Gästezimmer mit Kojenbetten in einer Jugendherberge (Bild dpa)

Entlastung für Heime - Berliner Hostels wollen Flüchtlinge aufnehmen

Durch die steigende Zahl von Flüchtlingen aus Krisenregionen muss der Berliner Senat immer neue Unterbringungsmöglichkeiten suchen. Nun haben mehrere Hostelbetreiber in der Hauptstadt angeboten, Zimmer zur Verfügung zu stellen.

Um die überfüllten Flüchtlingswohnheime zu entlasten, will der Berliner Senat Flüchtlinge künftig auch in Hostels unterbringen.

Die Gesundheitsverwaltung will den Betreibern bis zu 50 Euro pro Schlafplatz zahlen. Für diese sei das Angebot eine Chance, mehr Zimmer in der Nebensaison zu füllen.

Wie Sozialstaatssekretär Gerstle am Montag den Sozialpolitikern im Abgeordnetenhaus mitteilte, sind rund 20 Betriebe grundsätzlich bereit, sich an dem Vorhaben zu beteiligen.

So werden voraussichtlich die Flüchtlinge vom Kreuzberger Oranienplatz demnächst in ein Hostel in Friedrichshain ziehen. Wie schnell weitere Betriebe dazukommen und wie viele Plätze sie zur Verfügung stellen können, sei aber noch offen.