Eine Karte markiert Punkte in berlin, an denen Flüchtlingsunterkünfte entstehen (Quelle: rbb)

Karte mit Container-Dörfern und MUF-Standorten - Hier schafft Berlin Wohnraum für Flüchtlinge

Um Flüchtlinge unterzubringen, lässt Berlin gerade Container-Dörfer und Wohnblocks in Schnellbauweise (MUF) hochziehen. Inzwischen sind die ersten Unterkünfte fertig und werden bewohnt. Eine Übersicht über die laufenden Projekte.


Als "Tempohomes", kurz für "temporary home", bezeichnet die Berliner Verwaltung Gemeinschaftsunterkünfte, die aus Containern zusammengesetzt und bis zu drei Jahre genutzt werden sollen. (mehr Infos beim Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten)

"MUF" steht für "Modulare Unterkunft für Flüchtlinge". Teils werden sie auch als Modul-Bauten bezeichnet. Diese bis zu fünfgeschossigen Häuser werden in Schnellbauweise errichtet. Pro Standort sollen 500 Personen Platz finden. MUFs können laut Senat rund 60 Jahre genutzt werden. Angedacht ist, das z.B. später Studenten dort wohnen.

Anfang 2016 plante der Senat zunächst noch 60 MUFs. Hier finden Sie die Gesamtliste der geplanten MUF und "Tempohomes" in Berlin vom Mai 2016 (PDF-Dokument). Inzwischen hat sich die Gesamtzahl der geplanten Unterkünfte in MUF und "Tempohomes" deutlich reduziert.

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