
Demonstration in Kreuzberg - 700 protestieren unangemeldet gegen Asylpolitik
Zu Fuß und radelnd protestierten am Freitagabend hunderte Menschen unangemeldet gegen die deutsche Flüchtlingspolitik. In Berlin-Kreuzberg kam es dabei zu Ausschreitungen mit der Polizei. Die Proteste waren nicht angemeldet gewesen. Vier Demonstranten wurden festgenommen, drei Polizisten verletzten sich leicht.
Bei einer Demonstration gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung ist es in Berlin-Kreuzberg zu Ausschreitungen gekommen. Bis zu 700 Menschen hatten sich am späten
Freitagabend zu dem unangemeldetem Protestzug unter dem Motto "Gegen
Polizeigewalt und die deutsche Asylpolitik" versammelt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Dabei seien Steine auf Beamte geworfen und Feuerwerkskörper gezündet worden. Fenster eines Möbelhauses gingen zu Bruch.
Die Polizei nahm vier Randalierer fest und erteilte etliche Platzverweise. Gegen die Festgenommenen wurden Strafermittlungen unter anderem wegen Landfriedensbruchs, Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und Vermummung eingeleitet. Drei
Polizisten erlitten bei dem Einsatz leichte Verletzungen.

