- Der Sommer, als ich Filmstar war

Als die fast 14jährige Wilhelmina Schlee von einer Klassenfahrt nach Hause kommt und an ihrer Haustür klingelt, wird sie von einem fremden Kind empfangen. Von ihrem geliebten Stiefvater Nobott fehlt jede Spur.

Er hat das gesamte Familienvermögen verzockt und sogar die Wohnung der Familie für Spielschulden verpfändet.
Nur widerwillig gewähren ihr die unsympathischen neuen Bewohner Unterschlupf für eine Nacht…, während ihre Mutter nach einer Lösung sucht. Am nächsten Morgen teilt sie Wilhelmina mit, dass sie vorübergehend bei ihrem leiblichen Vater wohnen soll, von dem sie eigentlich dachte, er sei tot. Bei dem Vater handelt es sich um einen berühmten Theaterregisseur, der mit einer Schauspielerin in einem Prachthaus lebt. Beide erweisen sich als liebenswerte Menschen.
Zufällig wird Wilhelmina von einem noch berühmteren Filmregisseur entdeckt, der sie für seinen neuen Film als Ersatz für die ausgefallene Hauptdarstellerin engagiert. …
Der Roman spielt in der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkrieges, …
Wilhelmina schildert detailgenau, was sie sieht, erlebt und fühlt. … Diese beeindruckende Detailfülle schafft ein authentisches Bild der 1950er Jahre. …
Es ist die Geschichte mit allen Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens. … Gleichzeitig ist es eine Geschichte über eine Familie, die gemeinsam durch dick und dünn geht.
Der Roman richtet sich primär an Jugendliche, für die die Zeit der 1950er Jahre fast schon wie eine fremde Welt erscheint. … Ein durchaus spannendes und unterhaltsames Buch, dessen Inhalt es wert wäre, verfilmt zu werden.

Aus der Querkritik von Aldina Hasanovic, 23 Jahre.

 

Der Sommer, als ich Filmstar war

Autor:  Karla Schneider
Verlag:  © 2010, dtv, Reihe Hanser
ISBN:  978-3-423-62447-3
Preis:  8,95 €