- Zara und der Buchhändler von Bagdad

Ein Schriftsteller aus Madrid erhält eine E-Mail von einem unbekannten Mann. Dieser will ihm eine außergewöhnliche Lebensgeschichte erzählen.

Da kann der Autor nicht „Nein“ sagen und er trifft den Fremden, hört dessen unglaublichen Zeitzeugenbericht über die Jahre des Spanischen Bürgerkrieges und des Exils. Doch dann nimmt alles eine ganz andere Wendung. Was hat die Geschichte mit dem jetzigen Leben eines Buchhändlers aus Bagdad zu tun, der aus seiner Heimat geflohen ist, um seiner Tochter zu helfen?

Das Buch ist sehr mitreißend. Am Anfang habe ich das Buch nicht auf Anhieb verstanden und deswegen die ersten Kapitel gleich noch einmal gelesen. Die Geschichte spielt zu Beginn des Zweiten Weltkrieges und handelt von Mord, Tod und auch von Romanze. Es gab Stellen, die sehr traurig waren, sodass ich nicht weiterlesen wollte. An manchen Stellen habe ich auch geweint, weil ich mich immer sehr gerne in die Geschichte hineinversetze, auch wenn es manchmal nicht ganz so toll ist. In die Person an sich kann man sich meistens nicht hineinversetzen, denn in dieser Zeit wollte und will ich niemals leben, denn es war eine sehr furchtbare Zeit. Ich finde es sehr sympathisch, wenn Leute über solche Verhältnisse aus dieser Zeit schreiben, denn unsere Nachfahren müssen sich mit dem Vergangenem auseinandersetzen. Mein Gesamturteil fällt sehr positiv aus.

Das Buch ist nicht für unter 10 oder 12 Jährige geeignet, denn es sind schwierige Stellen vorhanden, wo man manchmal 2-3-mal darüber lesen muss. Das Thema Zweiter Weltkrieg muss erst im Geschichtsunterricht behandelt werden, denn es ist kein einfaches Thema. Ich persönlich würde das Buch an meine Altersklasse der 13-15 Jährigen empfehlen.


Querkritik von Josephine Buschmann aus Gersdorf

Zara und der Buchhändler von Bagdad

Titel: Zara und der Buchhändler von Bagdad
Autor: Fernando Marias
Verlag: © 2010, Baumhaus Verlag
ISBN: 978-3-8339-3515-2
Preis: 14,90 €