- Karl Friedrich von Holtzendorff
(* 17. August 1764 in Berlin; † 29. September 1828 in Berlin)
Georg Ernst von Holtzendorffs Sohn Karl Friedrich von Holtzendorff war preußischer Offizier, zuletzt Generalleutnant. Er kämpfte unter anderem während der Befreiungskriege in der Schlacht bei Großbeeren.
Die Niederlage der Franzosen verhinderte ein erneutes Vordringen der napoleonischen Truppen nach Berlin und beendete die französische Herrschaft in der Mark.
Er wurde mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet. Einen Tag nach den Kämpfen, am 24.08.1813 schrieb Karl Friedrich in seinem Bericht: "Euer Königlichen Hoheit kann ich unterthänigst versichern, daß dieser Tag, wo ich den Feind mit einer bedeutenden Artillerie so en ligne angreifen und werfen konnte, für mich unvergeßlich bleiben wird, da dieser Angriff von jeher mein sehnlichster Wunsch gewesen ist."
1825 erhielt Karl Friedrich den Roten Adlerorden I. Klasse mit Eichenlaub und wurde Generalinspekteur des Militärerziehungs- und Bildungswesens der Armee.
Georg Ernst und Karl Friedrich haben zwar nicht in Wilsickow gelebt, aber Gemälde von Georg Ernst und Karl Friedrich hängen heute bei Gudrun von Holtzendorff im Wohnzimmer.

