Autorin Saskia V. Burmeister, Foto: privat

- Steckbrief Saskia V. Burmeister

Wie heißen Sie, wo wohnen Sie, wie viele Kinder haben Sie?
Mein Name ist Saskia V. Burmeister. Das „V.“ steht übrigens für Vanessa. Ich wohne in Berlin, Kinder habe ich noch nicht. Dafür wohnen zwei Zwergkaninchen bei mir und fünf Wellensittiche.

Warum schreiben Sie Bücher für Kinder/Jugendliche?
Ich habe schon in der Grundschule angefangen, Kurzgeschichten zu schreiben, später folgten dann als Jugendliche Romane.
Ich habe wohl immer aus der Perspektive meiner jeweiligen Altersstufe heraus geschrieben. Auch später habe ich diese Sichtweise beibehalten, wenn ich für Kinder und Jugendliche schrieb. Zwischenzeitlich habe ich auch Werke für Jugendliche/ junge Erwachsene geschrieben. Das Schreiben für ein jüngeres Publikum liegt mir aber nach wie vor besonders am Herzen.

Welches Ihrer eigenen Bücher gefällt Ihnen am Besten und warum?(Welches Ihrer eigenen Bücher gefällt Ihnen am wenigsten und warum?)
Nun, diese Fragen sind fast so wie die Gretchenfrage nach dem Lieblingskind. Natürlich mag ich alle meine Romane! Inzwischen sind es 17!
Aber die Reihe von Finn McCool gefällt mir ganz besonders, weil die Reisen und Abenteuer so vielfältig sind und ich meine ganze Fantasie beim Schreiben ausgelebt habe.
Daneben habe ich jedoch noch einen anderen Liebling, „Die Nachtgesandten“.

Welches Kinderbuch eines anderen Autoren gefällt Ihnen gut und warum?
Ich habe als Kind die Bücher von „Urmel aus dem Eis“ geliebt und „Die unendliche Geschichte“, wegen all der fantastischen Wesen und Begebenheiten, der real gewordenen Fantasie.
Zudem liebte ich schon immer Drachen und Dinosaurier, hätte am liebsten eine Zwergvariante als Haustier gehabt. Meinen ersten Wellensittich bezeichnete ich damals gerne als „Velociraptor-Küken“.
Später las ich dann besonders gerne die „Zamonien“ Romane von Walter Moers – und versuche (so wie der Autor wohl auch) seit damals, mich selbst in jedem meiner Bücher mit der Erfindung kurioser Wesen noch zu übertreffen.

Welche Kinderbuchfigur hätten Sie am liebsten selber erfunden und warum?
Ich habe selbst so unzählige Figuren erfunden, dass ich damit höchst zufrieden bin und den anderen Autoren ihr Werk nicht neide.

Was machen Sie, wenn Ihnen nichts mehr einfällt zu schreiben?
Eine wirklich komplizierte Frage, denn etwas Derartiges – so unglaublich es
scheint – ist mir noch nicht widerfahren. Im Gegenteil, durch mein Studium zurzeit hat das Schreiben eine Zwangspause, die Ideen aber bleiben nicht aus…

Was ist Ihr Lieblingsessen?
Nudeln in allen Variationen, besonders in Kombination mit einer Sauce aus saurer Sahne und Zucchini.

Welche Musik hören Sie am liebsten?
Klassik und „Oldies“ der 70er und 80er Jahre.

Was würden Sie verbieten, wenn Sie es könnten?
Die Langeweile. Es gibt wohl nichts, was die Menschen zu dümmeren und schlimmeren Taten verleitet, als Langeweile und eigentümliche Idealvorstellungen.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten – was würden Sie sich wünschen?
Dass ich auch in Zukunft weiter fleißig Romane schreibe und diese den noch einen oder anderen Leser mehr finden.


(Sachdienliche Hinweise zum Steckbrief nahm Tina Henneberg vom rbb-Familienprogramm entgegen.)