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Über alle Parteigrenzen hinweg hat sich die Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der SED Diktatur auf einen Abschlussbericht geeinigt. Vier Jahre hat ihre Arbeit gedauert und das Ergebnis hält viele Hausaufgaben für die Brandenburger Landesregierung bereit.
Bessere Opferhilfe, mehr Anerkennung, stärkere Förderung der Gedenkstätten, mehr Unterricht zur DDR-Geschichte in den Schulen und eine Stasiüberprüfung von Parlament und Regierung – die Liste der Aufgaben ist lang.
Für Carla Ottman jedoch trifft sie den Kern. Die ehemals Stasiverfolgte und heutige Zeitzeugin in der Gedenkstätte "Lindenstraße 54" in Potsdam war oft Beobachterin in der Enquete-Kommission.
Beitrag von Andreas Hewel










