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"24 Stunden Berlin - ein Tag im Leben" - so hieß eine erfolgreiche Koproduktion von rbb und arte, in der die Vielfalt der pulsierenden Hauptstadt dokumentarisch in Echtzeit festgehalten wurde. Dieses gelungene Fernseh-Experiment wurde nun ein zweites Mal durchgeführt - in Jerusalem.
24 Stunden lang haben die Filmteams 90 Bewohner begleitet: den palästinensischen Koch, den christlichen Pater oder die israelische Immobilienhändlerin. Durch ihre Augen blickt man auf die Stadt.
Die größte Herausforderung: den unterschiedlichen politischen Interessen in der Stadt gerecht zu werden. Viele Palästinenser befürchteten, das Projekt würde Partei für Israel ergreifen und riefen die beteiligten Kamerateams zum Boykott auf. Doch die Filmemacher blieben hartnäckig.
Am Ende drehten israelische, palästinensische und europäische Team streng getrennt voneinander. Erst im Schneideraum ist das komplette Bild der zerrissenen Stadt entstanden. 24h Jerusalem: zu sehen am 12. April ab 6 Uhr morgens auf Arte und im Bayerischen Rundfunk.











