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Rundfunk Berlin- Brandenburg
Stöpsel Ohropax auf einer Schachtel. Quelle: dpa

Hintergrund

Gesundheitsrisiken durch Lärm

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Lärm als Schall, "der stört, belästigt oder die Gesundheit beeinträchtigen kann". Gemessen wird die Lautstärke in Dezibel (dB).

40 dB: stört nachts den Schlaf (ruhige Wohnstraße) 

55 dB: erhöht nachts das Risiko für Bluthochdruck (normales Gespräch, leises Radio)

80 dB: erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko bei dauernder Belastung (Klassenzimmer, Kirchenglocken in 200 Meter Entfernung, Café, Supermarkt, Straßenlärm bei starkem Verkehr, Froschquaken am Teich)

90 dB: Gehörschäden bei jahrelanger Dauerbelastung (laute Fabrikhalle, Streichinstrumente im Sinfonieorchester, Kreissäge)

120 dB: Ohrenschmerzen (Martinshorn, Rockkonzert, Vuvuzela) 

140 dB: mögliche Gehörschäden schon nach kurzer Zeit (Startgeräusch eines Flugzeugs in 40 Meter Entfernung, Trillerpfeife)

160 dB: Gehörschäden schon bei einmaliger Einwirkung (Gewehrschuss in Mündungsnähe, Silvesterknaller neben dem Ohr) 

 Quelle: dpa

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 24.04.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

© Rundfunk Berlin-Brandenburg

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