
rbb PRAXIS News vom 14.05.2013 -
US-Schauspielerin Angelina Jolie hat sich aus Angst vor einem Krebsleiden beide Brüste amputieren lassen. Das schreibt Jolie in einem Beitrag für die "New York Times" vom Dienstag.
Sie trage einen Gendefekt in sich und sei deshalb anfällig für eine Krebserkrankung. Inzwischen seien ihre Brüste mit Hilfe von Implantaten rekonstruiert worden. Ihre Mutter war mit 56 Jahren an Brustkrebs gestorben. Ihre Ärzte gingen davon aus, dass das Risiko für Brustkrebs bei der heute 37-Jährigen bei 87 Prozent und Eierstockkrebs bei 50 Prozent liege.
Durch die Amputation sei das Brustkrebsrisiko auf fünf Prozent gesenkt. In dem Zeitungsartikel berichtet Jolie ausführlich von den Prozeduren und Operationen über einen Zeitraum von drei Monaten. Nach dem letzten Eingriff Ende April habe sie ganz normal weiterarbeiten können.
Sie wollte nun offen darüber sprechen, in der Hoffnung, damit anderen Frauen in dieser Situation zu helfen: "Heutzutage kannst du durch einen Bluttest herausfinden, ob du besonders anfällig für Brust- oder Eierstockkrebs bist und entsprechend handeln."
(Quelle: dpa)


