
Initiative beantragt Volksbegehren - Unterschriften für den Erhalt des Feldes
In der Diskussion um die Zukunft des Tempelhofer Feldes wird das angekündigte Volksbegehren bald starten: Die Initiative "100 % Tempelhofer Feld" beantragte die Aktion am Montag offiziell. Ab Mitte September sollen dann Unterschriften gegen eine Bebauung des ehemaligen Flugfeldes gesammelt werden.
Die Initiative „100% Tempelhofer Feld“ hat ein Volksbegehren zum Erhalt der Freiflächen auf dem ehemaligen Flughafenareal beantragt.
Die Unterschriftensammlung soll am 14. September starten, wie die Initiatoren am Montag ankündigten. Um einen Volksentscheid zu erreichen, müssen innerhalb von vier Monaten rund 174.000 Unterstützer unterzeichnen. Bei einem Volksentscheid würden dann alle Berliner Wahlberechtigten zur Abstimmung aufgerufen.
Die Initiative will erreichen, dass das Tempelhofer Feld in seinem jetzigen Zustand als Freifläche belassen und nicht bebaut wird.
Senat will Bebauung und neuen Park
Der rot-schwarze Senat dagegen will das Feld an drei Seiten bebauen. Neben Wohnungen sollen auch die neue Landesbibliothek und Gewerberäume angesiedelt werden.
Die Pläne von Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) sehen vor, dass von der Freifläche knapp ein Drittel bebaut wird. In der Mitte des Areals soll ein neuer Park entstehen, für den 1.000 neue Bäume gepflanzt sowie Rad- und Fußwege angelegt werden. Außerdem soll eine drei Hektar große Wasserfläche angelegt werden.



