Frau gähnt vor Müdigkeit (Quelle: rbb)

- Besser Schlafen im Winter

Übermüdet, schlaflos, matt – viele Menschen finden in der kalten Jahreszeit keinen ruhigen Schlaf. Grund dafür ist mangelnde Bewegung und der Lichtentzug, der es unserem Körper erschwert, den Tag- und Nachtrhythmus zu koordinieren. Genau jetzt stellen wir auf den Energiesparmodus um und benötigen Experten zufolge durchschnittlich 30 Minuten mehr Schlaf. rbb Praxis gibt Tipps, damit die Nächte länger und erholsamer werden.

1. Frische Luft

Lüften Sie das Zimmer, bevor Sie ins Bett gehen. Auch tagsüber sollte das Zimmer mindestens zwei- bis dreimal stoßgelüftet werden. Die ideale Temperatur im Schlafzimmer liegt bei 17 bis maximal 22 Grad. Ist der Raum wärmer, kühlt der Körper nicht genug ab. Ist der Raum hingegen zu kalt, muss der Körper gegensteuern und es droht eine Erkältung. Die Heizung sollte aber in jedem Fall ausbleiben. Denn Heizungsluft kann dazu führen, dass die Atemwege austrocknen. Folgen können gereizte und brennende Augen, eine trockene Nase und ein kratzender Rachen sein.

2. Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer sollte eher hoch sein. Genaue Untersuchungen bzw. Studien zu der besten Raumtemperatur haben die Schlafforscher nicht parat. Zimmerpflanzen helfen dabei, die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer zu erhöhen.

Frau schläft (Quelle: rbb)

3. Richtiges Bettzeug

Das Bettzeug sollte Stiftung Warentest zufolge im Winter aus reinen Daunendecken bestehen. Naturstoffe sind atmungsaktiv, sehr leicht und kuschelig. Doch ganz gleich ob eine Decke aus Schafwolle, Kamelhaar, Daune oder Kaschmir ist: Da die Temperaturen im Winter stark schwanken, müssen Winterdecken besonders gut isolieren können, ohne zu warm oder kalt zu sein. Synthetikfasern halten Wärme ebenfalls verhältnismäßig gut und sind atmungsaktiv. Durch die einfache Waschbarkeit bieten sie sich besonders für Allergiker an.

Fußbad (Quelle: rbb)

4. Keine kalten Füße

Niemals mit kalten Füßen ins Bett: Kurzfristig helfen immer die gute alte Wärmflasche, das altbewährte Kirschkernkissen oder eine Heizdecke. Wer jedoch permanent Probleme mit kalten Füßen hat, sollte regelmäßig Fußbäder oder Heiß-Kalt-Duschen vor dem Schlafen durchführen, um so längerfristig die Durchblutung anzuregen. Sport ist ebenfalls eine gute Ergänzung.


Infotext: Beate Wagner
Filmbeitrag: Nadine Bader

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