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    - rbb Praxis 26.02.2014 20:15

    +++ Das Exo-Skelett - Gelähmte lernen wieder laufen +++ Nur das Knie kommt in die Röhre – das Teil-Körper MRT +++ "Stummer" Schlaganfall" – Gefahren einer unentdeckten Durchblutungsstörung +++ Schnelle Hilfe bei Depressionen +++ Serie: Wie gesund ist eigentlich … Salat? +++

    Patientin beim Lauftraining mit dem Exo-Skelett (Quelle: rbb)

    Das Exo-Skelett - Gelähmte lernen wieder laufen

    Es klingt wie ein Wunder: Getragen durch ein von außen angelegtes Skelett – ein Exo-Skelett – können behinderte und gelähmte Menschen üben, wieder zu laufen. Die aus Japan stammende Neuentwicklung wird seit kurzem auch im Unfallkrankenhaus Berlin eingesetzt. Erste Nutzerin ist die erfolgreiche Paralympics-Schwimmerin Kirsten Bruhn. Seit einem Motorradunfall vor 23 Jahren ist sie querschnittgelähmt, nur ihre vordere Beinmuskulatur kann sie noch bewegen. Die rbb Praxis hat Bruhn bei ihren ersten Schritten mit dem Exo-Skelett begleitet.

    Knie wird von einer Schiene stabilisiert (Quelle: rbb)

    Nur das Knie kommt in die Röhre – das Teil-Körper MRT

    Das Knie schmerzt, aber woran liegt es? Die Live-Diagnose stellt einen Patienten vor, der mithilfe eines neuen Gerätes, einem Teil-Körper-MRT, untersucht wird. Nicht der ganze Körper wird liegend in die "Röhre" gefahren, nur das Knie wird untersucht - im Sitzen.

    Grafik von einem Gehirn mit verschiedenen eingezeichneten Zentren (Quelle: rbb)

    "Stummer" Schlaganfall" – Gefahren einer unentdeckten Durchblutungsstörung

    Durch verbesserte Bildgebungsverfahren diagnostizieren Ärzte vermehrt sogenannte "stumme" Schlaganfälle. Hierbei verstopfen Blutgefäße in weniger wichtigen Bereichen des Gehirns, so dass deren Folgen nicht sofort bemerkt wird. Typische Schlaganfallzeichen wie Lähmungen oder Sprachstörungen bleiben aus. Allerdings sind "stumme" Schlaganfälle trotzdem gefährlich, denn Menschen, die mehrere stumme Schlaganfälle hatten, haben ein höheres Risiko, eine Demenz zu entwickeln. Die rbb Praxis sensibilisiert für diese unterschätzte Form des Schlaganfalls.

    Feldsalat (Quelle: rbb)

    Wie gesund ist eigentlich … Salat?

    Zwischen November und April verzehren die Deutschen überraschenderweise am meisten Salat - mehr als im Sommer. Doch was steckt drin in dem Salat, den wir jetzt in den Läden kaufen können?

    Grafik von Synapsen im Gehirn (Quelle: rbb)

    Schnelle Hilfe bei Depressionen

    Depressionen sind extrem belastend für die Betroffenen. Oft dauert es Wochen bis Monate, bis die Medikamente wirken. Bei besonders schweren Formen einer Depression scheint mitunter jede Hilfe aussichtlos. Neue Studien zeigen, dass ausgerechnet eine als Partydroge bekannte Substanz bei schweren Depressionen helfen könnte: Ketamin. Die ersten kontrollierten Wirksamkeitsstudien mit Ketamin führten Wissenschaftler in den USA durch, u. a. am National Institute of Mental Health (NIMH). Jetzt sind auch Psychiater der Berliner Charité dabei, den Wirkstoff bei Depressionen zu untersuchen.