
Die Familie - Ferdinand Junior von Lochow / Ferdinand VII
Ferdinand Junior ging 1991 nach Petkus. Harry Boeck, der 40 Jahre lang auf dem Gut als Meister der Jungviehaufzucht gearbeitet hatte, arbeitete ihn in die Landwirtschaft ein. Parallel dazu studierte Ferdinand BWL in Göttingen.
Die Anfangszeit war für ihn nicht leicht. Wenn ihm alles zu viel wurde, ging er auf den Friedhof in Petkus, für ihn ein Ort der Ruhe, Entspannung und Beständigkeit. Auf einem umzäunten Areal liegen viele Familienmitglieder begraben, unter anderem der Roggenkönig.
2000 beschloss Ferdinand Junior, nachdem er einige Jahre als Unternehmensberater gearbeitet sowie ein Praktikum bei der UNO in New York absolviert hatte, sich vollends der Landwirtschaft zu widmen und machte eine Ausbildung zum Landwirtschaftsmeister. Die Entscheidung, nach Petkus zu ziehen und dort eine Familie zu gründen, bewertet er heute vor allem positiv. Er sah und sieht die Übernahme des Guts als große Chance, eine neue Gesellschaft kennen zu lernen und etwas aufzubauen - was im Osten leichter gewesen sei als im Westen.

