
- Regisseurin Sabine Fischer
Bei „quergelesen“ ist der künstlerische Leiter eine Frau. Sabine Fischer hat langjährige Erfahrungen mit Fernsehsendungen für Kinder.
Gleich nach ihrem Regie-Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg arbeitete Sabine Fischer beim DDR-Fernsehen in Berlin-Adlershof. Sie erfand die Kindersendung „Brummkreisel“, von der es 99 Ausgaben gab. Eine weitere Sendung aus dieser Zeit hieß „Eckladen“.
Im Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB) blieb sie dem Kinderprogramm treu und arbeitete für den „ORB-Club“, eine Kindersendung mit Karsten Blumenthal.
Für den Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) entwickelte sie dann zusammen mit der Redakteurin Anke Sperl eine eigene Büchersendung für Kinder, die im Frühjahr 2003 startete.
Im Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB) blieb sie dem Kinderprogramm treu und arbeitete für den „ORB-Club“, eine Kindersendung mit Karsten Blumenthal.
Für den Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) entwickelte sie dann zusammen mit der Redakteurin Anke Sperl eine eigene Büchersendung für Kinder, die im Frühjahr 2003 startete.
Sabines Arbeit
Am Anfang war die Idee: Das Medium Fernsehen mit all seinen Möglichkeiten zu nutzen, um Bücher vorzustellen.
Dazu sollte der Moderator oder die Moderatorin vor einer blauen Wand in einem Studio aufgenommen werden. Diese blaue Wand, die sogenannte „bluescreen“, also der Blauschirm, ermöglicht eine trickreiche Arbeit: Während der Moderator einfach nur vor einer blauen Wand steht, wird er nachträglich in jede beliebige Umgebung versetzt, die als Hintergrund eingefügt wird. Das können Landschaften, Orte, Gebäude oder eben Bücherstapel sein.
Aber Achtung! Der Moderator darf keine blaue Kleidung tragen, denn alles, was blau ist, wird weg getastet und dann hängt der Kopf mal so ohne Oberkörper rum!
Diese technischen Spielereien haben Sabine Fischer schon immer interessiert. Sie gestaltete immer besonders gerne Sendungen mit hohem Trickanteil. Das ist bis heute so geblieben und ist in jeder Sendung „quergelesen“ zu begutachten: Moderator vor Blau und die Hintergründe werden im Nachhinein tricktechnisch bearbeitet.
Am Anfang von „quergelesen“ war natürlich eins besonders wichtig: Man musste Kontakt aufnehmen zu den unzähligen Buchverlagen. Denn ohne Bücher gibt’s keine Büchersendung.
Heute kennen die Verlage unsere Sendung und schicken uns laufend viele aktuelle Titel zu. Aber eins ist für Sabine geblieben: Kataloge lesen. Ständig stöbert sie die Ankündigungen der Buchverlage durch, immer auf der Suche nach guten Kinderbüchern, die man fernsehtechnisch auch gut umsetzen kann.
Stehen die Bücher für eine Sendung fest geht es zum Drehen. Die Moderationen mit Marc werden in einem Studio produziert, die Buchumsetzungen und die Querleser werden an verschiedenen Orten aufgenommen.
Zunächst wird ein Storyboard geschrieben, in dem der Ablauf der Sendung, die Moderationstexte und die Umsetzung der Buchtipps stehen. Sabine denkt sich auch die Texte für die Strichmännchen aus.
Während der Aufzeichnung arbeitet Sabine natürlich eng mit dem Moderator Marc Langebeck, aber auch mit allen anderen beteiligten Kollegen zusammen.
Sie weiß, wie das fertige Bild hinterher aussehen soll, also welcher Hintergrund benutzt wird, von wo die Strichmännchen einfliegen, was sie sagen, wie Marc darauf reagieren soll und so weiter.
Ist alles „im Kasten“ wird das gesamte Material gesichtet und geschnitten. Zur Rohschnittabnahme kommt dann die Redakteurin der Sendung, Anke Sperl, dazu. Es erfolgt noch mal eine genaue Text- und Bildbesprechung, bevor es in die Tonmischung geht, bei der die Unter-Bild-Texte eingesprochen werden, die Männchen ihre Stimmchen erhalten und Musik dazu kommt.
Und zum guten Schluss: Die Endabnahme. Alles wird noch einmal kontrolliert und dann wird eine Kassette an den KI.KA geschickt, der die Sendung zuerst ausstrahlt.
Damit ist der Auftrag der Firma „fischer tv + film“ erfüllt, eine Rechnung an den rbb wird gestellt und bezahlt.
Übrigens, die fliegenden Bücher sind eine Idee von Sabine Fischer, es gab sie von der 1. Sendung an. Auch die plappernden Strichmännchen hat sie erfunden.
Bleibt noch die Frage, von wem denn nun unser Motto „Lest schön!“ stammt?
Vielleicht verraten es uns die anderen Fischers.
Quergefragt bei der quergelesen-Regisseurin hat Tina Henneberg vom rbb-Familienprogramm.
Dazu sollte der Moderator oder die Moderatorin vor einer blauen Wand in einem Studio aufgenommen werden. Diese blaue Wand, die sogenannte „bluescreen“, also der Blauschirm, ermöglicht eine trickreiche Arbeit: Während der Moderator einfach nur vor einer blauen Wand steht, wird er nachträglich in jede beliebige Umgebung versetzt, die als Hintergrund eingefügt wird. Das können Landschaften, Orte, Gebäude oder eben Bücherstapel sein.
Aber Achtung! Der Moderator darf keine blaue Kleidung tragen, denn alles, was blau ist, wird weg getastet und dann hängt der Kopf mal so ohne Oberkörper rum!
Diese technischen Spielereien haben Sabine Fischer schon immer interessiert. Sie gestaltete immer besonders gerne Sendungen mit hohem Trickanteil. Das ist bis heute so geblieben und ist in jeder Sendung „quergelesen“ zu begutachten: Moderator vor Blau und die Hintergründe werden im Nachhinein tricktechnisch bearbeitet.
Am Anfang von „quergelesen“ war natürlich eins besonders wichtig: Man musste Kontakt aufnehmen zu den unzähligen Buchverlagen. Denn ohne Bücher gibt’s keine Büchersendung.
Heute kennen die Verlage unsere Sendung und schicken uns laufend viele aktuelle Titel zu. Aber eins ist für Sabine geblieben: Kataloge lesen. Ständig stöbert sie die Ankündigungen der Buchverlage durch, immer auf der Suche nach guten Kinderbüchern, die man fernsehtechnisch auch gut umsetzen kann.
Stehen die Bücher für eine Sendung fest geht es zum Drehen. Die Moderationen mit Marc werden in einem Studio produziert, die Buchumsetzungen und die Querleser werden an verschiedenen Orten aufgenommen.
Zunächst wird ein Storyboard geschrieben, in dem der Ablauf der Sendung, die Moderationstexte und die Umsetzung der Buchtipps stehen. Sabine denkt sich auch die Texte für die Strichmännchen aus.
Während der Aufzeichnung arbeitet Sabine natürlich eng mit dem Moderator Marc Langebeck, aber auch mit allen anderen beteiligten Kollegen zusammen.
Sie weiß, wie das fertige Bild hinterher aussehen soll, also welcher Hintergrund benutzt wird, von wo die Strichmännchen einfliegen, was sie sagen, wie Marc darauf reagieren soll und so weiter.
Ist alles „im Kasten“ wird das gesamte Material gesichtet und geschnitten. Zur Rohschnittabnahme kommt dann die Redakteurin der Sendung, Anke Sperl, dazu. Es erfolgt noch mal eine genaue Text- und Bildbesprechung, bevor es in die Tonmischung geht, bei der die Unter-Bild-Texte eingesprochen werden, die Männchen ihre Stimmchen erhalten und Musik dazu kommt.
Und zum guten Schluss: Die Endabnahme. Alles wird noch einmal kontrolliert und dann wird eine Kassette an den KI.KA geschickt, der die Sendung zuerst ausstrahlt.
Damit ist der Auftrag der Firma „fischer tv + film“ erfüllt, eine Rechnung an den rbb wird gestellt und bezahlt.
Übrigens, die fliegenden Bücher sind eine Idee von Sabine Fischer, es gab sie von der 1. Sendung an. Auch die plappernden Strichmännchen hat sie erfunden.
Bleibt noch die Frage, von wem denn nun unser Motto „Lest schön!“ stammt?
Vielleicht verraten es uns die anderen Fischers.
Quergefragt bei der quergelesen-Regisseurin hat Tina Henneberg vom rbb-Familienprogramm.

