
In Köpenick und Pankow bis Jahresende - Bis zu 500 zusätzliche Plätze für Flüchtlinge in Berlin
Aufgrund der steigenden Zahl von Flüchtlingen braucht Berlin zusätzliche Einrichtungen. Deshalb plant der Senat bis zum Ende des Jahres zwei neue Unterkünfte für 400 bis 500 Menschen. Ein Wohnheim soll im November in Köpenick eröffnen, ein weiteres im Dezember in Pankow.
Bis zum Jahresende sollen in Berlin zwei neue Unterkünfte für 400 bis 500 Flüchtlinge entstehen. Ein Wohnheim werde in Köpenick Anfang November eröffnet, ein weiteres in Pankow im Dezember, sagte eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales.
Zuletzt hatte Sozialsenator Mario Czaja (CDU) gesagt, bis Jahresende müssten 1.000 Plätze geschaffen werden. Die Stadt bemühe sich mit aller Kraft, die Vorgabe zu erreichen, sagte die Sprecherin. Es lagen aber keine Informationen vor, wie viele Plätze derzeit noch bis zur Zielmarke fehlen.
Notunterkunft in Köpenick nur übergangsweise
Wie die "Berliner Zeitung" (Samstag) berichtete, soll in Köpenick zum 1. November übergangsweise eine Notunterkunft für bis zu 150 Menschen in einem ehemaligen Altenheim öffnen. Betreiber sei das Evangelische Jugendfürsorgewerk.
Die Flüchtlinge sollten jedoch voraussichtlich nur für kurze Zeit bis 2014 bleiben. Dann sollen auf dem Gelände Wohnungen für Senioren entstehen.
Angesichts der steigenden Zahl von Flüchtlingen braucht Berlin zusätzliche Einrichtungen. Zuletzt hatte ein neues Flüchtlinsgheim in Marzahn-Hellersdorf Demonstrationen ausgelöst.



