Brandenburgische Polizei (Quelle: dpa/Andreas Franke)

Attacke in Unterkunft in Lehnitz bei Oranienburg - Angreifer verletzen drei Menschen in Asylbewerberheim

Drei Verletzte und mehrere Festnahmen - die Bilanz eines Überfalls auf ein Asylbewerberheim in Lehnitz. Laut der Polizei hatten am Dienstag 16 Männer Bewohner der Unterkunft attackiert. Erst schwer bewaffnete Polizisten bekamen die Lage in den Griff.

Bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung in einem Asylbewerberheim in Oranienburg sind am Dienstag drei Bewohner verletzt worden. Wie die Polizei in Neuruppin mitteilte, wurden die Verletzten in Krankenhäuser gebracht. Zudem gab es mehrere Festnahmen. Mit Maschinenpistolen bewaffnete Besatzungen von sieben Funkwagen und zwei Gruppen Bereitschaftspolizisten brachten die Situation schließlich unter Kontrolle.

Sechs Männer wurden festgenommen

Laut Polizei waren am Dienstagabend 16 Männer in das Heim eingedrungen. Bei den Angreifern habe es sich um syrische, türkische und irakische Staatsbürger mit kurdischer Abstammung gehandelt. Zwei kurdische Frauen - eine Mutter und ihre 25-jährige Tochter - hätten sie zu Hilfe gerufen, weil sie sich von Heimbewohnern bedrängt fühlten, hieß es.

Die 20 bis 26 Jahren alten Männer kamen der Polizei zufolge aus Leipzig und aus dem Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Sechs von ihnen wurden festgenommen. Ein 42-jähriger Deutscher aus Duisburg, der auch zur Gruppe gehörte, wurde in eine Strafanstalt gebracht. Gegen ihn lag ein Haftbefehl vor. Er hatte noch eine viermonatige Reststrafe wegen Diebstahls zu verbüßen. Bei den Durchsuchungen der Männer und ihrer Fahrzeuge wurden fünf Messer und Schlagwerkzeuge beschlagnahmt.

Nasenbeinbruch, Schnittverletzung, Schock

Ingesamt wurden drei Heimbewohner verletzt: Ein 31-Jähriger erlitt einen Nasenbeinbruch, ein Gleichaltriger eine Schnittverletzung im Gesicht, eine 47-Jährige einen Schock. Gegen die Eindringlinge wurden nach Polizeiangaben Platzverweise ausgesprochen. 

Die Polizei leitete Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs, Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetzes ein. Außerdem wird laut eines Polizeisprechers geprüft, ob auch der Verdacht des Landfriedensbruchs hinzukommt. Die Kripo der Direktion Nord unter Leitung der Staatsanwaltschaft Neuruppin wird die weiteren Ermittlungen übernehmen. Die Frauen, die die Männer herbeigerufen hatten, wurden mit ihren Familien in Wohnungen weit ab vom Heim untergebracht.

Kommentar

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7 Kommentare

  1. 7.

    Erst mal danke dem Taem von rbb, ich finde es sehr mutig & demokratisch wie Ihr mit den aktuellen Themen umgeht, Ihr laßt auch mal Kritik durchgehen, ihr habt den Bezug und das Gefühl zu den Bürgern noch nicht verloren, macht weiter so, danke, meine Kritik an dem Bericht war nicht alleine an euch gerichtet, es wurde in anderen Foren gar nicht oder nur verdreht berichtet, Z.B. Täter woher, wurden gar nicht erwähnt,es gibt leider viele Beispiele(nicht bei euch)wie der Vorfall in Hamburg, 5 schwarze vergewaltigen Krankenschwester rauben diese aus & schlagen diese auch noch zusammen, es wurde weder in der Bild oder Fernsehen oder anderen Zeitungen erwähnt, sind wir in D schon soweit das dies als normal angesehen wird ????Man stelle sich vor 5 Deutsche hätten eine Migranten so angegriffen, ????wenn Ihr erhlich seid müßt Ihr dem doch folgen können, was dann in D los wäre, daß ist es was die Bürger aufbringt & sehr traurig und auch wütend macht, gruß an alle im Taem

  2. 6.

    Gegen die Eindringlinge wurden nach Polizeiangaben Platzverweise ausgesprochen.
    Was wäre wohl passiert, wären die Angreifer Deutsche?
    Ganz sicher U-Haft. Dann betroffene Stellungnahmen demokratischer Kräfte, Lichterkette, runder Tisch gegen Rechts,
    Antifa wird mobilisiert u.s.w..

  3. 5.

    Aus der Meldung wird klar ersichtlich, wer die mutmaßlichen Täter sind - Angreifer sind sie in jedem Fall, also ist das die sachlich korrekte Bezeichnung.

    Wenn Sie eine Unterstellung, es seien "deutsche Täter" gewesen herauslesen, nur weil in der Überschrift nicht sofort "Ausländer" steht, dann steht Ihnen das natürlich frei.

    Auf unsachliche Darstellungen in dieser Meldung können Sie uns gerne hinweisen, haben Sie Beispiele dafür?

  4. 4.

    Nette traumatisierte Gäste haben wir. Sie wollen Terror, dann sollen sie zurück in ihre Heimatländer und sich dort austoben:

  5. 3.

    Das ist mal wieder typisch für die Medien, in der Überschrift kann man denken, das Heim wurde von Deutschen brutal angegriffen, erst beim weiter lesen mußte man fest stellen das diese Fachkräfte sich schon gegenseitig auf die Birne hauen, da hat die Polizei aber richtig durchgegriffen-PLATZVERWEISE ausgesprochen-, man stelle sich vor das hätten wirklich Deutsche gemacht, sofort verhaftet & Einzelzellen, in den Medien von morgens bis abends nur das eine Thema, Lichterketten ,und der Innenminister hätte eine starke Ansprache gehalten, und nun ?? alles nicht so schlimm das ist deren Kultur nun mal, da sollte man nicht so genau hinsehen, Politik & Medien nichts dazu gelernt, macht weiter so, die AFD wird es freuen und ich freu mich schon auf die BTW

  6. 2.

    Ich möchte nicht meckern, aber Euer Beitrag ist -wieder einmal- sehr widersprüchlich formuliert. Handelt es sich bei den Eindringlingen um kurdische Syrer, Irakis und Türken? Oder sind sie Opfer von deutschen Eindringlingen geworden? Gerade in Zeiten einer aufgeheizten Debatte zum Theme Flüchtlinge ist doch eine glasklare unmissverständliche Formulierung was Opfer und Täter betrifft, nicht zu viel verlangt!

  7. 1.

    Platzverweise, für einen bewaffneten Überfall mit Körperverletzung,dazu kommt Verstoss gegen die Auffenthaltspflicht, alle Achtung, da ist wieder mal richtig hart durchgegriffen worden.Und warumhaben die kurdischen Frauen nicht die örtliche Polizei benachrichtigt und um Hilfe gebeten? Und warum sind nicht alle, die diese Frauen belästigt haben des Heimes verwiesen worden und besser noch, warum sind die alle noch in Deutschland?Fehlt nur noch, daß ein paar von den übereifrigen Bahnhofsklatschern auf die Strasse gehen und eine Lichterkette bilden. Wo ist das harte Durchgreifen unserer Polizei und Justiz?So lange hier in Deutschland, mit denen die hier hergekommen sind und ihre Sitten und Gebräuche, vor denen sie angeblich geflohen sind weiterführen, ohne das sie mit Konesquenzen rechnen müssen, werden jene nie Achtung vor unseren Gesetzen haben. Also Integration fehlgeschlagen, folglich drastische Abschiebung um anderen ein Zeichen zu setzen. Aber das sind Wunschvorstellungen.

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