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Wer unter Rheuma leidet, hat oft große Schwierigkeiten, die schmerzenden oder geschwollenen Gelenke zu bewegen. Im Berliner Immanuel-Krankenhaus lindert eine Kältekammer die Beschwerden von Rheumapatienten und verbessert ihre Beweglichkeit. Die Zuschauer der rbb Praxis sind live dabei, wenn sich die Patienten bei minus 110 Grad Celsius der Therapie unterziehen.

Viele Betroffene haben eine Odyssee an Arzt- und Klinikbesuchen hinter sich, haben schulmedizinische Arzneien wie Basistherapeutika (DMARD: disease-modifying anti-rheumatic drugs), nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) und Kortikosteroide genommen – oft ohne, dass das ihre Lebensqualität entscheidend verbessert hätte. Deshalb fragen viele Patienten mit RA naturheilkundliche und alternative Therapieangebote nach, die bei RA nachgewiesenermaßen gut wirken.

Die Kälte reizt Haut und Gefäße also sehr intensiv und setzt dadurch im Körper zahlreiche schmerz- und entzündungshemmende Mechanismen in Gang. Dadurch wirkt die Kältekammer schmerzdämpfend und entzündungshemmend. Diese Wirkung machen sich die Therapeuten auch bei anderen Beschwerden wie chronischen Schmerzen oder Atemwegserkrankungen zunutze. Die Kosten tragen die Kassen im Rahmen eines stationären Aufenthalts, ambulante Patienten müssen 180 Euro für insgesamt zehn Behandlungen zumeist aus eigener Tasche bezahlen.
Filmbeitrag: Benjamin Kaiser
Infotext: Constanze Löffler



