Christian Tielmann, Foto: privat

- Steckbrief Christian Tielmann

Wie heißen Sie und wo wohnen Sie?
Ich heiße Christian Tielmann und wohne in Köln.

Warum schreiben Sie Bücher für Kinder/Jugendliche?
Weil es Spaß macht.

Welches Ihrer eigenen Bücher gefällt Ihnen am Besten und warum?
(Welches Ihrer eigenen Bücher gefällt Ihnen am wenigsten und warum?)

Ich mag alle meine Bücher.

Welches Kinderbuch eines anderen Autoren gefällt Ihnen gut und warum?
Ich mag die Geschichten von Martin Klein (zum Beispiel „Alle Jahre Widder“, weil ich auch ein Herz für Kaninchen habe und Martin Klein so nett ist wie seine Geschichten) und auch die von Andreas Steinhöfel („Dirk und ich“, aber natürlich auch „Oscar und Rico“, weil die so frech sind und die Familien in Steinhöfels Geschichten auf eine ganz eigene Art funktionieren, auch wenn sie nicht so Vater-Mutter-Kind-Standard sind – und Andreas Steinhöfel ist auch nett).
Und Hans-Jürgen Feldhaus „Echt abgefahren“, das fand ich auch super. Das habe ich neulich beim Arzt gelesen im Wartezimmer. Da war ich der einzige Patient im Wartezimmer, der was zu lachen hatte. (Ob Hans-Jürgen Feldhaus auch so nett ist wie Martin Klein und Andreas Steinhöfel, das weiß ich aber nicht. Denn den kenne ich (noch) nicht...)
Salah Naouras Finnland-Geschichte „Matti und Sami“ hat mir auch gut gefallen und natürlich die Bücher von Cornelia Franz. (Die ist auch nett ... Aber das war ja gar nicht die Frage.)
Nicht zu vergessen: Daniel Napp. Doktor Brumm ist gut. An jedem Tag der Woche, weil ihm Pottwal immer helfen kann und es so wahnsinnig viele Kleinigkeiten auf Napps Bildern zu entdecken gibt (und weil Daniel Napp auch nett ist, logisch).
Roald Dahls Buch „Sophiechen und der Riese“ mag ich auch sehr gerne, weil es so lustig ist und es so herrlich fiese Riesen gibt wie den Fleischfetzenfresser und den Knochenknacker und natürlich Kotzgurke und Blubbelwasser … (Ob Roald Dahl nett ist, kann ich nicht mehr herausfinden. Schließlich ist der ja mausetot.)
Außerdem mag ich besonders gerne … ach, ich fürchte, das reicht, oder?

Welche Kinderbuchfigur hätten Sie am liebsten selber erfunden und warum?
Pippi Langstrumpf. Weil das eine geniale Idee war, ein Mädchen mit Bärenkräften und einem Koffer voller Gold auszustatten. Und ich brauchte als Kind eben auch keine Plutimikation!
Und Harry Potter (fürs Geld, klar).

Was machen Sie, wenn Ihnen nichts mehr einfällt zu schreiben?
Nachdenken.

Was ist Ihr Lieblingsessen?
Selbst gemachte Nudeln und Himbeertorte (nicht zusammen, versteht sich!)

Welche Musik hören Sie am liebsten?
Brahms, Beethoven, Th. Monk, Nirvana, Red Hot Chili Peppers, Green Day, Sting, Charles Mingus, dies oder das von Mozart, hin und wieder muss auch Stockhausen oder Boulez einfach mal sein, Coldplay und noch viel mehr.

Was würden Sie verbieten, wenn Sie es könnten?
Krieg.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten – was würden Sie sich wünschen?
Normalerweise Weltfrieden. Aber wenn ich den Krieg schon verboten habe, dann habe ich ja noch einen anderen Wunsch frei, oder? Dann würde ich mir wünschen, dass wir Menschen es endlich schaffen, die Natur so zu nutzen, dass wir sie nicht weiter zerstören.

(Sachdienliche Hinweise zum Steckbrief nahm Tina Henneberg vom rbb-Familienprogramm entgegen.)