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Berlin ist Expertenangaben zufolge vorbildlich bei der Suche nach NS-Raubkunst. Das bescheinigte der Leiter der Arbeitsstelle für Provenienzforschung, Hartmann, am Montag im Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses.
Demnach habe Berlin in den vergangenen Jahren 23 Anträge auf Erforschung der möglicherweise zweifelhaften Herkunft von Kunstwerken gestellt. In anderen Bundesländern sei das Interesse deutlich geringer. Rheinland-Pfalz habe etwa nur ein Projekt beantragt, das Saarland gar keines. Die bei den Berliner Museen angesiedelte Arbeitsstelle hilft Museen und öffentlichen Institutionen, ihren Bestand für die Jahre 1933 bis 1945 auf mögliches NS-Unrecht hin zu untersuchen.
Beitrag von Christian Titze












