land eine umstrittene Tarifregelung anwenden, um die Lehrer geringer zu entlohnen. Doch der Senat dementiert.

  • Aktion Zentrum für Politische Schönheit / Öffentlicher Untergang / Das Recht auf Widerstand (Quelle: dpa/ Jörg Carstensen)

    "Flüchtlinge fressen" vor dem Gorki-Theater 

    "Jeder weiß, dass niemand gefressen wird"

    Die Aktivisten des "Zentrums für politische Schönheit" sorgen wieder für Aufmerksamkeit: Am Dienstagabend wollen sie ihre umstrittene Aktion "Flüchtlinge fressen" zu Ende bringen. Vor dem Maxim-Gorki-Theater in Berlin-Mitte steht immer noch ein Käfig mit vier lebendigen Tigern. Obwohl jeder weiß, dass dort niemand gefressen wird. Von Oliver Soos

  • Ein Tigergehege mit der Aufschrift "Flüchtlinge Fressen" ist am 22.06.2016 in Berlin vor dem Maxim Gorki Theater aufgebaut (Quelle: dpa/Maurizio Gambarini)

    Finale der ZPS-Kunstaktion am Dienstag 

    Air Berlin sagt Sonderflug für Aktion "Flüchtlinge fressen" ab

    Als Höhepunkt der Kunstaktion "Flüchtlinge fressen" sollte am Dienstagabend eine Air Berlin-Maschine mit hundert Flüchtlingen auf dem Flughafen Tegel landen. Doch daraus wird nichts: Die Fluggesellschaft hat den Sonderflug jetzt gekündigt. Das "große Fressen" soll trotzdem stattfinden.

  • Mit diesem Flugzeug, der "Joachim 1", plant das "Zentrum für politische Schönheit" Flüchtlinge einzufliegen (Quelle: Alexander Lehmann | Zentrum für Politische Schönheit)

    ZPS setzt Aktion "Flüchtlinge fressen" fort 

    "Das Flugzeug wird einfliegen - so oder so"

    Das "Zentrum für politische Schönheit" trommelt weiter für seine Aktion gegen das Einreiseverbot für Flüchtlinge. Wie angekündigt werde nächste Woche ein Flugzeug mit 100 Flüchtlingen in die Bundesrepublik einfliegen, hieß es vom ZPS. Die Bundesregierung warnte vor "strafbewehrten" Aktionen.

  • Tigerkäfig vor dem Maxim Gorki Theater, aufgebaut vom Zentrum für politische Schönheit (Quelle: imago/Rolf Zöllner)

    Künstlergruppe lässt Aktion "Flüchtlinge fressen" weiterlaufen 

    Der Tigerkäfig vorm Gorki bleibt stehen

    Die Genehmigung hat das Bezirksamt zurückgezogen - das "Zentrum für politische Schönheit" will dennoch die Tiger-Arena am Gorki Theater nicht abzubauen. Im Gegenteil: Die Künstler halten daran fest, dass sich eine Freiwillige von einem Tiger fressen lassen soll. Inzwischen gibt es neben dem Bezirksamt aber weitere Hürden.

  • Ein Käfig mit Tigern "Flüchtlinge Fressen" vor dem Maxim Gorki Theater in Berlin (Quelle: imago/Rolf Zöllner)

    "Flüchtlinge fressen" soll trotz Behörden-Veto weitergehen 

    "Wir bauen gar nichts ab"

    Das Kunstprojekt "Flüchtlinge fressen" könnte schon bald vor dem Berliner Verwaltungsgericht landen. Denn das "Zentrum für Politische Schönheit" und das Gorki Theater wollen den umstrittenen Tiger-Käfig in Mitte nicht abbauen. Das Straßen- und Grünflächenamt hatte seine Genehmigung am Dienstag zurückgezogen.

  • in Mann in Römer-Kostüm und ein Tiger sind Teil der Aktion "Flüchtlinge fressen" vom Berliner Zentrum für Politische Schönheit. (Quelle: rbb / Markus Streim)

    Umstrittene Tiger-Aktion am Gorki Theater 

    "Ich werde mich von Europa fressen lassen"

    Das "Zentrum für Politische Schönheit" macht ernst: Die Künstler präsentierten am Montag eine Freiwillige, die sich in der Tiger-Arena am Gorki-Theater fressen lassen will - wenn nicht 100 syrische Flüchtlinge aus der Türkei nach Berlin ausgeflogen werden. Kultur-Staatssekretär Renner hat sich inzwischen hinter die Kunstaktion gestellt. 

  • Ein Tiger geht am Donnerstag (16.06.2016) in einem Aufbau der Aktion "Flüchtlinge Fressen - Not und Spiele". Die Gruppe Zentrum für politische Schönheit sucht in einer Kunstaktion Flüchtlinge, die sich fressen lassen (Quelle: imago/CommonLens)

    Neueste Aktion vom Zentrum für politische Schönheit 

    Innenministerium findet #FluechtlingeFressen zynisch

    Das Bundesinnenministerium hat die Künstleraktion "Flüchtlinge Fressen" als "zynisch" bezeichnet. Das "Zentrum für politische Schönheit" will am Montag zwei Geflüchtete präsentieren, die sich angeblich von vier Tigern vorm Berliner Maxim Gorki Theater fressen lassen wollen - es sei denn, die Bundesregierung ändert ihre Einreisepolitik.

  • Die Facebookseite des Vereins Hellersdorf hilft e.V. (Quelle: Screenshot Facebookseite "Hellersdorf hilft e.V.")

    Mitglieder von "Hellersdorf hilft" bedroht 

    Online-Hetzer muss ein Jahr ins Gefängnis

    Er hatte mit seinen "Nazikumpels" und "Abfackeln" gedroht: Ein 39-Jähriger muss für seine Drohungen gegen die Flüchtlingsorganisation "Hellersdorf hilft" ein Jahr ins Gefängnis. Der Mann ist mehrfach vorbestraft. 2014 hatte er mit einer Bombendrohung eine Feier von Ex-Kanzler Gerhard Schröder gestört.

  • Menschen stehen am Donnerstag (16.06.2016) vor dem Aufbau der Aktion "Flüchtlinge Fressen - Not und Spiele" mit libyschen Tigern (Quelle: imago/CommonLens)

    Künstlergruppe 

    Die Aktionen des Zentrums für Politische Schönheit

    Die Künstlergruppe "Zentrum für Politische Schönheit" sorgt wieder einmal für Aufsehen: Eine Arena mit Tigern vor dem Maxim-Gorki-Theater. Migranten sollen sich dort fressen lassen. Nicht das erste provokante Projekt der Gruppierung. Eine Chronologie

  • Ein Tiger geht am Donnerstag (16.06.2016) in einem Aufbau der Aktion "Flüchtlinge Fressen - Not und Spiele" in einem Käfig vorm Gorki Theater entlang (Quelle: imago/CommonLens)

    Neue Aktion des "Zentrums für politische Schönheit" 

    "Wir suchen Flüchtlinge, die bereit sind, sich fressen zu lassen"

    Das "Zentrum für politische Schönheit" hat eine neue provokante Aktion gestartet: Aktivisten haben in Berlin-Mitte eine Arena mit vier Tigern aufgebaut. Das Künstlerkollektiv ruft nun Migranten auf, sich dort fressen zu lassen - sollte die Bundesregierung Flüchtlinge weiterhin nicht einfliegen lassen.

  • Baumaterialen stehen auf der Baustelle eines modularen Fertigbaus (MUF). (Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt)

    Fertighäuser für Flüchtlinge jetzt im Bau 

    "Wir stampfen eine ganze Stadt aus dem Boden"

    Zehn statt sechzig, aber wenigstens geht es jetzt los: In Berlin werden seit Donnerstag die ersten Fertighäuser für Flüchtlinge errichtet - Wohnungen, Waschzimmer, Spielplätze sollen an einem Standort entstehen. Und es gibt auch schon Pläne, was in zehn Jahren aus den Modulbauten werden könnte.

  • Ein Flüchtling in der Lernwerkstatt unter professioneller Anleitung an einem Werkstück, Foto (c): dpa - Bildfunk

    Kosten für Flüchtlinge 

    "Die Gelder verschwinden nicht in einem schwarzen Loch"

    Wenn ein Flüchtling nach Deutschland kommt, müssen Länder und Kommunen zunächst in die Kassen greifen. Deswegen verhandeln am Donnerstag die Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Merkel über mehr Geld. Doch nur die Kosten zu sehen, greift zu kurz, meint das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung. Von Oliver Soos

Symbolbild: Eine Gruppe Flüchtlinge (Quelle: dpa)

- Asyl, Duldung, Residenzpflicht - was bedeutet was?

Wer hat eigentlich ein Recht auf Asyl in Deutschland? Was bedeutet der Begriff "Duldung"? Und wie geht es weiter, wenn ein abgelehnter Asylbewerber nicht in sein Heimatland zurückkehren kann? Eine kurze Begriffserklärung von rbb online.

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