Die Berliner Vorsitzenden von SPD, Raed Saleh (r), und CDU, Florian Graf, radeln während einer Informationstour zur Bebauung des Tempelhofer Feldes am 02.04.2014 in Berlin auf dem Tempelhofer Feld (Quelle: dpa)

Rot-Schwarzer Werbetermin - Saleh und Graf versprechen mehr Bürgerbeteiligung

Mit einer Fahrradtour über das Tempelhofer Feld haben die Fraktionschefs von SPD und CDU am Mittwoch für ihren Gesetzentwurf beim Volksentscheid am 25. Mai geworben. Rot-Schwarz will einen Teil des Geländes bebauen - allerdings sollen die Bürger bei der weiteren Entwicklung des Geländes mehr mitreden dürfen als gesetzlich vorgeschrieben.

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Landesparteitag Berliner Grüne (Quelle: dpa)

Gegen die Pläne des Senats - Grüne unterstützen "100 Prozent Tempelhofer Feld"

Eigentlich sind die Berliner Grünen nicht völlig gegen eine Wohnbebauung am Tempelhofer Feld. Trotzdem stellen sie sich gegen den Gesetzentwurf von SPD und CDU und werben für den Entwurf der Initiative "100 Prozent Tempelhofer Feld". Nach dem Volksentscheid am 25. Mai wollen sie sich für einen "dritten Weg" einsetzen. Doch an der Entscheidung gibt es auch Kritik.

Gewinnerentwurf für Berliner Zentralbibliothek von Jens Oberst und Regina Kohlmeyer aus Stuttgart (Quelle: dpa)

Spekulation um Kosten für Neubau - Landesbibliothek hält Kostendebatte für "haltlos"

270 Millionen Euro soll sie maximal kosten, die neue Zentral- und Landesbibliothek. Nicht mehr. Das teilte die Bibliothek am Montag mit und kritisierte damit die derzeit laufende Diskussion um die Kosten als "haltlose Gespensterdebatte". Zuletzt hatten einige Politiker geäußert, höhere Kosten seien durchaus möglich, darunter Senatsbaudirektorin Lüscher.

Stopschild auf dem Tempelhofer Feld (Quelle: dpa)

Senat und Initiative streiten weiter um das Tempelhofer Feld - "Wir dürfen ja nicht mal Bäume pflanzen"

Nach dem erfolgreichen Volksbegehren gegen eine Bebauung des Tempelhofer Feldes beklagen Initiatoren wie Senat, der jeweils anderen Seite fehle es an Kompromissbereitsschaft. Der Staatssekretär bei der Stadtentwicklung, Gaebler, kritisierte im rbb die grundsätzliche Ablehnung jeglicher Veränderung auf dem Feld. Die Initiative warnte hingegen, den Masterplan der Stadt vorschnell in Beton zu gießen.

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Legende Flughafen Tempelhof - Die "Mutter aller Flughäfen" wird 90

Vor 90 Jahren begann auf dem Tempelhofer Feld die Berliner Luftfahrtgeschichte. Der ehemalige "Zentralflughafen" ist seitdem ein Fixpunkt in der Stadt - visuell und ideell, als gigantisches Gebäude und als städteplanerisches Experimentierfeld. rbb online erzählt die Geschichte des Flughafens Tempelhof - zum Lesen, Schauen und Hören.

Rosinenbomber in Tempelhof (Bild:dpa)

Geschichte - Steckbrief Tempelhof

1923 nahm der Flughafen Tempelhof den Linienverkehr auf - er war damit einer der ersten Verkehrsflughäfen Deutschlands. Berühmt wurde Tempelhof durch die Luftbrücke. Inzwischen ist der Betrieb eingestellt und statt Flugzeugen rasen Inline-Skater über die Pisten der "Tempelhofer Freiheit".

Beleuchteter Schriftzug "Zentralflughafen" am Flughafen Tempelhof (Bild: Sebastian Schöbel)

Flughafen Tempelhof bekommt neue Mieter - Es brennt noch Licht in der alten Hütte

Alle reden über das Tempelhofer Feld - aber was geht eigentlich im Flughafengebäude selbst vor sich? Die Mode- und Musikmessen sind längst vorbei, Konzerte finden auch keine mehr statt. Die meiste Zeit wirkt der festungsartige Bau jetzt ziemlich tot. Doch der Eindruck täuscht: Das gewaltige Gebäude wird innen nämlich immer lebendiger.

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  • Volksentscheid möglicherweise am Tag der Europawahl

    Spaziergänger gehen über das verschneite Tempelhofer Feld in Berlin (Quelle: dpa)

    Für die Bürgerinitiative "100% Tempelhofer Feld" ist die Sache klar: Der Volksentscheid zur Zukunft des Ex-Flugfeldes soll am 25. Mai stattfinden, dem Tag der Europawahl. So wäre die Wahlbeteiligung größer als an einem anderem Sonntag. Für Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) wäre das in Ordnung. Noch hat sich der Senat aber nicht entschieden.

  • Auszählungspraxis bei Volksbegehren werden geprüft

    Eine mit Zetteln beklebte Stadtkarte hängt im Büro der Demokratischen Initiative "100% Tempelhofer Feld e.V." an der Wand. (Bild dpa)

    Am Ende war sogar von "Fälschung" und "Betrug" die Rede: Die Unterschriftensammlung für ein Volksbegehren zum Tempelhofer Feld hat Schwächen im Berliner Regelwerk zu dieser Art direkter Demokratie offenbart. Denn jeder Bezirk wertete die eingereichten Unterschriften anders - das Ergebnis war ein zum Teil heftiger Streit. Nun soll eine Lösung für die Zukunft gefunden werden.

  • Heftiger Streit um Auszählung der Stimmen

    Eine Infotafel steht am in Berlin auf dem Gelände des Tempelhofer Feldes (Quelle: dpa)

    Die Organisatoren des Volksbegehrens für ein freies Tempelhofer Feld konnten jubeln - über mehr als 230.000 gesammelte Unterschriften. Doch jetzt wird über ungültige und womöglich gefälschte Unterschriften debattiert. In Neukölln spricht ein Stadtrat von Fälschung, die Linke wirft dem Senat Manipulation vor. Die Berliner Grünen fordern eine schnelle Klärung der Vorwürfe und, falls nötig, eine erneute Auszählung.

  • Abgeordnetenhaus streitet ums Tempelhofer Feld

    Windskater auf dem Tempelhofer Feld (Quelle: dpa)

    Zwar sind die Stimmen des Volksbegehrens noch nicht ausgezählt, doch die Opposition will bereits jetzt das Planungsverfahren zur Bebauung des Tempelhofer Feldes stoppen. Bis zu einem möglichen Volksentscheid müsse das Verfahren ruhen, sagte Antje Kapek (Bündnis90/Die Grünen) im Abgeordnetenhaus. Der Senat dagegen verteidigt seine Bebauungspläne.

  • Bausenator Müller geht von Erfolg des Volksbegehrens aus

    Tempelhof Volksbegehren (Quelle: Imago)

    Rund 233.000 Berliner haben sich für den Erhalt des Tempelhofer Feldes ausgesprochen - deutlich mehr, als für ein erfolgreiches Begehren nötig wären. Doch sicher ist der Erfolg noch nicht: Von den bisher geprüften Unterschriften waren knapp 18 Prozent ungültig. Bausenator Müller rechnet trotzdem mit einem Erfolg der Initiative.

  • Was passiert 2014 auf dem Tempelhofer Feld?

    Zwei Besucher der Tempelhofer Freiheit auf einem Hochsitz (Quelle: dpa)

    Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof sollen völlig neue Stadtquartiere entstehen. Eine Bürgerinitiative will jedoch die Bebauung des riesigen Areals mit einem Volksbegehren verhindern. Noch bis zum 13. Januar hat das Bündnis Zeit, die benötigten Unterschriften zu sammeln. Auf große Unterstützung durch die Oppositions-Parteien können die Initiatoren jedoch nicht bauen. Von Thorsten Gabriel.

  • Volksbegehren zum Tempelhofer Feld droht zu scheitern

    Blick von Westen auf das Wohn- und Bildungsquartier am Tempelhofer Damm (Quelle: Tempelhof Projekt GmbH, www.tempelhoferfreiheit.de")

    Zweieinhalb Wochen vor dem Ende des Volksbegehrens zur Zukunft des Tempelhofer Feldes fehlen noch zehntausende Unterschriften. Bis zum 13. Januar müssen 174.000 gültige Unterschriften zusammenkommen. Sollte das nicht gelingen, würde der geplante Volksentscheid nicht stattfinden.

  • Die Sieger sind vorerst zu zweit

    Siegesentwürfe der Architekten und Oberholzer und Miebach aus Zürich (links) und der Architekten Kohlmeyer und Oberst aus Stuttgart (rechts) (Quelle: dpa /Grafik:rbb)

    Die Entscheidung war sichtlich nicht einfach: Die Jury des Architekturwettbewerbs für die neue Berliner Landesbibliothek hat sich am Mittwoch für zwei 1. Preise entschieden. Nun müssen die beiden Architekturbüros ihre Entwürfe noch einmal überarbeiten, dann wird endgültig entschieden. Berlins größte Lese- und Lernfabrik hat aber noch immer entschiedene Gegner.

  • Rund 100.000 Unterschriften fehlen

    Tempelhofer Feld (Foto: rbb/Karo Krämer)

    Sie wollen, dass das Tempelhofer Feld unbebaut bleibt - aber mit den Unterschriften zu einem Volksbegehren gegen die Bebauung liegen die Aktivisten des Bündnisses "100% Tempelhofer Feld" noch immer weit zurück. Einen Monat vor dem Ende der Frist haben sie etwa 80.000 Unterschriften gesammelt. Nötig aber wären rund 174.000 gültige Stimmen.

  • Neuer Pavillon informiert über Tempelhofer Feld

    Infopavillion auf dem Tempelhofer Feld (Quelle: Tempelhof Projekt GmbH)

    Von außen sieht er nicht spektakulär aus, doch der Inhalt birgt eine Menge Zündstoff: Der Berliner Senat wirbt in dem Infopavillion "Schaustelle Wohnen" für seine Bebauungspläne für das Tempelhofer Feld. Kritik hagelt es von Seiten der Bürgerinitiative "100% Tempelhofer Feld".

  • Gut 63.000 Unterschriften für das Volksbegehren Tempelhof

    Drachen am Himmel über dem Tempelhofer Feld

    Das Tempelhofer Feld ist für viele Berlinerinnen und Berliner zum Lieblingsort geworden. Die Bürgerinitiative "100% Tempelhofer Feld" will das Feld genau so erhalten wie es ist und sammelt Unterschriften für ein Volksbegehren. Es richtet sich gegen die Pläne des Senats, am Rand des Feldes Wohnungen zu bauen. Ein gutes Drittel der nötigen Unterschriften sind inzwischen gesammelt. Von Nina Amin

  • "Viele denken, die Bebauung wäre längst vom Tisch"

    Ein Radfahrer auf einer Kreuzmarkierung auf dem Tempelhofer Feld (Bild dpa)

    Die Initiative "100% Tempelhofer Feld" will erreichen, dass das gesamte ehemalige Flughafengelände unbebaut bleibt. Doch zur Halbzeit des Volksbegehrens hat die Initiative erst ein gutes Drittel der Unterschriften zusammen. Julius Dahms von der Bürgerinitiative im Gespräch mit rbb online über Schneeballeffekte, sein Verhältnis zum Senat und was die Europawahl mit dem Ex-Flughafen zu tun hat.

  • BUND will gegen See auf dem Tempelhofer Feld klagen

    Tempelhof Projekt: Wasserbecken Übersicht (Quelle: Tempelhof Projekt GmbH)

    Freie Bahn für Fußgänger und Radler, dazu Himmel ohne Ende: Dass das Tempelhofer Feld jetzt an seinen Rändern bebaut werden soll, sorgt bei vielen Berlinern für Unmut. Bausenator Michael Müller (SPD) musste bei einer Bürgerversammlung am Dienstagabend viel Kritik einstecken. Umweltschützer kündigten zudem am Mittwoch eine Klage gegen die Baupläne an.

  • Tempelhof-Aktivisten und Bausenator beharken sich

    Drachen fliegen über dem Tempelhofer Feld in Berlin (Quelle: dpa)

    Das Tempelhofer Feld ist ein wohl einmaliger Ort in Berlin. Nirgends kann man in der Innenstadt soviel Himmel sehen wie hier. Der Senat will nun an den Rändern neue Wohnungen bauen. Bei einer Bürgerversammlung dazu mit Baussenator Michael Müller (SPD) ging es am Dienstagabend zeitweise hoch her.

  • Streit um geplantes Wasserbecken

    Eine Grafik veranschaulicht das Wasserbecken, das auf dem Tempelhofer Feld entstehen solll. (Quelle: CROSS.MAX, www.tempelhoferfreiheit.de)

    Auf dem Tempelhofer Feld soll ein großer künstlicher See entstehen. Der Senat hat am Freitag seine umstrittenen Pläne verteidigt. Umweltschützer befürchten dagegen massive Eingriffe in die Natur. Notfalls wollen sie sogar vor Gericht ziehen.

  • "100% Tempelhofer Feld": Reges Interesse an Volksbegehren

    Drachen fliegen am 14.09.2013 über dem Tempelhofer Feld in Berlin (Quelle: dpa)

    Nach Angaben der Bürgerinitiative "100% Tempelhofer Feld" ist die Unterschriftensammlung für ein kompletten Erhalt des früheren Flughafensgeländes gut angelaufen. Grünen-Politiker kritisierten, nicht nur der Senat, sondern auch die Initiative stelle die Berliner vor die falsche Alternative: Weder die Betonpolitik noch die ewige Käseglocke seien mit moderner Stadtplanung vereinbar.

  • Unterschriften für den Erhalt des Feldes

    In der Diskussion um die Zukunft des Tempelhofer Feldes wird das angekündigte Volksbegehren bald starten: Die Initiative "100 % Tempelhofer Feld" beantragte die Aktion am Montag offiziell. Ab Mitte September sollen dann Unterschriften gegen eine Bebauung des ehemaligen Flugfeldes gesammelt werden.

  • Rot-Schwarz sucht Richtung für Tempelhof-Pläne

    Ein Radfahrer auf einer Kreuzmarkierung auf dem Tempelhofer Feld (Bild dpa)
    Die Zukunft des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof ist unklar. Wirtschaftssenatorin Yzer hat nun ihre Vorschläge für eine Bebauung vorgestellt - die Bausenator Müller sofort abschwächte.
  • Tempelhofer Feld wird 2015 zur Rennstrecke

    Pfeil auf einem Rollfeld der Tempelhofer Freiheit (Quelle: dpa)
    Auf das Rollfeld, fertig los! Auf dem Tempelhofer Feld soll in zwei Jahren ein großes Autorennen ausgetragen werden. Bei der "Formel E" treten Fahrer in bis zu 225 km/h schnellen Elektroautos gegeneinander an.
  • Senat lehnt Volksbegehren zu Tempelhofer Feld ab

    Der rot-schwarze Senat in Berlin will kein naturbelassenes Tempelhofer Feld. Das machte er am Dienstag klar. Wenn auch das Abgeordnetenhaus den Antrag der Bürgerinitiative ablehnt, bleibt nur noch der Volksentscheid.