Zimmer in der Notunterkunft THF im ehemaligen Flughafen Tempelhof am 28.11.2016 (Quelle: rbb/Thomas Blecha)

Leben in den Hangars - Die Vergessenen von Tempelhof

Mehr als 1.000 Geflüchtete leben noch in den Hangars in Tempelhof. Viele werden dort ihr zweites Weihnachten verbringen. Auf andere Unterkünfte müssen sie noch warten - die Containerdörfer auf dem Vorfeld sind nicht vor Frühjahr 2017 fertig. Von Nina Amin

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  • Der Auszug aus den Turnhallen Berlin steht für Flüchtlinge an (Quelle: dpa/Kay Nietfeld)

    Rechtsprobleme bei Betreibersuche 

    Tausende Flüchtlinge erleben Weihnachten in Turnhallen

    Noch immer leben in Berlin mehr als 3.000 Flüchtlinge in Turnhallen. Und das wohl auch über Weihnachten und den Jahreswechsel, obwohl neue Unterkünfte fast bezugsfertig sind. Doch diese Unterkünfte brauchen Betreiber - und hier gibt es juristischen Streit.

  • Berliner Feuerwehr und zivile Helfer errichten gemeinsam in einer Turnhalle (Quelle: imago/snapshot)

    Noch immer 40 Turnhallen mit Flüchtlingen belegt 

    Bei den Sportvereinen wächst der Frust

    Es brodelt im Berliner Breitensport: Viele Turnhallen können von den Vereinen nicht wieder benutzt werden, weil sie nach der Unterbringung der Flüchtlinge nicht saniert wurden oder immer noch belegt sind. So wartet in Wilmersdorf eine Volleyball-Abteilung sehnsüchtig auf die Rückkehr in ihre Sporthalle. Von Jakob Rüger

  • Klaus Böger, Präsident des Landessportbundes Berlin (Quelle: imago/Stefan Zeitz)

    Interview | Flüchtlingsunterbringung in Sporthallen 

    "Das ist ein Versagen auf ganzer Linie"

    Sporthallen sind keine optimalen Unterkünfte für Flüchtlinge, darin dürften sich Berlins Senat und Landessportpräsident Klaus Böger einig sein. Wie schnell jedoch die Hallen wieder für die Sportvereine zugänglich gemacht werden, darüber gibt es heftigen Streit.

  • Containerdorf in Berlin-Hellersdorf (Quelle: rbb)

    Rot-Rot-Grün uneins über Containerdörfer 

    Aufbau von "Tempohomes" verzögert sich

    Temporäre Wohncontainer statt Turnhallen: Eigentlich sollten sie schon längst in ganz Berlin stehen, doch ihr Aufbau verzögert sich. Nach wie vor dienen deshalb 38 Sporthallen als Notquartiere für Flüchtlinge. Von Nina Amin

  • Notaufnahme für Füchtlinge im Hangar des ehemaligen Flughafens Berlin am 27.04.2016 (Quelle: imago/Cathrin Bach)

    Wohnraummangel in Berlin 

    Nach wie vor wohnen 37.000 Flüchtlinge in Sammelunterkünften

    Obwohl in diesem Jahr viel weniger Flüchtlinge nach Berlin kommen, müssen nach wie vor 37.000 Menschen in Sammelunterkünften wohnen. Allein 3600 Menschen schlafen noch immer in Turnhallen. Klicken Sie sich durch die Lage in Bezirken.

  • Eine Flüchtlingsfamilie aus dem Iran packt am 17.10.2016 in der Erstaufnahme Wünsdorf (Brandenburg) ihre Sachen aus. (Quelle: dpa/Bernd Settnik)

    Berlin-Brandenburg-Vereinbarung 

    Umquartierung von Flüchtlingen läuft nur schleppend an

    Erst gab es Verzögerung bei der Vereinbarung über die Aufnahme von Berliner Flüchtlingen in Brandenburg, jetzt läuft die Umsetzung nur schleppend an. Offenbar ist es nicht so einfach, Flüchtlinge zu finden, die die Kriterien beider Länder erfüllen.

  • Betten für Geflüchtete in den Hangars des Tempelhofer Felds (Quelle: dpa/Rainer Jensen)

    Streit um Unterkünfte für Geflüchtete 

    Mario Czaja will kein Containerdorf auf dem Tempelhofer Feld

    17 Millionen Euro für ein Containerdorf für Geflüchtete auf dem Tempelhofer Feld, das hält Sozialsenator Mario Czaja nicht für wirtschaftlich. Nun will er das Projekt stoppen. Seine Chancen dafür stehen allerdings schlecht. 

  • ARCHIV - Zahlreiche Betten stehen am 12.09.2015 in Berlin in einer großen Sporthalle am Olympiapark im Stadtteil Charlottenburg für die Unterbringung von Flüchtlingen (Quelle: dpa/Kay Nietfeld)

    Flüchtlinge sollen bis Sommer 2017 ausziehen 

    Zeitplan für Berliner Turnhallen scheitert erneut

    Erst hieß es Anfang September, dann Jahresende - jetzt verzögert sich die Räumung der Turnhallen in Berlin erneut. Derzeit leben noch mehrere Tausend Flüchtlinge in den Hallen. Bis Sommer 2017 will der Senat sie nun wieder für den Vereinssport flottmachen.

  • Ein aus Syrien geflohener Mann blättert in einer neu eröffneten Asylothek in einem Buch (Quelle: dpa/Klaus-Dietmar Gabbert)

    Bibliotheken kommen zu den Menschen  

    Bücherkisten für Berliner Flüchtlingsheime

    Die Berliner Bibliotheken bauen ihr Angebot für Flüchtlinge weiter aus. Demnächst soll es in Unterkünften in der ganzen Stadt Bücherboxen geben. Bereits jetzt nutzen Flüchtlinge die Bibliotheken rege. 5.200 Leseausweise sind schon herausgegeben worden.

  • Mobile Homes in Berlin-Hellersdorf (Quelle: rbb/Abendschau)

    Bezirk Marzahn-Hellersdorf will doch keinen Bau mehr 

    Streit um Flüchtlingsunterkunft in Biesdorf

    Aus den Sporthallen in Marzahn-Hellersdorf sind alle Geflüchteten inzwischen ausgezogen  - sie leben nun in einer neuen Unterkunft in der Zossener Straße. Diese reicht aus, sagt das Bezirksamt und will die Entscheidung für ein weiteres Heim in Biesdorf nun doch wieder rückgängig machen - der Senat aber will das nicht akzeptieren.

  • Eingang des Internationalen Congress Centrums (ICC) in Berlin am 20.05.2016 (Quelle: imago/Markus Heine)

    Leistungsstelle wird verlegt, NUK aufgelöst 

    ICC ab Februar wieder ohne Flüchtlinge

    Etwa 1.400 Flüchtlinge kommen derzeit täglich ins ICC in Berlin-Charlottenburg, etwa um Taschengeld zu beantragen. Weitere wohnen in dem Gebäude. Doch die Notunterkunft soll bald ausgedient haben, die Leistungsstelle zieht mit Verspätung in neue Räume.

  • Der Eingang des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten in Berlin (Quelle: dpa/Sophia Kembowski)

    Berlin-Westend 

    Bezugsfertige Flüchtlingsunterkunft darf nicht bezogen werden

    Während viele Flüchtlinge weiter in Sporthallen hausen, ist eine Unterkunft an der Heerstraße in Berlin-Westend eigentlich bezugsfertig. Aber das Haus steht leer. Die Vergabekammer muss mehrere Vorbehalte gegen den ausgewählten Betreiber prüfen.

  • Muslimische Familie unternimmt einen Spaziergang über die Felder (Quelle Archivbild: imago/Ralph Peters)

    Länder unterzeichnen Asylabkommen 

    Im Oktober kommen erste Berliner Flüchtlinge nach Brandenburg

    Am 17. Oktober sollen die ersten Asylsuchenden aus Berlin ins brandenburgische Wünsdorf ziehen. Berlin und Brandenburg haben jetzt endlich das länderübergreifende Abkommen unterzeichnet, über dessen Details schon seit Mai verhandelt wurde.

  • Brand Flüchtlingsunterkunft Berlin-Buch (Bild: rbb-Abendschau)

    Unterkunft brannte im August 

    Verdächtiger nach Brand von Flüchtlingsheim in Buch ermittelt

    Anfang August, mitten in der Nacht, bricht in einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Buch ein Feuer aus, sechs Bewohner erleiden Rauchvergiftungen. Schnell ist klar: Jemand hat das Feuer vermutlich gelegt. Jetzt hat die Polizei einen Verdächtigen ermittelt - hält sich aber bedeckt zu den Einzelheiten.

  • Wünsdorf - Erstaufnahmelager für Flüchtlinge auf dem ehemaligen Militärgelände, Foto (c): rbb/Magdalena Bienert

    Noch keine Berliner Asylsuchenden nach Brandenburg 

    Flüchtlingsdeal verzögert sich weiter

    Eigentlich sollten schon Anfang Juli 1.000 Berliner Asylsuchende nach Brandenburg umziehen, später war der Oktober geplant. Deutschlandweit wäre der Flüchtlingsdeal zwischen zwei Ländern eine Premiere. Doch die verzögert sich nun noch einmal.  

  • Jugendgruppe des Clubs für Leibesübungen (Quelle: rbb/Nina Amin)

    Sanierung der Turnhallen ist langwierig 

    "Dann geht der ganze Zirkus erst los"

    Immer noch leben mehr als 4.700 Flüchtlinge in Turnhallen. Dabei hat der Senat mehrmals betont, die Menschen sollten schnell in bessere Unterkünfte kommen. Doch der Freizug und die Sanierung von Sporthallen verzögert sich. Darunter leiden Flüchtlinge, die ohne Privatsphäre hausen müssen – und Sportler, die ihre Hallen brauchen. Von Nina Amin

  • Ein Polizeiwagen fährt am 28.09.2016 in Berlin auf das Gelände der Flüchtlingsunterkunft an der Kruppstraße. (Quelle: dpa/Paul Zinken)

    Nach tödlichen Polizeischüssen auf Flüchtling 

    Flüchtlinge aus Pakistan vorsorglich verlegt

    Nach den tödlichen Schüssen von Polizisten auf einen Flüchtling wird weiter zu dem Einsatz ermittelt. Der Mann war in einer Notunterkunft erschossen worden, als mit einem Messer auf den mutmaßlichen Vergewaltiger seines Kindes losgegangen war. Der Verdächtige ist in Haft, seine Landsleute bekamen inzwischen vorsorglich eine andere Unterkunft.

  • Ein Einsatzwagen der Polizei fährt mit eingeschaltetem Blaulicht durch Berlin (Quelle: imago/Ralph Peters)

    Randale in Flüchtlingsheim in Reinickendorf 

    50 Asylsuchende attackieren Sicherheitsleute

    Tödliche Schüsse an einer Flüchtlingsunterkunft in der Berliner Kruppstraße, Schlägerei in einem Heim in Potsdam - jetzt kam es erneut zur Eskalation: In Reinickendorf randalierten 50 Asylsuchende in der Nacht zu Donnerstag im Büro des Sicherheitsdienstes und attackierten die Mitarbeiter.

  • Polizist vor Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Moabit © dpa-Bildfunk

    Konfliktpotenzial in Massenunterkünften 

    Polizisten erschießen Flüchtling in Berlin

    In einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin soll sich ein 27-jähriger Mann an einem Mädchen vergangen haben. Als ihn der Vater mit einem Messer angreift, schießt die Polizei auf ihn. Wenig später erliegt er seinen schweren Verletzungen. Der andere Mann wird wegen Verdachts auf Missbrauch verhaftet. Aber auch gegen die Polizisten wird ermittelt.

  • Im Vordergund: die Dachkonstruktion des Horst-Korber-Sportzentrums. (Quelle:dpa/Soeren Stache)

    rbb exklusiv 

    Senat lässt Horst-Korber-Sportzentrum sanieren

    Bis Mai waren im Berliner Horst-Korber-Sportzentrum Flüchtlinge untergebracht. Im Anschluss sollte es saniert werden. Das allerdings zieht sich jetzt noch ein wenig - wohl erst im Frühsommer 2017 soll es fertig sein. Doch die Zusage des Senats ist jetzt zumindest auf dem Tisch - und ein konkreter Geldbetrag.

  • Ein bezugsfertiges Containerdorf im Ortsteil Wartenberg in Berlin (Quelle: imago/Future Image)

    Maximal 18 Unterkünfte bis Jahresende 

    Berlin baut deutlich weniger Container für Flüchtlinge

    Angesichts der sinkenden Flüchtlingszahlen in Berlin will der Senat weniger Containerquartiere für Flüchtlinge errichten als bisher geplant. Statt der ursprünglich 30 "Tempohomes" sollen nur noch 18 gebaut werden. Wie der Senat zudem beschloss, sollen die 43 noch als Notquartiere umfunktionierten Turnhallen bis Jahresende freigezogen sein.

  • Bashar Taha ist aus dem Irak nach Berlin geflohen. (Quelle: privat)

    Flüchtlingsunterkunft der Schwulenberatung Berlin 

    Wenn das Queer-Sein auch nach der Flucht gefährlich ist

    Weil queere Menschen in großen Flüchtlingsunterkünften oft Anfeindungen und Gewalt ausgesetzt sind, eröffnete vor einem halben Jahr die erste und bisher einzige Berliner Flüchtlingsunterkunft speziell für sie. Jetzt ist sie fast voll. Von Klaas-Wilhelm Brandenburg

Symbolbild: Eine Gruppe Flüchtlinge (Quelle: dpa)

- Asyl, Duldung, Residenzpflicht - was bedeutet was?

Wer hat eigentlich ein Recht auf Asyl in Deutschland? Was bedeutet der Begriff "Duldung"? Und wie geht es weiter, wenn ein abgelehnter Asylbewerber nicht in sein Heimatland zurückkehren kann? Eine kurze Begriffserklärung von rbb online.

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