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  • Das Justizzentrum in Potsdam (Brandenburg), aufgenommen am 18.11.2016. (Foto: dpa / Bernd Settnik)

    Anschlag auf geplante Nauener Flüchtlingsunterkunft 

    "Abstrakte Gefahrenlage" bei Prozess um Brandanschlag

    Am Donnerstag startet der Prozess um eine in Brand gesetzte Turnhalle in Nauen, in der Flüchtlinge unterkommen sollten. Angeklagt ist auch ein NPD-Politiker. Die Sicherheitsvorkehrungen sind hoch. Tweets aus dem Gerichtssaal etwa soll es nicht geben.

  • ARCHIV - Ein fertig ausgestattetes Zimmer in einem Gebäude der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge, aufgenommen am 18.05.2016 in Wünsdorf (Brandenburg). (Quelle: Ralf Hirschberger/dpa)

    Erstaufnahmeeinrichtung in Wünsdorf wartet auf Flüchtlinge 

    Schweigen im Walde oder Ruhe vor dem Sturm?

    Die Zimmer sind vorbereitet, alles ist schick, alle warten: Eigentlich sollten 330 Flüchtlinge aus Berlin ins brandenburgische Wünsdorf ziehen. Eigentlich! Denn bislang wohnt kaum jemand hier. Warum ist das so? – das fragt sich nicht nur Thomas Rautenberg.

  • Archivbild: Brandenburgs CDU-Chef, Ingo Senftleben, spricht am 03.06.2016 in Prenzlau (Brandenburg) zu den Delegierten des CDU-Landesparteitages (Quelle:Klaus-Dietmar Gabbert/dpa )

    Streit um Kooperationsvereinbarung 

    Brandenburger CDU will keine Flüchtlinge mehr aus Berlin

    Nach monatelangen Verzögerungen hatte Berlin Mitte Oktober die ersten Flüchtlinge ins brandenburgische Wünsdorf geschickt. Doch die Brandenburger CDU will  die Kooperation beider Länder wieder stoppen. Hintergrund sind die rot-rot-grünen Koalitionsverhandlungen in Berlin.

  • Bäckerlehring Julio droht am 26.10.2016 die Abschiebung. Er ist Flüchtling aus Kamerun. (Quelle: rbb Fernsehen/Brandenburg aktuell)

    AfD kritisiert Nicht-Abschiebung des Kameruner Bäcker-Azubis 

    "Das ist versuchte Rechtsbeugung"

    Klar ist: Der Kameruner Bäcker-Azubi aus dem Havelland wird vorerst nicht abgeschoben. Seine Kollegen, sein Chef, die Handwerkskammer und sogar das Wirtschaftsministerium hatten sich für den 29-Jährigen eingesetzt. Gegenwind kommt von der AfD. Von Amelie Ernst

  • Ein Rettungswagen mit eingeschaltetem Blaulicht fährt durch eine Straße (Quelle: dpa/Carsten Rehder)

    Bewohner soll nach Streit Feuer gelegt haben 

    Sieben Verletzte bei Brand in Flüchtlingsheim

    In einem Flüchtlingsheim in Stahnsdorf sind offenbar nach einem Streit unter den Bewohnern gleich zwei Feuer gelegt worden. Sieben Menschen erlitten eine Rauchgasvergiftung, der mutmaßliche Brandstifter wurde festgenommen. Laut Bürgermeister gab es schon häufig Fehlalarme in dem Heim.

  • Bäckermeister Heino Fischer und sein Lehrling Julio Kengne aus Kamerun (Quelle: rbb / Brandenburg aktuell)

    Brandenburgs Wirtschaftsminister hatte sich eingesetzt 

    Abschiebung abgesagt - Bäcker-Azubi darf bleiben

    Julio Kengne ist im Sommer 2015 aus Kamerun geflüchtet. Heute arbeitet er in einer Brandenburger Bäckerei - als vorbildlicher Abzubi, wie ihm sein Chef bescheinigt. Trotzdem sollte er in der kommenden Woche abgeschoben werden. In letzter Sekunde hat nun die zuständige Behörde eingelenkt, sehr zur Freude der Handwerkskammer.

  • Mit einem Demonstrationszug durch Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) haben Aktivisten am 22.10.2016 gegen die Abschiebepraxis in Brandenburg protestiert. (Quelle: rbb/Brandenburg aktuell)

    Protest in Eisenhüttenstadt 

    Dutzende demonstrieren gegen Abschiebungen

    Mehr als 30.000 Flüchtlinge leben in Brandenburg, über 5.000 sind nicht anerkannt. Ihnen droht die Abschiebung. Dagegen haben nun Aktivisten in Eisenhüttenstadt demonstriert. In Berlin gab es Protest aus ähnlichen Gründen.

  • Archivbild: Mitglieder vom Team der Sea-Watch und Jugend Rettet e.V und sind bei einer gemeinsamen Rettung in der SAR-Zone vor Libyen mit dem Boot "Iuventa" (hinten) im Einsatz (Quelle: dpa/Friedhold Ulonska/Jugend Rettet)

    Organisation berichtet von Angriff durch Küstenwache 

    Sea-Watch: Tote nach Attacke auf Flüchtlingsboot vor Libyen

    Die vom Barnimer Harald Höppner gegründete Flüchtlingsinitiative Sea-Watch berichtet über dramatische Ereignisse vor der libyschen Küste: Bewaffnete sollen ein Rettungsboot für Flüchtlinge geentert haben. Mindestens vier Menschen kamen laut Sea-Watch ums Leben.

  • Ein Mann vor der Erstaufnahme in Ferch bei einem Tag der offenen Tür am 15.12.2014 (Quelle: dpa/Bernd Settnik)

    Brandenburg plant Schließung von Standorten 

    Flüchtlingshelfer fordern Erhalt der Erstaufnahme in Ferch

    Weil immer weniger Flüchtlinge in Brandenburg ankommen, will das Land Erstaufnahmen wie die in Ferch wieder schließen. Doch das sorgt für Unmut bei Flüchtlingshelfern: Es sei für die Integration besser, kleinere Standorte zu erhalten.  

  • Kriegsflüchtlinge aus Syrien laufen in der Oderland Kaserne in Frankfurt/Oder den Flur entlang (Quelle: dpa)

    Immer weniger Flüchtlinge 

    Brandenburg schließt drei Außenstellen der Erstaufnahme

    Die Zelte werden für den Notfall aufgehoben, die Betten eingelagert und Leichtbauhallen verkauft: Brandenburg macht nach und nach Außenstellen der Flüchtlings-Erstaufnahme dicht. Zuerst dran sein sollen Potsdam, Ferch und Frankfurt (Oder).

  • ARCHIV - Ein fertig ausgestattetes Zimmer in einem Gebäude der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge, aufgenommen am 18.05.2016 in Wünsdorf (Brandenburg). (Quelle: Ralf Hirschberger/dpa)

    Freie Plätze in der Erstaufnahme in Wünsdorf  

    Erste Flüchtlinge von Berlin nach Brandenburg gezogen

    Lange wurde zwischen den beiden Bundesländern um eine Lösung gestritten, am Montag sind nun die ersten Flüchtlinge aus Berlin nach Brandenburg in die Erstaufnahme in Wünsdorf gekommen. Auf einige könnte aber bald wieder ein Umzug zukommen.

  • Absperrband auf einem Parkplatz in Ludwigsfelde, auf dem ein 18-jähriger flüchtling erstochen wurde (Quelle: dpa / Patrick Pleul)

    Tatverdächtiger bereits vernommen 

    18-jähriger Flüchtling erstochen - wohl von anderem Flüchtling

    In Ludwigsfelde südlich von Berlin ist in der Nacht auf Montag ein 18-jähriger Flüchtling nach einer Messerattacke auf offener Straße ums Leben gekommen. Tatverdächtig ist ein 17-jähriger Flüchtling, der bereits von der Polizei vernommen wurde. Am Dienstag will die Staatsanwaltschaft über das weitere Verfahren entscheiden.

  • Blick auf ein beschädigtes Fenster der Flüchtlingsunterkunft in Jüterbog (Quelle: dpa/Zentralbild)

    Nach Angriff auf Flüchtlingsunterkunft für Minderjährige 

    Rechtsextremes Motiv bei Brandanschlag in Jüterbog vermutet

    Hinweise auf die Täter gibt es noch nicht, aber ein mögliches Motiv: Nach dem Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge in Jüterbog geht die Polizei von einem rechtsextremen Hintergrund aus. Brandenburger Politiker zeigten sich entsetzt.

  • Stadtansicht Jüterbog: Das Zinnaer Tor. (Quelle: imago/Steinach)

    Heim für alleinreisende Minderjährige 

    Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft in Jüterbog

    Wieder hat es einen Angriff auf eine Flüchtlingsunterkunft gegeben: In der Nacht zu Samstag verübten Unbekannte einen Brandanschlag auf eine Einrichtung in Jüterbog, in der unbegleitete Minderjährige leben. Diese kamen mit einem Schrecken davon, denn Mitarbeiter konnten das Feuer schnell löschen. Wer es gelegt hat und warum, ist noch unklar.

  • Die Zentrale AUsländerbehörde in Eisenhüttenstadt (Quelle: imago/Christian Ditsch)

    316 Abschiebungen bis Ende August 

    Brandenburg schiebt deutlich mehr Asylbewerber ab

    In diesem Jahr hat Brandenburg bereits 100 abgelehnte Asylbewerber mehr abgeschoben als im gleichen Zeitraum des Vorjahres - und die Zahlen steigen weiter. Dennoch sind nach wie vor fast 15.000 Fälle nicht bearbeitet.

  • Plattenbau-Sanierung in Cottbus (Quelle Archivbild: dpa/Martin Schutt)

    Wiederinstandsetzung statt Abriss in Brandenburg 

    Wurden zu viele Plattenbauten für Flüchtlinge saniert?

    Die vielen Flüchtlinge im vergangenen Jahr hatten die Landesregierung Brandenburgs zum Handeln gebracht: Der Abriss von Plattenbauten im ländlichen Raum wurde vielerorts gestoppt, geeignete Wohnungen wurden für Flüchtlinge modernisiert. Doch weil kaum noch Geflüchtete ankommen, stehen jetzt viele davon leer.

  • Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) spricht bei einer Pressekonferenz. (Quelle: imago/Martin Müller)

    Angeblich nicht erkannte falsche Pässe 

    Schröter unterstützt geplante Prüfung von BAMF-Daten

    18.000 Datensätze vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) will Brandenburgs Generalstaatsanwalt Rautenberg beschlagnahmen lassen. Der Vorwurf: Die Behörde habe viele gefälschte Pässe nicht erkannt. Das BAMF hat den Vorwurf zurückgewiesen. Unterstützung erhält Rautenberg aber von Innenminister Schröter.  

  • Archivbild: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg (Quelle: dpa/Armin Weigel)

    rbb exklusiv 

    Brandenburg will Daten des BAMF beschlagnahmen lassen

    Wie viele der Flüchtlinge, die im Herbst 2015 nach Brandenburg kamen, sind mit gefälschten Pässen eingereist? Das will der Generalstaatsanwalt des Landes untersuchen lassen. Dafür will er nach rbb-Informationen rund 18.000 Datensätze vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge beschlagnahmen lassen.

  • Ein früheres Hotel im brandenburgischen Michendorf, das zum Flüchtlingsheim umgewidmet wurde und nun leersteht (Quelle: dpa/Bernd Settnik)

    Landrätekonferenz in Potsdam 

    Land will Kommunen bei leerstehenden Flüchtlingsheimen helfen

    Für die Kommunen in Brandenburg war es eine Herkulesaufgabe: In der zweiten Jahreshälfte 2015 mussten Zehntausende Flüchtlinge untergebracht werden, doch inzwischen stehen viele Unterkünfte leer. Bei den anfallenden Kosten will das Land die Kommunen nun unterstützen. Und auch die Residenzpflicht ist vom Tisch.

  • Flüchtlinge protestieren in Vetschau (Quelle: rbb)

    Kritik an Unterkunft 

    Flüchtlinge und Unterstützer demonstrieren in Vetschau

    Mangelhafte Sanitäreinrichtungen, Probleme bei der medizinischen Versorgung und ungenießbares Essen in der Flüchtlingsunterkunft, dazu rassistische Attacken in der Stadt: Dagegen gingen rund 50 Flüchtlinge und Aktivisten am Freitag in Vetschau auf die Straße. Die Behörden weisen die Kritik zurück. Es musste allerdings bereits "nachjustiert" werden.

  • Sanierte ehemalige Kasernengebäude in Wünsdrof dienen zur Unterkunft für Flüchtlinge (Quelle: dpa/Bernd Settnik)

    Regierung entscheidet am Dienstag 

    Brandenburg nimmt Berlin bis zu 1.000 Flüchtlinge ab

    Nach monatelangem Tauziehen haben sich die Behörden geeinigt: Rund 1.000 Flüchtlinge, die derzeit in Berliner Turnhallen leben, sollen demnächst von Brandenburg aufgenommen werden. Nach Medienberichten sollen sie zeitweise in Wünsdorf unterkommen.

  • Ein syrischer Flüchtling in Brandenburg (Quelle: dpa/Klaus-Dietmar Gabbert)

    Opferschutzverein Vetschau fordert Überprüfung  

    Klagen über Zustände in Flüchtlingsunterkunft

    Das Essen soll ungenießbar sein, die hygienischen Zustände auf den Toiletten miserabel und rassistische Anfeindungen in der Stadt sollen erschwerend hinzukommen. So klagen Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in Vetschau. Sie fordern sogar die Schließung. Der Opferschutzverein will nun eine unabhängige Überprüfung.  

  • Amaniel Semere, Flüchtling aus Eritrea (Quelle:rbb/Amelie Ernst)

    Flüchtlinge als Erntehelfer in Brandenburg 

    Von wegen erstmal Deutsch lernen

    Mit 19.000 neu ankommenden Flüchtlingen rechnet man in Brandenburg in diesem Jahr. Alle, die bleiben dürfen, sollen natürlich langfristig selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen. Größtes Problem sind die Deutschkenntnisse, heißt es immer wieder. Ach was, sagt ein Gemüsebaubetrieb im Oderbruch. Von Amelie Ernst

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