Hintergrund - Genitalverstümmelung
Bei der Genitalverstümmelung von Mädchen oder Frauen (FGM, Female Genital Mutilation) werden die äußeren Geschlechtsorgane teilweise oder ganz entfernt.
Dies tun rituelle Beschneiderinnen mit Messern, Rasierklingen oder Glasscherben, meist
unter unhygienischen Bedingungen und ohne Narkose. Etwa 15 Prozent der Frauen wird der Genitalbereich bis auf eine winzige Öffnung zugenäht. Zum ersten Geschlechtsverkehr oder zur Entbindung muss diese Naht dann wieder geöffnet werden. Die FGM kommt
traditionellerweise in 28 Ländern Afrikas, im Süden der Arabischen Halbinsel und einigen Ländern Asiens vor.

