Autor Jochen Till; Foto: Fotopoetin Jen Preusler
Autor Jochen Till; Foto: Fotopoetin Jen Preusler

- Steckbrief Jochen Till

Wie heißen Sie, wo wohnen Sie, wie viele Kinder haben Sie?
Mein Name ist Jochen Till. Ich wohne in Sulzbach am Taunus und habe noch keine Kinder.

Warum schreiben Sie Bücher für Kinder/Jugendliche?
Weil ich selbst immer noch ein kleiner Kindskopf bin und es mir einen Riesenspaß macht.

Welches Ihrer eigenen Bücher gefällt Ihnen am Besten und warum?(Welches Ihrer eigenen Bücher gefällt Ihnen am wenigsten und warum?)
Am liebsten habe ich immer noch meinen Erstling „Der Junge Sonnenschein“ – wahrscheinlich weil es mein Erstling war. Außerdem steht mir der Protagonist David Sonnenschein immer noch sehr nahe.
Es gibt kein Buch, das mir nicht oder am wenigsten gefällt. Ich mag jedes meiner Bücher, sonst hätte ich sie ja nicht geschrieben… :-)

Welches Kinderbuch eines anderen Autoren gefällt Ihnen gut und warum?
Ich liebe „Peter Pan“, weil ich auch für immer ein Junge bleiben wollte – was mir teilweise auch gelungen ist… :-)

Welche Kinderbuchfigur hätten Sie am liebsten selber erfunden und warum?
Ich hätte sehr gern „Der kleine Nick“ erfunden, weil er mir immer wieder großen Spaß bereitet.
Immerhin habe ich mit „Der große Nick“ eine Hommage geschrieben – näher kann ich diesem Wunsch nicht kommen.

Was machen Sie, wenn Ihnen nichts mehr einfällt zu schreiben?
Das ist bisher zum Glück noch nie passiert.

Was ist Ihr Lieblingsessen?
Da bin ich sehr einfach gestrickt, am liebsten ist mir ein Schnitzel mit Pommes.

Welche Musik hören Sie am liebsten?
Ich höre sehr viel Musik, das ist noch vor dem Schreiben meine größte Leidenschaft. Und ich lege mich ungern fest, da es so viel gute Musik in allen möglichen Richtungen gibt. Am häufigsten höre ich wohl Britpop und Punk.

Was würden Sie verbieten, wenn Sie es könnten?
Eltern, die ihren Kindern nichts vorlesen.
Das Vorlesen weckt die erste Liebe zum Buch und das ist so enorm wichtig für alles, was später kommt.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten – was würden Sie sich wünschen?
Ich würde mir wünschen, dass sich deutsche Verlage mehr trauen und nicht nur versuchen, bereits erfolgreiche Bücher/Themen/Konzepte abzukupfern.
Ich wollte schon vor vielen Jahren ein Buch mit Comic-Anteilen machen, da hieß es aber, dass das niemand kaufen würde.
Als dann „Gregs Tagebuch“ ein Riesenerfolg wurde, schrien plötzlich alle nach Büchern mit Comic-Anteil.
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – das sollten sich die Verlage mal auf die Fahnen schreiben.


(Sachdienliche Hinweise zum Steckbrief nahm Tina Henneberg vom rbb-Familienprogramm entgegen.)