rbb PRAXIS online - Live-Diagnose - Nachgefragt: Wolfgang Schulze im Herzzentrum Brandenburg in Bernau

Seine Beschwerden kamen plötzlich. Nach einer Erkältung konnte sich der Bauleiter Wolfgang Schulze nicht mehr belasten. Die Hausärztin stellte bei ihm Herzrhythmusstörungen fest. Trotz Elektroschockbehandlungen, Medikamenten und einem Herzschrittmacher blieb das Vorhofflimmern bestehen. Die Roboterablation im Herzzentrum Bernau ist seine letzte Hoffnung.

Damit die Katheter-Wunde an der Leiste keine Probleme macht, musste er die erste Nacht durchgehend auf dem Rücken liegen. Ein hohes Kissen zwischen den Beinen sollte verhindern, dass er sich im Schlaf doch mal auf die Seite dreht. Das hat auch geklappt. Allerdings hat das Kissen auch verhindert, dass Wolfgang Schultze richtig schlafen konnte. Und so lässt er etwas schläfrig diverse Kontrolluntersuchungen am Nachfolgetag über sich ergehen.

Die Ergebnisse sind erfreulich: Er hat einem stabilen Sinus-Rhythmus, das heißt, im Moment ist kein Vorhofflimmern messbar. Ob es auch so bleibt, wird sich zeigen: Laut Herzzentrum Bernau haben etwa 70 - 80 Patienten schon nach der ersten Katheter-Ablation dauerhaft kein Vorhofflimmern mehr. Bei den restlichen 20 - 30 Prozent erholen sich Teile der künstlichen Narbe am Herzen wieder und es muss nachbehandelt werden. Zu welcher Gruppe Wolfgang Schultze gehört, wird er erst in einigen Monaten wissen.

Filmbeitrag: Benjamin Kaiser

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Logo: Live-Diagnose - Nachgefragt (Quelle: rbb)

Live Diagnose im Studio - Nachgefragt

Mit unserer Live-Diagnose im Studio haben wir inzwischen schon einigen Betroffenen helfen können. Doch uns interessiert auch, wie es nach der Sendung weitergeht. Die rbb PRAXIS hat NACHGEFRAGT.