Ein Mann und ein Junge spielen am Rand einer der Landebahnen des Tempelhofer Feldes Fußball.
Nach der Schließung des Flughafens im Jahr 2008 wurde das Areal in einen Park umgewandelt.
Das Feld hat sich zu einem Eldorado für Freizeitsportler ...
... Hobby-Gärtner ...
... und Drachenfans entwickelt.
Der Senat plant, das Feld am Rand bebauen zu lassen, um günstige Mietwohnungen zu schaffen. Die Hälfte der Wohnungen soll für sechs bis acht Euro pro Quadratmeter angeboten werden.
Neben Wohnungen sind auch Büroflächen und der Neubau der Landesbibliothek geplant.
Erhalten bleiben soll die zentrale Grünfläche des Feldes, die rund 80 Prozent des Geländes ausmacht.
Am Rand des Feldes soll ein See entstehen, etwa drei Fußballfelder groß.
Die Initiative "100 % Tempelhofer Feld" lehnt eine Bebauung grundsätzlich ab, auch die der Feld-Ränder.
Sie will das gesamte Gelände so belassen, wie es ist und sammelte deshalb monatelang Unterschriften für ein Volksbegehren.
Die Initiative argumentiert, dass das Feld als Erholungsgebiet für die Millionenstadt Berlin sehr wichtig ist.
Hier könnten die Bürger Natur und Weite erleben, für die sie sonst aus der Stadt rausfahren müssten.
Auf dem Gebiet gibt es der Initiative zufolge auch seltene Tier- und Pflanzenarten, die geschützt werden müssten.
Ein mit Namenszetteln beklebter Stadtplan im Büro der Initiative "100% Tempelhofer Feld". Ihre Unterschriftensammlung ist erfolgreich: Am 28. Januar 2014 gibt die Landeswahlleiterin von Berlin bekannt, dass das Volksbegehren zustande gekommen ist. Weitere Bildergalerien
Mit einer Fahrradtour über das Tempelhofer Feld haben die Fraktionschefs von SPD und CDU am Mittwoch für ihren Gesetzentwurf beim Volksentscheid am 25. Mai geworben. Rot-Schwarz will einen Teil des Geländes bebauen - allerdings sollen die Bürger bei der weiteren Entwicklung des Geländes mehr ...