
- Steckbrief Deniz Selek
Wie heißen Sie, wo wohnen Sie, wie viele Kinder haben Sie?
Ich bin Deniz Selek aus Berlin. Ich habe zwei leibliche Kinder und zwei „erbeutete“.
Warum schreiben Sie Bücher für Kinder/Jugendliche?
Weil ich genau das schon immer wollte. Weil ich gute Kinder- und Jugendbücher auch heute noch verschlinge, weil sie mich anregen, inspirieren und zum Lachen bringen, weil ich an keinem kunstvollen Bilderbuch vorbeigehen kann, ohne darin zu blättern und zu bewundern. Weil sie meine „kindische Seele“ erfreuen!
Welches Ihrer eigenen Bücher gefällt Ihnen am Besten und warum?
(Welches Ihrer eigenen Bücher gefällt Ihnen am wenigsten und warum?)
Bisher ist nur ein Buch von mir auf dem Markt („Zimtküsse“) und ich gestehe, dass ich es sehr mag, weil viel Herzblut in ihm steckt.
Doch auch meine neue Serie, in der es um eine deutsch-türkisch-afrikanische Patchworkfamilie geht, macht mir ungeheuren Spaß, weil mich meine eigenen Figuren immer wieder „mit ihren Eigenheiten überraschen“.
Derzeit kann ich also gar nicht sagen, welche Geschichte ich lieber mag.
Welches Kinderbuch eines anderen Autoren gefällt Ihnen gut und warum?
„Simpel“, von Marie Aude Murail ist großartig, weil Simpel, durch seine Behinderung ein Außenseiter, allen zeigt, was für ein starker, witziger und einfühlsamer Mensch in ihm steckt. Selten habe ich bei einem Buch so gelacht!
Welche Kinderbuchfigur hätten Sie am liebsten selber erfunden und warum?
„Charly“, von Roald Dahls „Charly und die Schokoladenfabrik“. (Aber nur das Buch) Der arme kleine Junge, der kurz vor dem Verhungern das große Los zieht, hat mich immer wieder fasziniert. Ich habe mit ihm gelitten, gefroren und die köstlichen Düfte aufgesogen, wenn er an der geheimnisvollen Fabrik vorbeigelaufen ist. Ich habe innerlich laut „JA“ geschrien, als er endlich die goldene Karte fand und sein Unglück ein Ende hatte.
Natürlich auch, weil ich selbst als Kind davon geträumt habe, bis ans Lebensende massenhaft Süßigkeiten zu haben.
Was machen Sie, wenn Ihnen nichts mehr einfällt zu schreiben?
Ich gehe mit unserer Hündin Lotte spazieren und sammle meditativ ihre Haufen ein.
Was ist Ihr Lieblingsessen?
Türkische Vorspeisen wie gebratene Zucchini mit Knoblauchjoghurt, Knäckebrot mit Pfefferpaste, Gemüsecremesuppen und ALLES was süß ist!
Welche Musik hören Sie am liebsten?
Schwer zu sagen. Im Alltag höre ich fast gar keine Musik mehr, seit ich Kinder habe. Doch ich habe einen Tick beim Schreiben. Jedes Buch wird sozusagen von einem Lied getragen. Das höre ich immer und immer wieder, bis das Buch fertig ist. Dieses Lied schwingt dann in der Geschichte mit.
Bei „Zimtküsse“ war es „You don't know“ von Milow.
Was würden Sie verbieten, wenn Sie es könnten?
Selbsthass, Bosheit und Intrigen.
Wenn Sie einen Wunsch frei hätten – was würden Sie sich wünschen?
Dass jeder Mensch seine Träume verwirklicht. Ich wäre sehr neugierig, wie unsere Welt dann aussehen würde.
(Sachdienliche Hinweise zum Steckbrief nahm Tina Henneberg vom rbb-Familienprogramm entgegen.)
Ich bin Deniz Selek aus Berlin. Ich habe zwei leibliche Kinder und zwei „erbeutete“.
Warum schreiben Sie Bücher für Kinder/Jugendliche?
Weil ich genau das schon immer wollte. Weil ich gute Kinder- und Jugendbücher auch heute noch verschlinge, weil sie mich anregen, inspirieren und zum Lachen bringen, weil ich an keinem kunstvollen Bilderbuch vorbeigehen kann, ohne darin zu blättern und zu bewundern. Weil sie meine „kindische Seele“ erfreuen!
Welches Ihrer eigenen Bücher gefällt Ihnen am Besten und warum?
(Welches Ihrer eigenen Bücher gefällt Ihnen am wenigsten und warum?)
Bisher ist nur ein Buch von mir auf dem Markt („Zimtküsse“) und ich gestehe, dass ich es sehr mag, weil viel Herzblut in ihm steckt.
Doch auch meine neue Serie, in der es um eine deutsch-türkisch-afrikanische Patchworkfamilie geht, macht mir ungeheuren Spaß, weil mich meine eigenen Figuren immer wieder „mit ihren Eigenheiten überraschen“.
Derzeit kann ich also gar nicht sagen, welche Geschichte ich lieber mag.
Welches Kinderbuch eines anderen Autoren gefällt Ihnen gut und warum?
„Simpel“, von Marie Aude Murail ist großartig, weil Simpel, durch seine Behinderung ein Außenseiter, allen zeigt, was für ein starker, witziger und einfühlsamer Mensch in ihm steckt. Selten habe ich bei einem Buch so gelacht!
Welche Kinderbuchfigur hätten Sie am liebsten selber erfunden und warum?
„Charly“, von Roald Dahls „Charly und die Schokoladenfabrik“. (Aber nur das Buch) Der arme kleine Junge, der kurz vor dem Verhungern das große Los zieht, hat mich immer wieder fasziniert. Ich habe mit ihm gelitten, gefroren und die köstlichen Düfte aufgesogen, wenn er an der geheimnisvollen Fabrik vorbeigelaufen ist. Ich habe innerlich laut „JA“ geschrien, als er endlich die goldene Karte fand und sein Unglück ein Ende hatte.
Natürlich auch, weil ich selbst als Kind davon geträumt habe, bis ans Lebensende massenhaft Süßigkeiten zu haben.
Was machen Sie, wenn Ihnen nichts mehr einfällt zu schreiben?
Ich gehe mit unserer Hündin Lotte spazieren und sammle meditativ ihre Haufen ein.
Was ist Ihr Lieblingsessen?
Türkische Vorspeisen wie gebratene Zucchini mit Knoblauchjoghurt, Knäckebrot mit Pfefferpaste, Gemüsecremesuppen und ALLES was süß ist!
Welche Musik hören Sie am liebsten?
Schwer zu sagen. Im Alltag höre ich fast gar keine Musik mehr, seit ich Kinder habe. Doch ich habe einen Tick beim Schreiben. Jedes Buch wird sozusagen von einem Lied getragen. Das höre ich immer und immer wieder, bis das Buch fertig ist. Dieses Lied schwingt dann in der Geschichte mit.
Bei „Zimtküsse“ war es „You don't know“ von Milow.
Was würden Sie verbieten, wenn Sie es könnten?
Selbsthass, Bosheit und Intrigen.
Wenn Sie einen Wunsch frei hätten – was würden Sie sich wünschen?
Dass jeder Mensch seine Träume verwirklicht. Ich wäre sehr neugierig, wie unsere Welt dann aussehen würde.
(Sachdienliche Hinweise zum Steckbrief nahm Tina Henneberg vom rbb-Familienprogramm entgegen.)

